Nä, ich hab auch absolut kein Verständnis mehr für Menschen, die sowas wirklich heutzutage noch ihren Kindern vorlesen
Spätestens BEIM Vorlesen muss man doch merken, dass das geisteskrank ist. Aber die Kinder dürfen dann wahrscheinlich vor ihrem 18. Lebensjahr nicht Pokemon spielen, weil fiktive Monster Kämpfe gegeneinander austragen und das gewaltverherrlichend ist^^
Ich mochte Märchen als Kind immer sehr und mag sie noch heute. Wenn euch die zu brutal sind, dann guck euch mal die Disneymärchenbücher an. Die sind wirklich wunderschön und die Geschichten Kinderfreundlich.
Gibt verschiedene Ausführungen. Mal mit Fokus aus Prinzessinnen, mal auf Tiere und mein Beispiel ist einfach nur allgemein beliebte Disney-Geschichten.
Danke für den Tipp! Wir haben die Kleine schon in der Bücherei angemeldet und ein paar richtig schöne Bücher abseits von Märchen gefunden mit denen wir uns auch besser identifizieren können. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Märchen vielleicht in der Kita oder später in der Grundschule thematisiert werden und ich werde ihr auch keine Steine in den Weg legen. Aber meine Frau und ich haben halt absolut keinen Bezug dazu und wollen es dann auch nicht „mehr schlecht als recht“ rüberbringen
Versteh ich gut ^^
Ist ja auch immer ganz individuell wie gut ein Kind mit Geschichten umgehen kann. Ich hatte noch nie große Angst (vor Filmen) und hab deshalb schon mit drei Jahre Star Wars und Indiana Jones geguckt und deutlich unter 18 erste Horrorgames gespielt. Anderen ist das sogar im Erwachsenen Alter noch zu gruselig.
Falls eure Bücherei die hat: guckt mal nach den Aberwitzigen Abenteuern. Die sind toll bebildert und die Geschichten spaßig. Ist aber vermutlich erst was fürs Grundschulalter, weil die etwas Anspruchsvoller sind. Aber meine absoluten Lieblingskinderbücher.
Meiner Ex wurde als Kind von den Eltern das Nibelungenlied, die Ilias und die Aeneis zum Einschlafen vorgelesen. Aber keine Kinderfassungen. Ich war da fast ein bissl neidisch, als sie mir das erzählt hat.
Und fügt sich dann dem Patriarchat des Vaters, um zu erkennen, dass der eklige Frosch ein Prinz ist, an dessen Seite sie zu stehen hat, denn der Vater will es so.
Zeitgenössisch halt.
Brunnen und goldene Kugel sind übrigens auch noch Verklausulierungen.
Er zeichnet da ziemlich schöne wahnhafte und extatische Bilder, hat mir sehr gefallen.
Übrigens in Form eines Briefromans. Hat man auch schon länger nicht gehabt.
Meine Mutter hatte uns auch Struwwelpeter vorenthalten, weil sie auch dachte, was soll denn das für eine komische Lehre sein.
Ich hatte aber von klein auf ein (ungekürztes) Gebrüder-Grimm-Märchenbuch, aus dem Opa vorgelesen hat. Der konnte das aber immer gut einordnen und ich hatte nie Albträume oder so. Ich fand es immer toll, und möchte es nicht missen.