Da die Bahncard i.d.R. einen geldwerten Vorteil darstellt, muss diese durch den Arbeitnehmer versteuert werden und ist damit Bestandteil der Gehaltsabrechnung bzw. AN-Vergütung. Es ist z.B. -je nach Branche- nicht unüblich, dass anstelle einer Gehaltserhöhung ein Dienstfahrzeug / Bahncard verhandelt wird. Dein Bruttogehalt steigt dadurch, hast aber aufgrund der Versteuerung sogar ein geringeres Nettogehalt.
Du müsstest also die Bruttogehälter (also die Summe inkl. aller Sachleistungen und geldwerter Vorteile) der Mitarbeiter vergleichen um überhaupt eine Aussage darüber treffen zu können, ob der Mitarbeiter mit einer Bahncard finanziell besser dasteht wie die anderen.
Die BahnCard ist doch kein Geschenk an Simon. Soweit ich weiß ist es relativ normal, dass RBTV die Anreisekosten für Produktionen zahlt. Neulich erst einen Bonjwa-Stream gesehen, in dem sie darüber gesprochen haben, dass RBTV früher immer die Bahnkosten für Mental gezahlt hat um für die Sendung (von Berlin?) nach Hamburg zu kommen. Bei Florentin läuft das sicher auch so. Und ab irgendeinem Punkt ist eine BahnCard 100 halt einfach wirtschaftlich sinnvoller.
Handelt es sich um den angestellten Mitarbeiter der den Weg zu seiner regelmäßigen Arbeitsstätte bestreitet, so ist es doch hinlänglich üblich, dass dieser selbst für die Kosten aufkommt. Selbst wenn ein Dienstwagen bzw. eine Bahncard vereinbart wird, entstehen höhere Abflüsse aufgrund der Versteuerung.
Wenn ich jedoch einen Externen (z.B. von Bonjwa) engagiere, so ist es dann eher üblich, dass dieser die Anfahrtskosten seinem Auftraggeber, also RBTV, in Rechnung stellt oder diese von vorneherein die Kosten übernehmen. Das sind dann aber meistens auch Freiberufler / selbstständige Personen, bei denen das auch steuerlich noch mal eine andere Relevanz hat.
Das gilt für den täglichen Arbeitsweg, ja. Wenn aber nur zu einzelnen Terminen auf Wunsch des Arbeitgebers anreist, zählt das als Dienstreise und wird in der Regel bezahlt. Ich arbeite zum Beispiel quasi nur noch im Home Office und konnte dadurch in eine andere Stadt ziehen ohne den Job zu wechseln. Habe seitdem auch eine BahnCard von meinem Arbeitgeber und wenn ich dochmal ins Büro muss, ist das eben eine Dienstreise und ich bekomme Bahnticket und Hotel bezahlt. Ist bei mir leider keine BahnCard 100, aber so unüblich finde ich das nicht.
Die Kosten von "Büro-Mitarbeiter*innen* und „Remote-Mitarbeiter*innen“ gegeneinander aufzurechnen, ist ziemlich kompliziert. Das ist ein Thema, mit dem sich in den letzten Monaten viele Unternehmen herumschlagen mussten. Die Büro-Mitarbeiter*innen verursachen vor allem dadurch Kosten, dass man halt Büros mieten muss und das ist gerade in Hamburg sicher nicht günstig. Arbeiten mehr Leute von zu Hause, muss man weniger Miete zahlen und bezahlt den Leuten dafür dann gerne die Anreisekosten, wenn sie doch mal vor Ort sein müssen. Aber die genauen Regelungen sind da von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.
Wieso? Was bedeutet es unter Rubrik A, B oder C auf der Bohnen-Seite gelistet zu sein?
Auf den ersten Blick sieht das für mich nicht nach ner Aufteilung nach Vertragsstatus (Freelancer, Praktikant, Vollzeit, Teilzeit, Werksvertrag, Dienstvertrag, Pauschalisten, feste Freie, befristet, unbefristet) aus, sondern eher so nach einem historischen gewachsenen Mischmasch mit ganz anderen Einflussfaktoren wie Vor-der-Kamera, Hinter-der-Kamera, Ex-Mitarbeiter, häufiger (un-)bezahlter Gast aus usw.
Also aus seiner Zuteilung in die drei Kategorien kannst du im Endeffekt kaum was rückschließen. Außer vielleicht entgegengebrachter Respekt.
Edit: The Story must go on.
Also es ist schon bemerkenswert, wie sich Nils von der Relegation auf Twitter ablenkt.
so eine spannende und bildhaft erzählte Geschichte in mehreren Tweets, ich denke ich werde nie wieder Zug fahren wie früher