[Archiviert] Feedback Moin Moin

Ja und jeder weiß wie sowas läuft. Als ob man da wirklich seine Meinung sagen würde. Immerhin muss man danach täglich mit den Personen 24/7 (husthust :wink: ) arbeiten dem man gerade seine Meinung gesagt hat. Macht niemand. Keine will dem Anderen an den Karren pissen, ist ganz normal.

Ich muss jetzt gut überlegen wie ich das ausdrücke, dass es nicht wieder als Hate und Seitenhieb aufgefasst wird…

Wenn man sich als Stewardess bewirbt, aber nicht gerne mit Menschen spricht, dann ist das blöd.
Wenn ich als Empfangsdame anfange, aber nicht gerne telefoniere, ist das blöd.
Wenn ich als Bademeister anfange, aber eine Sonnenallergie habe, dann ist das blöd.

Ich frage mich halt, wie es dazu kam, dass die Dinge so sind wie sie sind, wenn offensichtlich ein gravierender Punkt nicht ganz zusammenpasst.

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Doch. Klar macht man das. Ich selbst schon mehrfach. In einem modernen Unternehemn mit flachen Hierarchien ist das i.d.R. kein Problem, weil die Chefs wissen, dass eine Mitarbeiterperspektive einen neuen (wichtigen) Blickwinkel bietet, zufriedene Mitarbeiter wertvoll sind (bzw. im Mindestfall ressourcenschonender als alle 3 Monate nach neuen Leuten zu suchen und - im Falle des CM - das der Job ist für den derjenige eingestellt wurde. [quote=“seb777, post:5295, topic:4876”]
Ich frage mich halt, wie es dazu kam, dass die Dinge so sind wie sie sind, wenn offensichtlich ein gravierender Punkt nicht ganz zusammenpasst.
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Ein Community Manager muss sich nciht zwangsläufig vor eine Kamera setzen. Andersherum war mein Punkt gar nicht, dass es nicht schön wäre Timo vor einer Kamera zu sehen, sondern dass unterschiedliche Settings unterschiedliche Wohlfühlzonen bilden können. Es gibt auch Bandsänger die never ever solo an den Start gehen würden (oder umgekehrt).

Ich rede nicht von einer Empfangsdame mit Telefonangst. ich rede davon dass es Empfangsdamen geben kann, die lieber in einem Hotel arbeiten und solche, die lieber am Empfang eines großen Unternehmens sitzen, weil sie sich in den unterschiedlichen Umgebungen unterschiedlich wohlfühlen.

Ich sage einem Koch in einer Frittenbude doch auch nicht, er hat sich jetzt gefälligst ins französische Viersternerestaurant zu stellen, weil es da keinen athmosphärischen Unterschied gäbe und umgekehrt genauso wenig

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Seit wann müssen CM vor die Kamera? Deine Beispiele suggerieren bestimmte Voraussetzungen, die man mitbringen sollte.

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Ok, dann andersrum:

RBTV hätte als Anforderung in ihre Stellenausschreibung packen MÜSSEN, dass jmd gerne vor der Kamera mit einer Community interagieren möchte.
Wie gesagt ist es doch allein schon absurd, dass man eine extra Person abstellen muss, die Fragen vorliest, die sich jmd anderes zusammenschreibt. Das ist total unnötig und ineffizient.

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Und wo ist jetzt der Unterschied ob Andi oder Timo die fragen vorlesen?!

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Man kann vom idealen Szenario ausgehen oder man setzt die Erwartungen halt ganz weit runter.
Vielleicht vergleicht man sich bald auch noch mit den ÖR. Dann muss man sich ja keinen Vorwurf machen.

Timo stand schon vor der Kamera und hat in diesem Thread auch nicht behauptet dass er niemals wieder vor eine möchte. Was er gesagt hat war, dass er sich in einer Moderatorenrolle (wie bei MoinMoin) nicht wohl fühlt. Und dann hat er gleich eine Alternative angeboten. Bitte überlies nicht andauernd meinen eigentlichen Punkt, das Setting.

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Szenario 1:

Person kennt sich in der Community aus und weiß ganz genau welche Fragen unter den Nägeln brennen.
Person nimmt eine Kamera oder wenns sein muss einen Kameramann und geht rum und stellt Fragen.

Szenario 2:

Person kennt sich in der Community aus und weiß ganz genau welche Fragen unter den Nägeln brennen.
Person muss die Fragen zusammenschreiben und/oder einen Moderator briefen. Kameramann wird abgestellt.
Moderator muss als 3. Person für die Sendung abgestellt werden. Moderator kennt die Probleme nur oberflächlich und kann nicht gezielt nachhaken, etc.

Stichwort Ressourcen.

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Timo ist die Bezugsperson für die Community. Es wäre gut, wenn er im Format das einzig und alleine um die Community geht eben mit seinem Gesicht auftauchen würde, eben um diese Bindung zu wahren. Er ist eben COMMUNITY Manager. DIE Person für die Community. DIE Person die es anzusprechend gilt, wenn es um Community Belange geht. Ist es wirklich so schwer zu begreifen?

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Gibt schon Unterschiede zwischen idealistischen Vorstellungen, wer was mitbringen muss und Dingen, die da sein müssen.

Als CM sollte es wohl wesentlich wichtiger sein, jemanden zu finden, der in der Lage ist zu vermitteln (worunter der Admin/Modjob fällt).

Ja, was hat das jetzt mit der Kommunikation zu tun?

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Er wird doch hier nicht ins Dschungelcamp geschmissen.
Bewirbt sich auf CM-Job bei einem Community-getriebenen 24/7-Online-Sender.
Da ist es doch nicht abwegig, dass man vor der Kamera mit der Community interagieren muss.

Hast du in der Schule früher auch immer Referate geschwänzt? Mag das Solo-Tafel-Setting nicht.

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War die Antwort auf die obige Frage.

Bisher wurde aber irgendwie kaum vermittelt. Habe nicht das Gefühl, dass Probleme zwischen RBTV und Teilen der Community aus der Welt geschaffen wurden oder Kritik mal angesprochen wurde.

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Das liest sich so, als bräuchte man Videobeweise, dass Timo den Kram wirklich weitergibt.

Endlich klingelts.
Richtig. Kamermann nehmen, Leute vor die Linse ziehen und sagen und fragen was so Sache ist.

Das ist doch bei weitem nicht das selbe. Deine Rezeptionsbeispiele hingen schon an nem arg seidenem Faden, jetzt wirds hahnebüchen. (Mal ganz abgesehen davon, dass ich meine Referate nie an Tafeln geschrieben habe).

Abgesehen davon wirds auch langsam etwas schräg von Timo in der 3. Person zu reden als würde er hier nicht mitlesen.
Darum: Timo hat sich hier geäußert. Es ist ein persönicher Grund. Den grund möchtest du entweder nicht verstehen, weil er nicht dein persönliches Lieblingsresultat ergibt oder du kannst ihn nicht verstehen, weil dir die dazu nötige Empathie fehlt. Beides ist schade, aber im Grunde bloß dein Problem.

Ja, man sollte als CM eines Senders damit rechnen auch mal vor eine Kamera zu treten (was er ja auch tut). Aber; Nein, das bedeutet nicht, dass er in der Funktion eines Moderators alleine eine Sendung mit dem Umfang eines Moin Moin füllen muss. Das müsste er, wenn sein Job Moderator wäre.

Wenn er sich irgendwann mal casual neben eine zockende Bohne setzt und mit der Community redet ist das vollkommen ausreichend. Nix anderes würde er vermutlcih im Moin Moin-Setting machen. Nur alleine und vermutlich mit etwas mehr unangenehmer Stille.

Wer ein Moin Moin macht, der sollte da auch Lust drauf und Talent für haben. Ich erinnere mich noch an Zeiten da wurde in diesem Forum lautstark über unmotivierte / unorganisierte und nicht telegene Moin Moins gemeckert.

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Du hast da glaub ich aber auch ziemlich hofe Anforderungen an Timo. Ich werde jetzt mal meine Sicht der Dinge schildern und will damit niemanden beleidigen. Ich weiß nur nicht wie ich es sonst sagen soll:

Ich habe das Gefühl Timo ist gar nicht da um Veränderungen oder Dialoge anzustoßen sondern fungiert einfach nur als Boxsack der sich in die Diskussionen wirft um die Leute etwas zu beruhigen. In den letzten Jahren gab es nicht wirklich große Veränderungen die von der Community angestoßen wurden. Weil man es intern eben besser weiß.

Die wirklich heißen fragen werden halt einfach nicht gestellt. Als ob die Bohnen um die es geht das nicht selber mitbekommen würden. Die wollen dazu halt einfach nix sagen, was ja auch völlig ok ist. Und wenn gefragt wird kommt halt nur so wischi-waschi. Das hat mMn. (!!) damit zutun dass die Community einfach nicht ernst genommen wird weil ja sowieso jeder guckt. Ob danach gemotzt wird kann dem Sender ja scheiß egal sein. Schließlich hat ein großer Teil der Community ja eine emotionale Bindung an diesen Sender und schaltet dann wieder ein oder kauft Merch oder kommt zu den Events.

Diese Meinung bilde ich mir allerdings aus EIndrücken die ich bis letztes Jahr gesammelt habe. Mittlerweile gucke ich nur noch Bohndesliga und bin nur dann im Forum wenn ich beim arbeiten nichts zutun habe (gleich Feierabend, yeah!) deswegen weiß ich grad auch nicht so wirklich welche Fragen den Leuten hier den schlaf rauben.

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ich hab das gefühl das timo jeden tag 2 stunden live sein könnte, aber das problem sich nicht ändern würde weil zu manchen sachen keine befriedigende aussagen getroffen werden können und zu anderen einfach keine aussagen getroffen werden wollen, noch das es nötig oder sinnvoll wäre auf jede art von kritik von tausenden von fans einzugehen.

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Hat nichts mit fehlender Empathie zu tun. Ich glaube wir haben einfach unterschiedliche Vorstellungen eines CMs.

Für mich ist das zentrale Element, das man präsent ist, vor und hinter der Kamera, dass man der Community zeigt, dass man ihre Probleme versteht und diese an den Mann bringt. Ich würde gerne sehen wie die Kritik transportiert wird, welche Antworten da akzeptiert werden oder ob man auch mal richtig nachbohrt.

Für mich ist die Stelle momentan zum Forums-Moderator umfunktioniert worden.
Sehe da keine Antipathie, sondern einfach ein anderes Verständnis der Rolle.
Wer nicht vor die Kamera möchte, der muss das doch nicht, aber dann muss ich überlegen, ob ich dann das richtige mache.

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Stimme dir und @derdude da größtenteils zu.

Die Erwartungen sind nun mal anders, da man durch die Mitfinanzierung und den Titel “Community-getriebener Sender”, diese auch selbst mit geschürt hat.

Und nur um es nochmal klarzustellen: Mir geht es um die Ausführung der Rolle. Menschlich habe ich hier gegen keinen was.

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