Die 21. Legislaturperiode I

Ich persönlich bin ja auch pro Bargeld bzw gegen die Abschaffung. Aber. Wo wird mit der Angst gespielt? Ich sehe nicht dass ständig damit gedroht wird Bargeld schnellstmöglich abzuschaffen.

Dieses mediale Spiel mit der Angst…

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Da musste ich auch vor ein paar Tagen herzlich Lachen.


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Diese Angst gibts eh schon ein paar Jahre, in Ö v.a von Seiten der FPÖ und der Kronenzeitung (Bild-Pendant). Billig und inhaltslos halt.

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Staatstragend und FDP in einem Satz nachdem sie die vorherige Regierung sabotiert haben :smiley:

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„Ich glaube nicht mehr länger, dass Demokratie und Freiheit kompatibel sind“
‚‚Gelegentlich zum töten vom Menschen verwendet wird‘‘
„neue Ära der Abschreckung durch Künstliche Intelligenz“

War das Bargeld nicht irgendwie durchs GG geschützt ? daher könnten Sie es eh nicht ändern ? 2/3 Mehrheit und so …Wenn dem so ist, ist die Aussage „wir geben ne Garantie“, genauso wie „Wir garantieren eure Würde“ …

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Wie wollen die das begründen? „Wir möchten dubiose Geschäfte führen, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt“? Da werden doch alle Oppositionsparteien und Journalisten gegen vorgehen.

Bürokratieabbau vielleicht :person_shrugging:

Darum ging es auch in der letzten Anstalt, falls die jemand noch nicht gesehen hat:

So ein bisschen Bürokratie ist eigentlich gar nicht schlecht.

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Ja, definitiv, aber es artet leider oft aus. Beispiel die Durchleuchtung von Bürgergeldempfängern. Da hätte man mit viel weniger Aufwand auch gute Ergebnisse. Klar, gehen einem dann ein paar Fälle von Betrug durch die Lappen, was man sich leisten könnte, wenn man die freigewordenen Kapazitäten in anderen Bereichen einsetzt (Arbeitsvermittlung und Qualifikation zB).

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Jup, bei den Armen wird ein Riesenaufwand betrieben, damit der Staat Kleckerbeträge spart, während an anderer Stelle Milliarden verloren gehen, weil das bisschen Steuerhinterziehung ist ja nicht so schlimm.

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Trotz Sondervermögen fehlen 100 Milliarden für die neue Legislaturperiode (bis 2029) und über 500 Milliarden, wenn die Entlastungen kommen, die im Koalitionsvertrag derzeit verhandelt werden. Die Union sperrt sich allerdings gegen Steuererhöhungen. Da könnten einige soziale Projekte der SPD rausfallen (kostenloses Mittagessen für Kinder in der Tagesbetreuung zB).

Das wird im Grunde in der Anstalt-Folge angesprochen. Bürokratieabbau meint Bürokratieabbau für Unternehmen und Wohlhabende. An anderer Stelle leistet man sich gern noch mehr Bürokratie, wenn man damit nur die „richtigen“ Menschen gängeln kann.

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Immer mehr Leute sorgen Privat fürs Alter vor und schon kommen manche auf die Idee dort wieder abzuschöpfen.

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Aber ist es nicht so, dass vor allem Besserverdiener und Reiche von den niedrigen Steuern auf Kapitalerträge profitieren, weil diese einen größeren Anteil ihres „Einkommens“ daraus beziehen als Arbeitnehmer die einen deutlich höheren (Einkommens-)Steuersatz haben?

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Zumal die Steuer auf Kapitalerträge mit gerade mal 25% lächerlich gering ist.

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Aus dem verlinkten Artikel

„Die Menschen in Deutschland sind nicht sonderlich Aktien-affin, jeder sechste ist nur in Aktien investiert“, sagt Kuhn.

D.h. 83% besitzt keine Aktien. Und diejenigen, die die größten Aktienvermögen besitzen, dürften wahrscheinlich auch die Vermögendsten sein.

Ausgerechnet diese Bevölkerungsgruppe steuerlich zu begünstigen und deren Einkünfte durch Vermögenserträge eben nicht dort „abzuschöpfen“, halte ich für die ungerechteste Maßnahme in der Steuergesetzgebung.

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Wer meint mit einer höheren Steuer die Vermögenden abzuschöpfen vergisst die ganzen Steuerschlupflöcher. Lieber mal dort ansetzen und an eine Vermögenssteuer, damit trifft man die richtigen.

Mit höheren Steuern vertreibt man nur die Kleinanleger und überlässt das Feld den großen.