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Stranger Things (Netflix)

Naja, ich glaube es ist inzwischen fast eher die Regel, dass große oder vermeintlich große Serien mit späteren Staffeln schlechter werden… Weil das für Autoren einfach schwierig ist und/oder weil es Studios/Produzenten gar nicht interessiert, bis zur letzten Folge der siebten Staffel wirklich geilen shit abzulierfern (imho war glaub ich das von HBO durchaus ein Ziel über Jahrzehnte hinweg, aber bei GoT haben sie dann den Autoren doch zu sehr vertraut)… Ich würde sagen die erste Staffel Stranger Things kann man wirklich schauen und empfehlen UND ich meine auch, sie findet einen relativ guten Abschluss, der keine Fortsetzung erzwingen würde, also doch anschschaun (ich bin ja sogar davon ausgegangen, dass Eleven stirbt am Ende bei der Konfrontation mit dem Monster und das doch so viel mehr an Sinn gemacht hätte für ihre Figur, aber wenn man ihre letzte Szene Bild für Bild ansieht, könnte man sehen, dass sich da tatsächlich ein Portal ins Upside/Down öffnet), aber der Rest ist tatsächlich eher Zeitverschwendung…

Anders gesagt; S1 ist vielleicht die beste Stephen King-Kurzgeschichte als Serie in den 80ies, die Stephen King nie geschrieben/produziert hat (vgl The Mist, eine klare Inspirations-Quelle für Stranger Things), aber alles was nachher kommt ist bemühte Fanfiction oder Geldmacherei… Und ich sage das als einer, der wirklich ein Fan von der ersten Staffel ist und sich wirklich gern mehr geiles Zeuch in dem Setting und mit den Figuren gewünscht hätte…

S1 als Miniserie dope (weiter hatten die Duffer Brothers vermutlich auch nie gedacht), alles andere eher meh (und dabei fand ich S2 noch okish bzw kann verstehn, warum es Fans davon gibt, aber mir ist das eigentlich auch schon zu wenig)…

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Bin ganz bei dir…
Man kann auch nicht alles auf die Pubertät schieben. Es war einfach zu oft zu platt.
Ich fand es auch schade, dass sie aus den 4th July Ding nicht viel gemacht haben. Dachte als die Familie auf das Riesenrad gehen jetzt gehts richtig ab auf dem Jahrmarkt. Aber es war dann ja nur rascheln in den Bäumen…
Was ist eigentlich mit Will passiert? Er ist tatsächlich zum fünften Rad am Wagen gewordenen hat sich die ganze Zeit nur an den Nacken gefasst…
Um noch was positives zu sagen: Die Musik war wieder super

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Ich fand die Staffel garnicht so furchtbar, wie manche im Internet schreiben. Soeine große Gruppe an Freunden, lebt sich nunmal irgendwann auseinander. Wobei sie das hier ja nichtmal wirklich tun. Diese 5. Rad am Wagen Nummer…Das ist doch weder unlogisch noch total ausgedacht. Das passiert tagtäglich sowas. Die Aufteilung auf die Handlungsstränge fand ich sogar recht gut. Das Finale fand ich sogar richtig gut!
Und genau so entwickeln sich eben die Monster weiter. Auch wenn das hier weniger bedrückende Horrorstimmung ausgelöst hat, fand ich, hat es trotzdem einem gewissen roten Faden gefolgt. Hopper und Joyce waren ebenfalls richtig gut. Billy entsprach zwar JEDEM Klischee aber hätten sie Billy nun gegen eine unbekannte Figur ausgetauscht, wäre das doch noch beschissener gewesen. Der 4. Juli hatte wirklich keine große Rolle gespielt. Aber das war einfach eine falsche Erwartungshaltung der Zuschauer. Denn der Farbton und die Stimmung wurde mit dem Einkaufszentrum zu 100% so eingefangenn. Robin ist ein perfekt neueingeführter Charakter. Nur allein dieses “wir haben 2019 also müssen wir sie gay machen” um ja mit dem Strom mitzuschwimmen, was grad groß Thema bei den Zuschauern ist, fand ich etwas schade.

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geilomat :simonhahaa:
hast 1:1 alles geschrieben was ich mir auch gedacht hab.

konnte mir somit also sparen ne wall of text zu schreiben :smiley:

edit: was ich aber mochte an Staffel 3: Hopper hat Magnum geschaut

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Schön auf den Punkt gebracht warum ich viele der hier genannten Kritikpunkte nicht teile.

Den „Twist“ fande ich besonders gut, weil ich es bis zum „Outing“ nicht kommen gesehen hab und dachte, dass sie „nur“ als Love interest für Steve herhalten muss. Aber mal schauen wie sie sich in der nächsten Staffel entwickelt.

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Hat Dustin eigentlich schon immer dermassen gelispelt (deutsche Synchro)? Mir ging es diese Staffel zumindest zum ersten mal richtig auf den Keks

Es hat mich ebenfalls überrascht, dass Robin nicht mit Steve zusammenkommt. Es schien sehr stark darauf hinauszulaufen. Mal etwas unvorhersehbares einzuflechten (auch wenn ihre sexuelle Identifikation dadurch an sich auch nur ein Mittel zum Zweck ist) tut der Staffel gut. Für mich gab es da leider relativ wenig.
z.B. Dachte ich (letzte Folge Spoiler) zu Beginn der ersten Folge noch Suzie sei ausgedacht aber sobald die Freunde davon ausgegangen sind, dass sie nur fiktiv ist, war ich mir bereits sicher, dass sie noch auftauchen wird.

Btw. hat Mike auch etwas geäußert was möglicherweise auf Wills Sexualität schließen lässt (könnte aber auch gar nichts damit zu tun haben).

2029 ist es eventuell so gut etabliert nicht ausschließlich heteronormative Charaktere als Hauptdarsteller zu verwenden, dass es nicht mehr auffällt bzw. stört und es kein Trend mehr ist. Derzeit ist es eben “sehr 2019” das zu tun und dadurch bedarf es auch mehr Feingefühl dies gut einzuführen. Es wirkt eventuell auch zu konstruiert aber an sich finde ich es gut auch wenn ich zugleich verstehe wenn es einigen heutzutage zu überladen wirkt.

Heute kräht auch kein Hahn mehr danach, dass mit z.B. Lucas ein Schwarzer mit im Freundeskreis steckt.
Genausowenig geht mir Erica auf die Nerven (scheinbar anderen ja auch), weil sie Schwarz ist, sondern einfach weil ich sie nervig finde.
Dennoch war es auch mal ein neuer Trend People of Color als eine art “Gimmick” in Filmen/Serien zu verwenden.
Nun ist es so normal, dass es sich nicht mehr um einen Trend handelt.

Ich hoffe, dass sich das auch in Zukunft mit der Andersartigkeit der Sexualität etabliert.
Natürlich kann es durchaus ein realistisches Maß überschreiten und am Ende besteht jede “Fünf Freunde” Konstellation aus zu künstlich kreierten unterschiedlichsten Menschen und einem Hund (im Rollstuhl).
Dennoch bietet es die Möglichkeit für Menschen die sich, in welcher Art auch immer von der Masse unterscheiden, mit Film/Serien Charakteren zu identifizieren und der breiten Masse schadet es auch nicht damit konfrontiert zu werden.
Derzeit existieren viel zu unnatürliche Bilder von Menschen in der Medienwelt. Wenn in einem Film ein Mensch dick oder weniger ansehnlich ist, muss es meistens auch einen Grund dafür oder Rektionen darauf geben.

Mal schaun wie es bei Stranger Things damit weitergeht. Ein Kritikpunkt, den ich teile, ist auf jeden Fall die wenige Zeit, die die Serie hat um mit den vielen Figuren umzugehen.

Und meine größte Empörung (letzte Folge Spoiler):


Warum findet es eigentlich keiner schlimm, das Dustin und Suzie quasi für den Tod von Billy und dem Tod (* hust hust * dem Verschwinden) von Hopper verantwortlich sind? Ohne die (wenn auch amüsante) Neverending Story wäre alles 2 Minuten eher passiert und das Monster wär schon weg & “Arnie” auch erst nach Abschaltung aufgetaucht.

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Hmm, ist mir nicht stärker aufgefallen als in den anderen beiden Staffeln. Gefühlt hatte er diese Staffel aber mehr Dialoge und war auch wesentlich aufgeweckter. Vielleicht daher dein Eindruck. :thinking:

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Naja aber das die 2. Staffel so deutlich schlechter wird als die 1. soll hoffentlich nicht zur Gewohnheit werden. Ansonsten hast Recht, entweder werden die Serien schlechter oder langweiliger (TWD zB) da quasi immer das gleiche passiert.
Die erste Staffel hatte wirklich ein guten Abschluss aber Geld regiert die Welt bzw Serie kam sehr gut an…
Da ich eh kein Netflix besitze, lasse ich die 3. Staffel erstmal vorbeiziehen

Genau! Ist ja immerhin UNDENKBAR, dass sie Steve einfach nur als Freund cool findet. Selbst wenn die auf Typen stehen würde.

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Ich versteh was du meinst aber dann hätte doch dieses „ich saß hinter dir im Geschichtsunterricht und hab dich beobachtet Ding nicht gepasst“ zumindest nicht mehr so gut oder?

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Die Szene war ultra lang. Hätte man einfach halb weglassen können und einfach auf dieses “beliebt sein” einkürzen können

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Dann gibt es noch Zuschauer wie mich, die Stranger Things erst mit Staffel 2 gewonnen hat :budi: Seitdem die Serie von ernst/mysteriös zu klassischer 80s-Comedy à la Ghostbusters gewechselt ist, finde ich sie erst interessant.

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Ich habe die dritte Staffel jetzt auch gesehen und teile die teils sehr kritische Meinung nicht, bzw. finde dass viele Kritikpunkte auch etwas an den Haaren herbeigezogen sind.

More of the same. Natürlich geht man inhaltlich und Tonal den weg weiter, sonst wäre es ja auch eine komplett andere Serie. Trotzdem finde ich, dass man durchaus auch genügend neue Elemente hineingebracht bzw. die Geschichte weiter entwickelt hat. Pubertät spielt eine größere Rolle und auch der Ansatz mit der Armee fand ich recht interessant bzw. eine gute konsequente Weiterentwicklung.

Auch das man die Charaktere eher getrennt hat, fand ich zwar schade, aber erzählerisch nachvollziehbar und nicht aufgezwungen, wie manch einer hier.

Insgesamt hat es mich wieder gut unterhalten und gerade hinten raus auch durchaus mitgerissen, da es sich bis auf die After Credit Scene ja schon wie ein Ende anfühlt. Was ich etwas seltsam fand, dass man überhaupt gar nix zu dem Plot mit den anderen Charakteren wie Eleven gezeigt hat. Kommt das noch, oder hat man den Handlungsstrang tatsächlich fallen gelassen?

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Also was mich am stärksten in Staffel 3 stört ist der ganze Russen-Part.
Ja passt ins 80er Setting, aber einfach nur extremst übertrieben - selbst im Kontext von Upside Down , Mind Flayer und Elfie-Kräften. Bisher war die Darstellung der 80er Zeit ausserhalb der Laborkomplex/Elfie/Horror Parts recht authentisch. Und dann soll ich glauben das von Staffel2(1984) zu Staffel3(1985) die Russen ein hochmodernes Labor „kilometerweit“ unter Hawkins gebaut haben ? Mit Unmengen nur russisch sprechender Menschen on top ? Und hochmoderner Technik die unbemerkt von der NSA und Co in ein Kaff in Indiana gebracht wurde ? Die gleichen Russen die 1989 dann „aufgegeben“ haben, weil Industrie, Gesellschaft usw. total veraltet und „fertig“ waren?
Also irgendwie reißt mich der Part raus aus S3, selbst wenn das StrangerThings Setting SienceFiction/phantastisch genug ist.

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Für mich war Staffel 3 die beste von den dreien bisher.

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Robin ist die Tochter von Uma Thurman und Ethan Hawke!? :exploding_head:

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Ich konnte sie einfach NICHT nicht sehen. Also Uma Thurman. Sie sieht ihr SO ähnlich. Aber ich mag sie ganz gern.

Fand die Russen und vor allem den Terminator Russen manchmal etwas cringy ABER ich bin der Meinung, dass der Staffel soein “Bösewicht” gutgetan hat. Wäre es NUR das Monster gewesen, wäre es einigen Leuten wiederum nicht genug gewesen.

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Ja jetzt wo ich es weiß kann ich es auch nicht mehr vergessen. Ich fand sie auch Super.
Ich bin gespannt wen die schwarze Witwe Joyce Byers als nächstes auf dem gewissen hat ;D

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Am meisten hat mich gestört das diese super geheime Russen Basis anscheinend keine einzige Kamera besitzt…wie kann es sein das dort ohne Probleme Kinder eindringen können ohne gesehen zu werden?

Eine der besten stellen war für mich Dustin und Suzie mit ihrer Never Ending Story :grin:

Bin mit der dritten Staffel sehr zufrieden und freu mich schon auf Staffel vier

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