Ich möchte meinen Laptop verkaufen, vorzugsweise über Ebay-Kleinanzeigen.
Jetzt bekam ich eine Anfrage ob auch Ratenzahlen in 2 Monaten je 200€ möglich sind.
Auf der einen Seite möchte ich das Laptop schnell loswerden da es gerade mal 1 Jahr alt ist.
Andererseits habe ich schon ein paar bedenken.
Die Person direkt kenne ich nicht, kommt aber “aus dem selben Dorf”.
Vorgeschlagen wurde das ganze auch mit Kaufvertrag und Personalausweis Kopie.
Hat jemand on euch schonmal Erfahrungen mit so etwas gemacht ?
Auf was sollte ich achten ?
Selbst wenn du Kaufvertrag und alles hast: Was willst du machen wenn er dir die 200€ der 2. Rate nicht zahlt? Du hast eine Anspruchsgrundlage gegen ihn, aber das durchzusetzen benötigt wieder Geld und Zeit.
Am Ende investierst du im schlechtesten Fall mehr Geld und Zeit als nötig und es kommt raus: bei dem ist nichts zu holen. Dann haste 30 Jahre einen Titel über 200€ + Anwalts- und Verfahrenskosten.
Ich würds nicht machen. Wer keine 200€ hat, der ist nicht sonderlich liquide.
Würde sagen “ja, ist ok, dann wartest nen Monat und kommst dann mit 400”
Ratenzahlung würde ich maximal unter Familienmitgliedern machen.
Auch nicht unter Freunden, einfach weil du sonst mit Pech dir aussuchen darfst ob du dir nun die Freundschaft kaputt machst, weil du Leuten, die vielleicht auf einmal doch kein Geld haben hinterherrennen musst(kann ja passieren, wenn dir ne befreundete Studentin verspricht jeden Monat 100€ zu zahlen und dann deren Waschmaschine kaputt geht zb) oder dein Geld in den Wind schreiben willst.
Der Käufer wollte das Gerät unbedingt diesen Monat noch haben, was mich schon sehr stutzig gemacht hat…
Danke für den Rat, habe mich auch dagegen entschieden.
Stimmt, an die laufenden Verfahrenskosten habe ich garnicht gedacht. Der ganze Aufwand lohnt sich “für das bisschen Geld” wohl eher nicht.
Danke dir für deinen Rat !
Naja … irgendwann innerhalb der nächsten 30 Jahre wird er schon irgendwann mal 200 Euro pfändbares Vermögen haben. Wenn nicht Gefahr droht, dass er nach Serbien oder in die Türkei abhaut. Bei „kommt aus dem gleichen Dorf“ hört sich allerdings eher so an als ob er in Deutschland sesshaft bleibt.
Um das geld würde ich mir keine Großen sorgen machen.
Eher die Frage ob der Aufwand dafür steht. Wenn du alternativ Käufer hast, dann vermutlich nicht.
Wir auf Arbeit haben einen Titel wegen 20€ oder so. Der Schuldner lebt seit gut 7-8 Jahren unter der Grenze. Vermögensauskunft und alles kostet jedes Mal Geld.
30 jahre ist eine verdammt lange zeit. irgendwann möchte er wieder ein auto oder familie und kinder. wegen 200 EUR + nebenkosten (die diesen geringen betrag rasch übersteigen können) wird keiner insolvenz anmelden
zumal ich ja weiß dass er zumindest 400 EUR pfändbares vermögen hat (nämlich den laptop).
einfach eigentumsvorbehalt in den kaufvertrag
letztlich einschätzen wird es allerdings mclovinhawaii müssen, gerade wenn die person aus dem selben dorf kommt, kann man ja etwas in erfahrung bringen wie: wo wohnt er, hat er ein auto, hat er eine arbeit, etc.
Ist doch Blödsinn und unnötiger Aufwand wenn es genug flüssige Käufer gibt. Dass man sowas nicht mit fremden macht lernt man normalerweise mit 12 oder so.