Pluribus - Apple TV+ (Spoiler-Talk)

Meine letzten Serien-Threads, die ich eröffnete hatte, waren zu den letzten Staffeln Better Call Saul. Darum eröffne ich ohne zu wissen, was uns am 7. November 2025 auf Apple TV+ erwartet, den offiziellen Thread zur neuen Vince Gilligan-Serie Pluribus

Warnung: Wie schon zu Better Call Saul-Zeiten wird in dem Thread über aktuelle Folgen gesprochen und diskutiert. Wer die Staffel erst nach der Veröffentlichung aller Folgen sehen will, sollte den Thread dann vermeiden. Aber es hilft nichts, wenn man diskutieren will und dann zahlreiche Beiträge hat, in denen man sich durch die Spoiler klicken muss.

Worum geht es in der Serie? Man weiß es nicht so ganz genau. Die Serie soll in der Gegenwart und wieder in Albuquerque spielen. Die Welt verändert sich in der ersten Folge sehr abrupt. Gilligan sagte im Februar folgendes:

“sci-fi but in a more psychological kind of sci-fi way. ”

A fun, mild sci-fi series told through the point of view of Seehorn’s character, the show is said to be set in our world while putting a tweak on it, bending reality and focusing on people and exploring the human condition in an unexpected, surprising way. It has been compared to classic movies such as E.T.

Zu Rhea Seehorn, die nach der Kim Wexler, dann nun Main Character (in BCS war sie auch extrem wichtig) einer Serie spielt, hat er dies preisgegeben:

“I’m excited for audiences to see Rhea play a very different character than the character she played on Better Call Saul ,” said Gilligan, adding: “She plays someone who’s trying very hard to be good. She’s a bit of a damaged hero, but she’s a hero nonetheless. And it’s just a pleasure to work with her because she’s just the best, and she is so sweet and kind and talented. I can’t say enough good about her.”

Das ist erstmal der Start, warten wir mal ab was noch bis November so kommt.

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Auf der Box steht Sandy Pony Donuts und scheint ein realer existierender Donut-Shopt zu sein. Der befindet sich aber nicht in Albuquerque oder New Mexico, sondern hat vier Standorte (Delaware, Virginia, Maryland). Für mich hat der kurze Ausschnitt wieder so alte BB und BCS-Vibes, wenn man Colde Operner bekommt ohne zu wissen, wo da hinführt. :smiley:

https://sandyponydonuts.com/

Edit: Passend halt zur Comic Con fing dann das Marketing an. In San Diego hatte dann auch ein Donut-Wagen gestanden und nach dem Countdown kamen Vince und Rhea vorbei.

https://www.instagram.com/p/DMjZIRBsQxq/

Der Presse Release hatte gestern noch ein Bild von Rhea Seehorn und eine Tagline:

the most miserable person on Earth must save the world from happiness.

Kurios, in Deutschland wird die Serie anders heißen… Mit wie viel Apple TV+ Originals hat man das gemacht? Die Serie soll hier dann nach dem Spruch „Happiness is contagious“ benannt werden… „Glück ist ansteckend“… Das kann doch nicht deren Ernst sein.

Der Originaltitel der Serie lautet „Pluribus“, wird auf Deutsch aber zu „Glück ist ansteckend“.

Nach all den ganzen kurzen Clips in den letzten Wochen nun der erste längere Einblick. Worum es geht, zeigt man uns aber wieder nicht. Große Freude auf den November.

Und da ist der volle Trailer. Bin so hyped darauf! :smiley:

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Die New York Times hat heute ein Artikel über Plurbius veröffentlicht. Ein wenig Spoiler-behaftet hinsichtlich der Prämisse und was man im Trailer sieht. Aber auch nicht so groß, dass ich mich ärgere. Allein schon vom Trailer kann man einiges schon erahnen. Ich bin aber gespannt, welche Geschichte man in der Staffel erzählt und wo der Weg hinführt.

Im Artikel heißt es nochmal, dass Vince Gilligan mit dem Schreiben während der ersten Staffeln von Better Call Saul begonnen hatte, wo er noch öfter vor Ort war. Er hatte Rhea Seehorn beim Schreiben im Kopf. So heißt es im Artikel, es wäre eine One-Woman-Show. Aber das stört mich als Kim Wexler und Rhea Seehorn-Fan nicht. :smiley: Alles andere hätte mich auch verwundert, überall die Monate wurde kein anderes Cast-Mitglied riesengroß angekündigt.

Am heutigen Donnerstagabend startet die Serie in den USA los und durch die Zeitverschiebung ist bei uns am Freitag der Release.

Der Editor der Serie Chris McCaleb wird wieder den offizoellen Podcast wie schon bei Better Call Saul hosten. Wie damals wird man wieder viele Stimmen aus dem Team zur Folge, Insides und den kreativen Prozess hören. Das war bei BCS immer eine Freude. :sunglasses:

Der SerienChecker-Podcast von fernsehserien.de hat schon eine erste Einordnung heute vorgenommen. Ohne Spoiler, weil Apple TV eine riesengroße Spoiler-Liste zu den Screenern legte. 7 von 9 Folgen haben sie gesehen. Alle was sie von Writing, Regie, Kamera, Bildsprache, Musik und Schauspiel erzählen, ist das worauf ich nach Better Call Saul gewartet habe.

Alan Sepinwall schrieb in seinem Artikel diese Woche:

Pluribus is a dazzling piece of entertainment. It takes advantage of everything Gilligan learned about patient storytelling with Breaking Bad and Saul, then combines it with the high-concept ambition of X-Files, as well as the visual flair Gilligan has developed as a director on all his shows. Though the plot involves every person on the planet, the focus is often entirely on Carol, as Gilligan relies on all the things he realized Seehorn could do — tragedy, slapstick, and sheer screen presence — during her time playing attorney Kim Wexler on Saul . There are long stretches where we’re just watching Carol struggle through various tasks, like digging a grave. And it’s riveting.

Ich muss dann nachher erstmal mein Apple TV-Abo erneuern.

Lang erwartet, viel erhofft und ich wurde heute nicht enttäuscht. Für mich war die We Is Us einer der besten Pilot-Episoden/ersten Folgen in der jüngsten Vergangenheit. Die Opening Scene wirft gleich in ein Szenario und man fühlt ein klein wenig zu hause bei Breaking Bad oder Better Call Saul. Das sind so die kleinen Details, die ich so mag. Der 2. Folge hat man auch ein schönes Cold Open spendiert, wo man sich fragt, wie das mit Carol zusammenhängt. Man lernt Carol Sturka (Rhea Seehon) bei einer Buchvorlesung ihres neuen Historical Romance-Roman kennen. Ein wenig musste ich schon lachen, da „Bloodsong of Wycaro“ heißt es. Da kam also der frühere Arbeitstitel der Serie her. :smiley:

Worum es geht, wird in der ersten Folge geklärt. Man hat vor einem Jahr Signale im All entdeckt, diese Sequenz versuchte man Monate später zu reproduzieren und dann passiert ein Unfall im Labor, alles nimmt seinen Lauf. Es war teilweise ein wenig creepy. Gerade der Gang von Carol zurück in die Bar oder beim Krankenhaus. Starke Szenen. All das erfährt Carol zusammengefasst am Ende im TV durch Davis Taffler. Denn sie wollen ihr nichts Böses. „Melde dich einfach Carol, wir wollen dir helfen.“ Das die Serie auch ihre humorvollen Momente hat, zeigt auch nochmal der Satz von Taffler, wer er sei und wieso er da nun sitzt. „Davis Taffler happened to be nearby and intact. And he was wearing a suit.“ Also kein guter Start für Carol, sie verliert ihre Freundin, die Menschheit (außer elf Personen) teilen ihr Wesen und Gedanken und sie hätten auch gerne Carol im Boot.

Wie oben schon mal erwähnt, startet Episode 2 „Pirate Lady“ mit so einem typischen Cold Opener. An einem komplett anderen Ort, sieht man eine Frau ( Karolina Wydra), die beim Wegräumen eines Leichnams hilft. Diese Szene lassen all das größer Wirken, wenn es nicht nur in Albuquerque und den USA geschieht. Ich weiß gar nicht, wie man sie nennt, aber Us ist viel daran gelegen auf der Welt aufzuräumen. Brände zu löschen, Tote zu bergen. Am Ende des Opening macht sich die Frau per Flieger auf in Richtung Albuquerque.

Rhea Seehorn ist einfach fabelhaft. Carol hat wenig mit Kim Wexler zu tun. Carol kann da eher sogar unsympathisch wirken. Aber ich mag sie. Sie hat Humor, ihr zorniges Temparament führt dazu, dass Us damit nich klarkommt. Die erwähnte Frau, Zosia, kommt sie besuchen (auch lustig, dass es sie ist, ein Ebenbild von ihrer männlichen Hauptfigur, die eigentlich hätte eine Frau werden sollen), um ihr Ratschläge gegen Hitze zu geben und fällt bei einem Wutausbruch um. So auch alle anderen auf der Erde. Man hätte zu gern gesehen, was wohl passiert wäre, wenn Helen nicht gestorben wäre. Carol trifft in dieser Folge nämlich auch fünf andere Englisch-sprechende Menschen, die immun sind. Vier von denen haben Familienmitglieder und man scheint noch „normal“ zusammenzuleben. Der Fünfte im Bunde, Koumba, lebt so ein wenig den Playboy-Lifestyle. Alle haben also wenig Probleme mit der aktuellen Situation. Und Koumba fasst sogar zusammen, niemand tötet sich und alles ist fein.

Es sind ein paar spannende Fragen offen und ich bin sehr gespannt, wo die Reise noch hingeht. Wer ist Us? Was wollen sie? Warum sind Carol und die anderen immun? Was wird Carol nun tun?

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Hab jetzt nur die erste Folge gesehen bei amazon prime, aber gefällt doch sehr.
Extra apple tv abo holen hm, mal sehen.

Was ich nicht mehr in Erinnerung hatte, Rhea Seehorns ursprüngliche Synchronstimme Claudia Gáldy war ja schon vor der letzten Better Call Saul Staffel leider früh verstorben.
Hier wird sie glaube von Susanne von Medvey gesprochen, welche u.a. Skyler White gesprochen hatte. Nunja schwierig, aber nicht zu ändern.

Interessantes Setting, das mich nach den ersten beiden Folgen noch nicht so richtig abholt.
Ich verstehe noch nicht ganz, wie die Welt aktuell noch weiter funktionieren kann? Mal gucken, wie sie das in den weiteren Folgen erklären.

Alle können alles tun, das heißt sie können ganz normal Arbeitsprozesse am Laufen halten. Das sieht man einerseits durch das Fliegen der Flugzeuge als auch bei der Beseitigung von Schäden. Da sie meinten, man wisse nicht warum Carol immun ist und das noch länger dauert, um herauszufinden, sind sie auch am Forschen?!

Sie töten keine Tiere, so dass wahrscheinlich Nahrungsbeschaffung umstellen müssten. Die Entscheidungsfindung ist noch fraglich. Wo halt am Ende von Episode 2 nur die Problematik aufgemacht wurde, dass sie keinen von beiden ein Nein geben wollte, um so niemand zu verletzten.

Durch das was ich bisher durch We / Hive Mind gesehen habe, bekommt man schon eine gute Vorstellung wie die Welt gerade läuft.

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Es wirkt alles komplett menschenleer. Am Flughafen in Bilbao sieht man nur die Immunen und ihre Familien. Alle werden mit eigenen Flugzeugen geflogen, die scheinbar nicht gebraucht und für 2-3 Passagieren in Beschlag genommen werden. Irgendwie verstehe ich das noch nicht ganz.

Aber ja, es sind auch erst zwei Folgen.

auf jeden Fall direkte „We are the Borg. Resistance is futile“ vibes gehabt :sweat_smile:

Aber dann stellt sich die Frage: Wieso sollten aber andere von A nach B fliegen? Wenn ich jederzeit das Wissen von allen anderen abrufen kann, besteht kein Grund. Daher fliegen sie jetzt die Immunen hin und her. Auch Zosia ist nur in die USA geflogen, weil sie das weibliche Ebenbild von der Romanfigur ist. Sonst hätte sie da weiterhin die Straßen von den Leichen befreit. Zosia musste auch nicht telefonieren und hat immerhin von wenigen Sekunden in Erfahrung gebracht, dass die anderen Immunen ein Treffen zustimmen.

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Ich muss ja sagen, so gut ich den Einstieg fand, mich nerven manchmal direkt Kleinigkeiten.

Hier gleich zu Beginn, als alle zu den Radarschüsseln fahren um sich dort das Signal anzuschauen. Da bewegt sich doch normal kein Mensch mehr irgendwo hin.

Klar man hat nen imposanten Drehort, direkt „Contact“ vibes. Man wird optisch abgeholt. Als dann aber auch noch Presse und drölfzig weitere Wissenschaftler dort eintreffen, nur um sich um den anscheinend einzigen Monitor auf der Welt zu drängeln, der das Signal zeigen kann, war ich schon genervt.

Ich habe mich im Sub-Reddit schon durch zahlreiche Threads, Theorien und Spekulationen gelesen.

Von wem kommt dieser „Virus“ und was steckt dahinter? Wer auch immer dieses Signal los schickt, muss hoffen, dass jemand das Signal entdeckt, das mit der RNA entschlüsselt und es auf die Zivilisation los lässt. Vielleicht wird davon nochmal mehr offenbart. Denn was will man mit „We“ und diesem „Hive Mind“ erreichen? Warum gibt es neben Carol und 11 immune Menschen bzw. plötzlich noch eine 13. Person. Wie kommt das zustande? Was hat es mit Carols Emotionen auf sich, die dann We außer Gefecht setzt. Was wird Carol als Nächstes machen nachdem sie nun keine Mitstreiter gefunden hat und doch ein wenig mehr über Zosia nachdenkt. Beziehungsweise so wie Zosia auch geguckt hat, ist das Manipulation oder könnte da doch Indivualität vorhanden sein in Zukunft. Mal schauen, ob man ein paar Puzzleteile in der nächsten Episode bekommt. :slight_smile:

Jetzt mal abseits von Pluribus: Ich weiß man sollte Kommentare nie viel Gewicht geben. Mich wundert nur, wie schnell man wieder lesen kann, das kommt gar nicht an Breaking Bad oder Better Call Saul heran. Da muss ich lachen. Als Breaking Bad lief, wusste niemand wo die Serie hinführen wird. Ein Großteil hatte die Serie gar nicht gesehen in Staffel 1 und die Serie hätte wegen den Ratings auch abgesetzt werden können. Selbes Spiel bei Better Call Saul. Einige wollten kein Saul-Sequel, sie fanden das alles so langweilig und zäh in der ersten Staffel und wenn man dann mal sieht, wie sich Charaktere und die Story zu einem der besten Serie (meine Meinung, aber ich war ab Staffel 1 hooked) entwickelt hat. Das ist generell mein Problem mit der Lage. Warum kann man das nicht binge-watchen? Ja, wenn man so auf Binge-Watching steht, müsste man keine Serie machen, dann kann man daraus auch ein acht Stunden Film drehen und jeder drückt bei Belieben auf Pause. Wenn ich alle Serien als Binge-Watching raushaue, müsste ich noch viel mehr Serien/Content im November und Dezember raushauen, damit der Zuseher befriedigt ist. Ich frag mich immer, wie die Leute heute damals Lost gesehen hätten. Das wäre wohl nie so ein Phänomen geworden. Für mich sind Serien immer ein Prozess. Diese Idee, man hat ein starres Konstrukt und schreibt dann nur zwei Staffeln ist doch genauso kreativ tödlich wie wenn man etwas zu lange fortführt. Halten sich die Writer am Plan hätte man Jesse Pinkman am Ende von Staffel 1 getötet. Kim Wexler wäre nie zu dieser wichtigen Figur in BCS geworden. Ben Linus war nur für drei Folgen in Lost geplant. Alles wegen schauspielerischer Leistung oder Chemie zwischen Darstellern geändert.

Das würde ich als Besprechungsthema spannend finden. Da gibt es sicherlich auch noch mehr Beispiele. So wie manche Studios und Streamers Serien nur als Content sehen, finde ich machen es Zuschauer auch nichts anders (rein in den Kopf, raus aus den Kopf und fertig, next). Was auch nicht schlimm ist, nur steckt hinter Serien so viel mehr.

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Ist halt immer ne Frage der Erwartung.
Wenn leute mit SciFi nichts anzufangen wissen sind die sicher enttäuscht.
Mich hat es gerade deswegen direkt angesprochen.

Bei Better Call Saul ging es mir auf jeden Fall auch so. Denn ich wollte Saul sehen nicht dieses rumgeiere in den ersten Staffeln.
Wie es bei Breaking Bad war weiss ich gar nicht mehr.

Ob die Quelle des Signals noch eine Rolle spielt, bin ich auch mal gespannt.
Ansich schon ne sehr merkwürdige Sache. Das der „Virus“ so auf den Menschen wirkt, kann ja kein automatismus sein. Man müsste ansich vorher wissen das Menschen mit diesem speziellen DNA Aufbau die Erde bevölkern.
Hätte aber erwartet, das der Hive Mind wenn wenn schon verknüpft ist mit einer außerirdischen Intelligenz, wenn das der Plan war.

Eine Spin-Off mit dem Saul, den man direkt in Breaking Bad gesehen hat, wäre Better Call Saul definitiv ein Fail geworden. Wenn man nun schon Leute hat, die sich über die Emotionen von Carol aufregen und sie sei so unsympathisch, wäre Saul der unsympathischste Charakter der Seriengeschichte als Hauptcharakter gewesen. :smiley:

Apropos Charakter. Generell ist Carol kein Charakter den man lieben muss, sie hat wie man bisher sieht ihre menschlichen Schwächen. Aber ich habe gerade das Video von Robert Hofmann gesehen und Kommentare drunter. Also wie man vorwerfen kann, dass Carol doof handelt und eine Zicke oder Angry Old Woman ist, da muss ich schon ein wenig mit dem Kopf schütteln. Habe ich zwei andere Folgen gesehen? Carol wird als Autorin gezeigt, die nicht glücklich mit ihrem Autorenleben ist, da sie anscheinend populären Mist schreibt. Lieber aber einen Roman veröffentlich möchte, aber Sorgen hat dieses Werk loszulassen. Dann verliert sie Helen, die wohl mehr als nur ihre Agentin und gute Freundin war. Alle um ihr herum stehen auf, nur Helen nicht. Das da Trauer und Wut mitspielt, ist doch in jedem Film oder Serie so. Da handelt noch niemand normal. Wenn sie dann sieht, wie die anderen Immunen mit ihren Familien da sitzen und keinerlei Probleme mit der Gesamtsituation haben. Das man kurz beim Durchdrehen ist… Langsam gibt es auch Kommentare, die es ähnlich sehen. :sweat_smile:

Ja, da wird die Frage sein wie Gilligan es angeht bzw. worauf er den Fokus liegt. Eine Serie wie The Leftovers hat das „Warum“ meine ich damals nicht aufgeklärt.

Irgendwann wird man bewirken wollen, dass man eine ganze Zivilisation so übernimmt. Wie sagte, der Mann im Anzug, Nein wir sind keine Aliens. In einer Network-Serie aus früheren Jahren, würde da wieder eine menschliche Verschwörung hinterstecken. Mal sehen. :eyes:

Was ich mich noch frage, ob aus dem Kollektiv doch wieder Individualität sich lösen kann oder man aus dem Hive Mind heraus, doch noch irgendetwas Böses erwartet. Bisher ist keinerlei Gefahr da, außer das die herausfinden wollen, was die Immunen besonders macht, um dann aufzunehmen. Aber in anderen Werken würde der ein oder andere schon Rambo spielen und die „Feine“ angreifen. Das ist zuminest mal eine nette Abwechslung erstmal.

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Bin auch sehr gespannt, wohin sich die Serie entwickelt, es sind noch viele Fragen offen beim Kollektiv und der Welt - aber das macht es auch so spannend. Natürlich wieder absolut genial gefilmt, alleine der Shot wo der Bagger mit dem Heli herabgelassen wird und die Schaufel genau um Zosia ist und sie von Carol abtrennt - um es in Scorseses Worten zu sagen: ABSOLUTE CINEMA

Im Podcast erzählen sie auch immer ein paar interessante Stories zu Szenen und den Dreh. Ich fand es spannend, wie sie vom Pilot berichteten und wie die Background Actor halt richtig Bock hatten. Weil sie nicht wie sonst, nur im Hintergrund Gespräche führten oder Abläufen nachgingen, sondern wirklich ein wichtiger Teil der Folge sind (z.B. die Krankenhausszene). Generell stimme ich zu, es macht auch eine Freude zuzuschauen. Das war halt etwas, warum ich Better Call Saul so geliebt hatte. Manche Shots, die Ideen etc.

Gilligan hat hier über seine Lieblingshots in Serien gesprochen, wo er Regie führte bei Episoden. Am Ende ist der Pluribus-Pilot dabei. Daher passt es auch in den Thread. :smiley: By the way, die Better Call Saul-Szene und Einführung von Kim, auch fantastisch.

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In der dritten Folge Grenade spielt wortwörtlich eine Granate eine Rolle. Ich mag Carol immer mehr, aber auch Zosia ist großartig. Die Granate-Szene am Telefon und wie Zosia vor der Tür steht. „We“ vermutet, dass hier Sarkasmus im Spiel ist, man möchte aber nichts falsch machen. Daher war die Konversation mit dem DHL-Mann auch amüsant. Es gibt wohl einfach kein „Nein“ in der neuen Welt. Ein Elternpaar, was ihrem Kind wohl alles in die Hand geben würde. Die Atombombe hat mich ein wenig gekillt. “We wouldn’t necessarily feel good about it, but we would move heaven and earth to make you happy, Carol. Would you … like an atom bomb?” :joy:
Ich muss sagen, auch die kleinen Rollen spielen groß auf. Es bestand die Sorge, die lächeln nur in die Kamera.

Die Opening Scene im norwegischen Eishotel hat für mich die Beziehung von Carol und Helen nochmal schön zusammengefasst. Sie war die gute Seele, die alles etwas positiver im Leben nahm. Carol ist bißchen der Meckerkopf. Den hat jeder auch in sich. Ach, das Hotel ist blöd, es ist alles aus Eis. Auf welchen Platz ist mein Buch in der Bestsellerliste, näher an 11 oder 20? Aber dann diese Szene, mit Helen an der Schulter auf dem Eisbett mit Blick zu den Nordlichter. Dieser Blick von ihr. Da ist schon mehr zu sehen. Schöne Szene. Und Zosia ist ihr auch nicht egal, das konnte man zum zweiten Mal sehen plus die Einladung auf den Drink und das Couchgespräch.

Sonst lernt man in der Folge teilweise die Welt kennen bzw. hört wie es abläuft. Der Sprouts ist leer, aber mit vereinter Kraft sorgt das Kollektiv dafür, dass Carol shoppen kann. Sie kauft aber das Fertigessen. :smiley: Eine herrliche Szene, wie alle LKWs anfahren und dann die ganze Nachbarschaft anpackt, mit toller musikalischer Untermalung. Den Strom stellen sie auch überall ab, wo dieser nicht gebraucht wird. Es gibt keine Kriminalität, sie arbeiten nicht im Dunkeln, außer bei notwendigen Jobs.

Ach, sonst wäre da noch der Paraguayer. Die Sprachbarriere mal dahin gestellt, der scheint aber auch nicht einfach zu sein oder aber der durchleidet selbes wie Carol. Wäre mal ein Anfang, wenn ich alle so reagieren wie die von Folge 2.

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