Eure zuletzt gesehene Serie/Staffel/Episode? I

The OA

Tja. Geht so.

“The OA” lässt sich in einem Detail wunderbar mit “Dark” vergleichen. Während Letzteres schwach beginnt, ab der Hälfte der Staffel aber richtig auffährt und sich von Folge zu Folge steigert, ist “The OA” das komplette Gegenteil. Spannender Anfang, tolles Konzept und interessante Charaktere - aber ab Folge 5 fängt diese Serie damit an, in eine sehr unbefriedigende Richtung zu gehen. Abschließend gibt es ein Finale, das so deplatziert, konstruiert und banane wirkt, dass man aus dieser Serie mit einem ganz flauen Gefühl im Magen geht.

Und dennoch will ich dieses Mystery-Drama nicht völlig zerreißen, weil mich die ersten Folgen recht gut abgeholt haben. Ich mochte das langsame Erzähltempo, das Konzept, dass eine Geschichte innerhalb einer Geschichte erzählt wird, und die unterschiedlichen Charaktere, die ein wenig an eine moderne Form von “The Breakfast Club” erinnern. Wenn man sich darauf einlässt, wird man gut reingesogen und genießt das Szenario in Kombination mit den Mystery-Elementen. Ich war richtig gespannt auf die Auflösung des Ganzen und konnte kleinere Patzer verschmerzen.

Doch ab der Hälfte kippte für mich “The OA” ins Negative und was dann alles kam, kann ich nur als furchtbar konstruiert und nervig bezeichnen. Die Mystery-Elemente sind manchmal hart lächerlich und dadurch, dass sich diese Serie so ultra ernst nimmt, wirken sie umso grotesker. Humor wird in diesem Netflix-Kracher allgemein sehr klein geschrieben, doch zur selben Zeit werden dem Zuschauer lila Engel, eine Art Schamanentänze und sonstiger Kitsch vorgesetzt. Ich muss es wirklich als Kitsch bezeichnen, denn wenn “The OA” Lust darauf hat, biegt es in eine spirituelle Richtung ab und hält ewig lange Reden über die Befreiung des Geistes und das Zusammensein.

Das ganz große Problem offenbart sich einem aber zum Schluss. Die Macher wussten nämlich nicht so recht, wie man diese Serie, die sich bereits mit ihren Schilderungen so krass aus dem Fenster gelehnt hat, abschließen soll. So kommt es, dass die Folgen plötzlich statt 60 Minuten nur noch halb so lang sind, das Pacing Achterbahn fährt und die letzte Folge mit heißer Nadel gestrickt wirkt. Was “The OA” einem am Ende - nein - als Ende vorsetzt ist schon richtig frech.

Was lässt sich also abschließend sagen? “The OA” ist vielleicht für all jene was, die das Ende von der Serie “Lost” super fanden. Wie gesagt: guter Anfang, aber spätestens nach Folge 6 sollte man seine Erwartungen ganz runterschrauben und dem Finale mit einem Airbag entgegensteuern.

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Gut beschrieben. Ich wusste nie wie ich die Serie beschreiben soll.

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Kann ich so unterschreiben.
Achterbahn trifft es ganz gut.
War gegen Ende der Folgen immer interessant genug um dran zu bleiben, hat einen währenddessen aber hängen gelassen.

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Habe nun Die Legende von Korra beendet.

Wie ich schon mal geschrieben hatte, Staffel 1 war eindeutig die schwächste von den 4 Staffeln.
Gerade 2-4 vermitteln einem dieses großartige Avatar Aang Gefühl, sehr lohnenswert.

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Elementary Staffel 1 bis 5

Ich hab jetzt noch 3 folgen von Elementary übrig. Dennoch will ich hier mal ein Urteil darüber abgeben. Elementary ist eine der neuen modernen Sherlock Holmes versionen. Ich muss sagen ich mag Sherlock Holmes, allerdings nur das klassische. Das was eben ende des 19. Jahrhunderts bzw anfang des 20. Jahrhunderts spielt. So mag ich z.B. auch die beiden Filme von Guy Ritchie aus dem Jahre 2009 und 2011.
Nun geht Elementary in eine andere richtung. Es beginnt glaub ich im Jahre 2010. Sherlock Holmes ist ein charakter wie ich ihn mir gewünscht habe. Dr. Watson hingegen eine Asiatische Frau gespielt von Lucy Liu.
Mir gefällt die Serie, doch würd sie mir deutlich besser gefallen wenn es eben kein Sherlock Holmes wäre. Von mir aus hätten sie die Charakter Schmerlock Schmolmes und Dr. Schmatson nennen können und die gleiche Story erzählen können und es hätte mir besser gefallen. Denn wenn man sich im Holmes universum etwas auskennt, weiß man einige Dinge eben schon. Dazu spielt es in Amerika und nicht in England. Da ist aber ganz lustig das sich Holmes eben auch über die Amerikaner ab und zu lustig macht.
Die Fälle sind interessant. Die Charakter wie Detektiv Bell die es im Original Holmes nicht gab sind super Symphatisch. Und ich werd mir morgen mit vergnügen das große Staffelfinale von Staffel 5 noch anschauen.

Schaue gerade die 2. Staffel von The Crown, macht viel Spaß.

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Habe gestern die erste Staffel „Westworld“ zuende geguckt: WHAT THE FUUUUUUUCK?!

Kann kaum die nächste erwarten! :scream:

Danach musste dann noch etwas Entspannung her, deswegen habe ich nochmal die ersten paar Folgen „Suits“ geguckt. Ich mag die Jungs (und Donna!) immernoch total.
Am liebsten würde ich ja mit der nächsten Staffel weitermachen, aber zuhause liegen noch soviele anderen Serien, die auch meine Aufmerksamkeit verlangen. seufz über meine firstworldproblems ^^

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Skins UK S03E10

Sehr gute Folge und mehr als nur ein versöhnlicher Abschluss, einer Staffel, die mich ähnlich wie Staffel 2 erst im letzten Drittel wieder voll überzeugen konnte.
Schön dass man sich voll auf Effy, Cook, Freddie und JJ konzentrierte (da war viel Klärungsbedarf) und alle vier starke Szenen hatten (Cook am meisten, Freddie am wenigsten). Musik und Setting waren auch on point, Bravo!

Nun, dann werde ich heute oder Morgen mit Staffel 4 beginnen…the feels are real :beanfeels:

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Counterpart - Pilot

Die Pilot-Folge des Espionage-Sci-Fi-Mystery-Thriller-Mix hatte Starz ja schon im Dezember veröffentlicht. Da es nun nächste Woche weiter geht mit Counterpart, habe ich mich doch mal die die Folge gewagt. Das Genre zählt ich sowieso zu meinen Lieblingen - daher war es auch ein no-brainer.

Der Auftakt weiß zu gefallen. Wenn man den Trailer gesehen hat, habe ich eine andere Richtung erwartet. Damals bei Fringe baute mam die Story in Richtung Paralleluniversum aus. Fringe habe ich zwar nicht weiterverfolgt, aber der Handlungsstrang war mir so ein wenig bekannt. Danke, erstmal. Es ist eine Erleichterung, dass der andere Howard nun erstmal nicht schon als Bösewicht eingeführt wurden ist. Wobei er wahrscheinlich doch noch etwas zu verheimlichen hat, wenn man das Ende der Folge betrachtet.

Mit der Prämisse „Tor zu einer anderen Welt in Mitten von Berlin“ kann ich leben. Im Moment brauche ich nun nicht eine großartige Erklärung warum, wieso und so weiter. Das ist auch noch ein anderer Punkt: Berlin. Ganz cool, dass man wieder eine US-Serie hat, die in einer deutschen Stadt spielt. Strahlt mal was ganz anderes aus als Washington D.C. oder New York City. Sind daher auch einige Szenen in Berlin gedreht und auch das Deutsch war in anderen Serien schon schlechter. Wenn ich mir den Cast ansehe, hat man auch einige deutsch-sprachige Darsteller (egal ob nun aus Deutschland, Schweiz, Österreich, als Fremdsprache oder Auswanderer :smile:). Flula Borg taucht in der Serie wohl auch noch auf.

Die anderen Darsteller sind bisher Olivia Williams oder auch Harry Lloyd. Bei Lloyd habe ich immer das Problem, wenn es darum geht, wenn „Game of Thrones“ hinter seinem Namen steht. Das war schon in „Manhattan“ so. Klar, es ist Viserys. Aber nun zu der wichtigsten Figur: J. K. Simmons. Seine Performance gefällt mir. Gelingt ihm diese beiden Figuren so unterschiedlich darzustellen von der Körperhaltung, Art und Sprechen.

Bin wirklich gespannt, in welche Richtung es geht.

Durch die Fallon Parody bin ich gerade dabei die 1. Folge von Riverdale zu schauen.

Typischer Teenie Coming of age Highschool Kram, aber ich feier ja sowas, Gossipgirl, PPL etc. Kann meine neue Lieblingsserie werden, kleines guilty pleasure :smile:

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Rotten

Die letzten beiden Folgen haben mich nicht so sehr interessiert/beeindruckt. Ansonsten sehr sehenswert.

Somebody Feed Phil

Eigentlich ganz nice. Aber Phil ist mir jetzt leider nicht so wirklich sympathisch.

How to get away with Murder Staffel 3, Folge 1 - 3
Packt mich im Gegensatz zur 2. Staffel wieder.

Modern Family Staffel 1, Folge 1 - 8 (Rewatch)
Einfach (wieder/weiterhin) großartig.

Seaquest DSV
Heile Welt, gutherzig, fröhlich,freundlich und dazu noch (sehr wenig) Bildung und immer mit Happy End. Eine Steven Spielberg Produktion eben. Die perfekte Serie wenn überall anders Werbung läuft.

Eine der Real-Serien die über zwei oder mehr Staffeln hinauskam (The Americans und Bull laufen noch).

E.R
Die beste Krankenhaus Serie der Welt. Da fühlen sich die 40 Minuten wie 10 an.

Ich schaue glaube ich mindestens alle 2 oder 3 Jahre, alle Staffeln. Hab 2 mal wegen der Serie geheult. 1x als Mark gestorben ist und als die Serie beendet wurde.

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Shameless (US) Staffel 7

Wirklich starke Staffel!
Und ick bin immer noch beindruckt,wie super sympathisch mir jeder Charakter in dieser Serie ist.
Find auch diesen Spagat zwichen Comedy und Drama klasse.Egal wie lustig und abgefahren eine Folge war,oft lässt sie einen doch sehr nachdenklich zurück.Dieses Gefühl hatte ick sonst immer nur bei Scrubs.

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Haus des Geldes bis Folge 8.

Spanische Netflixproduktion die sehr spannend anfängt. Leider bereiten mir manche der Charaktere durch ihre Entscheidungen so starke körperliche Schmerzen, dass ich das kaum weiter gucken kann. Schade, da die Story um “Den Professor” schon interessant ist.

Schau atm GoT mit meiner Frau.

Ich hatte eine laaaaaange Pause eingelegt und kann jetzt ganze zwei Staffel nachholen.
Ich bin da ein Freund von, am Stück anschauen :smiley_cat:

Skins S4E01 Thomas
Schwacher Start, Thomas ist im Großen und Ganzen auch ziemlich uninteressant, da er abgesehen von seinen 2 namensgebenden Episoden kaum eine Rolle spielt und ich auch das “Drama” mit Pandora gefühlt in ähnlicher Weise schon zigmal bei Skins gesehen habe.

Skins S4E02 Emily
Hat mir richtig gut gefallen, die ganze Geschichte um das Mädchen das Selbstmord beging und dessen Aufklärung hat dem typsichen Skins Liebesdrama doch mal eine andere Note gegeben. Sehr deprimierende Stimmung, gut gespielt

Skins S4E03 Cook
Da hat es Skins mal wieder geschafft, dass mir ein Typ, der mir bis auf das Finale von Staffel 3 super unsympathisch war, ziemlich ans Herz gewachsen ist und ich ihm wirklich nur wünsche, dass sein Leben eine Wendung bekommt. Die Dialoge zwischen ihm und seinem Anwalt und der mit Effy waren überragend :supa:

Glitch (Folge 1) - abgebrochen

Eine australische Produktion, die vorhersehbarer und belangloser kaum sein könnte. Es geht um die Frage: Was, wenn plötzlich sechs Menschen von den Toten auferstehen? Prinzipiell keine schlechte Ausgangssituation für eine Mini-Serie, aber was “Glitch” daraus macht, ist gähnend langweilig.

Natürlich steht wieder mal ein Kleinstadt-Polizist in der Mitte der Geschehnisse (wie kreativ) und dieser ist nicht mal sonderlich sympathisch. Hinzu kommt, dass die Figuren und Handlungsstränge vorhersehbar sind und die Serie in weiteren Folgen Pfade geht, die seicht und belanglos erscheinen. Ich habe hierfür extra in die weiteren Folgen reingeschaut und durchgeskippt. Das größte Problem von “Glitch” ist aber das lahmarschige Erzähltempo. Die Serie braucht ganze 45 Minuten der ersten Folge, um mir als Zuschauer die Prämisse - dass die sechs Menschen von den Toten auferstanden sind - zu vermitteln. 45 sich ziehende Minuten für diese eine Aussage?! Sorry, aber dann macht gleich 20 Minuten lange Folgen oder nehmt die Ausgangssituation als gegeben an.

Durchwachsene und stark vorhersehbare SciFi-Serie, die ich mir nicht in voller Länge antun kann.

The Mist (Folge 1) - abgebrochen

Und noch eine Mystery/SciFi-Serie, die ich abgebrochen habe. Es geht um einen tödlichen Nebel, der plötzlich eine Kleinstadt umkreist und damit Familien, die Polizei und rätselhafte Charaktere in die Bredouille bringt. Fängt gar nicht mal so schlecht an und hat ein paar halbwegs interessante Charaktere, allerdings ist auch hier wenig Neues, Kreatives oder Überraschendes dabei.

Schwer getan habe ich mich mit dem mies aussehenden CGI, das alleine in der ersten Folge viel zu oft verwendet wurde. Hinzu gesellen sich hektische Schnitte und erneut eine vorhersehbare Handlung.

Ich habe die Kleinstadt / Polizist-Kombination langsam auch echt satt. Wenn die Folgen sich dann noch ziehen und man weiß, wohin die Reise geht, verlässt mich das Interesse gänzlich.

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Marcella Episode 1

Eine weitere Krimiserie aus England. Die frühere Kommissarin Marcella Backland (Anna Friel; Chuck aus Pushing Daisies), die wegen ihrer Familie ihren Job aufgegeben hatte, kehrt wieder zur Polizei zurück, weil ihr Mann sie unerwartet verlässt. Sie nimmt die Arbeit an einer Mordserie auf, die frappierende Ähnlichkeit zu einem ihrer früheren Fälle aufweist. Anscheinend ist ein Serienmörder nach 11 Jahren wieder aufgetaucht.

Die erste Szene zeigt, wie Marcella blut- und dreckverschmiert in einer Badewanne aufwacht - auch das komplette Badezimmer sieht ziemlich versaut aus. Die nächste Szene spielt 12 Tage vorher und zeigt den Verlauf der Ereignisse, bis es wieder zum Gezeigten aus der Eröffnungssequenz kommt. Klingt erst mal nach typischer Krimikost, aber den Aufbau der Episode fand ich interessant. Die Handlung wird nicht wie am Faden aufgedröselt, sondern mit loser Reihung und vielen Zeitsprüngen wiedergegeben. Das Ganze erinnert ein wenig an Game of Thrones. Es werden viele Charaktere eingeführt, man weiß, dass sie alle irgendwann irgendwie was miteinander zu tun haben (werden), aber nur bei manchen wird eine Verbindung direkt ersichtlich. Nicht alle Handlungen werden einem auflösend vorgeführt, es werden eher die resultierenden Ereignisse bzw. Konsequenzen behandelt.

Die Blackouts von Marcella (in der ersten Folge hat sie zwei), die verschlungenen Verbindungen der Charaktere, die falschen Fährten, auf die einen die Serie schickt - meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt. Ich habe zwar eine Ahnung, auf was die Mordserie und gewisse Gegebenheiten hinauslaufen, aber ich hoffe nicht, dass wirklich so kommt. Sonst wäre es wohl die vorhersehbarste Serie der Welt. :smiley: Dabei schätze ich schon, dass sie noch einige Überraschungen parat hat.

Star Wars - The Clone Wars bis Anfang Staffel 6

Hat als „Nebenbei-Serie“ angefangen und ist ab Staffel 4 teilweise richtig spannend geworden! :slight_smile:

Zur Fives-Storyline aus Staffel 6: Die Jedi sind so unfassbar dumm, ich könnt mich so aufregen. :sweat_smile:

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