180 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Naher Osten -Kurdistan, Iran, Syrien „Jin,Jiyan, Azadi“
Wir haben die Diskussion der letzten Tage in den Naher Osten -Kurdistan, Iran, Syrien "Jin,Jiyan, Azadi" - Thread verschoben. Bitte dann dort alles bezüglich der Thematik besprechen, damit das mehr übersichtlicher an einem Ort stattfindet.
Und ein weiterer Tag an dem auf auf Hilfe wartende Menschen das Feuer eröffnet wird.
https://apnews.com/article/israel-palestinians-hamas-war-06-24-2025-dbbdba6c1986376e6e09900650814412?
und noch mal zur Erinnerung, dass diese Massaker erst in diesem Ausmaß und Regelmäßigkeit passieren, seit die „Gaza Humanitarian Foundation“ die Kontrolle über die Verteilung von Hilfsgütern übernommen haben. Ein US-Unternehmen das die volle Unterstützung von Trump und Netanyahu genießt und von vielen Menschenrechtsorganisationen und der UN kritisiert wird.
Iwo eigentlich fast erwartbar, dass sowas zumindest andiskutiert wird.
Ist sowieso strange das man 122 Millionen Menschen mit einem Hilfswerk versorgt und dann gibt es für Ghaza noch mal ein eigenes und dieses hat inzwischen einen mehr als zweifelhaften Ruf, ob Begründet oder nicht. Da ist die Auflösung nur folgerichtig.
Wer sich mal etwas gruseln will, mal Roderich Kiesewetter zuhören:
Unfassbarer Typ bei dieser Thematik ![]()
Da war ich gestern auch echt buff, sonst finde ich ihn eigentlich okey, weil er gerade in Sachen Ukraine eine sehr klare Haltung hat und das dafür sorgt das er seinen Posten verliert im Kontrollgremium, aber das gestern…
Nun. Selbst Markus Lanz hat mittlerweile kein Bock mehr, wie sich deutsche Politiker zu Israel/Gaza verhalten. Wenigstens hat er ihn ein bisschen gegrillt.
Die UNRWA hat, zumindest damals, wirklich unmenschliches geleistet. Ich hab die 2 Palästina-Texte von (und mit) Hannah Arendt gelesen, die vor einer Weile in irgendeinem Archiv gefunden wurden. Wegen der mutmaßlichen Teilunterwanderung der Orga durch Hamas mag das heute anders aussehen …
Wiederholt sind in den vergangenen Wochen in Gaza hungernde Zivilisten getötet worden. Jetzt berichtet [die Zeitung »Haaretz« mit Berufung auf Quellen in der israelischen Armee (IDF), dass ihre Mitglieder teils wiederholt und gezielt auf unbewaffnete palästinensische Zivilisten geschossen habe, die in der Nähe humanitärer Verteilzentren in Gaza auf Lebensmittel warteten.
Soldaten und Offiziere berichteten der Zeitung demnach, dass sie entsprechende Befehle erhalten haben – auch ohne konkrete Bedrohungslage. Hunderte Menschen seien dabei getötet worden. Ein Soldat habe die Situation »als einen völligen Zusammenbruch der ethischen Grundsätze der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen« beschrieben, so die Zeitung.
»Zwischen einem und fünf Menschen starben täglich. Es gibt keine Warnschüsse, kein Tränengas – nur scharfe Munition, Maschinengewehre, Mörser«, zitierte die Zeitung eine Quelle in der Armee. Die Kommunikation mit der Bevölkerung bestehe faktisch aus Waffeneinsatz. Auch Offiziere kritisieren den Umgang der »Haaretz« gegenüber: Es sei »weder professionell noch menschlich«, Zivilisten unter Beschuss zu setzen, die lediglich Nahrungsmittel suchten. Konsequenzen für verantwortliche Offiziere, unter deren Aufsicht auch minderjährige Zivilisten erschossen worden sein sollen, habe es bisher nicht gegeben.
Einige der Todesopfer in der Nähe der Hilfsgüterverteilungszentren sollen zudem nicht durch Schüsse der israelischen Armee verursacht worden sein, sondern durch Beschuss von Milizen, die laut Haaretz von der Armee unterstützt und bewaffnet werden. Einem Offizier zufolge unterstützte Israels Armee etwa weiterhin den Abu-Shabab-Clan. Er bestätigte damit vorherige Berichte, nach denen Israel kriminelle Gruppen im Gazastreifen bewaffnet haben soll.
Intern wächst die Kritik am Vorgehen der Armee: Ein hochrangiger Offizier sagte, er befürchte, die gezielten Angriffe auf Zivilisten seien nicht Folge einzelner Fehlentscheidungen: »Mein größter Albtraum ist, dass all dies nicht auf Notwendigkeit beruht, sondern auf einer Ideologie, die von den Kommandeuren an die Truppen weitergegeben wird.«
Hier nochmal mit weiteren Details.
Unerträglich.
Wie lange möchte die Welt sich das noch anschauen?
Können wir endlich darüber reden, dass hier ein Völkermord begangen wird, ohne dass jemand die Antisemitismuskeule auspackt?
Hatte eigentlich vor den Kneecap-Film zu sehen aber jetzt eher nein.
Bei aller Kritik an Israel solle man echten Antisemitismus nicht aus dem Auge verlieren.
Pro Hamas und Hisbollah-Rufe…dann ist man auch einfach nur ein antisemitisches Arschloch.
Man ist ein Arschloch. Aber Begriffe wie „antisemitisch“ oder auch „jüdisch“ sollte man in Bezug zu Israel oder dem Nahostkonflikt nicht verwenden. Das bringt einen auf das Niveau von Springer oder Netanyahu.
Die Gewalt gegen Juden überall auf der Welt hat in Folge des Völkermords in Gaza zugenommen. Obwohl die Juden in Deutschland oder den USA damit gar nichts zu tun haben. Sie haben ein Recht darauf nicht mit den Taten der Israelischen Regierung in Verbindung gebracht zu werden, wie auch jeder Moslem das Recht hatte nicht mit den Taten des IS oder Al-Quaida in Verbindung gebracht zu werden. Das wird jedes mal schwieriger wenn man von Israel als „jüdischen Staat“ spricht oder von deren Feinden als Antisemiten. Selbst die Autoren der 3D Regeln haben sich inzwischen davon distanziert und eingeräumt mit der Idee von „israelbezogenem Antisemitismus“ Leid erzeugt zu haben. Obwohl sie damals absolut nach besten Gewissen gehandelt haben und diese Entwicklung nicht voraussehen konnten.
Natürlich ist jeder, der Juden Gewalt antut, aufgrund der Taten der Israelischen Regierung, ein absoluter Verbrecher und voll für seine Taten verantwortlich. Aber diese Menschen gibt es leider, also muss man Juden nicht auch noch in ihre Zielbahn „schubsen“ indem man die Verbindung zwischen Israel und Judentum betont. Diese Verbindung ist in den Köpfen ohnehin schwer zu lösen, das muss man nicht noch schlimmer machen.

