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Star Trek


#3391

@meisterlampe1989

Ich hab nochmal nachgesehen, laut Memory Alpha hat erst der Vertrag von Algeron, im Jahr 2311, dafür gesorgt das die Förderation keine Tarnmodus hat. Allerdings hatte das S31 Schiff kein üblichen Tarnmodus. Es sah eher aus wie eine Verschleierungsprojektion. Möglicherweise Reagieren nur Bildschirme darauf das es wie ein Felsen aussah.

Eine Kometen Tarnung ist nur bedingt effektiv, immerhin könnten zbsp. Klingonen es als Zielübung nutzen.

ich meine mich zu erinnern das das der Anhänger von Spock ist. Den er von seiner Mutter bekam. Den selben hatte er Uhura in Beyond geschenkt.

Naja Vielleicht kommt da noch etwas. Immerhin war Culbert Monate lang im Netzwerk gefangen und immer wieder versucht von der anderen Rasse gefressen zu werden. Da muss irgendetwas mit der Psyche passieren.

Und jeder hier stimmt mit mir überein das der Tod in Staffel eins ohne Spannung war und irgendwie blöd dargestellt.


#3392

Dafür ein persönliches :vulcan_salute:

Das mit Sektion 31 mag inkonsequent sein, aber einerseits spielte ENT Jahre vor Discovery (also könnte man sie versucht haben als Geheimdienst zu etablieren) und machen die gerade genügend Blödsinn (Kaiserin rekrutieren, aktiv in die klingonische Geschichte eingreifen, Ash rekrutieren, …) dass sie wieder “aufgelöst” werden.


#3393

Ich finde dieses Charaktere in andere Rollen stecken wenn die alte nicht mehr trägt oder auserzählt ist immer ganz schrecklich. Da hat man immer das Gefühl der Gedanke war " Ja aber wir hatten den Schauspieler noch unter Vertrag, ob das gut zur Geschichte passt ist doch egal". Bei Philippa Georgiou ist es noch witzig und charmant gemacht aber bei Tyler und erst recht bei dem Doc finde ich es richtig nervig. Nicht weil ich die Charakter nicht mag sondern weil ich es billig finde. Lasst die Toten oder Auserzählten gefälligst ruhen!


#3394

ich glaub eher das Culbert so geplant war wieder zurück zu kehren, weil die Serie immer noch kein Doc im Main Cast hat, was ST ja immer hatte.

KA ob er Dauerhaft bleibt oder er die Sternenflotte (Serie) verlassen wird, weil das was er erlebt hat zu viel war.


#3395

Hab ich mich verhört oder hat Pike beim Treffen mit Georgiou tatsächlich “Lichtjahre” als Zeiteinheit benutzt (“We met at the academy. It’s been light years since then”.)?! Und das in einer Star Trek Serie :sob:

Natürlich typisch Star Trek, dass die Toten nicht tot bleiben, aber heutzutage ist man halt mehr Konsequenz gewohnt. Wenigstens den Doc hätte man schon tot lassen können.


#3396

Darüber bin ich auch gestolpert. Aber die Art und Weise und mit diesem leichten Schmunzeln in der er es sagt gehe ich davon aus, dass die Autoren wissen, dass es falsch ist und das ganze eben ein kleiner Gag von Pike sein soll.

Zur gesamten Folge 5 bin ich etwas zwiespältig. Mit Ausnahme von Culber fand ich die verschiedenen Storystränge zwar gut, aber mir war das viel zu viel in eine Folge gepresst. Da wurde Tyler zurück auf die Discovery geholt, Tilly befreit, Culber zurück geholt, das ominöse Shuttle endlich eingeholt und Sektion 31 weiter etabliert. Das fühlte sich an wie eine Season-Abschlussfolge bei der die Schreiber noch nicht wussten ob es eine weitere Staffel gibt. Nach meinem Geschmack hätten sie sich hier mehr Zeit für die einzelnen Plots lassen können.

Und die Culber-Geschichte verstehe ich nicht: Er war in unserem Universum eindeutig Tod, dann nimmt der zu der Zeit geistig weggetretene Stamets ihn mit ins Sporennetzwerk wo er weiter existieren kann. Von dort kann er aber nicht zurück, weil er eben bei uns schon tot ist. Soweit so gut. Allem was danach kam habe ich aber nicht mehr folgen können, hat da jemand ne halbwegs sinnige Erklärung gefunden wie sein Genickbruch regeneriert werden konnte?


#3397

Muss ja sagen, dass mir die zweite Season nochmal um einiges besser gefällt als die erste, welche ich aber auch schon gut fand. Wobei ich sicherlich nicht so in Star Trek involviert bin und daher zur Lore etwas weniger Bindung habe.


#3398

Ich hab das so interpretiert das sie seit dem viele Lichtjahre zurückgelegt haben, also viel Zeit vergangen ist, kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das so ein Fehler da niemand auffällt.

Er kann nur nicht zurück weil sein Körper aus Materie des Myzel Netzwerks besteht. Als seine “Seele” von Stamets ins Netzwerk transpiert wurde haben die ihm dort aus ihrer Materie einen Körper geschaffen, das sagt doch das Sporenwesen. Dann haben sie eben seine DNA in der Kokon gegeben damit die Sporenwesen ihm einen neuen Körper bauen können um seine Seele dort einzupflanzen.


#3399

Nach dem ich mit Star Trek Discovery voll im ST Fieber bin (ohne vorher Fan der Serie gewesen zu sein!), habe ich die letzten Tagen mit Star Trek: Enterprise Staffel 3 angefangen (Staffel 1-2 hatte ich schon vor ein paar Jahren mal gesehen).

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie die Serie aus 2005+ bei eingefleischten Trekkies so ankommt aber ich mag sie. Liegt vllt auch daran, dass ich mir einfach noch ältere ST Serien nicht geben kann. Ohne die Nostalgiebrille ist da viele schon schwer zu ertragen :smiley:

Ich finde die 3. Staffel bis jetzt (aktuell Folge 11) super. Mir gefällt die Backstory mit den Xindi. Auch die sich daraus entwickelten “Verschwörungen” und Wendungen. Ebenso fand ich besonders die 10. Folgen sehr interessant weil Star Trek typisch ethische Frage aufgeworfen wurden (beim Klonen von Tucker um dem Klon Rückenmag zu entnehmen) oder die Folge als Captain Archer diesen Raum/Zeit-Parasiten im Gehirn hat und deshalb die Mission schief geht, die Erde zerstört wird die Menschheit quasi untergeht. Am Ende wird der Parasit zerstört und damit alles was deshalb passiert ist rückgängig gemacht (hatte viele Doctor Who Vibes die Folge, was mich als kleinen Whovian natürlich freut :smiley: ). Allgemein gefällt mir das ganze Zeitreisethema bei ST: Enterprise.

Vllt. hat der eine oder andere Lust mit Star Trek: Enterprise mal aus Trekkie Sicht einzuordnen. Da es nur 4 Staffel gibt befürchte ich fast, dass sie nicht ganz so gut ankam.


#3400

Ich würde mich jetzt nicht Hardcore-Trekkie nennen aber habe doch alle Serien gesehen und bin schon ein Fan vom Star Trek-Universum darum eine kleine Einschätzung: Gerade Staffel 3 und 4 von Enterprise werden als gut angesehen nachdem die ersten beiden eher Murks waren. Allerdings waren da die Quoten schon schlecht, weshalb es nicht weiter ging. Außerdem war zu der Zeit ein wenig die Luft aus ST raus weil seit dem Start von TNG (ich glaube 1987 oder 88) bis eben dem Ende von Enterprise in den 2000ern immer min. eine Serie lief und zudem noch die letzten Filme der Kirk-Crew + alle TNG-Filme.

Man könnte sagen: Das Franchise brauchte eine Pause.


#3401

Trekkies sind gerne mal hasserfüllte Ewig-Gestrige, die immer noch mehr vom gleichen wollen und Veränderung hassen. Nicht immer, aber halt oft. Als TNG angekündigt wurde gingen die TOS-Fans auf die Barrikaden und nachdem TNG, DS9 und VOY sich mit Überlappung den Staffelstab weiterreichten und so wunderbar konsistent in einer fortlaufenden Zeitlinie lagen war Enterprise damals für viele zuviel. Für mich auch. Hat sich mittlerweile etwas geändert, aber damals kam das Ding nicht gut an.

Und das geht schon beim völlig Star Trek-untypischen Intro mit schmalzigem Folkrock statt fantastisch-orchestralem Aufbruch los. Dann gibt es am Anfang ja noch nichteinmal die Föderation, die Menschen sind noch viel “unziviliserter” als in späteren Serien, die Vulkanier sind arrogante Stinkstiefel (aber leider eher nervig als unterhaltsam, gerade unterschlagene Informationen usw. als plot-device), alles ist etwas gröber, Technologie nicht ausgereift usw. Also genau der saubere, fortschrittliche Look für den Star Trek bis dahin hauptsächlich bekannt war, fehlte vielfach. Es war anders.
Dazu kam, dass die Serie eine gewisse Zeit brauchte, bis sie sich “gefunden” hatte. Das ging auch TNG so, aber zur Zeit von Enterprise war Star Trek bereits auf dem absteigenden Ast und so war es dann zu spät und die Serie mit Staffel 4 abgesetzt.

Heute sehe ich das alles etwas anders und bewerte die Änderungen, die Parallele zur “American Frontier”, das robuste, teils rabiate Vorgehen positiver. Statt Aufguss Nummer 3 mal was neues, Rückkehr zum Kernthema, spannender "Geschichts"abschnitt.
Damals dachte ich “Na super, eine Hurrah-USA-Post-9/11-seht-wie-geil-wir-sind-Serie”.


#3402

Was wir als Star Trek Anfänger super an Enterprise gefällt ist, dass sie zeitlich vor allen anderen spielt und viele bekannte Rassen “neu” eingeführt wurden. Es ist wirklich 0 Vorwissen von Nöten. Das macht einem den Einstieg natürlich einfach :slight_smile:

Und nichts über das Intro :smiley: bestes Intro aller Zeiten
“It’s been a long road. Getting from there to here” :heart_eyes:


#3403

Ja, das Intro ist mittlerweile okay ¹ für mich.

¹COS I’VE GOT FAAAAAIIITH OF THE HEEEEAAART


#3404

Mal ne Frage an die Profis zu Discovery. Gibts Theorien was es mit diesen “Engeln” auf sich hat? Gabs da in älteren ST Serien Hinweise zu? Ist es vllt. eine Spezies die schon mal aufgetaucht ist? Hatte es erst heute am Mittagstisch mit einem Kollegen darüber (Star Trek Fan der ersten Stunde) er meinte, dass es so eine Spezies schon einmal gab, konnte sich aber nicht an den Namen erinnern.

Ich liebe es mich mit solchen Theorien zu beschäftigen :smiley:


#3405

Es gab schon Spezies die sich als Gott aufgespielt haben oder entsprechende Macht hatten aber diese “Engel” sind mir neu.

Am Ende wird es eine weltliche Erklärung geben (müssen).


#3406

Das will ich doch schwer hoffen, sonst würde mich das wirklich sehr ärgern.


#3407

Also ich glaube nicht, dass es wirklich etwas göttliches oder Ähnliches ist. Es wird eher so eine Parabel auf den Glauben sein: Lebewesen neigen dazu Unerklärliches als “göttlich” zu interpretieren. Ähnlich wie diese Ur-Völker die Flugzeuge für Gottheiten halten.


#3408

Hab mal gegoogelt. Es gibt scheinbar die Theorie, dass es sich um Iconianer handelt. Aber alles noch sehr weit hergeholt :smiley:

Edit:
Die können sich ja angeblich unglaublich schnell und weit ohne Raumschiff durch den Raum bewegen (da kennen wir aus Discovery ja einen gewissen Sporentechnologie die das Möglich machen könnte*). Das hatte hier ja auch schon @Ophioparma festgestellt. Finde ich keine blöde Überlegung, dass es darauf hinausläuft.

*Vllt können Iconianer wie das Bärtierchen aus Staffel 1 das Netzwerk ohne spezielle Technik verwenden.


#3409

Ich ging bei der Folge mit der Kirche kurz davon aus das es ein “Q” ist, aber die Rasse der Q würde nicht zu Discovery passen und die Revolution der Q gab es erst in VOY.

Als das Stichwort “Tachionenstralung” kam, dachte ich sofort an ein Backdoor Piloten Crossover mit der neuen Picard serie, aber das klappt nicht weil die Serie immer noch in Produktion ist.

Iconianer glaub ich ebenfalls nicht, da diese (nach offizieller) Lore seit mehreren 100.000 Jahren ausgestorben sind. Ich glaube die Theorie bezieht sich hier auf ST Onine, wo die eine gewisse Ähnlichkeit haben. Aber ich glaub keine Sekunde das die Autoren sich das einverleibt haben.

Also unterm strich… hab ich keine Ahnung.


#3410

Nach meinen Recherchen ist das quasi im Universum die offizielle Erzählung aber es gibt wohl trotzdem hier und da Hinweise, dass einige Iconianer die Zerstörung ihrer Heimatwelt überlebt haben. Würde bei ihren Fähigkeiten auch Sinn machen. Und es würde auch Sinn machen, dass sie sich verstecken da sie (wenn ich das richtig verstanden habe) auf Grund ihrer mächtigen Fähigkeiten zerstört wurden. Vllt. bleiben Sie im Verborgenen und retten hier und da mal Lebewesen (wie die Menschen aus Discovery). Das kann sie für diese Lebenwesen natürlich zu einer Art Gott (oder eben Schutzengel) machen. So die Doctor Who Version des Star Trek Universums :smiley: