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Stranger Things (Netflix)

Nicht schon, sondern gerade in den 80ern. Die Scheidungsrate war dort in den USA auf ihrem höchsten Punkt und sinkt seitdem:

Es passt also perfekt in die Zeit.

Fand die 2. Staffel um einiges schwächer.

Mad Max ging mir in jeder Szene nur auf die Nerven. Die Punks in der Großstadt waren grenzdebil hoch 100 und ich habe jede einzelne Sekunde gehofft, dass sie einen möglichst qualvollen Tod sterben. El oder Elfie ging mir auch zeitweise auf die Nerven. Die besten Szenen waren die, mit den 4 original Kids. Davon gab es aber viel zu wenige. Viel zu viel unnötiger Romantikquatsch unter 10 Jährigen. 80% der Szenen der Staffel hatten am Ende null Belang. Generell war alles viel zu vorhersehbar. Manchmal einfach überflüssig Spannung aufgebaut, da wo man eh weiss, was passieren wird. Als wäre man als Zuschauer genauso hohl in der Birne wie diese Mimimi-“Schwester” von Elfie. In der Endszene wird einfach wieder auf Anfang gespult? Mega dumm.

Die einzigen beiden interessanten Charaktere waren der neue Lover von der Mom und der Bruder von Max. Ersterer ist als einziger abgekratzt und der Bruder wurde storytechnisch zum Ende hin total verhunzt.

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Den unnötigen Romantik-quatsch finde ich eher in jedem 0815 Actionfilm, bei Stranger Things erscheint mir das “Frühlings Erwachen” gerade zu nötig.
Die Kinder sind nicht 10 sondern 13. Da sollte die Pupertät schon mal eine Rollespielen dürfen.

Ja, da widerspreche ich ja nicht. Gabs ja auch in der ersten Staffel, aber viel besser dosiert. Auch wenn ich den Charakter von Max schrecklich nervig fand, war die Dreiecksbeziehung Max/Dustin/Lukas interessant. Die Beziehung Nancy/Jonathan/Steve war aber eine Dreiecksbeziehung zu viel und hat viel zu viel Zeit geschluckt. Und bspw. 75% der Mike Szenen war “Ich vermisse Elfie”-Blick und Gesülze. Die Mutter von Will hat ja auch einige Liebesszenen abbekommen.

Es gab keinen Charakter in dieser Staffel, der nicht irgendwie Liebeskummer hat. Ok bis auf Will, aber der war ja auch 90% der Staffel einfach nur auf besessen am spielen.

Alle Hunde-Monster inkl. Dart.

Nochmal ein Rant zu einer Szene:

[spoiler]Die komplette Todesszene vom Lover von Wills Mutter war einfach nur peinlich und schlecht.

  1. Du weisst, dass hinter dir Monsterhunde her sind. Wieso bleibst du stehen und guckst deiner Ische erstmal verliebt in die Augen. Das ist so komplett unrealistisch und dumm. Lasst den von mir aus sterben, aber bitte doch nicht so.
  2. In der ersten Zehntelsekunde, als die Zeitlupe in der Szene einsetzte, war es klar: Ok, du stirbst, du Otto. Dann doch lieber plötzlich und unerwartet. Wieso mit Ankündigung? Weil es sonst nicht unspannend genug wäre?
  3. Dieses “Neeeeeeein” Geschreie von Wills Mutter war so schlecht. Da hab ich gehofft, dass auch sie in hundert Einzelteile zerlegt wird, einfach nur weil es so dumm war.

Aber ja klar, der Arzt, der 100 Tage im monsterverseuchten Gebäude verbringt, überlebt leicht verletzt. Haben die Monsterhunde den nur angeknuspert und dann von ihm abgelassen oder was? Wie hat er sich zur Wehr gesetzt? Und wieso hat er überhaupt eine 180° Wendung vom Bad-Doktor zum Good-Doktor gemacht? Egal ist nicht wichtig. Lieber noch eine Liebesgeschichte. Viel wichtiger.[/spoiler]

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Fand die zweite Staffel auch um einiges schlechter. Die Szenen mit 11 waren diese Staffel auch ziemlich cringy

Muss dir zu großen Teilen recht geben ABER:

Der Doc hat ja nun wirklich nicht eine 180 Grad Drehung gemacht. Er war als einziger von den Doktoren darum bemüht Will wirklich zu helfen, während die anderen ihn einfach abgeschrieben hatten. Ja das er überlebt hat war n bisschen dämlich, aber seine “wandlung” fand ich gar nicht plötzlich.

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Ich hatte schon noch irgendwo Spaß mit der Staffel, aber es ärgert mich, wohin sich die Serie ganz klar entwickelt hat. Man hat sich im Laufe der Folgen immer weiter von der bedrohlichen Stimmung und vom Abenteuer-Feeling der ersten Folgen der ersten Staffel weg bewegt und ist mittlerweile eher bei einem seichten Teeniefilm mit paar “Monster”-Elementen, die eher als Gag für zwischendurch dienen, angelangt. Von mutierten Hündchen, die sich mit einem Stück Schokolade zähmen lassen, soll man sich fürchten? Schaut euch mal nochmal die ersten Folgen der 1. Staffel an. Das ist wie eine ganz andere Serie. Dass das ganze Finale ohne wirklichen Aufbau quasi in einer Folge abgefrühstückt wurde, zeigt wie wichtig die ganze Monster-Thematik der Serie noch ist. Rückblickend hätte der Inhalt der Staffel in 2 Folgen abgehandelt werden können. Aber dann wäre ja keine Zeit für die Punktruppe gewesen, die Nullkommanull zu irgendwas beigetragen hat, außer mir auf den Sack zu gehen. Wie bescheuert war überhaupt diese ganze Folge in der Großstadt? Das alles nur um Elfie ein bisschen Schminke ins Gesicht zu schmieren? Wenn nächste Staffel Max und diese Punktruppe von einem Monster übelst zerfetzt werden, gebe ich der Serie nocheinmal eine Chance. Auch die Mutter von Elfe kann von mir aus mitsterben. Die ganzen Szenen mit ihr, die sich auch über 2 Folgen gezogen haben, dienten ja scheinbar nur dem Zweck, dass Ellie diese dummen Punks findet, die wiederum über 2 Folgen nichts gemacht haben, außer unsympathische Arschlöcher zu sein und aus Ella eine Goth-Tusse zu machen, die sich von denen so schlecht einlullen lässt, dass sich die Balken biegen. Nächste Staffel bin ich aufjedenfall für die Monster und hoffe, dass sie möglichst viel Leid in der Stadt anrichten, weil scheinbar alles dumme Idioten sind außer die 4 Kids und der Scheriff. Die Macher gehen die Serie scheinbar ja nurnoch mit der “Its a prank bro” Attitüde ran. Ich glaube, wenn man die Szenen mit Max auf ihrem bescheuerten Skateboard und ihren Bruder in seinem bescheuerten Auto zusammennimmt, kommt eine längere Dauer bei raus, als alle “bedrohlichen” Szenen der Staffel. Was mich auch unglaublich genervt hat, ist die Selbstmordeinstellung der Kids. Hey, wieso locken wir den Monster-Hund nicht in eine Falle und verstecken uns in einem Auto 2 Meter weiter? Da kann doch nichts bei schief gehen. Und wenn doch, dann stellen wir uns dem Monster einfach mit einem Baseballschläger. Yolo. Am besten steigen wir anschließend in das Herz des Monsters und erregen möglichst viel Aufmerksamkeit mit dem besten Escapeplan der Welt. Wäre die Serie konsequent gewesen, wären da alle abgekratzt. Aber ja klar, von hunderten Monsterhunden werden sie von dem Hund angegriffen, das vorher mit nem Snickers gezähmt wurde. Wieso gibt man Will keinen Snickers, wenn das schon hilft, um die Kontrolle von dem Monster, das nichts kann außer in der Landschaft dumm rumstehen, zu lösen.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr rege ich mich auf.

Wie konnte man dieses Skript für die Staffel schreiben und es für gut halten? Hey, wieso fangen wir die Staffel nicht mit einer Punktruppe an, wovon eine Superkräfte hat, die am Ende komplett belanglos ist? Am besten möglichst unsympathische Charaktere, die schlechter geschrieben sind als 50 Shades of Grey?

Umfrage: Wie oft habt ihr während der 2. Staffel eine wahre Bedrohung gespürt?

  • Kein einziges Mal.
  • 0 Mal.
  • Null Mal.
  • Keinmal.
  • Ein halbes Mal, aber ich fürchte mich auch schon vor Alf.

0 Teilnehmer

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hm, again what learned, i guess :smiley:

die Umfrage ist doch echt albern, Stranger Things will nun kein Albtraumhorrorfilm sein oder ein mit Gore überschütten.

Nein wenn du so fragst habe ich keine “wahre” Bedrohung gespürt, aber ich war wie lange nicht mehr vor Spannung in die die Couch gedrückt und hab ein Kissen erwürgt.

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Du hast aber auch ne eingefahrene Meinung, bzw. Erwartung von Stranger Things und bemisst die Serie strikt nach deinen Erwartungen.

Ist dein gutes Recht.

Nur: Wenn ich Schindler’s Liste nach ihren Comedy-Aspekten bewerte, komme ich ähnlich weit wie du :wink:
:stuck_out_tongue:

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Die Erwartungshaltung kommt ja auch nicht von ungefähr. Ich finde auch, dass sich die zweite Staffel thematisch etwas von der ersten wegentwickelt hat. Ganz so schlimm wie yolobanger sehe ich es aber nicht.

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Für mich kam einfach nie dieses mysteriöse auf wie es noch in Staffel 1 der Fall war. Hatte die ganze Zeit das Gefühl zu wissen was abgeht

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@Leelo

Meine Umfrage ist natürlich auch nicht ernst gemeint, sowie alles in der 2. Staffel von Stranger Things. Um Spannung zu spüren, muss ich das Gefühl haben, dass es eine Art Bedrohung in der Welt gibt. Wenn die Kids mit den dümmsten Ideen davonkommen, verliert die Serie ihre letzte Glaubwürdigkeit. Klar, kann man sich denken, dass keines der Kids abkratzen wird. Ist ja kein GoT. Aber trotzdem verliert die Welt mit jeder unbestraften dümmlichen Aktion immer mehr ein Stück an Glaubwürdigkeit. Und davon gab es diese Staffel zuhauf. Wenn alles egal ist, wieso sollte ich dann Spannung für irgendwas spüren? Hirn aus und sich vom 80 Flair berieseln lassen? Wenn die Serie nicht mehr sein will als das, dann finde ich das schwach. Genau das meine ich mit seichter Unterhaltung.

@irishrOy

Ich finde es eher komisch, dass ich einer der wenigen bin, die auf eine etwas andere Ausrichtung der Serie gehofft haben :sweat_smile:
Ich fand es auch beim Schauen weniger schlimm als im Nachhinein, wenn ich die einzelnen Folgen Revue passieren lasse. Alles was hängen geblieben ist, war am Ende leider belanglos.

Damit ist das Hängengebliebene immernoch um Welten besser als der Dark Tower-Film :sadsimon:

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Klar. In der ersten Staffel wusstest du am Anfang auch nicht wer Eleven ist, warum sie so ist wie sie ist, was das Upside-Down ist, wo Will ist, ob Will wirklich tot ist, u.s.w.

Staffel 2 hat etablierte Charaktere in einer bekannten Welt und die kann man nicht wieder grundlegend neu entdecken.

Ich habe auch meine Probleme mit der Staffel, sehe das alles aber nicht so eng. Scheinbar haben alle hier diese Staffel innerhalb einer Woche geschaut. Das will doch was heißen.

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Das ist aber hoch angesetzt :^D

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Bei mir wars an einem Tag. :confused:
Ich schau Serien nur noch Staffelweise, wenn ich pro Woche nur eine Folge sehen kann interessiert es mich nicht mehr.

die zweite staffel fiel halt voll in die sequel falle. mehr action, mehr monsters, mehr bunt. leider geht bei sowas auch meistens etwas verloren was den vorgänger so erfolgreich machte. hätte man den fokus nicht auf die kindergruppe sondern auf das was in der anderen dimension schlummert gelegt (passend zum titel) wäre es durchaus möglich gewesen erneut so ein frisches erlebniss wie bei staffel 1 zu schaffen, leider wurde der fokus auf gesichter statt dem plot gelegt. ich fansd es immernoch unterhaltsam, im gegensatz zu staffel eins hab ich aber momentan keinerlei bedürfniss nach einem rewatch

ich glaube übrigens auch das das kurze erscheinen nach “es” dem ganzen kein gefallen getan hat, stranger things war ganz klar inspiriert von “es” und zweimal kurz hintereinander die selbe gruppenzusammensetzung mit den selben stereotypen zur selben zeitperiode zu sehen war irgendwie etwas overkill

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