Der seriöse Umfrage-Thread XXVI

Es war bei nie so, dass eine Seite Nachrichten oder Anrufe der anderen ignoriert hat. Von beiden Seiten wurde irgendwann einfach kein Versuch mehr unternommen. Und das finde ich bei den (ehemaligen?) Freunden, die es betrifft, auch nicht traurig. Mein Freundeskreis ist groß genug und ich habe teilweise schon Probleme für alle Zeit zu finden, mit denen ich mich treffen möchte, und deswegen kontaktiere ich selber auch keine alten Freunde, die sich nicht mehr melden. Wenn die eines Tages plötzlich anrufen würden und sich mit mir treffen möchten, dann schaue ich, dass ich Zeit finde (außer bei einer bestimmten Person), aber solange das nicht passiert, gehe ich davon aus, dass die mich auch nicht sonderlich vermissen.

Wenn mich aber ständig jemand anschreiben würde, mit dem ich nichts mehr zu tun haben möchte, dann würde ich vermutlich so ein „Trennungsgespräch“ führen.

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So ein bewusstes Beenden einer Freundschaft habe ich, wenn ich nicht gerade etwas komplett übersehe, noch nie erlebt. Klar wechseln mal Freunde, aber das war bei mir bisher immer so ein langsames „auseinander leben“. Was dann auf eine Freundschaft bezogen einfach durch andere/veränderte Interessen, Umzüge u.ä. bedingt war. Kenne daher dieses plötzliche gar nicht mehr melden so gar nicht wirklich.

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Gewalt ist die Sprache, die überall verstanden wird. War halt ein Gespräch mit Fäusten.

Das ist halt immer das Dilemma, wenn das Kontaktbedürfnis asymmetrisch ist. Unfair find ichs aber nicht, sich da nicht klar gegenüber einer Person zu positionieren, wenn ich selbst das garnicht will. Auch, wenns natürlich verletzend sein kann.

Aber nur um meine eigene Demütigung zu lindern will ich ja nicht der anderen Person abverlangen, sich entscheiden oder offenbaren zu müssen. Weil umgekehrt behalte ich mir ja auch das Recht vor, andere so zu kontaktieren oder zu ignorieren, wie es mir gut tut.

Das können beide Seiten schon aushalten, sofern man nicht unausweichlich aufeinander angewiesen ist.

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Das Dilemma besteht unter anderem auch darin, dass der Begriff „Freundschaft“ einfach sehr subjektiv verwendet und definiert wird. Für manche ist es schon der oberflächliche Kumpel, mit dem man schonmal auf ein Bier trifft, wenn es sich ergibt (wo ich ganz bei dir wäre – da würde ich solch eine Positionierung auch nicht unbedingt abverlangen und nicht von mir aus nicht unbedingt äußern), manche haben aber weit strengere Definitionen von Freundschaft, Sprich: Wenn man es eine solche nennt, dann ist schon eigentlich eine stabile und feste Vertrauensbasis vorhanden, bei der es dann schon … schmerzhafter und unfeiner ist, diese einseitig einfach durch Kontaktabbruch zu beenden.

Es ist … schwierig. Ich wollte durch diese Umfrage mal sehen … wie häufig solche „offiziellen“ Trennungen ungefähr vorkommen. Ich würde mir überhaupt nicht anmaßen eindeutig zu beurteilen, ob es diese immer geben sollte, oder nicht.

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Und manchmal auch wieder einfaden(?). Habe seit einiger Zeit wieder Kontakt mit einem Kumpel aus der Schulzeit, den ich das letzte Mal vor 10 Jahren gesehen habe und es ist eigentlich genau wie damals. In 10 Jahren hat man natürlich einiges erlebt, aber das Zwischenmenschliche ist genau wie früher, was ganz schön ist. Also das Ausfaden muss ja nichts endgültiges sein :beanfriendly:

Das Ausfaden erlebe ich glaube ich gerade mit einem meiner ältesten Freunde. Ist nicht schön, aber kann sich ja auch wieder richten.

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Könnt ihr die Hände so auf den Schultern ablegen wie die Frau im Bild?

  • Ja
  • Nein, aber ich kann die Finger etwas ablegen
  • Nein, aber ich komme mit den Fingerspitzen gerade so ran
  • Nein, ich kann auf diese Art meine Hände gar nicht die Schultern berühren lassen
  • anderes
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Hypermobilität FTW.

Edit: Das ist natürlich nicht erstrebenswert und das FTW ist zynisch zu lesen. Ich dachte ich füge das mal noch hinzu.

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Wenn du schon Ferndiagnosen machst, ermittle zumindest vorher den Beighton-Score.

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Ist doch voll easy. Der Trick ist einfach keinen Bizeps zu haben der einen in der Bewegung einschränkt. Tatsächlich fällt mir das links leichter als rechts.

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Feiert ihr Ostern?

  • Nein – Tage wie jeder andere
  • Nein – aber da ich an den Tagen Zeit habe, nutze ich sie für besondere Unternehmungen
  • Ja, zu Hause im Kreise der eigenen Kernfamilie (also Ehepartner*in/Kinder)
  • Ja, mit Partner*in
  • Ja, mit Freund*innen
  • Ja, mit Verwandtschaft (z. B. Elternbesuch)
  • Ja, für mich allein
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Ist euch Ostern wichtig?

  • Nein – wie gesagt – ein Tag unter vielen
  • Nein, aber ich feiere anderen zuliebe
  • Ja, ich freue mich auf die Traditionen (Nestersuchen etc)
  • Ja, die Bedeutung der Ostertage liegt mir am Herzen
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Nicht schlafen und die Seminararbeit schreiben, die ich eigentlich am 31. hätte abgeben sollen… :beanderp::tada:

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„Feiern“ ist irgendwie ein großes Wort. Es gibt ein schönes Frühstück und man nimmt sich Zeit was besonderes zu kochen. Man schenkt sich gegenseitig Schokolade und die Kinder bekommen ein kleines Lego-Set.

Wäre ich komplett alleine würde ich es glaube ich genauso machen. Natürlich kann ich auch an jedem anderen Tag mal schön frühstücken oder essen, was ich ja auch tue, aber an Ostern wird’s trotzdem ein klein wenig mehr zelebriert.

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würde ich schon als Feiern bezeichnen.
Hatte mir auch vorgenommen, das hierfür irgendwie zu definieren.

Also … Feiern = anlassbezogene, nicht-alltägliche Unternehmungen, die zum Ziel haben, eine gute und ggü anderer Tage hervorgehobene Zeit zu verbringen.

ich kann das nicht so gut wie d_laurent :beansad:

Ich wollte ja gar nicht deine Definition in Frage stellen. Ich wollte nur aufzeigen, dass Ostern für mich einen DEUTLICH kleineren Wert hat als z.B. Weihnachten. Aber es ist eben auch nicht ein Wochenende wie jedes andere.

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Früher als Kind/Jugendlicher war es definitiv etwas Größeres (größere Familienzusammenkunft), heute ist es quasi ein Tag wie jeder andere.

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Ich feiere Ostern nicht im herkömmlichen Sinne, aber ja, ich war am Donnerstag bei Leuten eingeladen, diese Feier gab es nur, weil Freitag Feiertag war und morgen im Stadion gibt es auch so eine Ostersache, ansonsten sind das Tage wie jeder andere.
Und an Karfreitag wurde auch auf Fleisch verzichtet, nicht weil ich daran glaube, aber aus Respekt an meine ältere Verwandtschaft, denen das traditionell sehr wichtig war.

In den letzten Jahren habe ich an den Tagen vorher immer Osternester mit meinem Neffen gebaut und dann eben morgens Sachen versteckt, die er dann gesucht hat, aber die sind dieses Jahr nicht hier.

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Nein, ich habe eigentlich noch nie so wirklich bewusst eine Freundschaft beendet.
Eher hat man sich einfach auseinandergelebt und nicht mehr gemeldet. Ausfaden find ich da eigentlich einen schönen Begriff, das triffts schon ganz gut.
Lebensrealitäten ändern sich. Interessen ändern sich. Manche fallen weg, andere bleiben erhalten. An manchen Freundschaften muss man aktiv arbeiten und wieder andere liegen monatelang geradezu still und wenn man sich wieder sieht und hört merkt man, sie zählen ganz eigenartig wie von selbst trotzdem zu den engsten und intimsten Freundschaften.
Und we @Pharlox auch schön beschreibt, gibt es das „Einfaden“ auch - hab ich zumindest auch schon erlebt.
Es war jedenfalls noch nie so, dass ich mit Freunden bewusst so richtig gebrochen hab und ein Ende gesetzt hab.
Die größte „Zäsur“ gab es vielleicht mit dem Studium. Da hab ich zu Anfag sehr intensiv versucht meinen alten Freundeskreis mit dem neuen aus dem Studium zusammen zu bringen, aber mit dem Gesocks aus dem Studium hab ich mich einfach wohler gefühlt und jeden Tag verbracht, oft bis spät in die Nacht und da sind mir auch mit die engsten Freundschaften bis heute geblieben. Sicherlich auch, weil ich mich erstmals unter Leuten befunden hab, die sich für ähnliche Sachen interessiert haben. Fast der komplette frühere Freundeskreis von mir dadurch langsam entschwunden und so mir ist beispielsweise nur ein einziger Freund aus der Schulzeit geblieben.

Erstmals seit Jahren wieder in Oberösterreich mit der erweiterten Familie. Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen und deren Kinder und es ist mir jetzt schon zu anstrengend. Aber die paar Tage steh ich durch haha.
Wichtig ist mir Ostern nicht. Nicht mehr als alle anderen Christlichen oder anderen Feiertage.
Vielleicht am Ehesten, weil ich immer zur Osterzeit Geburtstag hab und jedes Mal ein ziemlich fader Dad-Joke durch die Familie geht, wenn mal der Karfreitag auf meinen Geburtstag fällt.
So in dem Sinne „Du bekommst die Geburtstagstorte am strengsten Feiertag - sapperlot!“

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Ich komme mit den Fingerspitzen ohne Probleme ran, kann die ganzen Finger ablegen, wenn ich etwas drücke, aber für die ganze Hand ist mein Bizeps zu dick.

Zählt das, oder ist das nur Finger ablegen?

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