Interessantes und Beeindruckendes


#42

~2015 hat eine walisische Kleinstadt/Dorf sich entschieden, wenn Amazon und co. keine Steuern mehr zahlen, dann wird es Zeit für den Buchladen, die Fleischerei und den Blumenladen auch keine Steuern mehr zu zahlen und gründeten die FairTaxTown. Die BBC hat dazu begleitend eine Doku rausgebracht:
Doku - The Town that took on the Taxman

Der Weg den sie dazu gegangen sind ist stark beeindruckend, auch wie “Steuerberater” im Ausland völlig bereitwillig vor den Kameras über die Wege und Ähnliches zu reden.
Dabei wollten die Klein-LadenbesitzerInnen nicht allgemein die Steuern zahlen; im Gegenteil, sie sind der Meinung, dass Steuern ja der Allgemeinheit zugute kommen. Aber wenn die Großen nicht zahlen, dann wollten sie auf die Lücken im System aufmerksam machen.

Leider hat sich das System dann auch von der harten Seite gezeigt und sie haben ~2017 ihren Plan aufgegeben. Sie hoffen, dass andere vielleicht die Kraft, Ausdauer und Geld haben um sich durch das System durchzukämpfen.


#43

Auf ncase.me gibt es interaktive Lernmöglichkeiten zu verschiedenen interessanten Themen; zB wie (Falsch-)Informationen verbreitet werden, wie Vertrauen funktioniert oder ein Hub mit vielen anderen interessanten “Lernspielen”


#44

Jemand schreibt ein Programm und hackt seinen NES so, dass dieser 2D Spiele wie Zelda automatisch in 3D darstellt:


Hattet ihr früher auch einen Furby? Vielleicht ist die Furby-Orgel das richtige Instrument für euch:


#45

Kurz und seicht:

For instance, toilet is an 18th-century euphemism, replacing the older euphemism house-of-office


#46

Verstehe ich nicht, warum ist toilet ein Euphemismus, vor allem wenn es vorher schon einen gab. Klar, ein ehrlicher Name wäre wohl Piss, Kack und Klotz-Raum… Aber was heißt Toilette eigentlich?


#47

Toilette kommt aus dem Französischen und bedeutet „Tüchlein, kleines Tuch“ (frz. „toile“ = Tuch). Dieses Tuch diente als Sichtschutz bei der Verrichtung des Geschäfts.

Quelle: scheisse-museum.de (seriously)


#48

Bin bis zum Lokus gerückt!


#49

Kann ich mir bei den Franzosen bildlich vorstellen, wie die vom Rotwein gezeichnet aus der Kutsche stiegen, sich einfach ein kleines Tuch über den Lörren hängten und dann direkt an der Straße “gib ihm”… :upside_down_face:


#50

Aja, tazächlich


#51

Bei ner Kutschfahrt hatte der hohe Herr sicherlich jemanden dabei, der dann tatsächlich ein Tuch als Sichtschutz gehalten hat.
Könnte ich mir zumindest gut vorstellen, also nicht abwegig.


#52

Daher sicher auch der Ausdruck “jemandem die Stange halten”… :kappa:


#53

Ah! Ich hab’ mich schon gefragt, warum Franzosen immer weiße Tücher dabei haben. :kappa:


#54

Das heißt dass die gar nicht feige sind und ständig kapitulieren sondern einfach nur schiffen müssen! :smiley: Ein weiteres Missverständnis der Menschheitsgeschichte wurde geklärt und das Buch “Französische Heldensagen” wird auf lange Sicht vielleicht doch nicht das dünnste Buch der Welt bleiben :slight_smile:


#55

Morgen ist der längste Tag des Jahres. :beangasm:
Dann werden die Tage schon wieder kürzer, aber zum Glück merkt man das erst Ende September so richtig, dass es wieder früher dunkler wird. :beanfeels:


#57

Sehr interessant aber ich möchte ihm ein Halsbonbon reichen :sweat_smile:


#58

Warum hast du den Post gelöscht? Ist doch eigentlich ne spannede Sache :slight_smile:


#59

Die Bedeutung der Farbe “Rosa” hat sich im Laufe der Zeit verändert. Vor dem 20. Jahrhundert war Rosa eine Farbe für männliche Babys. Es stand quasi in Verschwandschaft zu Rot, was für Leidenschaft, Blut und Kampf stand. Blau war hingegen die Farbe der Maria und damit Mädchen vorbehalten.
Es gab jedoch dann einen Wandel: Marineuniformen und Blaumänner der Arbeiter prägten das Blau als männlich. Das Rosa wurde im Tausch dafür nun weiblich.
Unter den Nationalsozialisten wurde Rosa zudem eine Farbe für Homosexuelle (Rosa Winkel in KZs), während davor in der Weimarer Republik Lila für Homosexualität stand.
So hat sich jedenfalls innerhalb weniger Jahrzehnte eine Farbbedeutung gewandelt.


#60

In den 90ern wurden im amerikanischen Fußball die Strafstöße wie beim Eishockey ausgeführt.

Find ich so auf den ersten Blick eigentlich sogar interessanter als den Elfmeter von heute.

Bonus aus den Kommentaren: Diese Shootouts gab es nicht nur bei K.O. Spielen sondern bei jedem regulären Ligaspiel damit es keine Unentschieden und keine Torlosen spiele gibt. Es gab dann aber trotzdem nur einen Punkt für den Sieger und 0 Punkte für den Verlierer. Die FIFA fand es aber nicht so geil dass die MLS einfach eigene Regeln einführt.


#61

Haben die überhaupt einen Strafraum? Das ganze gleicht einer Situation, wo du für jedes Foul eine sofortige rote Karte bekommst, weil du eine klare und praktisch 100%ige Torchance verhinderst.


#62

Naja, der Markierung nach spielen sie da auf nem Rugby oder Footballfeld. Also wenn sie nen Strafraum haben dann geht der zumindest über die komplette breite des Spielfelds. :smile: