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Der amerikanische Wahlkampf 2016 - und seine Folgen!


#5050

Na ja, wenn sie nicht wie ein kaltes Produkt, dass von Wahlanalysten zusammen gebaut gewirkt hätte und am Ende des Wahlkampf auf die Far Left zugegangen wäre, die sie dann doch nicht wegen Sanders gewählt haben, dann wäre was gegangen. Mit der letzten Aktion hat sie halt die Swing Voter zu Trump getrieben…


#5051

Ja, hätte man unter Obama aber auch ändern können. Jetzt müssen die Demokraten halt warten bis sie wieder drann sind mit regieren und dann wird es sicher nichts geändert.


#5052

Könnte man machen, aber wie ich schon öfter erwähnt habe, wenn die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung es wollen würde, dann wäre es schon geschehen…


#5053

Das sind unausweichliche Tendenzen, wenn der Rest nicht einsieht das sich grundsätzlich was ändern muss zb im Umgang mit Arbeitnehmern, den Freiheiten der Wirtschaft, den Umweltschutz usw.


#5054

Ich bin mir sicher, wenn sie das nicht gemacht hätte, dann hätte sie gewonnen, weil sie danach von Trump überholt wurde.


#5055

:confused: ich glaube da fehlt was bei dem Satz :slightly_smiling_face:


#5056

Wie gut doch immer alle wissen was man hätte tun oder lassen müssen um diese Wahl zu gewinnen! ^^

Also ganz allgemein.


#5057

Hab mir halt ein paar Analysen nach der Wahl angesehen ^^.


#5058

Geht mir eher ums Generelle.

Natürlich kann man im Nachhinein eine Wahl analysieren und daraus Schlussfolgerungen ziehen.

Bei vielen wirkt es aber immer als ob sie schon vorher ganz genau gewusst hätten was Clinton hätte tun und lassen müssen um zu gewinnen.

Das ist dann einfach Quatsch.

Genau wie wenn Leute heute immer noch behaupten das es mit Clinton sofort Krieg gegeben hätte.

Das weiß alles niemand!

Keine Ahnung wie jetzt alles aussähe wenn Clinton Präsidentin geworden wäre, ich vermute aber dann doch das es wesentlich besser gewesen wäre als der aktuelle Istzustand!


#5059

Wahrscheinlich noch ein Sitz für die Demokraten :smiley:


#5060

Gut, dass die Check & Balance funktioniern! Hat aber nicht wirklich viele Auswirkungen, wenn die Demokraten gewinnen.


#5061

Na ja, dass ihr Persönlichkeitsprofil zu sehr durch Wahlanalysten beinflußt worden ist würde schon während der Wahl als Grund für Trumps Erfolg angeführt. Sie würde auch oft, als sehr unnahbar empfunden.


#5062

Naja, etwas muss man aber schon feststellen:
Was ihr zum Verhängniss geworden ist war die Tatsache, dass sie viele Staaten im sogenannten “Rust-Belt” verlor, welche normalerweise solid demokratisch sind.
Und die verlor sie, weil sich einfach kaum da hin ging um Kampagne zu betreiben… denn diese Staaten wurden als selbstverständlich blaue Staaten angesehen.

Und die Polls haben das übrigens auch wiedergespiegelt!
Aus irgend einem mir unerklärlichen Grund wurden Staaten wie Michigan im Vorfeld der Wahlen einfach mal für Clinton gezählt, weil die ja sowieso blau wählen werden… was ich nie verstand! Ja, in den Polls vor den Wahlen lag sie oft vorne… aber immer nur um Haaresbreite! Dass das während den Wahlen noch kippen konnte war eigentlich klar, aber man hat es ignoriert… denn die guten Leuten dort werden ja, nachdem der Schwarze Obama da zweimal gewonnen hatte, sicher nicht zu einem rassistischen Kandidaten springen, oder?

Clinton kannte die Regeln und wusste, dass sie genug STAATEN und nicht genug LEUTE überzeugen musste. Darum kann man schon sagen, dass sie da bessere Arbeit hätte leisten müssen…
Auch wenn die Regeln absolut dämlich sind.


#5063

Clinton hat es versäumt Präsenz in der Fläche zu zeigen, wenn die Leute in den fly over states und im rust belt mitkriegen das die gute Frau lieber auf das Xte Staatsdinner in Californien geht, erzeugt das eben Unfrieden


#5064

Ja, sage ich ja.
Ihre Kampagne war einfach sehr, sehr schlecht geplant und man hat nicht realisiert, was für eine Unzufriedenheit im Land vorhanden ist.

Darum ist es umso aussagekräftiger, dass Clinton trotzdem mehr Stimmen eingefahren hatte. Das zeigt einfach, was für ein Katastrophal unbeliebter Kandidat auch Trump war. Wenn du fast 3 Millionen Stimmen weniger kriegst als jemand, der so unbeliebt und unvertrauenswürdig ist wie Clinton… nun, dann hast du definitiv ein Image-Problem.


#5065

Nicht direkt etwas zu Trump oder Wahlkampf, aber zum Thema Steuern. :smile:


#5066

“ELITES”?!
Tucker Carlson ist doch keiner der Elite! Er ist ein Mann des Volkes, Alter! Wie du oder ich oder jeder hart arbeitende Durchschnittsbürger! Oder auch Trump! Leute des Volkes, bodenständig, welche nicht mehr wollen als mit uns die Revolution zu starten welche die wahre Elite, die Reichen und Korrupten der Politik (welche NICHT Carlson und Trump sind, damit das nur klar ist!) vom Thron stürtzen! :smirk:


#5067

#5068

So amüsant, wie Carlson die Fassung verliert. Erst so ein auf Buddy machen, ja cool was du da in Davos den Leuten ins Gesicht gesagt hast hehehe… Und dann selbst ein kleines Schneeflöckchen sein. :joy: Typisch austeilen, aber nie einstecken können.


#5069