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WIR SIND SCHON DA! - Die Ecke rund um LGBTQIA+ Themen

Und weil es noch gerade aktuell ist, aber zum Thema Elliot Page, was gerade zum Thema Outing wichtig ist und viele nicht wissen/wissen wollen (aus 2017):

Page, a high-profile gay actor known for the films Juno and Inception, accused Ratner of encouraging another woman to have sex with her, saying: “You should fuck her to make her realize she’s gay” during the making of X-Men: The Last Stand.

I was a young adult who had not yet come out to myself. I knew I was gay, but did not know, so to speak. I felt violated when this happened … This man, who had cast me in the film, started our months of filming at a work event with this horrific, unchallenged plea. He ‘outed’ me with no regard for my well-being, an act we all recognize as homophobic.”

The actor Anna Paquin, one of the X-Men stars, backed Page’s account on Friday, tweeting, “I was there when that comment was made. I stand with you.”

Und ja, es gibt immer Gerüchte, wer was ist. Aber wie oben beschrieben, es ist unsere Reise und es geht niemanden etwas an, außer wir sagen, nö, ich erzähle gerne davon.

Auch wenn ein „Outing“ heute längst nicht mehr so extreme Ausmaßen hat noch wie früher oder wie in anderen Ländern … Wann/Wie/Weshalb ist unsere Sache. Ja, ich wünschte, niemand sollte damit ein Problem haben. Aber - ich hab selbst gut 25 (?) Jahre damit gewartet. Obwohl - im Nachhinein, es eigentlich fast jeder wusste. Aber es war meine Entscheidung.

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Ich sehe dieses Thema so wie Religion. Jeder kann das sein, was er will.
Solange man andere Leute damit nicht belästigt.

Was ist Belästigung für mich? Nun, wenn man mich z.b. konvertieren will. Sei es penetrante Glaubensleute, die sagen "ja, der eine wahre Gott „Kurt“, habe die Welt erfunden. Oder die Veganer, die mit jedem zweiten Satz sagen müssen, wie viel bessere Menschen sie doch sind.

Und nur weil ich Leute nicht mit „euer Hochwürden“, „mr besserer Mensch“, oder halt „they“ anspreche, heißt das nicht, dass ich nicht gut finde, was sie machen.
Nur weil jemand einer Minderheit(Sei es Religion, Geschlechtsidentität, Hautfarbe, Essenpräferenzen, etc) angehört, egal welcher Form, muss ich sie nicht wie special snowflakes behandeln. Ich versuche alle und jeden gleich zu behandeln.

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Manchmal ist Schweigen dann halt doch wirklich Gold

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Nö. Es heißt nur dass du sie nicht respektierst.

Was hiermit dann auch nochmal verdeutlicht wäre.

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Wenn dann auch das zitieren, das gehört dazu.

Also sollen deiner Meinung nach Minderheiten wie special snowflakes behandelt werden? Oder wie habe ich den Satz zu verstehen?
Das wäre ja aber das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung.

Es ist also in deinen Augen respektlos, wenn ich alle gleich behandle.
Schade.

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Sorry, aber bei Begriffen wie „special snowflakes“ bin ich aus der Diskussion raus. Ich hab die Erfahrung gemacht dass es nichts bringt mit Leuten zu diskutieren die das Verwenden.

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Alleine dass du den Begriff Special Snowflakes benutzt zeigt dass du sie nicht respektierst oder akzeptierst. Wo ist das Problem jemanden mit dem Pronomen anzusprechen mit dem die Person sich wohl fühlt?

Du hättest auch einfach die Finger still halten können und den Thread meiden, statt hier zu provozieren.

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Ah, google sagt, special snowflake ist eine abwertend Bezeichnung, so hatte ich die bislang nicht wahr genommen. Das sollte nicht abwertend gemeint sein. Ich hielt es nur für den richtigen Ausdruck. Tut mir leid.
Den Ausdruck, den ich meine umschreibe ich dann mal. Was ich als special snowflake meinte, war als "etwas besonders, anders als die Anderen, auffällig(nicht negativ behaftet), halt eine spezielle Schneeflocke, die gleich ist, aber auch anders. "

Grundsätzlich habe ich damit kein Problem. Aber es verkompliziert alles. Muss ich erst nachfragen, wie eine Person angesprochen werden will und sie dann ansprechen? Und was ist, wenn ich es nach einem Monat vergessen habe, weil es mir entfallen war. Bzw das richtige Pronomen vergessen habe, mit dem die Person angesprochen werden will.
Es löst Unsicherheiten bei einer normalen Anrede aus, was denn nun die Richtige ist. Und in meinem Fall habe ich eh schon arge Probleme/Unsicherheiten Leute anzuschreiben/sprechen.

Ja hätte ich. Ich wollte mich aber eben dazu äußern, dass ich LGBTQIA+ genau so respektiere, wie alle anderen Menschen auch. Und niemand eine Spezialbehandlung bekommt.

Sprichst du auch alle Leute mit „Du“ an, weil du deren Namen vergisst?

ja sollte ich nicht per du sein dann mit sie

Es wär echt so vielen Leuten damit geholfen, wenn wir nach-Pronomen-fragen oder noch besser; sich-mit-pronomen-vorstellen einfach normalisieren würden.
Und nicht nur bei Leuten anwenden die „anders“ aussehen.

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auf Discord fällt mir immer öfter auf, dass beim Namen oft in eckiger Klammer das entsprechende Promomen dabei steht. Das jetzt noch ins RL bringen

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Bei Twitter in den Bios habe ich es auch schon oft gesehen.

Genau!

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eigentlich wär das doch nicht mal so kompliziert:
„Hi, ich bin they Sam“ zum Beispiel

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Jetzt wo du es sagst, passiert es manchmal ja bereits. Leider habe ich es bisher nur bei der/die gehört: „Hey! Ich bin die Nina/der Lars!“

Ich habs bisher auch nur im binären Kontext gehört, auch weil die eine Transperson in meinem Umkreis wenig Wert auf Pronomen legt und sagt: „nehmt das, was für euch am einfachsten ist“

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Ich sag’s mal so:

Wer in ein Tiroler Tal fährst und nachdem schon mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass wir uns grundsätzlich mit du anreden, weiterhin das Sie verwendet, da werden die Bewohner sich das Maul zerreißen.

Wer vor Gericht bist, und die Anwesenden mit Du anredet, obwohl mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass gerade bei Gericht ein Sie angebrachter wäre, der muss sich nicht wundern, wenn die Person als unhöflich gilt.

Ich kann dir nicht vorschreiben, wie du dein Leben führen willst. Es gilt als unhöflich, gerade in einem Thread rund um das Thema LGBTQIA+, die falschen Pronomen zu verwenden.

(Und btw. das gleiche gilt übrigens für die dauernden Vorurteile gegenüber Veganern. Kenne da inzwischen viele, die sich vegan ernähren, aber wegen so doofen Kommentaren wie

das geheimhalten, weil es einfach verletzt und nervt. Glaub mir, den meisten ist es scheißegal wie sich andere Leute ernähren und nur die wenigsten wollen jemanden konvertieren. Im Gegenteil, oft kaufen die extra für mich nicht veganes Essen, weil sie gute Gastgeber sein wollen.)

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