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Kommunismus vs. Kapitalismus [Diskussionsthread]

Guten Tag, ich sehs auf RBTV immer wieder in vereinzelten Threads die Debatte Kommunismus vs. Kapitalismus.
Beides Systeme die nicht unterschiedlicher sein können. Beide mit Vor- und Nachteilen.
Hier kann darüber diskutiert werden, welches wirklich besser sei.

Definitionen:

Kommunismus:
“Die Idee des Kommunismus ist, dass kein Mensch über einen anderen herrschen soll und dass nichts einzelnen Personen allein gehören soll, sondern alles dem Volk gemeinsam. Die Menschen sollen im Kommunismus alle politisch und wirtschaftlich gleich behandelt werden.
In einer kommunistischen Gemeinschaft soll jeder nach seinen Fähigkeiten arbeiten und nach seinen Bedürfnissen vom Vorhandenen nehmen.” (Was ist Was)

Kapitalismus:
“Kapitalismus bezeichnet eine Wirtschaftsform, in der das Privateigentum und die Vergrösserung des Eigenkapitals an erster Stelle stehen. Um Privateigentum erwerben zu können, wird die eigene Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt „angeboten“. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Arbeiter/innen zwar selber entscheiden können was sie erlernen wollen, jedoch fast immer von anderen abhängig sind, um ihre Arbeit auszuführen. Das heisst, die Arbeitnehmer/innen sind auf Firmen angewiesen, die sie anstellen und ihnen so Zugang zu den nötigen Produktionsmitteln (Geld, Maschinen, Kundenaufträge etc.) geben.” (ago.immerda.ch)

Das gibt Tote…

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Mann kann auch Sachlich diskutieren. Meiner Meinung nach wurde der Kommunismus noch nie richtig eingesetzt, sondern immer missbraucht von Diktaturen, ala UDSSR oder Nordkorea.

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Beide beginnen mit K, also können sie so verschieden nicht sein…

Im ernst, ich glaube, dafür ist das RBTV-Forum der falsche Ort. Es gibt dezidierte Politikforen, in denen man weit sachlicheres Kontra kriegen würde.

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Beides kann gut sein, beides kann schlecht laufen, der springende Punkt, ist die größte gemeinsam beider Systeme: Der Mensch.
und der Mensch ist leider doof.

Ps: Ich hasse wenn Leute glauben, die Soviets, hätten was mit Kommunismus zu tun.

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#TeamKänguru

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Das ist mir eine zu starke Simplifizierung. Irgendwie erschließt sich mir hier die Diskussiongrundlage nicht ganz und riecht nach Hausaufgabe (Vorteile/Nachteile). Wenn es anlassgegeben wäre (z.B. aktuelle Kapitalismuskritik) und du einen Punkt eingebracht hättest, wäre es etwas anderes. Aber hier so ein Fass aufzumachen, führt glaube ich zu nichts.

Wie wäre es mit weiteren Threads: Leben vs. Tod - Was ist besser?, Essen vs. Trinken - Was sagt ihr!

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Was mich beim Kapitalismus sehr stört ist der stetige Wachstum, der nicht aufhören will. Harald Lesch hat mal gesagt, das dieser Wachstum, denn wir hier sehen, ins medizinische übersetzt hochgradiger Krebs sei. Kann man mal drüber nachdenken und das Arm Reich Gefälle ist auch Immens. Ich finde es einfach beschämenswert, dass einige wenige Menschen Millionen verdienen, während dessen andere Menschen hungern müssen.
Auch der Kapitalismus hat Kehrseiten

Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!

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Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

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Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

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Der Kommunismus ist nicht per se schlecht, ebenso wie der Kapitalismus.

Beide sind in der Theorie völlig wertneutrale mögliche Wirtschaftsformen.

Was eine Wirtschaftsform schlecht macht, ist nicht ihr Wesen, sind nicht ihre Mechanismen und Regeln, sondern es ist der Mensch.

Der Mensch lässt zu, dass manche seiner Art an Fettleibigkeit sterben, während andere verhungern, nicht der Kapitalismus.

Der Mensch lässt zu, dass manche seiner Art sich nicht frei entfalten können, nicht der Kommunismus.

Manches Schlechte, wie Krankheiten, Unfälle oder Naturkatastrophen entsteht durch Zufall oder Fügung.
Doch viel mehr Schlechtes (sowohl qualitativ wie quantitativ) entsteht durch Menschenhand.

Würden wir die Wirtschaftsform ändern, würde sich die Welt auch ändern, aber sie würde sich dadurch nicht verbessern oder verschlechtern.

Um die von Menschen regierte Welt unter moralischen Gesichtspunkten zu verbessern, muss sich der Mensch unter moralischen Gesichtspunkten verbessern.

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Der Kommunismus ist das perfekte System.
Der Mensch ist der schlechtest mögliche Proband um dieses System umzusetzten.

Kling für mich ehrlich gesagt genau so einseitig wie Kapitalismus ist gut/schlecht o.ä. Natürlich setzt der Mensch das System um und ist am Ende verantwortlich, aber gleichzeitig form das System auch den Menschen. Der Mensch ist zu einem großen Teil auch nur das Ergebnis externer Einflüsse über zich Jahre hinweg.

Natürlich ändert sich was. Alleine viele motivierende Faktoren für Aktionen würden sich verändern. Menschen würden sich verändern. Andere Handlungen werden ausgeführt. Ob es besser oder schlechter wird, keine Ahnung. Aber ändern wird sich etwas auf jeden Fall.

Der Kommunismus ist tot und der Sozialismus stirbt bis heute mit.

Der Kommunismus an sich hat keine Nachteile. Er ist nur nicht umsetzbar.

Der Kapitalismus, zumindest so wie wir ihn praktizieren, funktioniert dagegen zumindest temporär, besiegt sich am Ende aber immer selbst. Kapital kann es beispielsweise nur geben, wenn irgendwo anders Schulden existieren. Durch Zinsen entstehen aber mehr Schulden als überhaupt Kapital vorhanden ist. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem sich das nicht mehr ohne Weiteres fortführen lässt. Dann braucht man einen “Reset” oder einen Systemwechsel.

Ich versteh jetzt nicht genau, worauf du hinaus willst und warum du mich zitierst und dann im Prinzip das gleiche nur ausführlicher schreibst. Nun. Doppelt hält besser

Na, wenn das nicht mal ein großer Nachteil ist ^^

Und die idiotischen Menschen wählen immer den Reset und machen dann immer wieder dieselben Fehler :sleepy:

Jo, hätt ich besser schreiben können. Es geht halt um den letzten Teil den du nicht zitiert hast:

Die Welt und die Menschen verändern sich und

Aber alles bleibt gleich gut? Sicherlich wird durch die Veränderung die eine oder andere gute oder schlechte Handlung begünstigt.

Fast. Ich hätte gesagt “Alles bleibt gleich schlecht”, aber im Grunde sagt das ja das gleiche aus. Ich hüte mich nur beim Status quo von gut zu sprechen.

Deine Aussagen sind in etwa so greifbar wie ein glitschiger Aal. “die eine oder andere gute oder schlechte Handlung…”
ich weiß damit nicht viel anzufangen und weiß nicht, was ich darauf antworten soll

Klar aber wie sollte ich auch nur ansatzweise konkrete Veränderungen vorhersagen wenn man “die Wirtschaftsform ändern” würde. Da gäbs ja schon bei der Frage was das überhaupt bedeutet unterschiedliche Meinungen. Ich seh nur nicht auf welcher Basis du darauf kommst, dass sich bei grundlegenden Änderungen am System die tiefgreifende Einflüsse haben die Welt nicht verbessern oder verschlechtern würde.

Geschlossen, da Necroposting