Forums-Kochwettbewerb-Runde 63: Antenne Afrika

Hallo liebe Mitbohn:innen!
Der Kochwettbewerb geht in die nächste Runde. Die Idee ist ganz einfach: Es gibt ein Thema und jeder kann leckere Gerichte seiner Wahl einreichen. Am Ende wird dann abgestimmt. So kann man neue Gerichte kennen lernen, seine Lieblingsgerichte teilen und probiert vielleicht auch mal was Neues aus! :slight_smile:

Allgemeine Regeln

  • Zeitraum: Fürs Kochen und Posten vier Wochen; Fürs danach abstimmen eine Woche.
  • Pro Post ein Gericht (ihr könnt auch mehrere Gerichte einreichen).
  • Ihr könnt den Post gestalten, wie ihr wollt, es müssen aber mindestens die Zutaten, die Zubereitung und das fertige Gericht dabei sein (Bilder, Videos usw. sind natürlich cool, aber kein muss).
  • Abgestimmt wird per Forenumfrage. Sollte es eine sehr große Anzahl an Einreichungen (über ~15) geben, sollte im Thread besprochen werden, ob jede:r mehr als eine Stimme abgeben darf.
  • Damit niemand die Abstimmung verpasst, sollte an dieser Stelle auch die @Kochwettbewerb Gruppe angepingt werden.
  • Der/die Sieger:in einer Runde darf das nächste Thema aussuchen, die nächste Runde findet dann in einem neuem Thread statt (entweder ihr übernehmt diese Startpostvorlage zum Kopieren oder schreibt @spameule).
  • Bitte versucht euer Wettbewerbsthema so zu gestalten, dass viele User:innen teilnehmen können und nicht z.B. Vegetarier:innen/Veganer:innen ausgeschlossen werden.


Das Thema der 62ten Runde lautet: ** Antenne Afrika**

Kocht ein Gericht aus einem Land das in Afrika liegt egal ob Namibia, Uganda, Tansania, Äthiopien, Sambia, Ruanda, Burkina Faso, Senegal, Togo oder einem Afrikanischen Land das nicht im PUFO besprochen wurde ihr hab knapp 54 Länder voller Köstlichkeiten zur Auswahl, die man viel zu selten bedenkt wenn man „Exotisch“ Kocht.

Für die aktuelle Runde könnt ihr bis Sonntag den 23.03.2025, 24Uhr eure Gerichte einreichen, die Abstimmung erfolgt dann bis Sonntag den 30.03.2025, 24Uhr.

Viel Erfolg und viel Spaß an alle :slight_smile:

Eine Übersicht über alle bisherigen Wettbewerbe findet ihr hier

Wenn ihr gerne eine Erinnerung haben wollt, dass ein neuer Wettbewerb gestartet hat, dass ihr nur noch eine Woche Zeit zum Einreichen habt und dass die Abstimmung begonnen hat, dann tretet gerne der Gruppe @Kochwettbewerb bei. Sollten euch die Benachrichtigungen dann doch stören, könnt ihr auch jederzeit wieder selbständig austreten.

8 „Gefällt mir“

Geografisch oder Geologisch Afrika?

Alles was hier rot ist, minus Die Spanischen Enklave in Marokko, meine ich, und die Kanarischen Inseln, weil die auch zu Spanien gehören. Ich weiß nicht ob ds noch Inseln zu Portugal gehören die in Afrika liegen oder Frankreich noch irgendwo was besitzt, auch Großbritannien zählt nicht nur weil ein paar der Länder noch zum Commonwealth gehören und Charles deren Staatsoberhaupt ist.

1 „Gefällt mir“

So ich mach dann mal den Anfang, so zur Motivation.

Westafrikanische Erdnusssuppe mit Fufu (vermutlich nicht 1000% Orginal)

1/2 Bund Koriander
50 g Erdnüsse
ca. 3cm Ingwer
2 Zehen Knoblauch
4 Schalotten
500g Süßkartoffeln
500g Passierte Tomaten
5 El Erdnussbutter
800ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
Kümmel
Piment
Chiliflocken/Chilisauce
evtl. Frühlingszwiebel
Pflanzenfett

Schalotten und Knoblauch fein würfeln und in einem Topf mit Pflanzenfett glasig braten, dann die in Stücke geschnittene Süßkartoffeln und den geriebenen Ingwer dazu.

mit der Gemüsebrühe Aufgießen und kurz aufkochen, danach ca. 15 min köcheln lassen.

alles Pürieren und die passierten Tomaten, die Erdnussbutter dazu und mit den Gewürzen abschmecken (nicht dem Koreander)

für das Fufu (eigentlich)
3 Liter Wasser
1 EL Salz
750 g Maniok (alternativ Yams- oder Tarowurzel)
400 g grüne Kochbananen

leinschneiden im Wasser Kochen, abgießen (ein bisschen Wasser auffangen) dann Pürieren o. sehr fein Stampfen/Mörsern evtl. ein bisschen Wasser dazu.

Problem außer der Kochbanane hab ich keine der Zutaten gefunden es gibt aber „eingedeutschte“ Varianten mit Kartoffelstärke und Kartoffelpüree Flocken. Also hab ich ein bisschen Frankenstein gespielt und Kochbanane und Kartoffelstärke genommen, eigentlich wurde das wohl früher nicht einfach dazu gegessen sondern abgerissen zu einer Art Löffel geformt und mit der Suppe/Sauce zusammen in den Mund und gegessen und dann das nächste Stück.
Das hätte mit meinen vermutlich geklappt aber nicht so perfekt.

Aus dem Fufu einen Kloß formen, Suppe dazu mit dem Koriander und grob gehackten Erdnüssen bestreuen (Frühlingszwiebeln wenn man möchte oder Koriander nicht mag)

Die Hähnchenkeule hab ich in vielen Varianten der Suppe gefunden (aber auch ohne) die wurde angebraten und dann in der Suppe zuende gegart vor dem pürieren, ich finde das sie der Suppe nichts wirklich gibt und sehr gut weggelassen werden kann.

Edit: Zum Fufu, ich hab eine Afrikanische Kollegin Heute gefragt ob sie zufällig wüsste wo ich die Orginalen Zutaten herbekäme und wie ich das gemacht hab, (lustigerweise ist wohl der eher Indische Laden der ders hat und nicht der Asiamark (der seit die Vietnamesischen Besitzer ihn verkauft haben auch immer mehr Sachen aus der Afrikanischen Küche führt) aber sie meinte das sie ihr Fufu meist mit Gries macht :beanjoy: also ist der Geschmack der Maniok wohl nicht so wichtig für das Gericht.

8 „Gefällt mir“

joa ich mach mal ne eine Woche noch, Warnung. @Kochwettbewerb

4 „Gefällt mir“

Dann will ich doch die Chance nutzen und noch etwas einreichen:

:ethiopia: Misir Wot - Äthiopisches Linsengericht

(Nach diesem Rezept: Misir Wot (äthiopisch gewürzte Berbere-Linsen) | Kichererb.se)

Zutaten:

  • 200g Rote Linsen
  • 2 Zwiebeln (mittelgroß)
  • ca. 2EL Berbere-Gewürzmischung
  • 2-4 frische Tomaten
  • 2 große Zehen Knoblauch
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 2 EL Pflanzenöl zum Anbraten
  • 700ml Wasser
  • Salz nach Geschmack
  • ggf. Zucker nach Geschmack
  1. Linsen im Sieb abwaschen und Abtropfen lassen.
Linsen abwaschen

  1. Während des Abtropfens, Zwiebeln und Tomaten separat in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehen pellen und Ingwer ggf. reiben. Knoblauch reiben oder klein würfeln, falls keine Knoblauchpresse vorhanden ist. 700ml Wasser bereitstellen.
Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch



  1. Pflanzliches Öl bei mittlerer Hitze in einem Topf heiß werden kassen. Zwiebeln in den Topf geben und glasig braten. Dann Geschnittene Tomaten, geriebenen Ingwer und Gepressten Knoblauch hinzugeben. Zudem ca. 1-2EL Berbere-Gewürzmischung hinzugeben (ich hatte 3 großzügige Esslöffel und das war mir viel zu intensiv, lieber vllt. erstmal nur einen Löffel nehmen und dann abschmecken.)
Anbraten


  1. Nach 3-5 Minuten 700ml Wasser, sowie die abgegossenen Linsen hineingeben und aufkochen lassen. Hitze auf niedrig bis mittel herunterstellen und für circa 15 Minuten bei offenem Deckel köcheln, bis die Linsen gar sind. Salzen und ggf. weiter nachwürzen nach Geschmack.
Mit Wasser kochen


  1. Entweder so essen oder mit Fladenbrot, Reis o.ä. servieren.

Fazit: Durch meinen großzügigen Start, was die Berbere-Mischung angeht, hab ich mir das Essen leider ein bisschen verdorben. Ich habe das Gericht mit weiteren frischen Tomaten, sowie einer Dose gehackten Tomaten ergänzt (das Bild vom fertigen Gericht sollte damit auch nicht unbedingt mit dem Aussehen beim Nachkochen übereinstimmen). Das hat den Charakter des Gerichts geändert und es war mir immer noch zu intensiv gewürzt.
Zudem waren meine Tomaten doch sehr unreif, damit sauer und wenig aromatisch. Ich habe die Säure etwas mit Zucker ausgeglichen, aber mit frischeren Tomaten wäre da geschmacklich noch deutlich mehr drin.

Ohne diesen Gewürzfauxpas schmeckt mir die Würzung eigentlich sehr gut und ich denke, das Gericht lohnt sich nochmal zu wiederholen. Die Würzmischung hatte ich schon vor einigen Jahren von meinen Eltern bekommen. Jetzt ein typisches Gericht damit zu kochen war auf jeden Fall nice. Eventuell hätte das Gericht mit einer frischeren Würzmischung aber auch noch besser geschmeckt.

7 „Gefällt mir“

Cooles Thema
ob ich noch was einreiche hängt hauptsächlich daran, ob ich heute Teffmehl finde … Oder ob mir noch was anderes einfällt :beanjoy:

2 „Gefällt mir“

Hast du die Gewürzmischung im normalen Supermarkt bekommen?

Meine Eltern haben mir die vom Bremer Gewürzhandel bestellt gehabt, wie einige andere Gewürzmischungen.

https://www.bremer-gewuerzhandel.de/artikel/berbere-afrikanische-gewuerzmischung-gemahlen

Tsire von denen und African Rub, sowie Bremer Curry sind in meiner Familie da besonders auf Beliebtheit gestoßen. :slight_smile: Galgantpulver, Kashmiri Chili und Lorbeerblattpulver als Grundgewürze könnte ich mir auch aus meiner Küche nicht mehr wegdenken. Die hatten meine Eltern auch dort entdeckt und mir geschenkt.

1 „Gefällt mir“
Einleitungsgeplänkel für die, dies interessiert

Ich fand das Thema spannend aber habe in letzter Zeit kaum Zeit / Möglichkeit was „besonderes“ zu kochen. Also habe ich kurz gegooglet ob es afrikanische Rezepte gibt die mit wenigen Zutaten auskommen und schnell gemacht sind - auch für einen europäischen Vorratsschrank.

Und als ich gesehen habe, dass es da richtig viel Auswahl gibt hab ich meine „Challenge“ erweitert: Was kann ich machen, mit Sachen die ich im Haus habe?
Und selbst da gab es noch Auswahl :smiley:

Habe mich dann für „Jollof-Reis“ entschieden. Jollof-Reis ist nämlich genau die Kategorie Rezept, die ich LIEBE: keins. Verschiedene Länder und auch kleinere Regionen beanspruchen Jollof-Reis als Ihr National-/Regionalgericht und jede Mutti und Tante hat auch ihr eigenes Hausrezept und natürlich ist JEDES das Beste und alle anderen schlecht - das geht soweit dass man von den „Jollof Wars“ spricht. Lieb ich ja :smiley:

Traditionell wird Jollof-Reis je nach Region meist mit Hähnchen oder Fisch gegessen, manchmal auch mit Gemüse oder Rind. Die Würzung unterscheidet sich überall ein bisschen, aber (fast) immer der Fall: der Reis wird in zweierlei Tomatensaucen gekocht, einer auf Brühenbasis mit Tomaten drin, eine auf Basis gekochter Tomaten (und in den Rezepten die ich gesehen habe auch meistens mit Paprika).
Jollofreis ist außerdem immer scharf. Ich bin aber ne Mimose. Deswegen beschränkt sich „scharf“ bei mit auf Cayenne-Pfeffer :smiley:

Und weil ich ja gerade dieses „jedes Rezept ist irgendwie anders“-Ding so gemocht habe (so koche ich selbst auch), habe ich mich auch nicht an ein Rezept gehalten sondern mir verschiedene Rezepte rausgepickt und irgendwie gefrankensteint. Oh und weil ich nie nach Rezept koche, sondern immer nach gefühl hab ich auch keinerlei Maßangaben. Ich bin wie gemacht für diesen Wettbewerb :beansweat:

So sieht das Ergebnis aus:

Jollof-Reis nach eigener Interpretation

Zutaten:

  • Tomaten (gewürfelt)
  • Paprika (gewürfelt)
  • Passierte Tomaten (oder Tomaten im Glas)
  • Gemüsefond (oder Hühner- oder Rinderfond)
  • Gemüse (in meinem Fall Zucchini) (oder Hühnchen oder Rind)
  • Zwiebeln (einen Teil würfeln, einen Teil in scheiben um es frisch dazu zu legen)
  • Knoblauch (gewürfelt)
  • Gewürze (in meinem Fall Muskat, Paprika, Cayenne, Suppengewürz, Currygewürz, Salz und Pfeffer und Maggi Würze)
  • Frische Kräuter (in meinem Fall Thymian, Lorbeer und glatte Petersilie)
  • Butter (in meinem Fall Rama)
  • Natürlich: Reis (langkorn, parboiled)
  • Und ich habe noch Bimi als Beilage

Zubereitung:


Zwiebeln und Knoblauch in Butter (Rama) anschwitzen


Reis dazugeben (ich habe mehr Reis genommen als hier zu sehen ist - darauf achten dass ihr 1.5 mal bis 2 mal so viel Fond/Brühe wie Reis habt) und kurz gemeinsam anschwitzen


In der Zwischenzeit die gewürfelten Tomaten und den Gemüsefond mit Suppengewürz (oder anderen Fond mit Brühe) mischen


Die Brühemischung zusammen mit Thymian und Lorbeer zum Reis geben und kochen lassen, bis die Flüssigkeit vollständig reduziert ist. Dann so lange dafür brauchen ein Foto zu machen, bei dem man auch sieht was passiert, bis der Reis unten etwas anbrennt weil man normalerweise beim Kochen nie Fotos macht:


Während das ganze reduziert, die passierten Tomaten mit der Paprika und den Gewürzen vermischen (ich habe später nochmal nachgewürzt beim abschmecken - ich würze am Anfang lieber zu schwach und dann nach, als umgekeht :smiley: )


Das ganze zu der Reisreduktion geben und die Gemüseeinlage mit kochen.


Abschmecken! Maggi Würze war kein Witz. Viele Rezepte haben solche bzw ähnliche Gewürzmischungen mit angegeben und es rundet den Geschmack auch tatsächlich ab. Außerdem habe ich an dieser Stelle die glatte Petersilie dazu gegeben, damit diese noch schön Frisch ist.


Fertig!
Hier mit dem Bimi (den ich einfach nur schnell angebraten habe und dann auch mit Maggi gewürzt habe, damit er sich gut ins gesamtbild einfügt).

Mein Fazit: sehr lecker. Ich liebe Tomatenreis aber würze ihn normalerweise etwas anders. Das schöna an Jollofreis ist, wie wandelbar er ist und ich kann mir vorstellen noch viele weitere Variationen auszuprobieren. Wenn ich Hähnchen dagehabt hätte, wäre das sicherlich auch fantastisch gewesen. Empfehlung von mir!

10 „Gefällt mir“

ja ich hatte mich bisher echt gewundert warum so wenig kommt weil es echt viele Rezepte gibt die man gut nachkochen kann selbst wenn man sich nicht in die Subsahara traut, der Nördliche Teil mit Tunesien, Marokko, Ägypten usw. ist ja sehr Arabisch angehaucht und dafür kann man ja alles super leicht finden.

Wenn sich nach der Erfahrung doch noch jemand traut leg ich noch mal ne Woche oben drauf.

1 „Gefällt mir“

Also ich würd jeden mal ermutigen.

Ich hatte auch noch andere Sachen zur Auswahl die echt lecker klangen und mit Zutaten zu machen waren die man in jedem Supermarkt findet - versprech ich allen! :smiley:

Sogar Süßgebäck das an :kralinchen: erinnert, aber mit anderer Würzung und nicht gefüllt, sondern gedippt. So viel so unterschiedliches Zeug

Hab mich mega drauf gefreut, aber der Anfang des Wettbewerbs fiel in meinen Urlaub, wo ich nicht zuhause war.

Ein Gericht hab ich auch heute noch gekocht, das ich noch einreichen will, aber wenn der Wettbewerb noch eine Woche länger geht, steigt vielleicht meine Motivation, mich an noch mehr Gerichte ranzutrauen.

dann häng ich noch ne Woche ran, wer will mich aufhalten.

5 „Gefällt mir“

:madagascar: Madagassischer Bohneneintopf

(Sehr nah an diesem Rezept: https://www.easycheesyvegetarian.com/madagascan-bean-stew/)

Zutaten:

  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 1 kleine Dose Schwarze Bohnen
  • 3 große und eine mittlere bis kleine Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 200g Frühkartoffeln oder andere kleine Kartoffeln
  • etwas Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Gemüsebrühe (aufgegossen auf 250ml Wasser)
  • 1 EL Wasser
  • 1/2 EL Speisestärke
  1. Da ich nur trockene schwarze Bohnen gefunden habe, habe ich 1/2 Tasse über Nacht (über 12h) eingeweicht. Das Wasser schüttet man dann ab und wäscht diese gründlich. Die Bohnen werden dann mit frischem Wasser in einen Kochtopf gegeben, für ein paar Minuten aufgekocht und dann auf niedriger Stufe mit Deckel ca. 1h (laut Angaben online bis zu 2h, bei mir reichte zum Glück 1h) gekocht. Die Bohnen werden dann abgegossen, aber nicht abgewaschen, damit noch etwas Stärke an ihnen haftet und der Eintopf später dicker wird.
Schwarze Bohnen


  1. Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Kleine Kartoffeln abwaschen und vierteln. Mit etwas Olivenöl und Salz vermengen und breit ausgebreitet im Ofen backen, bis sie schön goldbraun sind. Bei mir waren es so zwischen 20 und 25min, glaube ich. Danach die Kartoffeln zur Seite stellen.
Kartoffeln


  1. Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Zwiebel, den Knoblauch und Ingwer und kleine Stücke schneiden. Zwei große Tomaten und die kleine in grobe Stücke schneiden. Die dritte große in Spalten schneiden. Die Kidneybohnen abgießen, aber nicht abwaschen. Beiseite stellen.
Ein paar Schneidereien


  1. Die kleine Tomate mit dem Ingwer zusammen pürieren und das ganze beiseite stellen.
Pürieren


  1. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Dann die grob geschnittene Tomate, Knoblauch, Bohnen, pürierte Mischung und 250ml Gemüsebrühe hinzugeben. Auf niedriger Stufe 15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen 1EL kaltes Wasser mit 1/2 EL Speisestärke verrühren und in den Topf geben, um den Eintopf anzudicken. Ggf. nochmal kurz mit höherer Hitze zum Kochen bringen, damit das Andicken klappt.
    Allgemein während diesem Schritt regelmäßig umrühren, da der Eintopf sonst ansetzt.
Kochen



  1. Abschmecken mit Salz und Pfeffer, ggf. auch Gemüsebrühe.

  2. Den Eintopf auf einem Teller anrichten. Dort ein paar Abschnitte der Tomate, sowie die Ofenkartoffeln einstreuen. Servieren mit z.B. Reis oder wie bei mir dünnem Fladenbrot.

Fazit: Auch wenn die Schwarzen Bohnen ziemlich lange brauchten, bin ich ein Fan. Von der Konsistenz her sind sie ähnlich wie Kidneybohnen, aber nicht süß.
Der Eintopf hat echt lecker geschmeckt und ist mal was ganz anderes. Mir persönlich war es etwas wenig Knoblauch und Ingwer am Ende, eventuell habe ich den Eintopf aber auch zu heiß gekocht, sodass Aromen verloren gegangen sind. Der Geschmack war zwischendurch nämlich noch stärker, meine ich.
Die Kartoffeln im Eintopf waren spannend, wie zu erwarten leidet aber die Knusprigkeit im Eintopf im Vergleich zu dem Essen so. Die zweite Portion werde ich mal ohne Kartoffeln probieren (auch, weil diese so lecker waren, dass ich den Rest so gegessen habe :grimacing:).

5 „Gefällt mir“

zwei Sachen. Nr. 1 warum klaust du meine Teller? und Nr. 2 was ist das für Brot?

1 „Gefällt mir“

Afrikanische Erdnuss-Lauch-Suppe

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
4 Möhren
2 Zwiebeln
2 Lauchstangen
150 ml Weißwein (Habe ich durch weißen Balsamico ersetzt)
4 TL Currypulver
1,5 l Gemüsebrühe
400 g Erdnüsse
300g Sahne
500 g Kokosmilch
4 EL Erdnussbutter
Salz, Pfeffer, Chili
2 EL Honig und Zucker (Habe ich weggelassen)


Das Gemüse klein schneiden. Möhren, Zwiebeln und Knobi andünsten und mit Weißwein ablöschen und einkochen.

Dann den Lauch, das Currypulver, (Zucker und Honig) hinzugeben, kurz mit anbraten. Die Gemüsebrühe dazu geben, aufkochen lassen und danach noch etwa 6min köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Erdnüsse rösten (Gab eh keine ungerösteten Erdnüsse bei mir zu kaufen, daher konnte ich mir den Schritt sparen). Erdnüsse, Erdnussmuss, Schlagsahne und Kokosmilch hinzu geben und verrühren und danach mit Chili, Salz, und Pfeffer abschmecken.

Ich habe nebenbei noch Reis im Reiskocher gekocht, da mir das Gericht als reine Suppe dann doch zu flüssig gewesen wäre. Mit dem Reis zusammenpasst es als Soße aber ziemlich gut.

10 „Gefällt mir“

Ein Arabisches (libanesisches) flaches Fladenbrot mit Vollkornanteil. Gab es hier beim arabischen Laden, finde es aber online leider nicht.
Passt natürlich nicht ganz ins Thema, aber will das Brot nicht schlecht werden lassen, wenn ich jetzt immer andere Beilagen koche.

1 „Gefällt mir“

Ostafrikanisches (veganisiertes) Hähnchencurry Kuku Paka mit Knoblauchreis

(Rezepte: African Chicken Curry - Kuku Paka und Garlic rice)

Zutaten:
Kuku Paka für 4 Portionen:

  • 2 Packungen veganes Hähnchen (ich hatte nur eine, das war etwas wenig)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400g)
  • 1/2 Tasse geschnittener Koriander
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL gehackter frischer Ingwer
  • 1 EL Korianderpulver
  • 1/2 EL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 EL Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL Zitronensaft
  • Schuss Sonnenblumenöl
  • 2 EL Kokosöl
  • 2EL Zitronensaft (aus einer frischen Zitrone)
  • Salz nach Geschmack

Knoblauchreis für 2 Portionen :grimacing::

  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 randvolles Tassenmaß Basmatireis
  • Schuss Sonnenblumenöl
  • 1.5 Tassenmaße voll Gemüsebrühe
  • Salz nach Geschmack
  1. veganes Hähnchen in etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze kross braten. Beiseite stellen. Ich hatte nur eine Packung veganes Hähnchen, würde aber eher zwei empfehlen.
veganes Hähnchen


  1. Zwiebel fein schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken oder klein häckseln lassen in der Gewürzmühle. Pulver-Gewürze abmessen und zusammengemischt in einer kleinen Schale bereitstellen.
Vorbereitung


  1. In einem mittelgroßen Topf 2 EL Kokosöl auf mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin anbräunen. Währenddessen schonmal die Dosen mit gehackten Tomaten und Kokosmilch öffnen. Dann Knoblauch und Ingwer hineingeben und 30 Sekunden zusammen anbraten. Die trockenen bereitgestellten Gewürze hineingeben und unter ständigem Rühren ca. 30 Sekunden mit anbraten. Dann mit Kokosmilch und gehackten Tomaten ablöschen. Das vegane Hähnchen hineingehen und alles aufkochen lassen. Dann auf niedriger Hitze mit offenem Deckel köcheln lassen.
Kuku Paka



  1. 5 Zehen Knoblauch für den Knoblauchreis kleinschneiden. Basmatireismenge und Gemüsebrühe abfüllen und bereit stellen.

  2. In einem weiteren mittelgroßen Topf etwas Sonnenblumenöl erhitzen. Knoblauch hineingeben und kurz anrösten. Dann den Reis hineingeben und anbraten, bis er durchsichtig wird. Dann die Gemüsebrühe hineingießen und ggf. nachsalzen. Aufkochen lassen und dann bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Bei mir ist der Reis eher wie ein Risotto geworden, irgendwie klappt der bei mir auf dem Induktionsherd nie so gut.

Knoblauchreis


  1. Während beides köchelt, Koriandergrün mit Stielen grob hacken, sodass locker gefüllt eine halbe Tasse dabei rumkommt. 2EL frischen Zitronensaft pressen und in einer Schale bereitstellen.

  2. Sobald der Reis fertig ist, den Herd ausmachen. In das Kuku Paka den Zitronensaft und die Hälfte vom frischen Koriander geben und ggf. mit Salz abschmecken.

Finales Kuku Paka

  1. Kuku Paka mit Knoblauchreis servieren, frischen Koriander aufstreuen und genießen.

Fazit: Sehr reichhaltig und sehr lecker! Man schmeckt dem Gericht nicht klar raus, woher es kommt. Nach Recherchen mag es daher kommen, dass die Einflüsse auf das Gericht nicht nur afrikanische, sondern auch indische und arabische sind. Es wird wohl auch gerne in indischen Communities in ostafrikanischen Ländern gegessen. Passt - ich mag sowohl indische, als auch afrikanische Küche gerne. :slight_smile:

9 „Gefällt mir“

:kenya: Kenianische Bohnen in Kokossoße

(Rezept nach: Njahi (Kenyan Black Beans) in Coconut Sauce Recipe)

Zutaten für 8 Portionen a 343 Kalorien (ohne Beilage):

  • 370g rohe schwarze Bohnen / 2 Tassen
  • 400ml Kokosmilch
  • 1 frische Jalapeño (hab nur eine Pepperoni bekommen und die benutzt)
  • 10 g Ingwer
  • 4 Frühlingsziebeln
  • 5 Knoblauchzehen oder 1/2 frischer Knoblauch
  • 150g Zwiebel
  • 110g frische grüne Paprika
  • 1/4 Tasse frischer Koriander, grob gepackt, mit Stiel
  • 1 TL Cumin-Samen
  • 40g Tomatenmark
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Schuss Sonnenblumenöl
  1. Schwarze Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und die Bohnen spülen. Die Bohnen mit frischem Wasser ca. 1-2h kochen, bis sie weich sind. 1 Tasse Kochwasser beiseite stellen.
Eingeweichte Bohnen

  1. Grüne Paprika in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Jalapeño fein schneiden.
Vorbereitete Zutaten


  1. In einem mittelgroßen Topf Sonnenblumenöl erhitzen. Darin zunächst Zwiebeln (nur die weißen, nicht die Frühlingszwiebeln, das hatte ich leider falsch gemacht) und grüne Paprika anbraten. Nach ca. 4 Minuten Frühlingszwiebeln, Cumin-Samen, Ingwer und Knoblauch zugeben und für weitere 2 Minuten auf mittlerer Hitze kochen. Währenddessen schonmal Kokosmilch-Dose öffnen und bereitstellen.
Erstes Anbraten


  1. Tomatenmark, Jalapeño und trockene Gewürze dazugeben und ca. eine halbe Minute unter konstantem Rühren zufügen. Dann nach und nach Kokosmilch unterrühren, bis sich alles gut gelöst hat. Bodensatz lösen und einarbeiten in Soße. Dann die gekochten Bohnen hinzfügen. Ggf. etwas vom Kochwasser der Bohnen zufügen (zum Andicken und Kochen der Bohnen) und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön eindickt (nach dem Rezept ca. 30 Minuten; dafür hatte ich nicht die Zeit, ist aber auch so gut geworden, finde ich).
Weiteres Anbraten und Kochen


  1. Während das Gericht kocht, Koriander mit Stielen fein hacken und beiseite stellen.

  2. Sobald das Gericht eine erwünschte Konsistenz erreicht hat, nach Geschmack salzen.

Fertiges Gericht

  1. Gericht anrichten und mit dem gehackten Koriander bestreuen. So wie es ist, mit Reis, Brot oder anderen Beilagen verzehren. Guten Appetit!

Fazit: Wow. Ich war ja schon beim letzten Gericht mit schwarzen Bohnen Fan dieser. Aber hier kommen sie nochmal besonders gut zur Geltung. Das Aroma des Gerichts ist wirklich ganz speziell, das habe ich so noch nie geschmeckt. Ein wenig erinnert ein Teil des Geschmacks an frischen Waldmeister.
Große Empfehlung!

8 „Gefällt mir“