19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD


#18870

Ich bin rechts und links.
Rechts bin ich weil ich für härtere Einwanderungs/Asylpolitik bin.
Links bin ich weil ich für starke Arbeitnehmerrechte bin und auch finde das der Staat neben Steuereinnahmen auch andere Einnahmequellen haben sollte und den verkauf von vielen ehemaligen Staatsbetrieben (zB Energie) als negativ empfinde.


#18871

Alles anders hätte mich auch gewundert :yum:


#18872

Ist halt das einfachste und am plausibel klingende. Aber jetzt eine Diskussion über die Faulheit der Medien gegen den allgemeinen Pressetenor zu schreiben würde zu weit Offtopic gehen. Das muss man auch sehr differenziert diskutieren, weil man sonst schnell beim stumpfen Fake News Argument ist.


#18873

:face_with_raised_eyebrow: es ist faul wenn sich auch die Medien an ‘nichts genaues weiß man nicht’ halten?


#18874

man könnte ja auch von mutmaßlich sprechen… oh warte… =D


#18875

Ne, dass ist genau das richtige. Ich hatte aber noch nicht Gelegenheit heute den Pressespiegel zum Thema zu lesen, deshalb habe ich für meine Antwort @Lassic Aussage genommen. Es ist aber ein Thema, dass unabhängig von diesem Fall existiert.


#18876

Was soll dann dein Beitrag, die seriösen Medien machen doch gerade das.


#18877

Weil am Anfang des Ereignisses sehr Stark über ein politisches Motiv spekuliert wurde.


#18878

Die was?

Ich kann diese ganze Diskussion um die Medien nicht nachvollziehen, die machen ihren Job wie eh und je, sind politisch wie eh und je und sind sowohl gut als auch schrecklich wie eh und je, es hat sich nichts geändert außer das einige wenige laut schreien wenn die etwas lesen was denen nicht gefällt.

Die taz ist links, die Bild ist irgendwo kurz vor rechts, die FAZ ist irgendwo in der mitte und die Qualität der Information ist, zumindest in den klassischen Medien, meistens gut (abgesehen von der Aufarbeitung z.B. in der Bild, die kalten Infos sind meist irgendwo richtig). Die Tagesschau (eigentlich generell die Öffentlichen), die Süddeutsche, FAZ, machen einen guten Job. Klar gibt es auch dort Ausreißer, das ist aber normal und nichts neues.
Was aber neu ist sind die Schlagzeilmedien, Informationen die lediglich eine Headline und einen Absatz haben. Reißerisch eine Meinung bestärken aber keine Hintergründe erklären. Aber das ist kein Urspungsroblem der klassischen und “etablierten” Medien, die bekommen es nur leider ab.

Aber ja, @lalaland, das weiter zu vertiefen wäre Offtopic, wollte nur nochmal meinen Standpunkt klarstellen.

Ach btw. ich bin der klassische neu Grüne :wink: (20% Öko, 50% Sozial und 30% Realist)


#18879

Also zumindest beim Thema Syrienkrieg haben die Medien versagt,
verstehe bis heute nicht genau um was es da eigentlich ging, oder geht.
Auch wurden ja falsche Bilder gezeigt etc…


#18880

Bevor ich mir sebst die Arbeit mache, Wikipedia fast es gut zusammen.

Auslöser des Konflikts war ein friedlicher Protest gegen das autoritäre Regime Assads im Zuge des Arabischen Frühlings Anfang 2011. Es kam zu einer wachsenden Einflussnahme des Auslands, neben dem Zustrom von Waffen kämpften auch immer mehr ausländische Freiwillige und Söldner in Syrien. Die ursprüngliche Motivation der Opposition, die Demokratisierung Syriens zu erreichen, rückte in den Hintergrund. Stattdessen trat der Kampf verschiedener Organisationen aus religiösen und ethnischen Gründen in den Vordergrund.


#18881

Joa, aber es wurde halt nie Differenziert berichtet.

Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, das wohl alle Seiten Arschlöcher sind.


#18882

Nun, es ist bald 8 Jahre her, da war ich grade 18 als das Anfing, ich kann also nicht 100% sagen wie es da mit der Berichterstattung war. Woran ich mich erinnere ist, zu beginn waren die Berichte nicht so parteiisch wie sie jetzt sind. Das ist aber auch der Lauf der Entwicklung, ich sehe keinen Grund einen herscher nicht negativ darzustellen der sein eigens Volk unterdrückt.

Aber ich gebe dir fast recht, es sind nicht alle Arschlöcher, auf die meisten trifft es aber wohl zu.


#18883

Hört sich nach einer guten Combo an ^^. Zum großen Teil sehe ich es ähnlich wie du. In der Berichterstattung über die AfD habe ich mich lange Zeit aufgeregt, weil sie durch die Skandalisirung unötig viel Aufmerksamkeit von den Medien bekommen hat und auch öfter in sehr schrillen Tönen. Deshalb bin ich am Anfang etwas zusammen gezuckt, als die Attacke auf den AfD Mann bekannt wurde. Im Nachhinein bin ich sehr erfreut, wie ruhig und sachlich das Thema verarbeitet wird.


#18884

Gegen Assad war es von anfang an. Ich bin jetzt nicht Pro Assad, aber auch nicht Pro Islamisten.


#18885

Leider geht es ja jetzt wo der Typ anfängt Interviews zu geben erst los dass sie es richtig ausschlachten. Und da kommen wir zu den Fehlern der Medien, beim durchscrollen meiner Facebooktimline war nicht nur ein Beitrag zu Thema als Portrait von dem AFD Typ mit einem Zitat, z.B. “Ich kann nicht mit Sicherheit ausschließen dass es auch nur ein Raubüberfall gewesen hätte sein können” So viele konjunktive muss man sich erstmal zusammensuchen…
Die Kommentare unter den Beiträgen sind ja leider selbsterklärend.

Ich weiß das ich pro Bürger bin und ich kann niemanden absprechen aus dieser Situation zu fliehen. Wobei dann aber der Realo in mir sagt; Jemand der woanders Schutz sucht hat sich an Regeln zu halten. Auf der anderen Seite hat aber auch der Schutzgebende die Pflicht die Regeln zu erklären und nachvollziehbar zu machen. - In beidem steckt da aktuell das Problem.


#18886

Da reicht ein Herz nicht aus.

:hugs:


#18887

Und so zerbröselt nach und nach das Bild, dass die AfD in den letzten Tagen über die sozialen Medien aufgebaut hat… kein Kantholz, keine Tritte.

Bei denen, an die diese aufgebauschte Geschichte gerichtet war, wird die Richtigstellung aber wahrscheinlich nie ankommen. Die Story ist in der Welt und die AfD hat erreicht was sie wollte.


#18888

Um Spandau Ballet zu zitieren:

True


#18889

Ich denke, die AfD wird immer solche Geschichten produzieren, weil es mit das einzige ist, dass sie am Leben hält. Es ist an der Gesellschaft damit entspannter Umzugehen, aber darauf zu achten, dass wenn sie etwas Demokratie gefährdendes machen, die AfD in die Schranken zu weisen.