Gespräche zu Nachrichten und News aus der Welt (Teil 6)

Was ich mich nach so „Auto fährt in Menschenmasse“ Meldungen immer frage: Also ja, es ist logisch dass die Stadt da direkt Maßnahmen zieht (es wurden direkt Poller aufgestellt). ABER: Ist es je dazu gekommen, das an der gleichen Stelle zweimal so etwas passiert ist? Eigentlich müsste doch langsam mal nach solchen Meldungen die Konsequenz sein, nicht dass die betroffene Stadt Poller aufstellt (ok auch), aber dass vielleicht mal all die anderen Städte, die ungesicherte Fußgänger-Zonen im Stadtkern haben, mal Poller aufstellen. Und nicht erst, nachdem was auch in ihrer Stadt passiert ist :beanthinking:

Und ja, eine 100% Sicherheit gibts nicht. Und ich finde auch man sollte sich nicht von der Angst einmauern lassen. Aber dieses „In der Musterstraße gab es gestern einen Vorfall, deshalb stellen wir jetzt in der Musterstraße Poller auf“ finde ich irgendwie immer eine seltsam beschränkte Maßnahme.

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Das ganze Thema ist immer ein eher emotionales als ein logisch zu lösendes.
Statistisch sterben 7-8 Personen im Straßenverkehr JEDEN Tag. Wie viele sind es an Alkohol, an Zucker?

Oder es sind Maßnahmen von Behörden, die sich selbst absichern.
Letztes Weihnachten haben sämtliche Weihnachtsmärkte in Deutschland unglaubliche finanzielle und Personelle Ressourcen aufgewendet für Absicherungen, die 9 Jahre lang nach Berlin kaum jemand interessiert hatten.
Nach Magdeburg 24 sind aber die Planer der Sicherheitskonzepte selbst ins Visier geraten und Zack hatten auf einmal alle Geld und haben investiert.

Oder sie hatten es nicht und haben Weihnachtsmärkte abgesagt.
Die dann veranlassten Konzepte haben dann übrigens oft die regulären Innenstadt Händler massiv negativ beeinflusst, die konnten nicht mehr angeliefert werden, Restaurants nicht mehr ausliefern, aber das war alles egal.

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Für die Musik auf den Weihnachtsmärkten dafür nicht mehr

Für 2025 hatte die sich eigentlich mit der Gema auf zahlbare Beträge geeinigt.
2024 war es noch so, dass es für die meisten Veranstalter unbezahlbar geworden war.

Schon. Es macht aber ja trotzdem schon einen Unterschied ob man es für sich selbst herbei führt (Alkohol, Zucker) oder ein Unfall (Straßenverkehr) ist. Wenn jemand mit der Tötungsabsicht etwas tut, hat das schon ein anderen Kaliber.

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Neben dem üblichen politischen Blödsinn der da im Netz kursiert, ist das aber auch skurril

K. muss in den vergangenen Wochen, in denen er auffällig wurde, seine Probleme auch selbst erkannt haben. Er suchte Hilfe, rief am 17. April die Polizei und ließ sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Nach zwölf Tagen Behandlung in einer geschlossenen Station, in der er freiwillig war, durfte er auf seinen Wunsch das Krankenhaus am Mittwoch, dem 29. April, wieder verlassen. Am vergangenen Montag setzte er sich ans Steuer und raste durch die Grimmaische Straße.

Skurril?

Ist ja oft schwer zu verstehen, dass auch Ärzt*innen, Psycholog*innen etc. nicht alles sehen oder voraussehen können.

Ist nicht mal wirklich ein Vorwurf, gerade wenn es am Ende Tote gibt ist das natürlich tragisch und kein schöner Gedanke.

Aber ja, das klingt für mich nicht wirklich „ungewöhnlich“ oder skurril. Der Täter hat psychologische Probleme, wollte sich anscheinend helfen lassen und leider hat es in diesem Fall nicht funktioniert.

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Habe auch immer ne Dose Gulasch dabei :simonhahaa:

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Ich frag mich ob er denn wenigstens auch ein Glas Apfelmus dabei hatte.

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So wie ich das verstehe dürfte es bei normalen Nutzern nicht der Fall sein sondern nur durch Nutzen der KI-API-Funktion.

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ja skurril mag jetzt nicht das passendste Wort gewesen sein

Aber das der sich einweisen lässt, dann wieder geht und trotzdem kurz danach aus …keine Ahnung warum… in eine Fußgängerzone fährt und Menschen tötet …kann man ja nun auch nicht als normal oder üblich bezeichnen.

Bin kein Katholik, aber das klingt doch spannend für den 15. Mai

[…]
Am 15. Mai 2026 soll der erste US-amerikanische Papst seine erste Enzyklika unterzeichnen. Das päpstliche Lehrschreiben widmet sich dem Vernehmen nach Künstlicher Intelligenz, dem Frieden und den Bedrohungen für die Menschheit.
[…]
Demnach soll der Papst vor den Risiken warnen, die KI für den Arbeitsmarkt, die menschliche Würde und das soziale Gefüge der Gesellschaft mit sich bringt. Auch internationale Konflikte und die Krise des Völkerrechts sollen Thema sein.
[…]
Das Lehrschreiben soll laut Kirchenmedien auch konkrete ethische Leitlinien für den Umgang mit KI-Systemen formulieren. So fordert Papst Leo XIV. bereits die weltweite Abschaffung der Todesstrafe – die Enzyklika dürfte seine globale Agenda weiter schärfen.
[…]

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Dass er sich einweisen lassen hat ist aber eben der normalste Teil an dem ganzen.

Der unnormale Teil ist, dass er in einer Menschenmenge gefahren ist. Ganz unabhängig davon ob er versucht hat Hilfe zu finden oder nicht.

Das wär doch Tierquälerei!

Aber beim Menschen beschwert sich wieder keiner, wenn einer das Essen muss :kappa:

Gerade gelesen, dass der ehemalige Pfarrer und PnP-Spieler aus Recklinghausen, der 2024 aufgrund des Besitzes von Kinderpornograpfie verurteilt wurde, weiterhin ein Gehalt von 3.000 € netto pro Monat erhält. Vor ein paar Tagen hat das kirchenrechtliche Verfahren begonnen, in dem er seinen Priester-Status verlieren könnte. Andere mögliche Strafen wären eine Spende an die Kirche oder „das Verbot priesterliche Kleidung zu tragen“. :beanderp:

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3000 Euro Netto Junge ey. Wofür habe ich eigentlich studiert. Einfach Priester werden und sich suspendieren lassen, danach ein volles Gehalt fürs nichtstun kassieren.

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Amen :bless:

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