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Bohnen im Transit - der Platz für alle Bohnen, die entsprechende Erfahrungen gesammelt haben

Sagen wir so. Es tut gut, gerade in Video- und Audiokonferenzen, wo du nur mein Bild oder meine Stimme hast und das sie eben klarstellen. Dora. Sie. Gibt halt einen kleinen Boost in Sachen Selbstvertrauen, sich dann auch hinzustellen und zu melden, gerade in einen Raum voller fremder Leute.

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Bei Webex kann man den Namen nicht so leicht ändern :frowning:
Wenn der Account mit der Uni verknüpft ist, kann man es nicht bearbeiten.

wie ist es denn bei euch gewesen?

Das ergibt Sinn. Danke für die Erklärung!

Überhaupt vielen Dank dafür, dass du uns so an deinem Alltag teilhaben lässt und uns Einblicke gewährst, für die wir selbst nicht die Perspektive haben! Ich habe großen Respekt vor deinem Mut und freue mich jedes mal, wenn ich lese, dass du dich damit wohlfühlst und auch so akzeptiert und respektiert wirst. :slight_smile:

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Keine Ahnung, hab mich einfach angemeldet und stand dann bei der Teilnahme dabei.

Aber das mit der Accountverknüpfung kenne ich, gibt ein paar Seiten, wo ich mich mal melden muss, weil diese Änderungen nicht möglich sind.

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Im Briefverkehr währe manchmal so ein Pronomen auch toll wenn man nicht weiß ob nun männlich oder weiblich ist

Xingbao Ju Li irgendwas, hab ich eben keine Ahnung was die Person nun ist

Dafür gibt es dann das höfliche „Sie“. Aber ja, ist bei manchen Namen durchaus schwierig, mitzubekommen, gerade wenn es dann in den „legeren“ Ton wechselt.

Im Schriftverkehr geht es ja vor allem um die Anrede.

Vor allem ist es mir auch schon passiert, dass ich einen er als Sie angeschrieben habe und umgedreht weil es eben schon sehr komische Namen gibt, wo ich eben dachte „ok ganz klar ne Frau/Mann bei dem Namen“ und es dann andersrum war

Im Englischen hast ja da dann die tolle Anrede „to whom it may concern“ (hat uns unser Englischlehrer beigebracht, das zu verwenden, wenn das Geschlecht nicht klar ist).

Im Deutschen am ehesten „Sehr geehrte Damen und Herren“ und lieber einmal zu oft höflich sein, als falsch bezeichnen. Aber ist immer so ein doofer Fall, gerade wenn die angesprochene Person nur mit ihrem Nachnamen unterzeichnet …

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Das passt aber eher, wenn man überhaupt nicht weiß, welche Person für die Nachricht zuständig ist.

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Also mir wurde beigebracht, dass eben immer zu verwenden, wenn ich nicht weiß, wie ich mein Gegenüber anzureden habe. Lieber das, als ins Fettnäpfchen zu treten (da seien USA/GB noch viel empfindlicher wie wir).

Aber allein die Übersetzung sagt dir doch, was der Zweck ist :sweat_smile:
Sowas würde ich eher verwenden, wenn ich das an irgendeine Behörde schicke, bei der ich nicht weiß, an wen es gehen soll.

Hier gilt eben nicht die wortwörtliche Übersetzung. Ist dort sehr gebräuchlicher als bei uns (zumindest als ich Business-English hatte).

Schau dir mal französische Floskeln an, da findest Satzkonstruktionen, die dort allgemein gebräuchlich sind, aber sich eben nicht 1:1 bei uns benutzen lassen können.

(Sehr geehrte Herren und Damen, die ein vorzügliches Geschäft führen und blalblabla … bei einer simplen Anbotsanfrage).

Anderer Unterscheid ist auch, dass die da sehr viel genauer sind, das richtige Personalpronomen (inkl. they wenn dass Geschlecht nicht bekannt ist) zu verwenden. Sehr viel mehr grammatikalische Zeitformen verwenden (in Business-English lernten wir mindestens drei weitere, die außerhalb von Geschäftskorrespondenz eigentlich niemand verwendet) etc.

Ich finde aber „to whom it may concern“ wenn man an eine einzelne Person schreibt, doof.

Wenn ich an Beate Mustermann schreibe und als sagen wir Amerikaner Beate nicht als Frauenname erkenne, schreibe ich ja auch nicht „to whom it may concern“

Die Frage ist mehr (das hat mein Englischlehrer uns als Leitsatz mitgegeben, eben wegen dieser Bedenken): geht es wirklich an Beate Mustermann? Oder ist dass nur die Zwischenstelle und betrifft es eigentlich wem ganz anderen im Konzern … vielleicht muss Beate die Infos auch mit anderen teilen etc.

Wir sollten auch nie direkt Bezug darauf nehmen, dass Beate was im Mail geschrieben hat, sondern die andere Firma mit uns korrespondierte (und Beate war halt die Person, die das dann unterschrieb).

Einfach ein anderes Unternehmensgefühlt als bei uns.

Aber das ist dann ja exakt das, was ich beschrieben habe. Man weiß nicht genau, an wen’s geht

Eben. Und genau deswegen ist die Floskel in englischer Geschäftskorrespondenz weit geläufiger als bei uns und auch passend. Und wenn es doch Beate allein ist, ist sie weit weniger böse, als wenn ich sie als Herr bezeichne.

Andere Möglichkeiten wären, dass in der Antwort auf B. Mustermann, Bezug genommen wird und die Firma (nicht die Person) hat gesagt XYZ.

(Aber ja, ich bekomme auch öfters Emails, die ich für meinen Chef beantworten muss und Antworten eigentlich für ihn bestimmt sind, aber ich muss es halt schreiben).

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Puh, das ist mir in meinem ganzen Brufsleben noch nicht untergekommen, dass jemand „to whom it may concern“ als eine Anrede in einer Mail nutzt.

Das kenne ich einzig und allein als „Header“ auf Dokumenten (wie z.B. Zeugnissen), wenn es einfach grundsätzlich ein Dokument ist, was sich tatsächlich an X verschiedene Personenkreise richtet.

Vielleicht auch noch aus Werbemails, aber nie als Anrede einer Personengruppe :thinking:

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Wo ich das gelernt hatte, gab’s auch keine Emails bzw. waren noch nicht Teil des Lehrplans :sweat_smile:

Zu was anderem:

dieses Lächeln. Thank god for them.

Kopf gegen Herdplatte. Tut weniger weh.

Da meine Transition wahrscheinlich lange nicht abgeschlossen ist, aber es durchaus mehr Leute gibt, die sich zu dem Thema im Speziellen und LGTBQIA+ diskutieren wollen:

@Mods - bitte Thema schließen