Liegt aber tatsächlich auch an innerparteilichen Streitereien, die kommen nicht gut an. Zumindest wenn du jetzt deren Zahlen und nicht ihre Position meinst (wobei auch die Position sich schwer so bewegen kann, wenn man sich nicht einigt).
Zur Zeit wären ja linke Themen enorm gefragt. Der Wohnungsbau, Arbeitnehmerrechte, Rente oder auch Steuergerechtigkeit, im Sinne die Reichen müssen auch für die Kosten aufkommen, sind brennende Themen. Das es einen Richtungsstreit bei ihnen gibt, schadet aber leider. Damit hat die SPD auch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, weswegen man sich im Wahlkampf mit Richtungsstreits zurückhält.
Wie sehen eigentlich eure wahltaktischen Überlegungen aus? Würde mich Mal interessieren welche Strategie dahinter steckt. Ich wähle eigentlich immer das was mir am besten passt.
Einer von uns,
Einer von uns,
Einer von uns.
Bzw
Ich bin einer von euch
Ich bin einer von euch
Ich bin eine von euch.
Zumindest ist es 20-30% stärker ausgeprägt als das letzte Mal. Wer weiß vielleicht kommt nächstes Mal die 80 Prozent. Und irgendwann zünde ich Autos an.
interessant beim Wahlomat hatte ich keine Partei mit krassen Außreiser die Konservativen vielen etwas zurück und die beste war irgendeine kleinst Partei etwas über 70% und die schlechteste bei ca. 50%^^
Dürfte davon kommen da ich vieles neutral bewertet habe wo ich keine wirkliche Änderung will.
Sagt mal, blöde Frage, aber dazu habe ich aktuell nix gefunden.
Gehen wir davon aus, dass bei uns nur 3 Parteien antreten würden. Ergebnis: 1 Partei mit 49%, 1 Partei mit 48% und eine Partei mit 3%. Wegen der 5% Hürde kommt die 3. Partei nicht in den Bundestag. Keine der anderen 2 Parteien hat 50% der Stimmen zusammen. Was passiert dann? Von den Rest stimmen hätte Partei 1 ja die Mehrheit (über 50% der Reststimmen)
Ins reale Leben übertragen: Rot-Grün bräuchte dann ja z.b. nicht 50% der Gesamtstimmen, wenn die Parteien unter „Sonstiges“ viele Prozentstimmen sammeln, aber nicht in den BT kommen. Wäre es dann nicht sinnvoller die Sonstigen zu wählen, um bspw. Rot-Grün zu „stärken“ ohne die Parteien selbst zu wählen?
Erstens leider das und zweitens sind Die Linken in den sozialen Netzwerken einfach miserabel vertreten und können so nicht für die Kern Zielgruppe vernünftig mobilisieren.
Wenn man das mal mit dem Auftreten der FDP und sogar der CDU (die wichtigen Abgeordneten haben ein bepängstigenses Instagram und Twitter Spiel drauf) vergleicht ist das schon echt erbärmlich.
Auf gar keinen Fall CDU -> nichts wählen, was mit CDU koalieren könnte -> Linke
Hatte nach der neuesten Umfrage überlegt, ob nicht doch Grün, damit es vielleicht Rot-Grün wird, aber da ich die Linke im Parlament haben will und Rot-Grün nicht wirklich als realistisch ansehe, wird das nichts.
Die Sitze im Parlament werden dann ohne die Sonstigen skaliert, also mit den Reststimmen, wie du richtig geschrieben hast.
Dann kannst du doch auch Rot oder Grün wählen? Mit Stimme an die Sonstigen, könnte ja auch CDU und FDP das Mehrgewicht bekommen.
Ich wähle sicher nicht Cum Ex Scholz. Auch von Grün bin ich nach dem Debakel in BW nicht überzeugt. EDIT: Geht mir ein bisschen ums Prinzip, dass ich bestimmten Parteien nicht meine Stimme geben möchte.
Dann hätte die Partei mit 49% die absolute Mehrheit der Sitze gewonnen.
Um jetzt auf die letze gepostete Umfrage einzugehen, wäre rot-grün bei 44%, Linke bei 7% und Sonstige bei 6%.
Wenn also 2,1% der Linken Wähler z.B. Grün wählen würde, würde Linke und Sonstige jeweils unter 5% fallen, also 9,9% der Stimmen nicht relevant und Rot-Grün hätte mit 46,1 (bzw dann guten 51% hochgerechnet) eine mehrheitsfähige Koalition?
es zählt die mehrheit im parlament, nicht die der abgegebenen stimmen, ganz richtig.
da spielen dann noch direktmandate (erststimme) sowie überhang- und ausgleichmandate mit rein.
was das strategische wählen angeht, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
allerdings muss man ja, um eine sinnvolle strategische wahlentscheidung treffen zu können, von bestimmten vorannahmen ausgehen.
ich muss also voraussagen darüber treffen können, wie die wahl ohne meine strategisch abgegebene stimme aller wahrscheinlichkeit nach voraussichtlich ausgehen wird.
dieses modell hat aber einen grundsätzlichen bias. wenn viele so denken, dann ändert sich ja die grundannahme über den ausgang der wahl und die strategisch abgegebene stimme kann dann möglicherweise zu einem ausgang beitragen, den ich nicht beabsichtigt habe.
darüber hinaus ist es mMn bei dieser BTW so schwer wie noch nie, voraussagen darüber zu treffen, wie die wahl ausgehen wird. und somit wird eine strategische stimmabgabe umso schwieriger.
ich möchte dir weder zu- noch abraten, wie du wählen sollst.
ich habe in der vergangenheit selber schon strategisch gewählt.
bei dieser BTW habe ich mich aber dazu entschieden, die partei mit zweitstimme zu wählen, womit meine ansichten und überzeugungen am meisten übereinstimmungen zeigen.
und darüber hinaus möchte ich eine partei wählen, die eine hohe wahrscheinlichkeit hat, im parlament vertreten zu sein und somit meiner stimme eine entsprechung im parlament geben zu können.
Hört sich ganz nach amerikanischen Verhältnissen an Nur dass bei uns der Kanzler/die Kanzlerin nicht so viel zu sagen hat wie der Präsident.
Die Mehrheit regiert dann, auch wenn die Minderheit 48% hat.
Verwechsel hier nicht die konservative Landespolitik die Kretschmann verbockt hat mit der Bundespolitik.
Auf Bundesebene könnten Die Grünen wenn sie den Regirungsauftag bekommen ziemlich sicher sogar deutlich mehr bewirken!
Ich folge ja dem Peter R. Neumann noch wegen seinen Tweets zum Thema Terrorismus. Ganz spannend. Wie schnell das geht.
Ob das nun ein Wahlkampf-Hammer ist… nun ja, die BILD…
Wahlstrategie von SGP- hoffen Omis suchen die SPD ganz weit unten und verwechseln das Kürzel
Das habe ich auch vor seiner ersten Amtszeit von den BW Grünen gedacht. Dann haben die Grünen festgestellt, dass sie eben nicht so viel bewegen können und sind CDUler light geworden.
Nur blöd das die ganzen Rentner alle CDU wählen