6. Autorenwettbewerb - 16.02.2025

Auch schön zu sehen, dass du noch hier bist! :beanhug:

Und ich überlege schon auch, eventuell mitzumachen :smile:
Hätte glaub ich Bock!

Heute ist es endlich soweit! Die Stifte können gezückt, die Tastaturen in Stellung gebracht werden!
Das Thema dieses Wettbewerbs lautet:

Energie

Ich wünsche euch allen ganz viel Spaß und Erfolg beim Schreiben!!!

6 „Gefällt mir“

Oh. Jetzt erst entdeckt. Vielleicht kann ich mir ja etwas Zeit freischaufeln und was runtertippen.
Ich hätte ja schon Lust. Grad nur viel um die Ohren.

2 „Gefällt mir“

Du hast den Gag „Ab heute seid ihr autorisiert, zu schreiben“ liegen lassen. :eddyclown:

4 „Gefällt mir“

Ihr Lieben! Knapp die Hälfte der Schreibzeit ist rum.

Ich hoffe, die Muse ist euch eher wohlgesonnen als mir :sweat_smile: Ich finde kein gutes Ende für meine erste Idee, hänge aber zu sehr daran, um mit einer anderen neu anzufangen.

Ihr habt noch gut elf Tage Zeit!

3 „Gefällt mir“

Boah, schwierig.
Ich hätte nicht gedacht, dass Kurzgeschichten so schwer sind.
Genug Spannung in so einen kurzen Text zu bekommen ist echt nicht ohne.
Meine bisherigen Versuche sind alle, selbst in der Rohform, zu lang oder wenn sie kurz genug sind, zu steril geschrieben. :smiley:

3 „Gefällt mir“

So, fertig :partying_face:
Jetzt darf ich den Text nur nicht mehr anschauen, sonst fallen mir wieder 5000 Sachen ein, die ich doch noch hätte ändern können :beanlurk:

7 „Gefällt mir“

Zählt der Titel zu den max. 2.000 Wörtern dazu?

Ich würde sagen, Nein :slight_smile:

1 „Gefällt mir“

wie passend, irgendwie bringe ich nicht die Energie auf, was über Energie zu schreiben :simonhahaa:

4 „Gefällt mir“

Ging mir bis gestern ähnlich. Dann floss die erste Schreibenergie zu diesem Thema. Das wird auch bei euch :beanpride:

2 „Gefällt mir“

Ich hab das andere Problem.
Nach 1000 Kürzungen bin ich immer noch 370 Wörter drüber und das Ende so verkürzt, dass es mir gar nicht mehr gefällt.
Ich kann aber auch davor nichts weg nehmen, weil mir sonst die Substanz für das Ende fehlt.

2 „Gefällt mir“

Hab schon vor ein paar Tagen abgegeben und absichtlich nimmer reingeschaut. Iwo Bammel, dass das kompletter Blödsinn geworden ist. :sweat_smile:

3 „Gefällt mir“

Habe auch gerade abgegeben und freue mich schon so sehr auf eure Geschichten :beancomfy:

1 „Gefällt mir“

Sehr cool, danke für die Organisation! Habe auch mal was eingereicht und bin gespannt zu sehen, was andere hier schreiben.

2 „Gefällt mir“

Es geht auf den Endspurt zu!

Nachdem sie diesen Satz in ihr Handy getippt hatte, dachte sie wieder mit Unbehagen an den Rohentwurf ihrer Geschichte, der dringend überarbeitet werden musste.

Ihr habt jetzt noch genau 24 Stunden Zeit!

immerhin was eingereicht yäy :beanderp:

7 „Gefällt mir“

Ihr Lieben!

Damit ist die Einreichungsphase des diesjährigen Autorenwettbewerbs beendet! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!! :smiley:

Ich habe alle Geschichten nach dem Zufallsprinzip sortiert, jeweils die Umfragen erstellt und das Ganze an einen Forenmod weitergeleitet, der bis spätestens morgen einen geschlossenen Thread daraus machen wird. Dann könnt ihr alle Geschichten lesen und dafür abstimmen! Freut euch darauf, es sind echt tolle Texte geworden :beancute:

Gerne könnt ihr euch hier über die Geschichten unterhalten, kleine Reviews dazu schreiben, wenn ihr mögt, und euch einfach weiterhin über den Wettbewerb austauschen!

EDIT: Und hier auch schon der Link zum Voting!

7 „Gefällt mir“

Na, dann mache ich mal den Start:
Ich habe mir direkt gestern Abend „Sternengrab“ durchgelesen um sie einfach wirken zu lassen, heute morgen noch mal um den Eindruck von gestern zu hinterfragen und eben dann noch mal mit „analytischem Blick“.
Ich packe es mal in Spoiler, damit ich niemanden aus versehen beeinflusse. :slight_smile:

Grundsätzlich ist es eine spannende Geschichte mit einer kreativen Idee und dichter Atmosphäre. Die Geschichte hat ein paar Eigenarten die meinen „Lesetyp“ leider überhaupt nicht ansprechen.
Ich will der Geschichte nicht absprechen, dass sie gut ist, aber die trifft einfach nicht meinen Geschmack.

Warum?
Mir sind die Beschreibungen zu blumig, ausführlich und überladen.
Lange Absätze, die mit Adjektiven und blumigen Substantiven geflutet sind.
Das ist einfach nicht meins. Das ermüdet mich schnell.

Anstatt der vielen ausschweifenden Beschreibungen hätte ich mich über wörtliche Rede gefreut.
Ein Gespräch zwischen Mariel und Kraahm darüber, wie krass alles aussieht, hätte auch die Schönheit und Absonderlichkeit der Höhle transportiert, aber es nicht so trocken gemacht.

Das bringt mich zum nächsten Punkt:
Es gibt auch sonst keine wörtliche Rede. Das nimmt den Protagonisten leider viel Potenzial und ich schaffe es nicht Verbindung zu den beiden aufzubauen.

Dann auch manchmal Sprünge, die ich nicht immer soo nachvollziehbar finde:
„Taumelnd schleppte sich Mariel zu dem, was einmal ihr Heim gewesen war und ihre Tränen wuschen den Staub von den Felsen.
/
Als sie erwachte war es dunkel.“

"Die Wand war voller Zeichnungen, die eine erschreckende Geschichte erzählten.
Geschichte
Mit pochendem Herzen blickte Mariel am nächsten Morgen auf das Portal. Neben ihr stand der Bergführer Kraahm. "

Da hab ich mich ein paar Mal gefragt, ob ich was überlesen habe, oder die Lücken gewollt sind.

Oder kleinere Ungenauigkeiten:
„Hier blühte das Leben. Doch von den prächtigen Pflanzen und den verwunschenen Tieren war kaum etwas geblieben.“
Blüht nun hier das Leben, oder ist kaum etwas davon geblieben?

Dafür finde ich den Kniff am Ende, dass Kraahm seine Seele „mit Delay“ opfert und wie es gezeigt wird, sehr gelungen.

In Summe eine Geschichte mit einer guten Idee, einem spannenden Ende und vielen schönen Elementen. Aber leider für mich der falsche Stil, der mir die Geschichte zu umständlich macht.

Vielen Dank, dass du diese Geschichte geschrieben und mit uns geteilt hast! :slight_smile:

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Ich schieb direkt die nächste hinterher. „Was auch immer uns antreibt …
Auch diese habe ich direkt gestern gelesen, dann heute morgen und jetzt vor dem Verfassen dieser Nachricht noch mal mit anderem Blick.

Handwerklich meiner laienhaften Einschätzung nach ein sehr guter Text.
Eine atmosphärisch dichte, klug formulierte Kurzgeschichte mit treffender Gesellschaftskritik und feinem Humor.

Ich liebe den Wechsel zwischen tiefgründiger Reflexion und ironischen Kommentaren - dazu immer im Hinterkopf, dass es eigentlich ein hartes Thema ist.
Besonders gefallen hat mir, dass man über den Zustand der Protagonistin wenig direkt erfährt und nur erahnen kann. Ein Stapel ungewaschene Wäsche auf dem Bett, ein Wasserfleck mit (vielleicht) Schimmel, der nicht untersucht oder gestrichen wird, gepaart mit der mangelnden Energie aufzustehen macht einem klar, was los ist.

Auch wenn man natürlich nach dem Ausflug in die Liebesschnulze, die übertrieben schmalzig dargestellt wird, weiß, was einen bei Karriere und Altruismus erwarten wird mag ich den Stil.
Überlegung → Thema pointiert anreißen → verwerfen.
Kurzweilig geschrieben und dann mit dem Ende noch den Bogen zur Realität geschlagen - so lustig die Überlegungen und Tagträume auch dargestellt sein mögen, das Ende kommt dann realistisch bitter und der einzige echte Antrieb ist ein „Muss ja“.

Und ich glaube nichts trifft die Last einer Depression so gut wie dieses Ende:
„Sie atmete ein, sie atmete aus – und stand auf.
Eine großartige Leistung.
Kein Applaus.“

Starke Geschichte.

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