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Der Österreicher Thread

Ist das nicht sowieso ungültig wenn man nichts ankreuzt?

Grundsätzlich würd ich ja sagen. Aber es muss „der wählerwille eindeutig erkennbar sein“

Wen hätte jemand mit „strache“ sonst wählen wollen/sollen/können?

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https://www.krone.at/1941975

Das finde ich wichtig. Sollte in jeder Zeitung die Titelschlagzeile sein. Leider hab ich es nur bei der Krone gefunden bisher

:grin:

Für mich ist es unbegreiflich das beim ORF die Leitung von Politischen Ämtern besetzt und bestimmt ist.

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Unbegreiflich ist es nicht.

Wer zahlt schafft an.

Kritisch beobachten sollte man es dennoch.

Ich finde staatlich finanziertes Fernsehen trotzdem besser als privates.

In Deutschland geht es mit ARD und ZDF auch ohne Politische Posten :wink:

Da haben sogar Kirche eine Quotenregelung im Aufsichtsrat oder so… da sind bestimmt die Parteien auch vertreten

also mir wäre da nichts bekannt. Und Kirche ist ne eigene Politik.

looool

Mir wird jetzt bestimmt wieder vorgeworfen: bring doch Beweise für deine Postings, aber : Nö… das ist in Deutschland nicht anders.

Der Unterschied ist: in Österreich wollte eine Regierungspartei Wolf rauswerfen.

:smiley:

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ich bin Deutsche im Exil und ich kann mich nicht an einmal erinnern, das ich was davon mitbekommen hätte in den Medien, das wegen wechsel der Regierung das sich bei den Chefposten bei den Öffentlich Rechtlichen was geändert hätte.

Das ist beim ORF auch nicht der Fall. Aber wie bei Richtern oder anderen Posten dürfen Parteien mit vielen Stimmen (im ORF Stiftungsrat) darüber entscheiden wer Nachfolger wird.

Alexander Wrabetz wurde noch unter Schüssel zum ORF Generaldirektor bestellt und hat seither einige Wahlen und Regierungen mitgemacht.

Weil die deutschen Parteien das deutlich geschickter anstellen und die gerade die ÖR natürlich da auch nicht kritisch Berichten.

Einfach mal die Fälle Kai Gniffke oder Nikolaus Brender anschauen.

Ob die SPÖ auch diesen Weg nimmt? Die Führung ist ähnlich Charismatisch wie Reh-Wagner

Solange ein Interview mit Altbundeskanzler Kern, wo zur Frage:

Ihre Reformansätze wurden damals von Hans Peter Doskozil als links-grüne Fundipolitik qualifiziert.

die gute Antwort

Heute weiß jeder, dass sie richtig waren – Stichwort Greta Thunberg. Und ich denke auch, Rendi-Wagner könnte für diesen Weg die richtige Repräsentantin sein.

kam,

Aussagen wie

Die ÖVP regiert seit 33 Jahren ohne Unterbrechung und hat es geschafft, den Stillstand zu beklagen. Und ich kann Ihnen keine einzige Reform in den letzten Monaten benennen, die unser Land stärker oder gerechter gemacht hat.

Die SPÖ hat die Chance, zu zeigen, was die Alternative sein kann, zum Stahlgewitter aus PR-Texten und Marketing. Die Steuer- und Abgabequote, die Arbeitslosenquote ist unter meiner Regierung deutlich schneller gesunken als unter der Regierung Kurz.

(zu Drozda)

Rendi-Wagner hat ihn ausgewählt. Damit ist er der Richtige.

Es wird eine echte Herausforderung. Kurz macht in seiner Inszenierung nicht viele Fehler, aber es geht ihm vor allem um Machterhalt. Ich erinnere an die Aussage des Bundespräsidenten: Es kann nicht gut gehen, wenn man glaubt, nur dann mit Menschen zu reden, wenn es für das Machtkalkül nötig ist. Diese Haltung führte auch zu seinem Sturz.

von den Medien runtergedampft wird auf:

(Frei nach Fußballlegende Toni Pfeffer:)
„Hoch gewinnt die SPÖ das nimmer.“
(Aber das Potenzial ist höher, als Umfragen zeigen. Ich wäre aber nicht überrascht, wenn ÖVP und FPÖ wieder eine Regierung bilden, wenn sie dafür eine Mehrheit haben.)

Braucht es einen auch nicht wundern.

Oje… die bösen Medien. Zack Zack Zack austauschen

@bitcoinfury gibt den Bösen Medien die Schuld für den Untergang der SPÖ und will sie

In einer Diskussion in eine Forum zeigt er sein wahres Gesicht und spricht aktiv davon, die Medienlandschaft Österreichs umzustellen.

[Sarkasmus mal ausstellen]

So in etwa fühlt sich das Interview an. Da werden mehrere Minuten Text auf ein Zitat runtergekürzt und ohne Kontext dargestellt. Und ich muss dann erklären, wie das Zitat zu deuten ist.

Dazu kommen noch die ganzen anderen Schwächen, zB keine Social-Media-Präsenz, jede Meinung muss erst Tage lang evaluiert werden, bevor man sich zu etwas bekennt (und dann ist es - ja zu spät), die vollkommene Transparenz bei parteiinternen Auseinandersetzungen (was meiner Meinung auch die Grünen zu Fall brachte im Kontext Pilz - wäre Mitterlehners Fall damals auch so kommuniziert worden, hätten wir nie einen Kanzler Kurz gehabt), und vieles mehr.

Kann die SPÖ auf 10 % stürzen, wenn sie so weitermacht? Auf alle Fälle - Graz, Vorarlberg, etc. sollten ein Mahnmal sein, das man sich eben nicht nur auf die Hauptstadt konzentrieren sollte. Andererseits könnte sie noch der ÖVP gefährlich werden, wenn sie endlich sagt, was man besser machen kann, anstatt darüber zu lamentieren, wie böse die anderen sind.