Nachdem es die letzten Wochen schon viele Angriffe auf Boote und sogar in einem Hafen gab, kam es heute Nacht zu mehreren US-Angriffen auf dem Staatsgebiet von Venezuela.
Trump hat sogar verkündet, dass der venezuelische Machthaber Maduro entführt worden ist:
Selbst wenns nen triftigen Grund gäbe, Krieg muss die allerletzte Option sein. Wir bewegen uns echt politisch wieder zurück in imperialistische Zeiten, bzw. sind schon längst dort angekommen.
Ich verstehe diese Situation jetzt immer noch nicht. Sind Drogenkartelle nun die neue Massenvernichtungswaffen? Anders kann ich mir das nicht plausibel erklären.
Wie war das? Ein Trump startet keine Kriege oder Konflikte? Und man spiele nicht die Weltpolizei (im Übrigen was war das mit Drohungen gegen Nigeria?). Das hatte ich letztens auch geschrieben. Man wird immer ein Grund finden, warum die USA betroffen ist. Sei es Gefahr im Verzug, wirtschaftliche Interesse etc. Da muss man es gar nicht unter dem Deckmantel der Weltpolizei machen.
Checke ich auch nicht. Es ist erst zwei Stunden her. Quasi mitten in der Nacht/am frühen Morgen. In den nächsten 2-3 Stunden wird es natürlich deutlich präsenter in den Medien thematisiert. In den ersten Nachrichtenportalen gibt es aber schon Live Ticker.
Ich finde es wurde in ausreichendem Maß darüber berichtet, genauso über die Angriffe auf Drogenboote. Da finden sich tausende Artikel dazu.
Ein militärischer Angriff der USA hat für Deutschland auch nicht die krasse Relevanz, dass ein Vielfaches mehr an Berichterstattung notwendig gewesen wäre.
Aber kann man natürlich auch anders sehen.
Krass.
So hat sich das Putin mit der Ukraine wahrscheinlich im Vorfeld vorgestellt