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Stranger Things (Netflix)

Oh boy :simonhahaa:
are you in for a ride!
halt dich fest und schnall dich an, der hate-train verlässt die station und hat keine bremsen! :smiley:

Passiert ja auch zum Teil, siehe Dustin, der ja einfach wieder seine Stroyline mit Steve hat, ohne dass es einen wirklichen Streit gab zwischen ihm und seinen Freunden. Aber da wirkt es dann halt auf die Zuschauer komisch, dass eine Gruppe, die einem als die allerbesten Freunde vorgestellt wurden, plötzlich nicht mehr interagieren. Ist meiner Meinung nach schwierig zu lösen: viele “Trennungsgründe” wirken konstruiert, aber es ist auch nicht glaubwürdig, dass sie sich einfach so auseinanderleben (auch wenn es vllt realistischer wäre)

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Ich find die Macken in der Charakterisierung tausend mal schlimmer, als die hingebogene Story.
Warum muss so gut wie jeder in dieser Serie seit Staffel 2 super ironisch sein und macht schlechte Witze.
In Staffel 1 haben alle Figuren die Handlung noch ernst genommen (:eddyugh:), wohingegen das jetzt nur noch passiert wenn man Spannung und Drama erzeugen will. Beides kommt, wenn es kommt, dann nämlich mit dem Dampfhammer.
Ich muss mir die Tage Staffel 1 nochmal angucken, vielleicht hab ich das auch falsch abgespeichert. In meiner Erinnerung war das da noch viel mehr Mystery/Horror mit Charakteren, denen richtig die Düse geht. Und Mathew Modine war ein Antagonist, der wirklich bedrohlich wirkte. Jetzt haben wir irgendwelche Klischeerussen, die über Wodkawitze lachen. :beanrage:

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Teilweise nichtmal da.

Ja stimmt. Und wenn, dann springt der Funke nicht über.
Nur bei Hoppers Abschlussdialog kam bei mir etwas Feeling auf. Aber das war keine hohe Kunst, auch wenns wirklich schön gemacht war.

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Nö, du hast das nicht falsch abgespeichert… Ich hab’ mir im Vergleich auch noch einmal Folge 1 der ersten Staffel angeschaut und dann noch weitere Teile davon und die Serie war von der Tonalität, vom World Building, der Charakterisierung etc. einfach VIEL besser, nachvollziehbarer und durchdachter… In S3 ist alles quatschiger, trashiger, lustiger, dümmer, repitativer, weniger spannend oder einfach überflüssig… Und nicht zuletzt optisch viel orangiger…^^

Der ganze Mystery-Plot rund ums Monster, die Anlage und die andere Dimension war eben noch ein Mystery-Plot, weil man erst Folge für Folge erfahren hat, was es damit auf sich hat, wie das Monster aussieht, woher es kommt, welche skrupellosen Machenschaften dahinter stecken etc… Seit S1 wissen wir das aber eben alles und im Prinzip wird’s nun schon zum dritten Mal mit Monster-Variationen und anderen Verschwörern im Hintergrund wiederholt…

Ich find’s fast erschreckend hinsichtlich mangelnder Kreativität, dass den Duffer Brothers vor allem zum Upside/Down nichts mehr einfällt (was ja doch viel Potential hätte) und sie ausgerechnet Klischee-Russen aus der Mottenkiste der Bösewichter holen mussten (wenn sie könnten hätten sie sonst sicher Nazis genommen)… Zwar passt’s schon zu den 80ies, dass die Commis eine Rolle spielen (nicht zuletzt wenn man den Film-Zitate-Reigen innerhalb der Serie fortsetzen will), aber dann bitte nicht dermaßen platt und letztlich auch extrem bemüht bzw. unlogisch… Dass ein paar Kinder statt des gesamten Ami-Spionage-Apparats die Verschwörung auffliegen lassen bzw. die geheime Anlage entdecken in Zeiten des Kalten Krieges, come on…

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Noooooooo :sob:

Das find ich auch sehr bedauerlich. Das war schon ne coole Idee in Season 1 und hat richtig für Gänsehaut gesorgt.

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Staffel 4, mark my words!

Und heute erklärt euch der russische Terminator mal wie man kaputte Motorräder ausschlachtet und erzählt dabei von seiner actiongeladenen Vergangenheit :ugly:

edit:
indirekter kleiner Spoiler zum ende der Folge 7:

Ja jetz kommt die Gang wieder zusammen oder wie? 45 Minuten vor schluss passt wieder auf einmal alles, und das soll ich denen jetzt abkaufen, oder wie?

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Ich bin jetzt in der letzten Folge. Schon wie letzte Staffel kommt es mir so rüber das die Schöpfer der Serie viel zu viel wollen aber es dann nicht richtig wieder zusammenführen. Keiner kann mir erzählen das die Stadt abermals wie ausgestorben ist und nur die Gruppe von 10-15 Leuten da rumläuft. Wieso überhaupt immer nur die Gruppe und nicht die anderen Leute “auffressen”?
Und das Monster hatte in Folge X seinen ersten “großen Einsatz” wird in der Folge darauf bzw. den Folgen darauf nicht mehr gezeigt damit die Gruppe ihren Fortschritt in Ruhe machen kann und urplötzlich kommt es wieder um die Ecke. Natürlich. Gleiches gilt für den Dude im Camaro der steht also die ganze Nacht auf dem Parkplatz und spielt mit dem Gas… Wieso fährt der nicht direkt los?
Zumal das ganze vom Konzept mich sehr stark and Staffel 1/2 erinnert. Die ersten Folgen sind blabla dann wird recherche immer in kleinen Gruppen durchgeführt damit dann zum Ende sich alle wieder treffen und gemeinsam das Problem lösen…

Fazit ist, das es zwar einigermaßen unterhält, aber es eigentlich immer das gleiche ist. Ein abgefeier der 80s. (Ganz stark hier in der Staffel “Plastic People” Syndrom). Schön und gut aber noch eine Staffel bräuchte ich jetzt nicht. Die 3te fühlt sich für mich schon an wie eine Verlängerung.

Auch fertig.

Und auch hin und her gerissen, das Finale war schon echt stark und manchen Storystränge auch. Leider waren besonders die ersten drei Folgen der Staffel nicht sehr gut und eher albern. Leider sind auch die 80er Jahre Referenzen mittlerweile eher nervig als nettes Beiwerk.
Ich bin schon gespannt auf die finale Staffel und Kiddo ähhh Robin hat schon viel gerettet.

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Bin noch beim Finale:

Die kleine Schwarze ist eine Dumme Bi***! Was würgt die einfach Dustins reunion mit seiner Susi ab! :beanwat:/

Ich mochte Erika :smile:

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ich nicht :gunnar:

gleich sich also wieder aus :ugly:

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So fertig mit dem Bumms. Bitter wenn die letzten 20 Minuten der letzten Folge das beste an der ganzen Staffel waren. Dieses künstliche wir müssen die Gruppe zerreißen nervte mich wie schon gesagt sehr dazu haben viele Charaktere meiner Meinung sehr untypisch gehandelt.

Am besten fand ich noch den Eisdielen Strang, den fand ich bis auf einige NErvige Szenen mit Erika recht gut. Für mich (nicht unerwartet) die schwächste Staffel bisher. War aber für Krank vorm PC rumgammeln genau richtig. Ps: Wehe man sieht in der nächsten Staffel nicht mehr von Susi und Dustin! :beanwat:

also da ich schon die erste Staffel überbewertet finde hatte ich keine grossen Erwartungen ausser ner unterhaltsamen Horrorserie mit gutem Budget. Und was soll ich sagen, genau das hab ich gekriegt, ich fand staffel 3 auf alle fälle besser wie staffel 2 weil sie mehr geradeaus erzählt war. Es war nicht originell oder clever, aber unterhaltsam und gut gemacht und auch dafür gibts ein Platz in meinem Leben, es muss nicht alles “Dark” sein wo du ein Clipboard brauchst um zunindest ansatzweise in der Handlung durchzusteigen

Mission “Kindeswohlgefährdung” :smiley:

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Wer übrigens auf was atmosphärisch gruseliges steht sollte auf netflix unbedingt black spot anschauen

Naja, in jedem Wälzer über’s Drehbuch/Geschichten-Schreiben liest man halt, dass Konflikt immer das zentrale Element ist zwischen Figuren (sonst gäb’s ja kein Drama)… Nur kann das eben organisch und nachvollziehbar entwickelt werden oder eben erzwungen und bemüht… Letzteres ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass entweder die Autoren (zu) wenig können oder die Geschichte an sich nicht mehr her gibt bzw. vielleicht vor zwei Staffeln eigentlich schon auserzählt war…^^

Nach allem was ich bisher so an Recaps/Videos/Artikeln gesehen und gelesen habe, beschleicht mich das Gefühl, dass die Duffer Brothers an sich coole Dudes sind, die eine tolle Idee für eine Serie hatten und diese über Jahre hinweg entwickeln konnten und schließlich mit entsprechendem Budget die Möglichkeit dazu bekommen haben… Siehe S1…

S2 haben sie wohl von Netflix aufgedrückt bekommen um einfach den Erfolg fortzusetzen und möglichst schnell nachzuliefern… Erstmal nicht schlecht (ein jeder Autor mit einem ersten Riesen-Erfolg würde dazu JA! schreien), bloß die Zeit für ein wirklich gutes Drehbuch hat gefehlt, ergo wiederholt man so einige Elemente und skaliert sie einfach größer bzw. bedient sich weiter im Zitate-Reigen wie ‘Aliens’… Einer der Regisseure hat sogar in Interviews gesagt, dass die letzten Folgen WÄHREND der Produktion fertig geschrieben wurden…

Für S3 hatten sie an sich ja deutlich mehr Zeit und mich beschleicht der Verdacht, dass sie vielleicht gar keine sooooo guten Geschichtenerzähler sind und nur einmal ‘lightening in the bottle’ hatten, aber das nicht mehr wiederholen können… ODER die Vorgaben der Produzenten/von Netflix waren einfach ‘more of the same’ und die Leute werden’s schon schlucken (gibt genug Reviews von IGN und Co, die die neue Staffel abfeiern)…

Ich mag ja die erste Staffel wirklich sehr und find’s sehr schade, dass die Serie eine von vielen ist, die sich letztlich wieder irgendwo verläuft und nicht mehr als ein paar sehr gute erste Folgen bieten kann…

imho ein weiterer Beweis btw dafür, dass die Streaming-Services eigentlich gar nicht an einer längeren Erzählung von hoher Qualität interessiert sind und maximal ca. drei Staffel raushauen möchten, die potentielle Kunden hooked und zum Abo bringt, was EIGENTLICH das serielle Medium in künstlerischer/kreativer Hinscht konterkariert aka eine tolle erste Staffel kann inzwischen fast ein jeder abliefern, aber den langen Atem haben nur die Allerwenigsten, dabei beweist u.a. The Wire was das eigentlichte, riesige Potential von Serien ist (und gerade gegenüber Film abhebt), aber das muss man eben erst einmal schaffen/können/wollen…

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Erste Staffel alle gehyped, 2. ist schlecht und scheinbar gibt es mittlerweile ne 3. und die ist so wie ich lese sogar noch schlechter?(das Game würde immerhin dann passen)
Game of Thrones hat immerhin 5, 5 Staffeln sehr gut abgeliefert bis es „naja“ wurde

Somit keine Empfehlung wa?