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(13.01.): Almost Daily - Sammelthread

Fantastische Folge!
Meinetwegen könnten Colin, Mark und Tim GoT-BadaBinge-mäßig jede Folge Sommerhaus einzeln besprechen :joy:

Das sieht man heute ab 16:30. Wenn es Spoiler ist nicht meine Schuld ich habe es nur als Info verlinkt…

Thema und Cast der morgigen Folge:

Ohne Spoiler und Traha. Das heutig aufgezeichnete Almost Daily war informativ und lustig. Eddy war gut drauf wie auch Andreas & Lars.

Im heutigen aufgezeichneten Moin Moin es geht um Fotografie da fehlt mir echt Bella.
Das ist jetzt meine Meinung aber Bella hat ja von Fotografie viel Ahnung.

Ich fand das aktuelle Almost Daily zu Fotografie sehr schön und könnte mir gut vorstellen, dass sowas auch mit anderen Berufen / Tätigkeitsfeldern interessant sein könnte. Ich habe mich schon bei alten Ausgaben, wo die BENS über Geschäftsideen und ähnliches reden gefragt, warum man da nicht mal Gäste einlädt, die z.B. schon mal ein Startup gegründet und eine Idee umgesetzt haben. Und sei es nur, um etwas “realistischer” rumzuspinnen, wie man sowas wirklich machen könnte / würde.

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Das morige aufgezeichnete Almost Daily wird sicher super. Es ist das Thema Japan mit den süße Boys, Gregor, Markus und Ilyass hat erwähnt es gibt einen Gast :beankiss:

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Sehr schönes AD mit angenehmer Runde. Wie schon das Peru Moinmoin. Gerne mehr davon.

Der Gast ist nicht dabei da hat Ilyass wohl ein anderes Format mit dem Gast gemeint.
Dieses AD wollte eh viele mal sehen. Japan würde ich echt unter anderem wegen Tokio und dem Wrestling besuchen gerade NJPW.

Ist jetzt nur eine Info Nino von Ninotakutv hat auf YouTube ein sehr interessantes Video hochgeladen wo er erklärt was man braucht um nach Japan zu reisen.

Schöne Runde gewesen! Schade, dass es hauptsächlich um Tokyo / Kyoto ging, aber das kann man den Beteiligten natürlich nicht vorwerfen - sie können ja nur aus eigenen Erfahrungen berichten. Aber Leute - schaut euch unbedingt auch mal die anderen Orte Japans an! Hokkaido, Okinawa, Shikoku, Kobe, aber auch etliche Kleinstädte und ländliche Regionen, die so viel Schönes zu bieten haben. :slight_smile:

Hier ein paar Kleinigkeiten, die mir beim Zuhören aufgefallen sind und die ich gerne berichtigen oder erweitern würde:

Mülleimer: Wie Markus am Ende richtig anmerkte (das aber ziemlich unterging) gibt es in den Großstädten sehr wohl Mülleimer. So ziemlich in bzw. vor jedem Konbini (Convenience Store) gibt es Container für Plastik, Flaschen und Essensreste. Auf der offenen Straße sucht man nach einem Mülleimer meistens vergeblich, das stimmt, aber dann schaut man einfach, wo der nächste 7Eleven oder Family Mart ist und schmeißt seinen Müll dort weg. Ist meistens eine Sache von wenigen Minuten. Es ist also bei weitem nicht so, dass jeder Japaner bzw. jede Japanerin den Müll brav mit nach Hause nimmt und den dort entsorgt. Es gibt auch bequemere Lösungen - Konbinis. :wink:

Im Gehen essen ist verboten / unerwünscht: Auch wenn dieser Eindruck schnell entsteht, ist er so nicht ganz richtig. Ich habe mich mit vielen Japanern unterhalten und fast alle sagten zu mir, dass sie es nicht schlimm finden, wenn jemand auf der Straße isst. Es ist eher die Gewohnheit der Japaner, die Mahlzeit und die anderen Tätigkeiten voneinander zu trennen. Zum Essen geht man meistens ins Lokal rein oder schlürft seine Cup Noodles im Eingangsbereich des Konbinis. Die meisten Leute haben vor dem Thema Essen einfach viel Respekt und suchen damit nicht die Öffentlichkeit. Zudem kommt die Höflichkeitsebene hinzu, dass man mit seinem Snack oder der größeren Portion nicht die anderen Menschen auf der Straße behindern möchte. Schließlich sind die Straßen eng und die Menschendichte groß. Dennoch finden viele Japaner, dass es nichts Schlimmes an sich hat, wenn man schnell ein Reisbällchen oder ein Sandwich isst. Kann aber natürlich sein, dass dies eher die Mentalität der jungen Menschen dort ist. Außerdem gibt es hier und da Streetfood und Süßes, die auf der Straße bedenkenlos verspeist werden können. Da braucht man sich keinen Kopf zu machen.

Das Thema Verbot greift dann eher in Ausnahmefällen wie dem von der Stadt Kamakura. Die Kleinstadt platzt vor Touristen, die öfters Verpackungsmüll und Essensreste auf den Straßen hinterlassen. Durch das Chaos und den Frust der Bewohner der Stadt spricht man sich immer öfter für einen Verbot von Essen auf der Straße aus.

Überstunden: Dieses Thema ist aktuell in einem großen Wandel. Die japanische Regierung bringt immer mehr Reformen durch, die Überstunden einschränken und Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zwingen, länger als 45 Stunden die Woche zu arbeiten, unter strenge Beobachtung nehmen. Es gibt zwar noch etliche Probleme (u.a. weil sich das Ganze schwer kontrollieren lässt), aber man ist auf dem Weg hin zu einer „normaleren“ Arbeitszeit.

Hinzu kommt, dass viele Japaner selbst keine Lust haben, 50+ Stunden die Woche zu arbeiten. Einige meiner Freunde in Japan haben daher ihren Job gekündigt und sind zu einem internationalen Unternehmen gewechselt. Jene halten sich nämlich in den meisten Fällen an die 40-Stunden-Regel. Zudem spricht sich immer mehr herum, welche Firmen in Japan als sog. „black companies“ gelten und die jungen Leute nehmen immer häufiger Abstand dazu.

Ansonsten sollte man nicht den Eindruck kriegen, das wäre ein reines Japan-Problem. Irgendwie höre ich oft, dass die Leute Tod durch Überarbeitung überwiegend mit Japan verbinden. Fakt ist aber, dass die Arbeitsbedingungen in Südkorea oder manchen Teilen Chinas noch viel prekärer sind. Es ist somit vielmehr ein allgemeines Ostasien-Problem.

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Ist das echt auch Max erstes Almost Daily.
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Ich finde Lisas (und teilweise auch Dooms) Grundeinstellung, die “Cloud” nicht zu benutzen, eigentlich sehr vernünftig, besonders wenn man technisch nicht versiert genug ist, um genau verstehen zu können, was dort mit privaten Daten passieren kann. Dann ist man zumindest auf der sicher(er)en Seite. Die besprochenen Vorfälle der letzten Jahre zeigen ja, was auch bei großen und vermeintlich vertrauenswürdigen Anbietern passieren kann. Im Einzelfall, wenn man sich genauer über den entsprechenden Dienst informiert, kann man ja immernoch selektiv von dieser Grundhaltung abweichen, wenn sich wirkliche Vorteile außerhalb des abstrakten Buzzwords “Cloud” für einen ergeben, die es einem dann auch Wert sind, dieses persönliche Risiko einzugehen.

An dieser Stelle finde ich es aber auch etwas müßig, immer nur den Marketingbegriff “Cloud” zu verwenden, ohne genauer zu erklären, was man damit meint. Ich habe den Eindruck, dass mittlerweile alles, wo ein Server involviert ist, gemeinhin als “Cloud” bezeichnet wird. Das ist so weit gefasst, dass es eigentlich nicht mehr als konkreter Diskussionsgegenstand geeignet ist.

Spannend fand ich zwischendrin die Frage, wie man denn mit den Unsicherheiten des eigenen Smartphones umgehen kann. Max’ Antwort, das Smartphone regelmäßig zu updaten, ist zwar richtig. Oft bieten die Hersteller aber schon nach kurzer Zeit keine Sicherheitsupdates mehr an. Deswegen würde ich dazu raten, schon beim Kauf darauf zu achten, ein Smartphone zu wählen, welches von LineageOS unterstützt wird, um ein vertrauenswürdigeres Betriebssystem als das Hersteller-Android zu erhalten, welches außerdem lange mit Sicherheitsupdates versorgt wird. LineageOS ist freie und offene Software und dadurch grundsätzlich bereits vertrauenswürdiger als das Hersteller-Betriebssystem, bei dem niemand Unbeteiligtes selbstständig überprüfen kann, ob Fehler vorliegen oder sogar bewusst schadhaft gehandelt wird. Wenn man sich das Aufspielen von LineageOS auf sein Smartphone selbst nicht zutraut, sollte man sich hierfür eben an die Technikaffine im Freundeskreis wenden. Außerdem möglichst keine sensiblen Dinge wie Online-Banking mit dem Smartphone durchführen, weil ein Smartphone dafür einfach nicht vertrauenswürdig genug ist.

Gut nachvollziehen konnte ich Lisas Zwiespalt, den Komfort von Googles Diensten abzuwägen mit den Datenschutzbedenken, die unweigerlich entstehen. Das ist denke ich auch eine sehr persönliche Sache, wo es keine richtige Antwort gibt. Es lohnt sich aber, sein eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen.

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Thema und Besetzung der morgigen Ausgabe sehen mindestens vielversprechend aus. :donnie:

Da fehlt ein Harten :point_up:

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Mit dem passenden Video zu Michas erster Geschichte

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Das sind von den Aufrufen die Almost Daily mit dem meisten Klicks
Platz 1 #76 Partyerlebnisse
Platz 2 #35 Die Zombie Apokalypse
Platz 3 #73 Die erste Wohnung

Für mehr Micha und Mark im Almost Daily. Finde beide haben nette Anekdoten oder auch Witze(?)

P.S. Müssen wir uns um @gamebuddy sorgen machen ?

/Edit Eine Minute vor mir! Vergesst den letzten Teil. Wobei ich immer noch Angst habe …

Ach es ist nächste Woche halt Folge 400 da ist es doch nicht so schlecht mal zu erfahren welche Almost Dailys die meisten Klicks haben.

Also ich als Handwerker muss sagen dass sie die Vorstellung sehr romantisieren ein Handwerker zu sein^^
Sowohl was Geld angeht als auch die Fähigkeit etwas zu können/ beherrschen.
Das Handwerk stirbt ja aus weil man dort wenig verdient und durch dieses aussterben ist man darauf angewiesen mit sehr vielen ungelernten Leute zu arbeiten also die Chance jemanden zu erwischen der etwas kann ist mittlerweile sehr gering :sweat_smile:

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