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Star Trek

Wie gesagt, es ist eher das Detail was einen stört, perse hab ich den Sinn dahinter verstanden und die Notwendigkeit.

Was ich bei der Szene sehe, das “Plasma wird ja freigesetzt” und der Druck nach außen ins Weltall könnte die Explosion verursachen. Also hat das Schott nur die Hitze abgehalten und die Explosionskraft wurde Richtung Außenwand gedrückt, bis die Außenwand wie ein Balloon geplatzt ist.

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PS: nur ein FunFact zum transparenten Aluminium und der Szene bei Star Trek IV: ALON (https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumoxynitrid) war während den Dreharbeiten bereits “erforscht”, aufgrund der hohen Kosten ist es halt bisher kaum in Einsatz und war mehr oder weniger unbekannt. Die Drehbuchautoren scheinen sich einen Spaß daraus gemacht zu haben, weil es halt in die Timeline von Star Trek passte, dass Scotty die Infos an die Menschheit weitergegeben hat.

Edit: und um die Diskussion um ein weiteres FunFact zu erweitern: Die Oper “Der Rosenkavalier” von Richard Strauss ist für zwei Szenen berühmt: Zum einen, dass die Adelige Gäste empfängt, während sie sich gerade anzieht (was historisch durchaus richtig ist), zum anderen durch das Ritual des Rosenkavalier. Eine Szene war erfunden (die um das Ritual), die andere nicht (das Adelige, während sie sich anzogen Gäste empfangen haben). Drei Mal darf man raten, welche Szene bis heute als historisch falsch gewertet wird.

Will sagen: wir haben eine Serie, wo die Hauptperson zurück in die Vergangenheit reisen muss, um einen “closed Loop” zu entwirren und in einer anderen Szene eine Schott geschlossen werden muss, um zu verhindern, dass die Explosionswelle sich auf das ganze Schiff ausbreitet. Einer der zwei Sachen ist mit heutiger Physik zu erklären. Über welchen regen sich die Leute auf?

Wir hatten vor kurzem ja ein beitrag wo man sehr Kritisch negativ auf DISC geschaut hab.

Hier mal eine die da eher neutraler ran geht und daher einen überlegen lässt woher der “Hass” gegenüber DISC kommt.

DISCLAIMER: Dieses Video wurde vor Staffel 2 gemacht.

Jetzt hab’ ich endlich das Finale von Season 2 gesehen und war irgendwann einfach nur froh, dass der Bildschirm nicht mehr mit Funken, Rauch und Lens Flares samt chaotischem Puipuipui im Weltall zugeschissen war…

Definitiv besser als das miserable Finale von Season 1 und zwischendurch gab’s sogar gute Momente, aber am Besten hat mir eigentlich der Schluss gefallen… Endlich ohne Burnham, nur mit Pike und Nummer 1 auf der alten Brücke… Und Discovery samt Sporenantrieb und Iron Time-Suit kann man jetzt eigentlich für den Kanon danach buchstäblich vergessen (man könnte auch sagen DISC ist vor dem Kanon geflohen^^)…

Dass sich das Universum und noch dazu die GESAMTE Motivation von Spock um Burnham dreht… Na gut… Dass Männer eher Pfeifen sind oder im per se die zweite Geige spielen, ok… Dass es sowohl bei Star Wars als auch bei Star Trek keine nachvollziehbaren Kampftaktiken mehr gibt und alles nur noch ein unübersichtlicher, greller Clusterfuck ist, ja mei…

Dass niemand auf Burnham mehr schießen kann oder will, sobald sie ein paar Meilen vom Kampfgeschehen entfernt ist, hm… Dass Sarus Schwester sich auf einmal von einer primitiven Dorfbewohnerin zur erprobten Kampfpilotin entwickelt hat, hm… Dass Leland als Quasi-Terminator keine Genicke brechen will oder einfach nur gut zielen kann sondern nur Ohrfeigen austeilen kann, hm… Dass man die Admirälin nicht einfach rausbeamen kann, damit sie sich nicht zwanghaft selbst opfern muss, hm… Warum Spock nie wieder seine Schwester erwähnen darf, die Mission ok, aber seine Schwester nie wieder?.. Warum die Discovery mit und ohne Leland on board zerballert wird, macht auch nicht viel Sinn, wenn man denn die Daten unbedingt haben will… Ständig purzeln Leute rum im Kampf, aber Pike muss nicht mal einen Schritt zurück machen, wenn vor seiner Nase ein Torpedo explodiert?..

Optisch fand ich den Timejump-Effekt (3D/2D-Switch) ganz hübsch… Klarerweise ähnlich wie Interstellar/2001…

Alles in allem funktionierte Season 2 für mich besser, inklusive der richtig guten Folge 8… Einfach mehr Star Trek in Star Trek hilft… Und weniger Burnham…

Man darf auf Season 3 gespannt sein… Ich würde mich ja über neue, originellere und schlicht gut geschriebene Storylines ohne Burnham-Fetisch freuen… Jetzt muss man sich um den ach so bösen Kanon auch nicht mehr kümmern, sondern kann Star Trek wirklich weiter entwickeln und auf Next Level heben (hoffentlich auch mit Picard), aaaber ich traue Kurtzman/Bad Robot nicht so ganz, dass die das wirklich können oder auch nur wollen…

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Ich verstehe die probleme mit Lens Flares nicht. Sehen halt “hübsch” aus aber weder stören sie mich noch misfallen sie mir.

Ich bezweifel das Burnham in Staffel 3 verschwinden wird. Alleine das am ende der Staffel 2 ja noch ein Signal erschienen ist, sagt mir das Burnham noch ein wenig mit dem Anzug unterwegs sein wird :confused:

Burnahm darf gerne weiter mit dabei sein und dass sie weiterhin die Hauptfigur bleibt ist ja auch ok, ich find sie nur teils wirklich schlecht geschrieben… Eben als die wichtigste, beste und tollste Figur überhaupt und sowieso, die selber ständig heult und wegen der alle ständig heulen…

Soweit ich weiß, geht’s bei Star Trek eher um Teamwork und Gleichstellung von Männer/Frauen wäre nicht nur innerhalb des Universums sondern auch generell von den Scripts her nett (in E1S2 muss ja gleich ein böser Mann wegen Mansplaining sterben und es bräuchte eigentlich einen eigenen Counter für wie oft Pike zusammengestutzt oder unterbrochen wird bzw. seinen Befehlen schlicht nicht gehorcht wird)…

Burnham funkt ja hie und da und der Schauspielerin kann man wirklich keinen Vorwurf machen, aber ich habe selten eine beliebigere oder marysueigere Figur in einer Serie gesehen, die eben genau auch dadurch den anderen Crew-Mitgliedern Screentime wegnimmt und die einem eben gerade deshalb auch egaler sind, wo insgesamt das Ensemble wie bei anderen Star Trek-Serien so viel interessanter sein könnte… Damit man dann mit einer Figur wie Airiam mitfühlt wenn sie stirbt, muss man in genau derselben Episode anfangs ein paar Minuten Background reinquetschen, was man über einen viel längeren Zeitraum besser aufbauen hätte können… Oder erst am Anfang von Season 2 dürfen sich einmal alle mit Namen vorstellen, wenn der neue Captain extra nachfragt…^^

Ich kann deine probleme schon verstehen nur bin ich mir nicht sicher ob die Probleme verschwinden nur weil die staffel zu ende ist :wink:

Da habe ich sowieos das problem das es einfach zu viele sind. Ich meine auf der Discovery hat jeder auf der brücke einen namen und eine background story. Wie warst z.b. auf der Picard enterprise? Da waren Picard, Riker, Worf, Data und deanna troi. Zetiweise natürlich auch Wesley. Dr. Crusher(oder Polanski) und LaForge waren nicht auf der brücke. Wenn jemand einen namen bekommen hat sind sie zum teil gestorben. Gibt da ausnahmen vo nwenigen wie Ro Laren, bei denen es nicht der fall war und wirklich nur nebencharakter war.

Jetzt haben wir auf der Discovery alleine auf der Brücke: Burnham, Saru, Tilly, Detmer, Nilsson, Owesekun, Bryce, Rhys. Dann kommen noch Airiam, Tyler, Lorca, Spock und Pike hinzu die nur kurzfristig da waren. Dazu kommen die außerhalb der Brücke wie Stamets, Dr. Culber und Jett Reno vor. Die Leute außerhalb der Discovery wie L’Rell, Leiland, Georgiou und Admiral Cornwell ist mir persönlich einfach zu viel.

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So sehr ich deine Bedenken verstehe, jede Staffel fehlen halt 8 bis 10 Folgen, um die „Restcrew“ ordentlich darzustellen. Das war runtergerechnet bei keiner anderen Serie anders, nur waren es bisher die Captains und nun halt Burnham, welche den Hauptfokus erhielten (und ja, ich kenne die Shattner/Nimoy-Klausel, trotzdem …).

Natürlich hätten sie auch den GoT-Weg gehen können, aber dann waren wir halt gerade bei der Vernichtung des Sarkophag-Schiff.

Insofern freue ich mich, dass die Disco nun endlich eine neue Star Trek Serie wird

Mir ist schon klar, dass es einerseits mehr Crew-Mitglieder sind und andererseits bei halber Folgenanzahl zu bisherigen Star Trek-Serien natürlich nicht jeder Charakter mindestens eine eigene Folge pro Staffel bekommt um diesen schlicht besser kennen- und schätzen zu lernen (in der Hinsicht war’s für die Autoren von damals sicher einfacher)…

Aber es hätte trotzdem eleganter und eben paritätischer geschrieben werden können… Nicht zuletzt was auch das Mann/Frau-Thema betrifft…^^ Ein Trio wie Kirk/Spock/Pille haben sie ja mit Burnham/Spock/Pike ja schon gar nicht mal so schlecht hinbekommen… Wenn es wie zuvor erwähnt tatsächlich weniger Nebenfiguren gewesen wären und eben die Crew damit übersichtlicher geworden wäre (in Season 2 hatten wir letztlich sogar zwei Chefärzte auf der Discovery^^), dazu vor allem Burnham mehr in den Hintergrund gerückt wäre und bei abwechselnden Teamwork-Szenen der Fokus ausgewogener verlagert worden wäre, dann hätte es insgesamt sicherlich runder funktioniert…

Ich mein es gibt 1 1/2stündige Filme oder Theaterstücke, die einen Ensemble-Cast großartig porträtieren können und bei denen die Handlung geschickt mit Motivation, Handlungen etc. eben genau dieses Ensembles verknüpft ist und man nicht durchgehend das Gefühl hat mehr als die Hälfte hätte eigentlich mehr Raum gebraucht… Demnach kann man einen solchen Anspruch bei einer Serie wie Discovery durchaus auch haben… So haben wir zu oft kurz aufpoppende Charaktere wie Nummer 1 oder Engineer Reno, die ein paar Oneliner von sich geben und kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg…

Na ja Theaterstücke und Filme haben halt in der regel eine vorgabe wie lange sie laufen. Eine Serie hignegen kann jahrzehnte überdauern. Siehe als beispiel hier GZSZ oder Lindenstraße. Serien können sich halt auch wirklich zeit nehmen Charaktere in ruhe vorzustellen. Filme hingegen arbeiten deutlich mehr mit zeitsprüngen. Was z.B. in TNG in der Serien Zeit eine Woche ist verpacken sie in 45 minuten. Filme machen das gleiche innerhalb von 10 minuten. Deshalb sind Dialoge in Filmen nochmal deutlich wichtiger.
Daher find ich den Vergleich zwischen Film und Serie immer schwer

Naja, Serien die Jahrzehnte dauern sind die absolute Ausnahme und gehören fast ausschließlich ins dürftig geschriebene Seifenopern-Genre… Auf Netflix oder generell ‘überleben’ die meisten Serien höchstens 3 Staffeln und enden nicht selten unbefriedigend… Die allerwenigsten Serien schaffen einen durchgehend erzählten Plot von 5 Jahren oder mehr und halten dabei zumindest halbwegs das Niveau (Bablyon 5, The Wire, Sopronas, Breaking Bad oder eben GoT)…

Dass gerade bei einer Star Trek-Serie der Ensemble-Cast wichtig ist und man diesen überschaubar und elegant in knapp einem Dutzend Folgen abhandeln kann ist ja wohl kein Ding der Unmöglichkeit… Offenkundig hat ja CBS für eine ganze Staffel das Go gegeben, demnach waren alle Plotlines gut planbar, und es war nicht wie bei Firefly, dass mittendrin die Show gecancelt wurde und trotzdem kam da das Ensemble viel, viel besser rüber…

Sehr gute Film-Ensembles btw: Die 12 Geschworenen, 12 Uhr Mittags oder The Hateful Eight schaffen das ohne Zeitsprünge… Die Sieben Samurai oder Die Üblichen Verdächtigen mit…

The Expanse hat ähnlich viele Folgen und auch viele Figuren und schafft’s imho viel besser als Discovery diesen allen entsprechend Raum zu geben…

Discovery ist einfach in zu vielen Belangen nicht gut genug geschrieben…

Ich bin mir bei Kritik nicht sicher, wolltest du kritisieren oder die Serie von Anfang an Scheitern sehen?

Kritik ist ja nicht schlechtes aber Ich seh nur ein Eimer Dreck der über jemanden geschüttet wurde. Mir geht ebenfalls die Zentralisierung von Michael auf die Nerven, aber wenn für dich das beste die Enterprise Szene am ende ist klingt es für mich eher nach Selbstfolterung als eine Serie zuschauen.

Bei so einer Sichtweise wird man sogar die Picard Serie Äußerst negativ bewerten.

Na ja du musst auch an Serien denken die 7 oder mehr Staffeln haben. Und die 7 Staffeln brauchen fast ein Jahrzehnt bis sie abgedreht und erschienen sind. Und wenn es dann noch ausländische Serien sind brauchen sie ab und zu nochmal etwas länger bis sie in deutschland ankommen. Durch Amazon und Netflix wurde dies allerdings arg beschleunigt. Und auch eben das Beispiel von Game Of Thrones ist halt eine Serie die 8 jahre lang ging.

Und deine Beispiele von den Filmen hinken leider auch, weil beide filme sind länger als 1 1/2 stunden(12 Geschworene ca 2 stunden und Hateful Eight über 2 1/2 stunden) und gleichzeitig haben beide filme weniger charaktere. Und deshalb sehe ich hier eher eine problem am Overload an Charaktere statt an der Zeit die sie dafür haben.
Alleine bei denen ich aufgezählt habe sind es 20 Charaktere. Wenn man Leiland, L’Rell, Cornwell und die Enterprise Crew rausnimmt hat man immer noch 17 Charaktere. Da in der ersten Staffel es versäumt wurde haben sie es in der zweiten staffel zumindestens versucht, waren dabei aber etwas übereifrig.

Und die jenigen die verstorben sind und nur dafür da waren das sie sterben, wie landry hab ich mal rausgelassen.

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Wenn du hier aufmerksam meine Posts lesen würdest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich einzelne Folgen in S2 (wie Folge 4 oder 8) oder einzelne Charaktere (wie Pike) sehr mochte… Dass mir die zweite Staffel insgesamt merklich besser gefallen hat als die Erste… Dass ich tatsächlich gespannt bin wie’s weiter geht und inzwischen für die Picard-Serie größere Hoffnung habe…

Dass ich ein Star Trek-Fan bin und es mindestens eine Serie aus der Franchise insgesamt und so einige Dutzend Folgen aus allen Serien viel besser finde, als dass was Discovery bisher hervorgebracht hat ist auch klar… Dass es so einige vergleichbare Serien gibt, die mit ähnlicher Folgen-Anzahl und ähnlichem Setting (bzw. innerhalb des SF-Genres) besser funktionieren, sollte irgendwie offensichtlich sein…

Ich seh die Serie weder als komplett scheiße noch als komplett super an… Bisher ist sie für mich die klar schlechteste Star Trek-Serie, aber es gibt nicht wenige Lichtblicke bzw insgesamt eine gewisse Tendenz zum Positiven… Außerdem will ich ganz generell mitreden können und von schlechtem Storytelling kann man auch was lernen…

Ich glaube wir können uns in jedem Fall einigen, dass weniger mehr gewesen wäre bezogen auf die Discovery-Crew… :wink:

Entweder das oder mehr folgen XD

Als kurzman übernommen hat wurde ja alles etwas entschlackt. Es gab weniger parallel stränge in einer folge. Aber dafür wurden die verbliebenen richtig außerzählt.

Was staffel 3 für mich jetzt schon besser machen wird. Zusätzlich gibt es ja ein dutzend neue serien wo man gewisse Themen auslagern kann.

Achja. Signal 7 war ja im beta Quadranten. Theoretisch könnte dadurch die discovery irgendwann wieder zurückkehren. Muss ja nicht zwingend in staffel 3 sein.

HIer nochmal was zur Staffel 2

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Da Star Trek DISC in der Staffel pause ist hätte ich da eine Idee zur Überbrückung.

Ein Extra Threat zur Serien Besprechung aller bisherigen Serien.
Im Grunde würde einmal die Woche eine vorher festgelegte Folgen Anzahl x geschaut und wir sprechen darüber. Wie ist die Story, Charakter usw… ggf auch im Kontext zu den anderen Serien.

Mitmachen kann da jeder der Lust hat :slight_smile: Ist quasi wie Simons Stephan King Podcast, nur eben im Forum :smiley: Ggf auch für die Fans die gewisse Serien lang nicht mehr gesehen haben.

Ich wollte erst einmal das allgemeine Interesse anfragen, bevor man so etwas Startet. Man muss nicht Zwingend mit TOS anfangen, dafür gibts dann ein Vote.

Late to the party, aber ja, die Sprengkraft der Torpedos in ST schwankt sehr stark.

Wenn die tatsächlich so funktionieren, wie beschrieben, hätte der dickste Torpedo, der in Into Darkness erwähnt wird, eine Sprengkraft von rund 17 Wasserstoffbomben. Die Standardvariante hat laut wiki ne Sprengkraft von ungefähr einer Wasserstoffbombe.
Da brauchste kein Schott mehr.