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Der Schacht - Filmtalk

Seit 20.03.20 ist auf Netflix “Der Schacht” verfügbar. Hab ihn gestern mir mal reingezogen.
Man könnte ihn als vertikalen Snowpiercer bezeichnen. Nur etwas brutaler. :wink:

Fand ihn bis zum Ende hin ziemlich spannen. Besonders da er eine schöne Dynamik aufweißt und die Spannung immer mehr steig.
Eure Meinungen und Deutungen zum Ende würden mich interessieren.

Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RlfooqeZcdY

Auszug aus Wiki: “Der Schacht” (Originaltitel El Hoyo , internationaler englischsprachiger Titel The Platform ) ist ein Science-Fiction-Thriller von Galder Gaztelu, der im September 2019 beim Toronto International Film Festival erstmals gezeigt und am 20. März 2020 in das Programm von aufgenommen wurde. Er spielt in einem vertikalen Gefängnis, in dem das Essen für die Gefangenen auf einer herabsinkenden Plattform transportiert wird, sodass die tiefer gelegenen Gefangenen nur abbekommen, was die höher gelegenen Gefangenen übriglassen.

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Ich hatte nix spannendes erwartet… einfach drauf geklickt und mich hingelegt, um jederzeit einschlafen zu können, da ich megamüde war…

Nix da mit Schlaf!
Ich fand den Film sehr gut… hat jederzeit meine komplette Aufmerksamkeit gehabt und ist als echt gut darin, den Zuschauer nicht nur gespannt abwarten zu lassen, welches Stockwerk das nächste wird, sondern einen auch nachdenklich macht…

Vor allem führt er angenehm langsam in das Thema/die Situation ein… und zieht dann plötzlich ne schöne gerade Linie, dass es ab diesem Zeitpunkt vorbei ist mit der guten Stimmung und es definitiv sehr hart weitergehen wird…

toller Film :slight_smile:
meiner Meinung nach hätte der Hauptcharakter noch ein wenig mehr Tiefgang/Hintergrundstory haben dürfen… bspw. flashbacks oder sonstwas… wobei jedoch das Fehlen jener, ziemlich klar unterstreicht, dass man im Schacht nur noch das hat und ist, was man halt im Schacht ist… und nicht mehr… fast so als würde man nur noch dort existieren und als gäbe es nichts anderes mehr… :slight_smile: … allerdings auch verständlich, wenn man bedenkt, wie heftig es ist… und zusätzlich auch fast jede Etage schön für sich bleibt, obwohl da ja durchaus die Möglichkeit da ist ein wenig zu quatschen… naja…

Sehr guter Film… darf gern Remakes bekommen jn ein paar Jahren :smile:

Zum Ende schreib ich wahrscheinlich ein ander mal :slight_smile:

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Ja genau, dass fand ich auch ein wenig komisch. Vielleicht liegt das aber an der “Klassengesellschaft” und der dadurch entstehende Missmut.

Als das Finale begonnen hat saß ich wie versteinert vor dem Bildschirm und wollte wissen wie es endet.

Und dann kam das Ende.

Ich fand es ein wenig enttäuschend. Im Nachgang habe ich mal recherchiert. Es soll wohl um das biblische Thema Sünde und Unschuld gehen. Der Schacht symbolisiert die Hölle. Daher auch 333 Etagen und somit 666 Gefangene. Das Kind was nicht sein darf (die Unschuld) lebt aber laut der letzten Szene alleine. Somit wären es 665.
Wenn man darüber nachdenkt wird auch sehr oft übr Gott und die Bibel gesprochen und Dinge angedeutet. Kann also was dran sein an dieser Theorie.
Aktuell bin ich noch ein wenig unentschlossen ob der Film mir nun gefällt oder nicht. blurred

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Vom Ende bin ich auch irgendwie enttäuscht. Alles im Schacht war super, mit dem Kind auf 333 kann ich mich auch noch anfreunden, aber das, was unter dem Schacht war, passte mMn so gar nicht zum Rest vom Film. Mir hätte es auch gereicht, wenn die am Ende einfach diesen Nachtisch nach oben schicken, und dann noch eine Reaktion darauf aus der “küche” (oder überhaupt nochmal irgendwas zu den Hintergründen / zur Aufklärung)

Hier meine Antwort zu deinem Spoiler (Kann das hier in der Antwort nicht zitieren oder ich bin zu dumm dafür.^^).

Ich vermute, dass die Schlussszene am Ende vom Schacht rein sinnbildlich ist. Das funktioniert allein von der Tatsache her nicht, dass die ganzen Selbstmörder ja auch irgendwo landen müssen.
Ich glaube die Szene soll seinen Tod darstellen. Er wird so zusagen von seinem Kollegen in das Jenseits begleitet.
So wie du hätte ich mir das Ende auch gewünscht. Eine Aufklärung hätte es nicht zwingend geben müssen.