Ich fühl das.
Ich habe aber mein Leben lang einen gewissen Grundoptimismus in mir. Die innere Überzeugung dass sich schon alles irgendwie gut ausgehen wird. Und es war ja in meinem Leben im Prinzip immer so. In den ganz großen Dingen zumindest. Klar, gibt immer up´s and down´s, schlimme Dinge passieren auch, manchmal entsetzliche - aber trotzdem, wenn man das ganz Große betrachtet ist immer alles irgendwie OK gelaufen.
Dieser Grundoptimismus wird in den letzten Jahren manchmal hart auf die Probe gestellt ![]()
Ich habe auch Tage oder Momente wo ich das Gesicht in die Hände lege und denke „Fuck Alter, alles geht kaputt. Alles geht den Bach runter und wir halten es nicht auf“. Vieles ist auch einfach zum verzweifeln und Angst haben. Und so Momente kann man sich auch erlauben, das ist völlig okay. Aber es hilft halt auch nicht weiter. Irgendwann straff ich mich dann und denke mir „scheiss drauf, muss ja. wird schon irgendwie.“ Und dann gehts weiter. Hilft dann auch mal 1-2 Tage keine oder wenig Nachrichten zu gucken/lesen und einfach mal eskapistisch in eine andere Welt entfliehen mit Games.
Ohne diesen Optimismus wäre ich wahrscheinlich verloren. Sich in Zynismus zu flüchten ist meiner Meinung nach eine eher schlechte Idee @HerrNie . Weil Zynisch sein eine eher negative Eigenschaft ist die auf lang dazu führt das man sich an nichts mehr richtig erfreuen kann weil man alles nur noch durch diese Zynik-Brille betrachtet.
Aber Standartrezept hab ich nicht. Denkt immer daran die Welt ist schon vorher durch richtig schlimme Zeiten gegangen und wir (als Menschheit) haben´s bisher irgendwie trotzdem immer geschafft. Und lasst euch von den Medien nicht in den Kopf setzen die Welt steht jeden Tag am Abgrund.