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Der amerikanische Wahlkampf 2016 - und seine Folgen!


#5009

Vielleicht hättest du noch den Videoausschnitt und das Transcript der Rede posten sollen. :no_mouth:

“I want to do it faster. I could do the wall over a longer period of time. I didn’t need to do this, but I’d rather do it much faster… I just want to get it done faster, that’s all.”


#5010

Thank you :grin:


#5011

Ach so, Erfolgreich aneinander vorbei diskutiert ^^. Ja, ist wahrscheinlich nicht die beste Entscheidung gewesen.

Wie schon gesagt. Ich glaube, dass es der Anfang vom Ende ist. Ich hab in der ganzen Zeit noch nicht so viel Wiederstand gegen Trump bei den Republikanern sehen. Hab grade in Deutschland Funk gehört, dass er das Geld für die aus dem Verteidigungshaushalt will. Da fäst er eine heilige Kuh für die Republikaner an. Mal sehen wie es weiter geht.


#5012

Bernie versuchts nochmal! :beangasm:


#5014

Ist das nicht schon zwei Tage alt? Glaube nicht, dass er weit kommt. Aber mal sehen wer noch alles seinen Hut in den Ring wirft.


#5015

Video:

Ich find die Kampagne jetzt schon toll :smiley:


#5016

Der Nächste, der kopflos wegen eines Hypes gewählt wird?


#5017

Bernie Sanders prägt seit vielen Jahren die Politik der Demokraten in den USA. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für den neuen “linken” Kurs der Demokraten. 2016 hat man seine Ideen als radikal angesehn, heute vertreten die Demokraten seine Themen. Bernie ist alles andere als ein Hype.

Wirklich verloren hat Sanders, heute 77 Jahre alt, aber nicht. Der parteilose Senator aus Vermont prägt seither mit seinem Programm wie kein anderer das politische Gesicht der Demokraten. Eine Krankenkasse für alle, kostenlose Schulbildung bis hin zum College, ein starker Fokus auf den Kampf gegen den Klimawandel, deutliche Anhebung des Mindestlohns, Reform der Wahlkampffinanzierung: Alles Themen, für die Sanders vor 2016 noch belächelt worden war. Inzwischen gehören seine Positionen zum Mainstream der Demokraten. Sein Gesetzesvorschlag für eine allgemeine Krankenversicherung wird von so vielen demokratischen Senatskollegen wie nie unterstützt.


#5018

And so it begins. :smile:


#5019

Nice, Star wars incoming! :smiley:
Aber vielleicht mehr Geld um den Mars vor Außerirdischen zu schützen :nun:


#5020

Ist eben nur Riskant, der Stress eines Präsidentenwahlkampfs ist extrem hoch.

Wenn ein Sanders dann 2 Wochen vor der Wahl tot umkippt oder schwer krank wird, wäre das etwas, was dann doch wieder die Wahl den Republikanern schenken könnte


#5021

Ich verstehe diese Bedenken auf jeden Fall…
Allerdings: Ist etwas bekannt, dass Sanders irgendwelche Gebrechen oder so hat? Soviel ich weiss ist er sehr gesund… Darum mache ich mir da etwas weniger Angst.

Etwas wo ich mir etwas mehr Gedanken mache:
Ich hätte irgendwie gehofft, das Bernie nicht mehr antreten würde. Aus dem einfachen Grund, dass er einen Kern seiner Anhänger hat, die (ähnlich wie bei Trump) schon fast fanatisch hinter ihm stehen. Das waren die Leute, welche nach dem Ausscheiden von Bernie letztes Mal dann nicht mehr für die Demokraten stimmten, oder (noch extremer) für Trump wählen gingen… einfach aus Bitterkeit.
Und dieser Block macht mir sorgen. Denn, wenn Sanders diesesmal wieder nicht die Nomination erhalten sollte (was nunmal eine hohe Wahrscheinlichkeit hat), dann werden diese Leute sich unter Umständen wieder betrogen fühlen und dem demokratischen Kandidaten wieder an den Karren fahren.
Würde Bernie gar nicht erst antreten, dann wäre diese Gefahr nicht vorhanden, denn dann würde bei diesen extremen Bernie-Supportern gar nicht erst die Hoffnung aufkommen und sie könnten sich vielleicht von Anfang an mit anderen Kandidaten anfreunden.


#5022

Die Alternativen zu Sanders sind diesmal aber ziemlich sicher besser als Hillary Clinton, also dürften da weniger Bernie Unterstützer wirklich verdrossen sein.


#5023

Ja, natürlich.
Aber ich rede von den extremsten der Extremen. Denn auch bei den letzten Wahlen war Clinton unterm Strich besser als Trump, da ihre Plattform viel näher an Bernie war als Trump… und das war diesen Leuten egal, da ihr Kandidat, dem sie sich völlig verschrieben haben, nicht nomminiert wurde.

Ich rede hier nicht von den Venünftigen Leuten… ich rede von den Leuten welche, wie bei Trump, sich so dem Personenkult verschrieben haben, dass alles andere Sekundär wird.

Und die gibt es leider für Bernie.


#5024

Warum hat seine Nomination keine gute Chance? Dachte er ist einer der beliebtesten Politiker im Land


Thema aufgeteilt, #5025

Ein Beitrag wurde in ein(e) bestehende(s) topic verschoben: 19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD


#5026

Die Ideen sind vermutlich zu weit links für die Amis, sodass er früher oder später von irgendeinem Gegner als Kommunist dargestellt wird. Dann setzt beim Großteil der Bevölkerung das kleines bisschen Vernunft aus, dass sie ab und zu doch haben und alle sind plötzlich gegen den Kommunisten. Dann muss nurnoch nen orangefarbener Onkel im Kreis tanzen und jedes Argument mit “Kommunist ! Kommunist ! Kommunist!” niederbrüllen und schon wars das :smiley:


#5027

Simple Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Viel mehr Kandidaten dieses Mal, viele welche eine ähnliche Schiene fahren wie Sanders. Heisst nicht, dass er KEINE Chance hat, habe ich auch nie behauptet. Ist nur sehr unwahrscheinlich.


#5028

er ist für den typischen Amerikaner eben schon seeehr weit links, was ihn natürlich leicht angreifbar macht für attack ads und co.
Für viele Amerikaner ist Bernies klare Bekenntnis zu sozialismus quasi so als würde Sarah Wagenknecht “Kommunismus” sagen.

Und da die swing voter ja immer die gruppe sind die man wirklich erreichen will (die gegenseite überzeugt man nciht, die eigenen Leute hat man schon recht sicher) geht das mit einem nicht so extremen kandidaten leichter.

Ist ein bisschen wie mit den Linken ausserhalb Ostdeutschlands.
Grundsätzlich mögen die Leute manche Positionen von denen, aber sagt man dann das sie dafür links wählen müssen heisst es “oh ne, dass geht ja nicht”


#5029

Das wäre dann für alle Kandidaten der Fall. (gleiche Wahrscheinlichkeit und so). Aber bei Wahlen mit Wahrscheinlichkeiten zur argumentieren halte ich schlicht für nicht korrekt. Immerhin lost man die Kandidaten nicht aus sondern wählt sie.