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Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen

Minish Cap war auch mein zweites Zelda, allerdings nach Ocarina of Time. Ich fand es super und dieses Spiel war der eigentliche Auslöser, warum ich in letzter Zeit einige Zelda-Teile nachgeholt habe.

A Link to the Past wäre auch ein Kandidat für mein nächstes Zelda. Entweder das oder Majora’s Mask oder Skyward Sword. Aber irgendwie spiele ich nie das Zelda-Spiel, welches ich mir als nächstes vornehme. Also wird es wahrscheinlich ein NES-Zelda oder Oracle of Ages. :sweat_smile:

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Mir fällt die Auswahl recht leicht, ich mag 2D Spiele lieber und sie müssen auch keine 20+ Stunden dauern. Deshalb A Link to the Past und dann wahrscheinlich A Link between Worlds. Vielleicht probiete ich danach auch mal an ein 3D-Zelda, aber das kann warten.

CREAKS
Ein Puzzle-Spiel mit der Optik und Atmosphäre von Machinareum. Da mir auch dieses Spiel schon sehr gut gefiel, MUSSTE ich quasi auch Creaks spielen. Und was soll ich sagen - Ich wurde nicht enttäuscht. Auch hier wird im gesamten Spiel kein einziges Wort gesprochen, weder akustisch, noch in Text-Form, doch das braucht es auch gar nicht um trotzdem komplett in die Handlung hineingezogen zu werden. Man spielt einen Jungen, der in einer mysteriösen Burg landet, die von Vögeln bewohnt und von einer bösen Kreatur bedroht wird. Aufgabe im Spiel ist es, sich von Stockwerk zu Stockwerk zu arbeiten und das auf die Art und Weise, dass man verschiedene „Wie komme ich von A nach B ohne dass mich die Gegner berühren?“-Rätsel löst. Genau das empfand ich an einigen Punkten echt sau-schwer, wenngleich die Leute die wieder und wieder und wieder ein Dark Souls - Level von vorne anfangen wohl nur milde über den Schwierigkeitsgrad DIESES Spiels lächeln können :innocent: Für mich persönlich ist Creaks ein schönes Puzzle-Spiel für zwischendurch. Nichts was ich länger am Stück spielen könnte. Dafür sind mir die Rätsel dann doch zu fordernd. Jedoch ist das Spiel eine absolute Empfehlung von mir, wenn man kleine unaufgeregte atmosphärische Rätselkost genauso mag :slight_smile:

Also ich hab grad eben das DLC von Nioh2 beendet. Ich bin etwas enttäuscht muss ich sagen :confused:
Zum einen wird Recycelt bis zum geht nicht mehr und zum anderen war es sehr leicht, wenn ich mir die DLC aus Nioh 1 anschaue waren die viel härter :frowning: Das ganze war auch sehr kurz. Nur 2 Hauptmissionen und 1 Nebenmission. (Und 2 Bosse sind aus dem 1. Teil recycelt, wobei einer etwas verändert ist.) Klar gibt es dann noch ein paar Missionen im Nachhinein, aber die sind ja nur Gimmick oder wieder Recycel xD
Bin insgesamt nur 3 mal gestorben im kompletten DLC und hab alle Bosse im First gemacht.

Naja, hat trotzdem spaß gemacht ^^ Nur ob ich das ganze auf „Dämon“ durchspielen werde weiß ich noch nicht xD Freu mich auf jeden Fall schon auf den nächsten DLC, muss ja noch was kommen. Die Story ist ja noch offen.

Btw. was sind dieses „Bildrollenmissionen“? oO

Mario+Rabbids: Kingdom Battles

So Hauptspiel durch (DLC Kampagne wird dann heute auch noch gestartet) und muss sagen bin schon ziemlich begeistert. Während am Anfang sowohl Kämpfe als auch Rätsel noch sehr einfach (böse zungen würden anspruchslos sagen) sind, werden diese immerhin stetig etwas schwerer, wobei die Boss kämpfe in jeder Welt (außer 1) doch ein faireren Schwierigkeitsgrad haben (wobei der erste Boss durch die einfachen kämpfe zu vor doch noch schwerer wirkt als er eigentlich ist).

Allerdings gibt es mit Welt 4 einen recht harten Bruch was die Schwierigkeit angeht. Da sind die kämpfe aufeinmal doch recht schwer und dort gab es das erste und einzige Rätsel das ich tatsächlich nach gucken musste…

Und naja der Endboss war für mich schon ne kleine Qual, musste den glaube 5 mal Versuchen, wobei ich nach dem 3ten Anlauf nochmal erstmal ein paar Münzen farmen und habe dann mit einer anderen Team zusammenstellung es im 5ten Durchlauf geschafft.

Aber ansonsten war X-Com im Pilzkönigreich echt cool (das es nur 0%, 50% und 100% Treffer Chance gibt ist echt nice. ) und die kämpfe hatten mit Erreiche dss Gebiet/Begleite + Beschütze Toad und den Mini-Bossen auch tatsächlich etwas abwechslung die auch mal die Team-Komp durch tauschen lässt. (Luigi ist sehr gut für erreiche und begleit missionen ^^)

Also ich kann es empfehlen wenn man Taktik spiele a la X-Com mag und nichts gegen einen Comic look hat.

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Hauptspiel „pfui“, DLCs „hui“!
Nach einem für mich eher enttäuschenden dritten Ableger setzte ich meine Hoffnungen erneut auf die DLCs aus dem Hause Gearbox, die mich mit Ausnahme der Arenen in Teil 1 und dem Pre-Sequel fast nie enttäuscht haben. Wie das Schicksal es so wollte waren diesmal sogar alle vier Erweiterungen super unterhaltsam, angenehm lang und wusste mit einer guten Story zu überzeugen. Da kann gerne ein zweiter Season Pass kommen, Potenzial hätte man auch genug, denn bekannte Namen wie Fiona, Salvador oder Axton haben sich schließlich noch immer nicht blicken lassen.

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Resident Evil 3 (2020)

Grafik und Atmosphäre sind wie im Remake von zweiten Teil einfach geil.

Jill hat mir als Charakter auch sehr gut gefallen, auch wenn es ruhig noch ein paar Gespräche mehr geben könnte.

Gameplay-mäßig ist aber der zweite Teil sehr viel besser, im dritten fühlt man sich einfach als würde man sein Arsenal an Waffen in Sandsäcke ballern, wo man im zweiten Teil noch Headshots verteilen konnte und die Zombies daraufhin direkt etwas gestunnt waren, jetzt schießt man halt 6 mal in den Kopf bis sie zum ersten Mal umfallen.

Ebenso wird halt einfach sehr viel mehr geballert und es gibt viel weniger Rätsel, was halt schon schade ist.

Die Bossfights bleiben da ähnlich, größtenteils muss man nur sein Arsenal auf den Boss verfeuern, man bekommt halt zudem auch immer sehr viel Munition, hat also hier auch keinen wirklichen Munitionsmangel.

Aber es ist halt schon ganz geil, dass man zwischendurch synchron zum zweiten Teil spielt und auch kurz auf die Polizeistation kommt. Nemesis an sich fand ich aber nicht so furchteinflößend wie Mr. X, weil Nemesis oft nur kurz da ist auf bestimmten Strecken, hingegen wurde man von Mr. X durch die ganze Polizeistation gejagt.

Das Boss Design an sich fand ich aber ganz geil, vor allem wie Nemesis dann später aussieht.

Leider ist das Spiel mit 5 bis 6 Stunden schon recht kurz und bietet auch keinen Wiederspielwert.

Abschließend ein gutes Game, aber hätte man sich noch mehr an Teil 2 orientiert, hätte es noch etwas besser sein können, mehr Rätsel, weniger Gegner, mehr Grusel, wäre mir halt lieber gewesen.

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Mein Hauptkritikpunkt ist bei Resident Evil 3, dass die Stadt einfach größer ausfallen hätte müssen. Der Mini-Stadtteil ist im Vergleich zur Vorlage eine Frechheit, hätte man sich da einfach ein bisschen mehr Mühe gegeben, dann wäre es in der Gunst der Fans auf einer Stufe mit Teil 2. Auch Nemesis hätte man dadurch deutlich präsenter einsetzen können. Geh da voll konform mit dir, dass von Mr. X viel mehr Gefahr ausging. Nichtsdestotrotz war mein erster Spieldurchgang wieder ein geiles Erlebnis, das durch die geringe Spielzeit rückblickend aber leider arg geschmälert wurde.

Es hätte noch so viel schöner sein können und das ist traurig :beanfeels:

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Habe Gestern noch gehört das bei dem DLCs auch so ein Tiny Tina Gefühl aufkommt.

Kenne das Original nicht wirklich, deshalb kann ich dazu wenig sagen :sweat_smile:

MOSAIC
Ein Spiel, bei dem man „Und täglich grüßt das Murmeltier“, wieder und wieder denselben Tagesablauf durchlebt. JEDOCH ist das, im Gegensatz zum genannten FIlm, in DIESEM Falle eine Persiflage auf die Monotonie des Lebens der Hauptfigur. Das einzige was sich jeden Tag anders gestaltet, ist die Tatsache, dass einem jeden Tag ein Musiker begegnet oder aber irgendeine andere Sache, die einem einen POSITIVEN MOMENT beschert. Ansonnten läuft man nur in der Gegend rum und und, sobald man auf der Arbeit angekommen ist, muss man ein „Verbindungs-Level“ absolvieren, was auch nicht gerade überragend in seiner Abwechslung oder seinem Ideen-Reichtum ist. Ich verstehe absolut WARUM man diese tägliche Monotonie der Hauptfigur durchlaufen soll, denn dadurch wird das ENDE, in dem man sich von der monotonen Welt/Arbeit verabschiedet und selbst Musiker wird, erst zu dem was es ist. Jedoch finde ich es sehr sehr sehr unglücklich für ein SPIEL diese Botschaft zu wählen (Tu was dich glücklich macht und nicht das, zu dem du dich Tag für Tag zwingen must!) Meiner Meinung nach hätte es da ein Kurzfilm viel viel besser geschafft die Botschaft auf die gleiche Art und Weise zu vermitteln. Denn wenn man 99% einer Videospiel-Handlung immerzu dasselbe macht, trägt das nicht mal die (ohnehin schon) sehr kurze Spieldauer von nur 3 Stunden, sondern nervt nach Tag 2 im Game schon gewaltig. Heute also mal ein (für mich total ungewohntes) ABRATEN wenn es um einen Spielkauf geht, anstelle einer Empfehlung.

„Doom Eternal“!

Sehr gutes Spiel! Die erste Zeit fand ich sogar fast das es nochmal besser ist als der ohnehin schon brillante Vorgänger.

Nach dem durchspielen bin ich mir da doch nicht mehr ganz so sicher.

Sind einfach beide auf ihre Art fantastisch! :slight_smile:

COFFEE TALK
Es handelt sich hierbei um eine Visual Novel, in der man einen Barista spielt, der sich die Gespräche in seinem Cafe anhört und währenddessen die Gäste (allesamt aus dem Fantasy-Genre typische Wesen) mit entsprechend gewünschten Getränken versorgt. Letzteres ist die einzige Ebene, auf der man in die Szenen eingreifen kann.

Allerdings hat dieses Spiel quasi drei verschiedene Ebenen, die man aber erst checkt, wenn man das Spiel das ERSTE mal durchgespielt hat…!

Durchgang 1:
Hier macht man genau das. was ich gerade beschrieben habe. Gespräche anhören (passiv) und Getränke zusammenmischen (aktiv). Allerdings wird einem nach dem Abspann gesagt, dass EINER der Gäste, ein Außerirrdischer, unser VATER ist und wir damit AUCH außerirrdisch sind. Desweiteren bekommen wir gesagt, dass wir noch nicht alles vom Spiel gesehen haben und dass wir uns dreimal während des Spiels „verplappert“ haben. (Letzteres ist aber de facto während Durchgang 1 nie der Fall gewesen…! :exploding_head: ) Also geht es erstmal zu -

Durchgang 2
HIER kommt zum ersten mal die Möglichkeit im Spiel zum Tragen, dass man gezielt Tage wiederholen kann und dass man innerhalb dieser Tage auch vorspulen kann…! Man reist also zu drei expliziten Begebenheiten NOCHMAL zurück und mixt dort absichtlich andere Getränke zusammen, als bestellt bzw.ganz besondere Getränke, die man zum Zeitpunkt von Durchgang 1 noch gar nicht kannte. Dadurch erfährt man nicht nur sämtliche Handlungsstränge der einzelnen im Spiel auftauchenden Charaktere, sondern erhält auch zusätzlich ein weiteres positives Ende einer der Hauptcharaktere. Bliebe noch die Sache mit dem „Verplappern“ und da kommt es zu -

Durchgang 3
HIER nun reist man ein DRITTES mal zu bestimmten Tagen und zwar zu exakt denen, die der Außerirrdische erwähnt. DA werden sich nun völlig von selbst die Dialoge ändern und man wird am Ende des SPiels als Außerirrdischer enttarnt, so dass sich DANN auch das Ende mit dem Außerirrdischen ändert.

Was soll ich sagen - Das Spiel an sich (Also die Visual Novel) hat mir schon völlig für sich total gut gefallen. Man ist sehr schnell mit den einzelnen Gästen in gewisser Weise vertraut und weiß was sie umtreibt und beschäftigt. Aber als es dann zum ersten Ende kam und man zum ersten mal von den anderen beiden Ebenen erfährt, war das für mich echt überwältigend und eröffnete mir eine ganz andere Neugier auf das Spiel bzw. die (noch fehlenden) versteckten Aspekte der Handlung, die mir bislang (völlig logischerweise) verborgen geblieben waren

Ich kann dieses Spiel wirklich jedem empfehlen, der Visual Novels mag und der gerne abseits der Norm Geschichten entdeckt. Kauft euch das Spiel. Es lohnt sich :slight_smile:

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Borderlands 3 : psycho and the fantastic fustercluck!
war doch anders als ich es mir vorher vorgestellt hab aber der dlc war trotzdem verdammt gut!

armer krieg :beanfeels:

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Warum packst du spoiler nicht in den Spoiler tag?

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Wie lief es denn auf der xbox, hab gehört es gibt viele bugs und performance probleme.

Was ist das? :sweat_smile: Entschuldige bitte, aber ich weiß wirklich nicht, was du meinst :innocent: Hab versucht so gut es geht darauf hinzuweisen dass man den Post nicht lesen sollte, wenn man das Spiel noch spielen möchte :slight_smile:

Na sowas hier:

Hallo

Um das zu machen einfach den Text markieren, dann im Editor auf das Zahnrad klicken und dann auf „Blur Spoiler“ klicken.

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Assassin’s Creed Origins

Auch wenn man die Neuausrichtung spürt ist es im Kern doch weiterhin ein AC. Ich hatte schon Angst das es zu sehr abweicht, da ich das bisherige Prinzip auch (immer noch) sehr gut fand. Generell wird hier doch einiges aufgebrochen, von der Charakterentwicklung, über Item Management, Questverläufe bis hin zu den Assassinations. Wo bei den letzten Teilen die Mordquest immer in einem fixen Rahmen abgesteckt war, jedoch auch dort mit einigen Möglichkeiten, ist es hier einfach ein Teil der offenen Spielwelt und es ist einem selbst überlassen wie man es angeht. Wenn man es schafft kann man auch einfach mit dem Pferd einreiten, den Typ killen und wieder weg reiten. Je nach Schwierigkeit ist das mal mehr mal weniger möglich und generell ist stealth natürlich die bessere Wahl. Durch das recht flexible Kampfsystem und die stark erhöhte Geschwindigkeit fällt es in Origins leichter sich selbst im Kampf von vielen Gegnern zu lösen, auszuweichen und das eigentliche Ziel anzugehen. Das war in Unity quasi fast unmöglich. Auch fällt die Möglichkeit auf „besondere“ Assassinations weg die man aus Unity und Syndicate kennt, das man z.b. sich als Leiche ausgibt, in den Untersuchungsraum geschoben wird und dann das Arztopfer direkt vom Seziertisch aus erledigt. Das ist Schade, ist aber eine Neuausrichtung, lässt generell dann doch mehr Möglichkeiten und fühlt sich dann trotzdem wie ein klassisches AC an.

Eigentlich mochte ich das 1 Stadt Setting immer ganz gerne und auch vom Umfang mehr als ausreichend. Hier ist alles natürlich deutlich größer, 2-3 große Städte (welche allerdings deutlich kleiner sind als z.b. Paris oder London), viele kleine Dörfer und sehr viel Natur und Wüsten. Auf den ersten Blick wirkt die gesamte Map unglaublich riesig, wird aber etwas relativiert wenn man später merkt das manche Bereiche aus vielen Gebirgen bestehen wo nur vereinzelt Wege und Straßen durchgehen und mehr wie eine Connection zwischen 2 Hauptgebieten wirken. Trotzdem enorm viel Content auch an Nebenquests, die überraschenderweise doch meistens nette Geschichten bereithielten und eigentlich fast nie die klassichen Fetchquests waren bzw. sich meistens dann daraus noch weitaus mehr entwickelt hatte. Zu meiner Überraschung gab es auch quasi keine Sammelobjekte, es gab zwar viele Schätze zu entdecken, Festungen zu clearen und Tiere zu jagen, aber keine „5 von 359 Flaggen“ Sammelei. Allgemein schien mir alles sehr gut in die Welt integriert zu sein, was daraus auch ein lebhaftes Ganzes machte.

Die Detailverliebtheit ist auch hier (mehr denn je?) immer noch unerreicht. Es ist einfach unglaublich was da in die Gebäude, die Malereien, die Statuen… einfach alles reingepackt wurde. Durch die Discovery Tour wird einem auch noch vieles näher gebracht und es fällt einem erst auf wieviel mehr da noch drinsteckt. Nach wie vor meisterlich was Ubisoft hier immer vollbringt und mit Origins wirklich nochmal auf die nächste Stufe gehoben hat. Dazu alles in einer wunderbaren Grafik mit satten Farben und, zumindest auf der Xbox One X, knackscharfen 4k. Wobei man sagen muss das die 30 fps nicht immer gehalten werden können. Insgesamt ist es meistens flüssig aber es ging doch, für die One X, ungewöhnlich oft etwas runter. Was mir aber auch aufgefallen ist das im Vergleich zu Unity nicht alles besser aussieht. Generell schien mir das seit Unity doch so manches wieder zurückgefahren wurde weil es wohl damals soviele Probleme gab. Natürlich sieht im großen und ganzen Origins besser aus, aber Unity hat nach wie vor einen sehr eigenen Look und überflügelt meinermeinung nach Origins immer noch in manchen (wenigen) Dingen.

Die Story, die Charaktere, das Pacing sind auf, wie von Ubisoft Montreal mittlerweile gewohnt, Top Niveau. Es wird wieder deutlich ernster und grimmiger als noch in Syndicate, verliert aber trotzdem nicht seine Leichtigkeit, die in manchen Momenten gern mal durchscheint. Gerade als Vater hat es mich teilweise stark mitgenommen wie Bayek versucht an seinem verstorbenen Sohn festzuhalten und mit Aya haben sie eine sehr starke und gut geschriebene weibliche Hauptfigur integriert. Es freut mich auch das es wieder einen spielbaren Gegenwarts Part gibt bei dem Vorkenntnisse helfen, aber nicht zwingend notwendig sind. Auch wenn es dort nicht sonderlich viel zu tun gibt und sich die Textlogs hauptsächlich darauf konzentrieren Layla als Charakter einzuführen find ich es sehr schön das sie das nicht ganz verworfen haben, da es mich weiterhin sehr interessiert (und Ubi Montreal bei Unity wirklich nur das allernötigste integriert hatte).

Origins hat es tatsächlich auf Platz 1 meines AC Rankings geschafft. Hatte ich anfangs gedacht das zuviel Veränderungen = weniger AC bedeuten, hat mich Origins eines besseren belehrt. Die 2 DLCs stehen noch aus, aber ich brauch jetzt erstmal ne Pause von AC.

The Deadly Tower of Monsters
Gestern am Stück in knapp 4 Stunden durchgespielt. Hätte sogar noch etwas kürzer sein können aber war trotzdem sehr cool.

Plot: Es wird ein Audio Kommentar zu einem alten Monsterfilm aufgenommen und während der Director erzählt nimmt man selber die Rollen der Hauptcharaktere aus dem Film ein.

Das tollste am Spiel ist meiner Meinung nach die Grafik und das Leveldesign. Man erklimmt wie der Name schon sagt einen gigantisch hohen Turm und trifft dabei auf allerlei Filmmonster. Schön sind dann so Sachen wie Stop Motion oder Claymation Monster die dann wirklich so aussehen und animiert sind.
Und immer wieder muss man über den Rand des Turms schauen und Gegner bekämpfen die von unten den Turm hochklettern/fliegen. Und man kann jederzeit runterspringen, man hat einen instant wiederhochteleportierButton. Viele Geheimnisse sieht man nur von oben daher lohnt sich der Blick und der Sprung über die Kante.

Die Levelstruktur nach oben ist simpel und geradeaus aber die Möglichkeit überall runterzuschauen und runterzuspringen hab ich so noch nicht gehabt. Das hat mich echt beeindruckt. Und es sieht wirklich schön aus.

Das Gameplay ist -gut-. Macht Spaß aber ist auch eintönig und simpel. Hier hilft die kurze Länge des Spiels und hätte es deswegen auch besser gefunden wenn es sogar eher nur 3 anstatt 4 Stunden gewesen wären. Dann wäre die Prämisse mit dem Actionfilm auch noch glaubwürdiger gewesen. Es wird zwar thematisiert warum noch 1 Stunden hinten dran kommt, dennoch war bei mir ein wenig die Luft raus.

Dennoch insgesamt hatte hier jemand eine klare Idee für ein Spiel und hat diese wunderbar umgesetzt.

Würde ich aber weiterempfehlen. Die ersten paar Minuten sind ein bissel doof und sieht langweilig aus weil man in so einem Dorf mit humanoiden Affen startet aber sobald es den Turm hochgeht wird es interessant.

Hier mal ein Trailer damit man was vor Augen hat, auch wenn ich finde das es im Trailer nicht sehr schön aussieht und der Director im Spiel einen nicht so zulabert wie es hier wirkt.

https://youtu.be/FBOYLcOuvKc

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