Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen

Tinykin

Von 3D-Plattformern bin ich nicht der größte Fan und Pikmin habe ich nie gespielt. Und doch hat mich dieser kleine Überraschungshit super unterhalten. Die Tinykin sind kleine Knubbelwesen, die überall in den Leveln verteilt sind, sich einsammeln und dann für verschiedene Zwecke einsetzen lassen. So bauen die kleinen Helfer Brücken, transportieren Gegenstände, sprengen Hindernisse und dienen als Verlängerungskabel. Die Level sind sehr hübsch gestaltete Miniaturversionen von Küche, Bad, Wohnzimmer und kreative Abenteuerspielplätze, bei denen das Entdecken im Mittelpunkt steht. Das spielt sich sehr entspannend, weil der Schwierigkeitsgrad niedrig angesetzt ist und man zwar sterben kann, aber fast immer direkt wieder an der Stelle des Ablebens respawnt. Es gibt einiges an Sammelgegenständen und spaßigen Nebenquests, das Spiel übertreibt es damit auch nicht. Kleine Kritikpunkte sind die leicht schwammige Steuerung und seltene Framerateeinbrüche (auf XSX läuft es ansonsten mit 60fps). Dafür entschädigen die gelungene Story und nette Dialoge mit den tierischen NPCs. Fürs Beenden habe ich 10 Stunden gebraucht, ohne Nebenquests ist es wahrscheinlich in 6 Stunden zu schaffen. Ist im Gamepass enthalten.

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Xenoblade Chronicles 3

Auf der Welt Aionios liegen die Nationen Keves und Agnus im ewigen Krieg. Mit dem Tod des Feindes, stiehlt man seine Lebensenergie und fügt sie der eignen hinzu. Wenn ein Soldat das Schlachtfeld 10 Jahre lang überlebt, wird er in der Heimkehr zur letzten Ruhe gebettet. Das ist auch die tägliche Realität für Noah, Eunie und Lanz. Sie wurden seit ihrer Erweckung darauf trainiert und stellten dieses Leben nie in Frage. Erst als sie bei einer Sondermission auf Mio, Taion und Sena treffen und ein mysteriöser Mann namens Vandham ihnen die Kraft der Ouroboros verleiht, beginnen sie Zweifel zu hegen.

Es ist eine Geschichte die einem in Erinnerung ruft wie wertvoll das Leben und die und gegebene Zeit ist. Wie selbst erbitterte Feinde zu engen Freunden werden können, nimmt man sich die Zeit den Gegenüber zu verstehen. Und wie toll Nopon eigentlich sind. Jeder sollte einen haben.

Das Echtzeit-Kampfsystem ist dabei eine Mischung aus bekannten und neuen Elementen der Vorgänger. Neu ist das Job-System, indem man seinen Charakteren eine Klasse aus den Kategorien Verteidiger, Angreifer oder Heiler zuteilen kann. Das Blade-System aus Xenoblade Chronicles 2 wurde abgeändert und man wählt nun einen Helden, der der Protagonistengruppe unterstützend zur Seite steht.

Nach über 200 Stunden in dieser Welt ist mir jeder aus der Gruppe richtig ans Herz gewachsen und der Abschied war bittersüß. Ich hoffe im angekündigten DLC auf ein Wiedersehen zumal ich noch einige offene Fragen habe.

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Return of Monkey Island

Ich hab es jetzt laut Steam in 7,5 Stunden durch gespielt und es ist ein tolles Spiel. Es ist voller Nostalgie und hat einen unfassbaren guten Erzählstil.
Dadurch das eben das Spiel schon eine eigene komplettlösung im Inventar von Guybrush hat wird es auch nicht frustig, weil insbesondere das aller letzte Rätsel habe ich nicht verstanden und ohne dieses feature hätte ich googlen müssen. Außerdem konnte ich es zwischendurch mal nutzen wenn ich nicht weiter wusste und dann hat es erst mal nur dezente hinweise gegeben und nicht direkt verraten was ich wie tun muss.
Der Grafikstil der so einen großen Shitstorm bekommen hat ist eigentlich ziemlich hübsch. Ich find es insbesondere schön das die Teile die nicht von Ron Gilbert entwickelt wurden ebenfalls einzug in das Abenteuer gefunden haben und es auch auf diese Teile immer wieder Referenzen gibt.

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Beat: Moon Hunters (PC)
Schön entspanntes isometrisches Action Adventure im Stile eines Rogue-likes, aber mit einem sehr entspannten Schwierigkeitsgrad. Das Spiel möchte in Zyklen eine Geschichte erzählen, wodurch es schon schwer ist, den ersten Durchlauf als richtiges Ende zu sehen. Der erste Zyklus ist geschafft, aber werde mit Sicherheit noch mal hineinschauen. Die Welt ist ganz cool gestaltet mit vielen möglichen Enden, aber ob das Gameplay über die unterschiedlichen Enden hinweg überzeugt, muss sich noch zeigen.

Gestern Abend nach insgesamt über 36 Stunden Deathloop abgeschlossen. Was für ein tolles Spiel! Der Einstieg war leider sehr zäh und weil ich es nur im Game Pass angespielt habe und deswegen meine Toleranz für durchschnittliche Spiele eher niedrig ist, hätte ich es fast abgebrochen. Aber Arkane Studios haben mit Dishonored eine meiner liebsten Spielereihen entwickelt und Deathloop merkt man seine Verwandtschaft an, daher bin ich doch noch was dran geblieben und bin sehr froh darüber.

Im Anschluss noch kurz bei Julianna reingeschaut, aber das ist so gar nicht meins. Ich hasse es mit anderen Menschen zu spielen. Hab daher auch Colts Kampagne komplett offline gespielt.

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Fast vergessen, dass ich das ja auch kürzlich beendet habe. Hatte ich hier gar nicht erwähnt:

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Mario alleine ist heute schön, aber auch ein fast 40 Jahre altes Videospiel. Klar merkt man da die Zeit in der sich Spiele weiter entwickelt haben.
Leider hat Nintendo das Spiel gekillt, aber Mario 35 hatte dieses Spielprinzip echt aufgefrischt.
Wenn man mal die Levels intus hatte dann ergab sich auf einmal ne ganz andere Meta, mit den Items, den vielen Gegnern etc.

Es ist so gemein dass Nintendo uns das weg genommen hat…

Cyberpunk 2077

Mein erster Run. 125 Stunden, habe jeden Scheiß auf der Karte gemacht.

Ich bin am Ende …

… mit Panam und den Aldecaldos aus der Stadt geflohen.

Was mich erstaunt hat, war, was für eine schwere Melancholie sich mit fortschreitender Handlung über das ganze Spiel legt, also insbesondere, wie stark dieses tieftraurige, nahezu trostlose Gefühl sich auf mich als Spieler übertragen hat.

V in der letzten Einstellung plötzlich aus der „third person perspective“ auf dem Basilisk zusammen mit Panam in die Sterne blicken zu sehen, war emotional erstaunlich effektiv.

Und auch Johnnys Geschichte hat mich am Ende nicht kalt gelassen. Seine Wiedervereinigung mit Alt hinter der Blackwall hatte auch etwas sehr abgründig-trauriges, auch gerade nachdem man die auf ihn fokussierten Sidequests gespielt hat.

Der für das Spiel komponierte Soundtrack ist übrigens atmosphärisch sehr, sehr stark.

Insgesamt ist das Spiel eine 9 von 10 für mich.

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Meine Frau und ich haben soeben nach 16h Spielzeit „It Takes Two“ durchgespielt. Das war für mich das beste Spieleerlebnis der letzten Jahre. Es war einfach unfassbar Abwechslungsreich, egal ob Gameplay oder die Welt an sich. Dann war die Story echt witzig und doch emotional. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich es eben mit meiner Frau gemeinsam spielen konnte, aber es war einfach fantastisch.

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Gestern Abend Return to Monkey Island abgeschlossen. Als Fan von Teil 1 und vor allem natürlich Teil 2 kann ich sagen, dass ich rundherum zufrieden bin. Mir hat das Spiel richtig gut gefallen, die Modernisierung haben dem Spiel gut getan, auch wenn es dadurch vielleicht ein bisschen zu einfach geraten ist. Aber der Humor ist immer noch der Alte und alles in allem ist das einfach ein schöner Abschluss einer zu recht hoch gelobten Reihe von Adventures.

Und weil es der Elefant im Raum ist, will ich es auch kurz erwähnt haben. Ich liebe den Grafikstil. Natürlich ist der nicht perfekt und Guybrushs Penisnase ist eine Penisnase, aber das Spiel sieht durchgängig absolut fantastisch aus und ich glaube so viele Screenshots wie hier habe ich selten bei einem Spiel gemacht. Vor allem die zahlreichen Mini-Cutscenes sind wunderschön. Mein Retroherz sieht Teil 2 in Originalgrafik natürlich immer noch vorne, aber das hier zeigt, dass Adventures im Jahre 2022 nicht mehr diesen Pixellook der 90er Jahre benötigen. (Ich gucke euch alle gleichzeitig an, liebe Indie-Devs!)

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Scorn

Vorweggenommen leider eher ein Griff ins Klo, Atmosphäre und Grafik sind echt nice, also manche Bilder hauen einen echt um… aber darüber hinaus hat das Spiel leider wenig zu bieten.

Am Anfang wird man einfach reingeworfen und checkt gar nichts, bin bestimmt 20 min durch die immer gleichen Räume gelaufen, weil ich nicht wusste was ich tun soll. Dann kommt man langsam ins Spiel, man erkundet, man rätselt und ab und zu kämpft man auch. Und da haben wir auch schon einen großen Schwachpunkt des Spiels, das Gameplay, man hat zu Anfang quasi so komischen Speer mit dem man zweimal zustechen kann und dann muss der sich wieder aufladen. Aber die Standardgegner halten halt schon 5 Schläge davon aus, und es spielt sich halt ziemlich dumm, zwei Schläge zu setzen und dann wieder wegzurennen und wenn es halt noch mehr Gegner sind ja prost mahlzeit.

Dann freut man sich später wenn man endlich ne Knarre hat, Problem hier, die Munition ist halt echt krass knapp, und man kann sich sicher sein, sobald man Munition bekommt(was selten der Fall ist), warten im nächsten Raum direkt wieder Gegner. Tja, und dann darf man wieder mit diesem komischen Speer rumlaufen.

Eine Story sucht man halt auch vergeblich, es wird nicht gesprochen, es gibt keine Texte zu lesen oder ähnliches, wenn dann kann man sich nur irgendwas aus den Sachen die man sieht zusammen reimen, aber ich sitz hier und hab eigentlich nach Abschließen des Spiels kein Plan.

Dann passieren kurz vor Ende noch ein zwei Interessante Sachen und du denkst, „Hey, neue Mechaniken, vielleicht jetzt ein paar coole Rätsel“, aber nein das Spiel endet dann einfach ziemlich abrupt. Ich hab sogar danach extra gegoogelt, ob ich was falsch gemacht hab und es noch ein richtiges Ende gibt (es kommen halt nichtmal Credits), aber nein das war’s einfach.

Zum Schluss kann ich halt nur meine Einleitung wieder aufgreifen, bis auf Grafik und Atmosphäre gibt es hier nicht viel, das Spiel ist auch nicht wirklich gruselig oder ähnliches, es ist wenn dann etwas eklig. Wenn man wirklich Bock hat, kann man da mal reinschauen, so nach 4 1/2 Stunden war ich auch fertig. Aber ich muss sagen, also 35-40€ würde ich dafür sicher nicht zahlen, hab’s halt im Gamepass mitgenommen.

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War auch sehr enttäuscht und bin froh es über den Gamepass testen zu können.

Finde es nicht mal wirklich ekelhaft oder verstörend. Keine Ahnung warum so viele austicken wegen dem Stil.

Ich habs selbst nach 15-20 Minuten abgebrochen und dann ein LP geschaut. Danach war ich froh es abgebrochen zu haben. Frag mich auch wie die Devs auf 4-6bstunden kommen, der LP’er bei dem ich geschaut hab spielt seeehr, sehr langsam und war nach 3.5 Stunden durch :sweat_smile:

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Ja ist halt unterschiedlich von Person zu Person wie eklig man das findet, fand’s ganz interessant vom Stil und so von den Bauten her, gibt’s halt einige wirklich schöne Bilder.

Aber hab mich halt auch nie krass geekelt. Das mit dem Wurzelentferner war etwas böse :smiley:

Und ja, wenn’s nicht im Gamepass wäre hätt ich’s wahrscheinlich nie gespielt.

Resident Evil 3: Remake

Actionreicher, aber wenige bis gar keine Rätsel.
Da hat mir das RE2-Remake dann doch besser gefallen.

Aber hey, befriedigend! :upside_down_face:

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:donnie:

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Assassins Creed

Ich hole jetzt die komplette Reihe nach. Hab die bis letzte Woche noch kein einziges Mal angefasst :smiley:
Heute hab ich den ersten Teil abgeschlossen. Bisschen repetitiv die Aufgaben, aber ganz nice zu spielen, auch wenn man das Alter des Spiels deutlich anmerkt. :smiley:

Ab nächster Woche gehts dann mit AC2 weiter. Mal schauen wie weit ich es dieses Jahr mit meinen restlichen 17 Urlaubstage in der Reihe noch schaffe :smiley:

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Noch einmal in deiner Lage sein :beanpoggers:
Ich hab die Reihe (auch natürlich mit Teil 1 beginnend) nachgeholt, als grade Teil 3 raus kam. Und nach dem doch recht eintönigen Teil 1 dann Assassins Creed 2 spielen … ich beneide dich um den Eindruck alleine der ersten paar Minuten.

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Interessant…

Teil 2 hat mir damals RICHTIG gut gefallen. Bisher für mich einer der besten Ableger der gesamten Serie (habe bisher nun diese 2-D-Sidescroller nicht gespielt).

Uiuiui, nach der Aussage (und von @MarcoA) steigen jetzt aber meine Erwartungen an AC2 :smiley:

Ohne Übertreibung, aber ich gehe fest davon aus, dass du nach den ersten paar Minuten, bis dann der Titel angeblendet wird, du schon mehrmals gejubelt haben wirst. :beansmirk:

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