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[Diskussion] 1. Autorenwettbewerb der RB-Community

@Mevarit achso, dann vergiss, was ich gesagt habe :slight_smile:

Ich lese mich gerade auch durch die Kurzgeschichten. Das dauert aber auch etwas. Vor allem, da ich max 4-5 Stück pro Tag lese. In meinem Fall könnte es also noch eine Woche dauern bis ich alles gelesen (und bewertet) habe. Womöglich geht nicht nur mir das so. Von daher vermute ich, dass gegen Ende (also nächste Woche) sich die Teilnahme am Voting noch angleicht und auch die „unteren“ Geschichten noch ausreichend bewertet werde.

Geht mir genauso…bin jetzt im 30er-Bereich, ich brauche also auch noch ne Weile.

Dito. Habe noch 12 vor mir.

So, der vorletzte Post mit Feedback, danach kommen die restlichen 6 Geschichten, die ich noch lesen muss. Oh boy.

Säulen

Ich bin erstaunt, dass ich wohl der erste bin, der der Geschichte eine gute Bewertung gibt. Sie ist gut geschrieben. Ziemlich gut sogar. Der Twist ist ganz nett, das Ende auch ordentlich. Gute Arbeit in meinen Augen.

26,8 Jahre

Finde den Gedanken ganz witzig, das Thema quasi auszutricksen, aber das Ende ist etwas seltsam. Es ist nicht direkt unpassend, da die gesamte Geschichte bereits einen ähnlichen Humor aufweist, aber es endet irgendwie so abrupt wie der FTL Sprung. Liegt vermutlich am Wörterlimit?

Im Saal der fliegenden Bücher

Stark. Guter Erzählfluss, gute Dialoge und schöne Bilder :wink:

Das Paket

Ok, der Twist ist nicht schlecht, der Humor am Anfang gefällt mir und die Charaktere. Der Flashback wirkt, man kann allerdings nur sehr schlecht folgen. Ansonsten gut geschrieben.

Der Tunnel

Schön mit dem Thema umgegangen. Das Ende gefällt mir eigentlich auch ziemlich gut. Dass er Jahre oder gar Jahrzehnte daran arbeitet halte ich für etwas übertrieben, aber ist gut geschrieben.

Die letzte Geschichte

Nette Idee. Auch schön geschrieben. Nicht wirklich spannend aber dennoch besser als der Durchschnitt in meinen Augen.

Liebe durch Spiegelei an Speck und Rosmarin

Habe erst tierisch Hunger bekommen, dann musste ich die ganze Zeit an Der Sandmann von Hoffmann denken. Nicht zuletzt haben die Frauen auch die gleichen Namen, daher würde es mich nicht wundern, wenn sie wirklich eine Puppe ist und die Fessel nur Teil des Trugbildes. Gutgeschrieben, gefiel mir.

Nächstes Mal dann vielleicht ein fröhliches Thema? :smiley: Irgendwie ist der Grundtenor eines Großteils der Geschichten ziemlich depressiv, deswegen komme ich beim Bewerten auch wesentlich langsamer voran, als ich dachte.

Haha, ja stimmt, vor allem gibt es viele Geschichten zur Arbeit, aber bin gleich durch. Noch zwei Geschichten. :slight_smile:

Ich muss leider aus Zeitgründen mein Feedback zu den einzelnen Geschichten abbrechen. Ich werde versuchen, alle zu lesen und zu bewerten, aber ich komme nicht dazu, jede Geschichte hier zu behandeln. Das ist natürlich schade, aber nachdem ich irgendwie die letzten 5 Texte verloren habe, ist das leider so…

So. Hier die letzten 6 Texte. Damit habe ich alle Texte kommentiert (ja, auch meinen eigenen ;P)

DRIFTER

Schön geschrieben. Es verwundert mich, dass der Obdachlose nichts aus dem Tag gelernt hat und ihm direkt nochmal eine Pulle gibt, als ihn so gut wie möglich nüchtern für den Doktor zu kriegen, sofern dieser ein wirklicher Doktor ist.

Nur einen Moment

Eigentlich eine schöne Geschichte, wenn die Rechtschreibung nicht stetig bergab gehen würde und einen einige Male aus dem Konzept wirf, weil auch die Grammatik irgendwann aussetzt. An sich aber nett geschrieben.

Schwarzes Glas

Gut geschrieben, musste an Amnesia: The Dark Descent denken, die Parallelen sind recht groß. Gefällt mir, auch wenn die Geschichte kaum etwas mit dem Thema zu tun hat und der Schrecken in keinem Moment wirklich geschildert wird.

Morgengedanken

Wow… Langeweile pur. Das ist das Ergebnis, wenn man ohne Hintergedanken einfach anfängt loszuschreiben, ohne zu reflektieren und alles in die Tasten zu hauen, was einem gerade einfällt. Krasse Enttäuschung. Muss so drastisch einfach mal ausgesprochen werden, ohne Plan zu schrieben schön und gut, aber das ist für den Wettbewerb schon eher eine Frechheit, auch wenn es vermutlich nicht so gemeint ist. Der Titel lässt erahnen, dass dies auch durchaus geplant war, aber mich turnt der Text nur ab.

Schuld

Schöne Umsetzung des Themas, allerdings finde ich die Wahl, die Geschichte als Monolog zu erzählen, irgendwie nicht ganz passend, denn es gibt auch keine richtige Pointe. So steht es bloß als Aussage dort und wird nicht weiter reflektiert.

Ad mores natura recurrit damnatos, fixa et mutari nescia

Ich habe schon befürchtet, dass die Geschichte schlecht bewertet wird aufgrund ihres Inhalts. Es ist solide geschrieben und finde den Text ziemlich passend zum Thema. Einige Stellen im Text finde ich ziemlich stark, andere plätschern etwas daher, aber alles in allem ein gutes Werk.

Ich war übrigens so frei, und habe mal die bisherigen Wertungen zusammengetragen, wer will, kann im folgenden Spoiler ein paar Statistiken nachlesen:

[spoiler]Stand von ~22:40

Die durchschnittliche Bewertung insgesamt liegt bei 2,66. Meine eigene für vergebene Punkte liegt übrigens bei 3,26, was ich durchaus so nochmal unterstreichen würde im Gesamtkontext des Wettbewerbs.

Meine eigene Geschichte liegt nur knapp über dem Durchschnitt, was ich aber durchaus nachvollziehen kann. Bin nicht der Handlung gefolgt, wie ich es eigentlich angehen wollte, aber ich habe mir vorgenommen außerhalb des Contest einfach noch eine Version zu schreiben. Nicht wegen der Wertung. Einfach so.

Die am schlechtesten bewertete Geschichte liegt bei 1,85 Punkten
Die am besten bewertete Geschichte bis dato liegt bei 3,57, was ich persönlich schade finde, wie “kritisch” die Leute hier teilweise sind.
Platz 2 hat derzeit 3,45, gefolgt von 3,41 Punkten.[/spoiler]

5 „Gefällt mir“

Habe meine Statistik aktualisiert, Stand ~11:45 Uhr

[spoiler]Die durchschnittliche Bewertung ist seit den letzten 2 Tagen auf 2,67 angestiegen (also um 0,01), wobei die ersten drei Plätze ebenfalls neue Wertungen erhalten haben, habe mir leider nicht notiert welche es waren, aber Platz 2 und 3 haben gewechselt glaube ich.
Allerdings deckt sich das nicht ganz mit meinem Eindruck. Viele Geschichten haben eine 2 erhalten, ein paar 5er bügeln dies wieder aus. Es wird also recht extrem bewertet.

Während die meisten neuen Wertungen oben kamen, wurden es gegen Ende wie zu erwarten immer weniger und die letzten ~5 Geschichten wurden bisher nicht neu bewertet.[/spoiler]

P.S.: Würde mich noch auf ein paar Kritiken freuen. Nicht unbedingt zu meiner Geschichte, einfach, welche Eindrücke ihr so bisher gewonnen habt.

Das mit den Bewertungen finde ich alles ein wenig suboptimal gelöst. Zum Beispiel lese ich gern eine der Geschichten und schaue mir dann an, was andere dazu geschrieben haben. Dazu muss ich natürlich erstmal wieder viel scrollen und suchen. Dadurch, dass die einzelnen schriftlichen Bewertungen auf viele verschiedene Beiträge stark verteilt sind, in zusätzlichen Spoilerformatierungen stehen und dass die Autoren zunächst geheim bleiben sollen (ist das so?) kann auch leider keine richtige Diskussion über die Geschichten entstehen. Gerne hätte ich von einigen Autoren gelesen, was sie zu einigen Kritikpunkten zu sagen haben. Wenn das ganze weiterhin im Forum stattfinden soll, könnte man nicht für jede Geschichte einen eigenen Thread eröffnen, in dem direkt zur Geschichte diskutiert werden kann?

Die Anzahl der Bewertungen, die inzwischen bei fast jeder Geschichte bei etwa 20 liegt, finde ich schon ganz gut, da ergibt sich schon ein erstes Bild. Nur wenn viele Geschichten mehre 1 Punkte-Bewertungen erhalten, obwohl man klar erkennen kann, dass der Autor Talent hat, wird man das Gefühl nicht los, das einige einfach wirkürlich schlecht bewerten. Hier würde ich mir auch wünschen, dass man zwar weiterhin anonym, aber nur mit Begründung bewerten kann (gibt die Jury eigentlich am Ende eine Bewertung für jede Geschichte ab?). Ein Vorschlag für das nächste mal wäre, dass jeder Teilnehmer bspw. 10 ihm zugeloste Geschichten mit Begründung bewerten muss. Damit wäre sichergestellt, dass jeder Autor mindestens 10 schriftliche Bewertungen erhält und auch versteht, warum er in Einzelfällen besonders gut oder besonders schlecht bewertet wurde.

Außerdem bewerten bisher glaube ich alle chronologisch von oben nach unte, so dass die hinteren Geschichten bisher kaum schriftliche Bewertungen erhalten haben. Aber das kann ich ja zum Glück selbst ändern und werde gleich mal von hinten beginnend einige Eindrücke posten. :slight_smile:

4 „Gefällt mir“

Meine Freundin @Queen_Pussel meinte letztens zu mir, dass es doch ne schöne Idee wäre, wenn sich am Ende des Votings alle Autoren in einem Thread treffen, um dann mal über ihre Geschichten, ihre Meinungen zum Thema Schreiben an sich und über den Autorenwettbewerb zu diskutieren.
Die momentane Regelung zur Anonymität der Autoren und der Bewertung finde ich gut, sodass man niemanden vorverurteilt, aber ich gebe dir Recht, dass, wenn man die Meinungen nur zu einer Geschichte finden will, man viel Suchen muss. :sweat_smile:

Das Gefühl habe ich allerdings auch. Gerade wenn man sich mal die Bewertungen aller Geschichten ansieht, dann fällt schon irgendwie auf, dass immer eine handvoll 1 Punkte Bewertungen da sind, als wenn (das möchte ich niemandem unterstellen) ein paar Autoren direkt mal die Konkurrenz schlecht bewerten wollten. :pensive:


Ich denke eine Lösung wäre es, wenn Punkte-Bewertungen nur per Nachricht abgegeben werden können, wobei man dann eben mehrere „Bearbeiter“ braucht, die vielleicht jeweils 10 feste Geschichten übernehmen oder so, um alles im organsierbaren Rahmen zu halten.
Zusätzlich könnte man es ähnlich wie beim Gamejam vielleicht mehr als eine Kategorie für Bewertungen geben, also zusätzlich zu „Gesamteindruck“ vielleicht objektivere Kategorien, wie „Lesefluss“ etc., damit nicht einfach wegen Stil oder Genre schlecht bewertet wird.

… okay, noch ist’s ja nicht vorbei, aber soviel zu meinen Ideen bisher :smile:

1 „Gefällt mir“

Ad mores natura recurrit damnatos, fixa et mutari nescia

Grundsätzlich finde ich den Text gut geschrieben, besonders die Situation des Protagonisten wird gut beschrieben. Teilweise sind da aber einige Phrasen, die zu dick aufgetragen wirken und mich rausreißen: “Lebenssaft” und “mit wallendem schwarzen Haar”. Auch die Story ist ein bisschen klischeehaft: der Informatiker, der gemobbt wird und schließlich an einer amerikanischen Uni Amok läuft. Insgesamt finde ich es alles ein wenig zu gekünstelt, zu sehr gewollt, aber der Gesamteindruck ist gut und die Stimmung des Protagonisten wird gut vermittelt.

Schuld

Ein bisschen kurz und ein bisschen flach. Aber dennoch sehr authentisch. Ich habe wirklich das Gefühl, dass der Autor so etwas erlebt hat und das genau seine Gedanken sind, die er einem anderen zum Vorwurf macht. Sollte das nicht der Fall sein und er sich nur in die Lage hinein versetzt haben, ist ihm das wirklich sehr gut gelungen.

Morgengedanken

Der Titel ist passend, denn mehr als das passiert nicht. Ich hatte noch auf einen kleinen Twist gewartet. Es bleibt aber bei den unstrukturierten, belanglosen Gedanken eines einsamen Menschen. Auch das wieder ein bisschen zu klischeehaft. Was mir gefallen hat ist die Abwegung für und gegen ein Haustier. Das ist sehr exemplarisch für das Zweifeln und die Entscheidungslosigkeit des Erzählers. Aber durch die Kürze des Textes bleibt auch das leider belanglos. Mir fehlt da noch ein bisschen mehr Tiefe oder etwas Unerwartetes.

Noch zwei andere Geschichten aus der Mitte, zu denen ich noch etwas schreiben will:

The Way Of The Wiesel

Auch wenn mir persönlich die Schreibart zu übertrieben ist und ich lieber Geschichten mit Handlungen als reine Situationsbeschreibungen lese, kann man eindeutig sagen, dass der Autor ein großes Talent hat und sicherlich kein Hobby-Schriftsteller ist/sein sollte. Sicherlich nicht für den Massenmarkt und Stephen-King-Leser, aber für Leute, die Literatur als Kunst verstehen. Ich vermute aber, dass der Autor eine Geschichte eingereicht hat, die er bereits vorher geschrieben hatte. Falls nicht: großen Respekt, so etwas in so kurzer Zeit zu schreiben!

26,8 Jahre

Den Anfang und das Setting finde ich extrem gelungen. Ich dachte sofort, dass ich hier wahrscheinlich eine extrem gute Geschichte lesen werde. Auch diese Selbstverständlichkeit des Raumschiffs, bei dem das einzig bemerkenswerte ist, dass es noch neu aussieht, hat mir sehr gefallen. Ab dem Zeitpunkt, bei dem der Protagonist ins Raumschiff steigt, flacht es für mich aber leider ab. Die Dialoge wirken nicht authentisch. Das statt einem Tag mehre Jahre vergehen a la Interstellar ist natürlich ein nettes Spielchen mit dem Thema des Wettbewerbs. Das war mir auch eingefallen, habe den Gedanken aber nicht weiter verfolgt, weil ich nicht wusste, wie ich in 2000 Wörtern 24h beschreiben soll. Das geht in dem Setting nur durch eine Plotlücke und das wollte ich nicht. Die Protagonisten der Geschichte legen sich einfach hin und schlafen auch sofort ein, das erscheint mir nach der Aufregung wenig glaubhaft. Es geht ja nur um 24h, die würde man in so einer Situation auf einem Raumschiff doch nicht einfach verschlafen. Wie gesagt, ich hätte mir nach dem gelungenen Anfang eine andere Handlung gewünscht. Wäre die Geschichte in dem Stil weitergeschrieben wurden, wäre das eine klare 5 Punkte Geschichte für mich. So habe ich meine Bedenken für meine eigene verworfene Idee hier leider bestätigt gesehen.

Die momentane Regelung zur Anonymität der Autoren und der Bewertung finde ich gut, sodass man niemanden vorverurteilt,

Warum sollte man denn die Geschichte eines Nutzers besser oder schlechter bewerten, nur weil man ihn kennt? “Freunde” eines Users im Forum werden doch wahrscheinlich ohnehin wissen, welche Geschichte man geschrieben hat und dann entsprechend genau diese lesen und abstimmen. Aber selbst das hält sich doch in Grenzen, oder? Vielleicht bin ich da ein wenig zu blauäugig.

Ich denke eine Lösung wäre es, wenn Punkte-Bewertungen nur per Nachricht
abgegeben werden können, wobei man dann eben mehrere “Bearbeiter”
braucht, die vielleicht jeweils 10 feste Geschichten übernehmen oder so,
um alles im organsierbaren Rahmen zu halten.

Den Vorschag finde ich sehr gut!

Zusätzlich könnte man
es ähnlich wie beim Gamejam vielleicht mehr als eine Kategorie für
Bewertungen geben, also zusätzlich zu “Gesamteindruck” vielleicht
objektivere Kategorien, wie “Lesefluss” etc., damit nicht einfach wegen
Stil oder Genre schlecht bewertet wird.
Auch den Vorschlag finde ich gut und war enttäuscht, als Rednu das nicht umsetzen konnte. Weil man als Hobby-Autor auch stärker sieht, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

Zudem würde die Punktevergabe wahrscheinlich auch einfacher. Die Bedeutung der Punkte finde ich nämlich auch etwas unglücklich gewählt, insbesondere bei dem ja doch sehr hohen Niveau der Beiträge. Besonders die 2 Punkte Bedeutung gefällt mir gar nicht: “Die Geschichte wies deutliche Mängel auf” - kaum einer Geschichte kann ich “deutliche Mängel” vorwerfen, das finde ich auch sehr krass formuliert. Hingegen kann ich gut damit leben, wenn jemanden meine Geschichte einfach nicht gefällt, weil das Geschmackssache ist und er deswegen 1 Punkt vergibt. Schade ist dann, wenn dieser 1 Punkt nur wegen der missfallenden Handlung vergeben wird, obwohl die Schreibart oder die Charaktere oder das Setting vielleicht gefallen hat. Man weiß halt nicht, was dieser 1 Punkt aussagen soll. Mir fällt es da wirklich schwer, eine passende Bewertung zu finden. 2 Punkte finde ich oft viel zu hart und so bleibt mir fast immer nur 3 oder 4 Punkte zur Wahl, damit ich meinen Favoriten noch die 5 Punkte geben kann.

Als Autor lese ich auch lieber eine nachvollziehbare (negative) Kritik an meiner Geschichte als eine gute Punkte-Bewertung nur zu sehen.

2 „Gefällt mir“

Ich hab noch nicht all zu viel gelesen und vieles nicht komplett, aber hier kurz paar Sachen:
The Way Of The Wiesel

Liest sich nicht ganz einfach, es werden viele Fremdwörter benutzt und verschachtelte Sätze. Man ist beim lesen damit beschäftigt keinen Knoten im Kopf zu bekommen während man den Inhalt nach vollzieht. Finde die Geschichte aber ganz witzig, wobei etwas üppig viel „Wahnsinn“ verwendet wurde. Leicht verwirrend, aber sehr interessant, auf jeden Fall.
Die Bewertungen beschreiben bei der Geschichte ne invertierte Gaußglocke, was sehr ungewöhnlich ist. Habe mich selbe noch nicht entschieden wie ichs bewerte.

Die Leiden des M.

Recht bedrückende Stimmung, man kanns nachvollziehen. Die Charaktere kennt man so selber irgendwo her auch. Lange, komplexe Sätze, die auf kuriose Art die Stimmung verstärken. Sehr viele Vergleiche, was meiner Meinung nach ein schwieriges Stilmittel ist - sowohl weil man es vllt lieber vermeiden sollte und weil man sich da schnell vertut. Hat hier aber gut geklappt eigentlich, mein Respekt dafür :smiley:

LEBENSWEGE

Ein philosophischer Ansatz. Das interessante an der Geschichte sind die Implikationen die man aus den Fragen und der Art wie sie gestellt werden ziehen kann. Der Autor oder MC - wer auch immer hier zu uns spricht - behauptet zwar er wüsste die Antworten nicht, aber es scheint eher er traut sich nicht sich eine feste Meinung bilden zu wollen, selbst wenn er zu einer tendiert. Das schreibt er ja sogar selbst.
Die Frage ob es ein Schicksal gibt oder nicht steht hier recht weit vorne und er scheint bewusst oder unbewusst zu einem „ja“ zu tendieren etc.
Das Thema „Ein Tag“ scheint mir relativ schwach verbaut zu sein und der Text ist ein wenig wie eine Hymne an die Stagnation, oder so :smiley:
Solide geschrieben, wirkt auf mich aber ein wenig wie ein Blog-Eintrag und weniger wie eine Kurzgeschichte.

FTL bedeutet überlicherweise nur Faster-Than-Light. “Sie mussten noch etwas warten, um den Faster Than Light abkühlen zu lassen.” macht bei der Benutzung nicht viel Sinn. Deswegen “FTL-Antrieb abkühlen zu lassen”.
Noch besser wäre imo ein “deutscher” Begriff, um dem Stil der bereits verwendeten Begriffe (Raumer und Reißer) treu zu bleiben.

Ich fänds gut wenn von @Rednu eine verbindlich Äußerung bzgl. Diskussionen mit den Autoren kommt.
Ich persönlich bin nicht dafür.

Dagegen, dass der Autor den Kritiker anschreiben kann oder wie?

Ja, ich fänds nicht zielführend, wenn Leute jetzt ihre Geschichten verteidigen. Zumal es unfair ist, weil Leute, die keine Kritik erhalten haben, nicht reagieren können.

Melde mich auch noch mal dazu:
Ich fände eine Stellungnahme bzw. Rechtfertigung der Autoren während die Bewertung noch läuft, auch eher ungünstig. Aus dem Grund, den @niqstar nennt, und, weil ich dann Diskussionen befürchte, die eigentlich unnötig sind, da manche Autoren wohl nicht gut mit den Kritiken zu ihren Geschichten umgehen können - meist haben die Kritiken hier ja wirklich Hand und Fuß bzw zeigen echte Schwächen der Geschichten auf.
Wenn eine Geschichte einfach logisch nicht vom Leser verstanden wird, hat sie Mängel, da braucht der Autor nicht diskutieren (ist bei einer Kritik zu meiner Geschichte auch der Fall, der Leser hat sie anscheinend nicht verstanden, aber das liegt dann ja an mir, nicht an ihm).

Eine Diskussionsrunde NACH der Bewertung fänd ich allerdings gut. :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Eine Diskussionsrunde NACH der Bewertung fänd ich allerdings gut. :slight_smile:

Ist nur die Frage ob nach der Bekanntgabe des Ergebnisses noch so viel diskutiert wird. Ich fürchte, das schläft dann alles sehr schnell ein.

Bei den Leuten, denen es schlicht auf die Preise ankommt sicherlich, ich würde mich nach wie vor gerne über alles unterhalten, obgleich dies nicht sofort sein muss.

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