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Eure zuletzt gesehene Serie/Staffel/Episode?


#4892

Weil ich das jetzt schon mehrmals gelesen habe . Ich versteh unter Coming of Age etwas absolut anderes. So was wie ‘‘Love’’, ‘‘Garden State’’ oder ‘‘the Perks of being a Wallflower’’.
HTSOVF ist doch eine absolut klassische Teeniekömodie a la Fuck u Goethe mit all den typischen Klischees, des Nerds, des sportlichen Schönlings usw.
Zumindest scheint es so nach den ersten Folgen … wird da noch was aufgebrochen?


#4893

Ja, der Fokus der ÖR liegt woanders, ABER sie produzieren ja Entertainment. Ein Tatort oder ein Fernsehfilm der Woche trägt ja keinen Bildungsauftrag. Nur ist nahezu alles, was sie in diese Richtung produzieren äußerst altmodisch und mit dem Geld auf den völlig falschen Elementen fixiert.

Ja, aber sie senden größtenteils auch amerikanische Filme und Serien. Deutsche Produktionen sind da sowieso eine absolute Seltenheit. Abgesehen davon hege ich schon lange keine Hoffnung mehr, dass bei den Privaten noch irgendwas sinnvolles bei rummkommt. (Bei den ÖR eigentlich auch nicht, aber die hätten nun mal das Geld)

Liegt an schlechten Klauseln.

Gute Klausel.

Liegt halt auch einfach an der Zielgruppe, dass die Privaten erreichen wollen. Ähnliches kann man zwar auch von den ÖR behaupten, aber die werden in maximal 10-20 Jahren ihre jetzt schon kleine Zielgruppe komplett verlieren, weshalb ich nicht verstehe, warum da nicht langsam mal wenigstens annähernd “moderner” Content produziert wird.


#4894

Ich finde, dass es da schon Parallelen gibt. Aber ja kann man sich streiten. Aber da ich auch Teeniekömödien mag, kannst das das Wort für dich gerne austauschen :smiley: Passt trotzdem

Edit: Aber sowohl auf der deutschen als auch der englischen Wikipedia Seite wird die Serie als “Coming-of-age” betitelt. Geh dich da beschweren :smiley:


#4895

uff, ja ok dann ist mein Verständis davon wohl enger gefasst


#4896

Warum ufff? Problem damit? :smiley:


#4897

ja aber das liegt ja an mir, die Serie ist mir deutlich zu Oberflächlich bzw zu ‘‘typisch deutsch’’ was so gerne negativ verwendet wird. Lady Bird ist Coming of Age, American Pie nicht. Das gleichzusetzen ist irgendwie unfair aber wenn du bzw sogar Wikipedia das so sieht ist das ja ok.


#4898

Mit Babylon Berlin und Bad Banks hat man zwei ziemlich gute Serien gemacht bzw. war daran beteiligt. Weissensee war damals bei ARD auch nicht unerfolgreich über 4 Staffeln. Ist dann halt oftmals Historie und da schauen Leute, dann wohl lieber mehr ausländische Dinge anstatt nochmal eine fiktive Geschichte rund um Dritte Reich, DDR und Co. Was eigentlich schade ist. :wink:

Der Tatortreiniger war ganz gut, aber wurde leider immer irgendwie versendet. Auch im letzten Jahr war mit Das Institut – Oase des Scheiterns eine ganz amüsante Comedy-Serie im Dritten Programm.

Wenn man sich mal die Ko-Produktionen anschaut, ist zumindest ZDF und besonders ZDFneo auch ganz gut dabei. Die Brücke ist eine Ko-Produktion mit den schwedischen und dänischen Sendern. Oder auch die belgische Serie “Undercover”. Das fällt halt meist nie so auf. :smile:


#4899

Liebe. :man_shrugging:

Ja, ok, vielleicht etwas zu pathetisch.
Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass sie weiß, was sie tut und die Folgen in Kauf nimmt, um mit ihm zusammen zu sein. Oder die Autoren haben sie halt als Ankerpunkt gewählt, um die Stationen der Opfer aufzuzeigen. Das war auch schon hat, als sie dem befreundeten Paar mit dem Baby begegnet sind und du genau wußtest, dass Papa und Kleinkind bald todkrank sind.


#4900

Dead to me

Christina Applegate, Linda Cardellini und James Marsden machen ihre Sache sehr gut. Die Serie bietet eine gesunde Mischung aus Comedy und Drama in der kalifornischen Upper Class Laguna Beachs. Unterhielt mich sehr gut, habe sie in wenigen Tagen weggeguckt. Gutes Ende - ich freue mich auf eine hoffentlich erscheinende zweite Staffel.


#4901

Die Geschichte dieser Frau ist tatsächlich ziemlich genau so passiert, wie es in der Serie dargestellt wird…

Ab Seite 17:

Jep… :slightly_frowning_face:


#4902

Ich finde gerade das Prädikat “typisch deutsch” passt auf HTSDOF überhaupt nicht. Aber gut bringt jetzt nichts sich darüber zu streiten :smiley:


#4903

Das es für dich halt kein Coming-of-Age ist, mag deine Meinung sein. Aber das “typisch deutsch” mit der Oberflächlichkeit in Verbindung zu bringen? Was ist denn dann typisch “US-amerikanisch”? Dort gibt es im Bereich auch so viele Filme oder Serien, die von Oberflächlichkeiten und Klischees nur so triefen. Das ist auch nicht alles Hochglanz oder geht tiefer in die Materie. Genauso gilt das für deutsche Produktionen auch.

Diese Serie nimmt halt die Prämisse, um den Drogenhandel. Bereitet das lustig in 30 Minuten auf, baut daherum eine Trennungs- und Liebesgeschichte eines Schülers und setzt den Fokus komplett auf das ganz soziale Medien und Internet.

Allein auf den letzten Punkt, kann es schon mal nicht typisch Deutsch sein, weil so etwas auch in Deutschland noch nicht so gemacht wurde und auch in ausländischen Produktionen wurde “diese Welt” bisher noch nie so richtig auf den Bildschirm gebracht

Ist es vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten? Mit Sicherheit. Muss man den Humor mögen? Nein, muss man auch nicht. Gilt für jede Comedy. Kannst du es halt als Coming-of-Age anzweifeln? Ja, ist dein Recht. Aber das “typisch Deutsch” und Oberflächlichkeiten. Naja.


#4904

Ja hätte ich trennen müssen. Obs für mich Coming of Age ist, ist völlig unabhängig von der Qualität. Da gehts eher um den Blickwinkel aufs Erwachsen werden.

Beim typisch deutsch meine ich eher die Dialoge und Schauspieler. Trotz allem was du sagt richtig ist kriege ich trotzdem diesen Fuck You Göthe Vibe nicht weg.
Aber ist ja nur ne Meinung.


#4905

Liebe macht blind…


#4906

Chernobyl
Bevor ich die Miniserie gesehen habe, kannte ich nur die grundlegensten Infos die man so aufschnappt. Ich wusste, dass es 1986 stattfand. Ich wusste, dass infolgedessen viele Neugeborene mit Missbildungen zur Welt kamen und natürlich das viele an Krebs starben. Ab und zu hab ich ausschnittsweise Clips aus Dokumentationen gesehen, in dem Chernobyl behandelt wurde und wie die Touristen heutzutage noch gefährliche Mengen Radioaktivät mit ihren tragbaren Geigerzählern messen können.

Aber was ich in der Serie gesehen habe… oh mein gott :wtf:.
Alles ist schiefgegangen was schiefgehen konnte. Unfassbar wie zerstörerisch die Strahlung für den menschlichen Körper war/ist. Noch unfassbarer wie die Menschen die daran Beteiligt waren es einfach vertuschen wollten und am unfassbarsten, dass die Regierung die ganze Katastrophe runterspielen wollte und es damit unzähligen Menschen das Leben genommen hat.

Als ich diese Szene gesehen habe, war ich vollends von der Serie überzeugt.


#4907

What we do in the Shadows (Serie)

Also da wurde ich echt positiv überrascht. Die Serie ist annähernd so lustig wie der Film und die einzelnen Vampire haben schöne Charaktere und vor allem die neu eingeführte ‘‘Vampirkategorie’’ bringt wunderbare Momente a la Stromberg.

Also wer den Film nicht kennt aber den Humor von FX kennt wie z.B. the League sollte da mal unbedingt reinschauen


#4908

Kann man die bei uns legal gucken?


#4909

glaub nicht


#4910

Lethal Weapon
Wird immer mehr zum generischen 0815 Plot mit Filmnamen.
L.A. Finest soll das gleiche mit Frauen sein.

Wer Action will kann sich L.A Heat anschauen.

Der Name der Rose
Kein Plan über die Katholische Kirche. Trotzdem tolle Serie und Bildern von RAI und Tele München. In der Serie herrscht Frauenmangel ohne Ende. Und der Abspann war ewig lange da haben die Macher keine Kosten und Mühen gescheut um dem Anspruch des Buches gerecht zu werden.


#4911

Killing Eve, Folge 1, gefällt.