Ich hab nen Magister, soviel dazu.
Ich würd dir auf alle Fälle mal raten, dich mit Fachliteratur auseinanderzusetzen und dich nicht auf ein „Gefühl“ oder „Eigenerfahrung“ zu setzen. Da gibt es genug, was nachzulesen ist.
Vorschläge meinerseits (kleine Auswahl):
- Tiemeyer, Ptock: Gebrauch geschlechtsübergreifender Personenbezeichnungen in: „Sprache · Stimme · Gehör“ im Jahr 2016
- Irmen, Steiger. „Zur Geschichte Des Generischen Maskulinums: Sprachwissenschaftliche, Sprachphilosophische Und Psychologische Aspekte Im Historischen Diskurs / On the History of the Generic Use of the Masculine Gender: Linguistic, Philosophical, and Psychological Aspects in Historical Discourse.“ Zeitschrift Für Germanistische Linguistik 33.2 (2006): 212-35.
- Butler: Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen (2009, Berlin)
- Gildemeister: Doing Gender: Soziale Praktiken der Geschlechterunterscheidung, In: Ruth Becker, Beate Kortendiek (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. (2004, Wiesbaden)