Ich hatte eben mit dem lieben @RetroDima einen Twitter Dialog nachdem ich seinen Info Post bezüglich kommenden BeansJam Mobile erblickt hatte.
Da ich keine Ahnung von Spiele- Entwicklung/Vermarktung habe, kann ich nur als evtl. Konsument mein Eindruck schildern, darum finde ich den Beruf des Spieleredakteurs auch wichtig in der heutigen Zeit, aber das schweift vom Thema ab.
Ich habe im Verlauf der BeansJams schon schöne Ansätze gesehe, wenn ich nun auf das kommende Thema und in Sachen Mobile Gaming schaue bekomme ich bisschen Frust.
Die Spiele im Play Store (kann nur aus der Sicht eines Android Nutzers mein Anliegen schidern) sind gefühlt in einer unendlichen Masse vorhanden, man verliert schnell den Überblick.
Im Free2Play Sektor gibt es für mich persönlich zwei Arten von Spielen, die einen sind voll Werbung oder sie besitzen eine Bezahloption, um Dinge zu erleichtern. Beim letzteren wird es sehr oft eine unfaires Verhältnis, wo man am Ende genervt ist. Man ist nicht genervt, weil man die Spieldesign schlecht findet, sondern man merkt das man geködert wurde und nun nicht weiter wie machen kann wie erhofft. Bezahl, nimm den Nachteil hin oder deinstalliere das Spiel heißt es dann, dann wünscht man sich doch lieber eine Werbung alle zwei Minuten, die einen aus dem Spielerlebnis reißt.
In beiden Fällen sind die Spiele dahinter nicht schlecht, sonst würde ich sie schließlich nicht ausprobieren und Zeit investieren, ich denke ich bin nicht der einzige der so Mobile Games Erfahrungen gesammelt hat.
Also warum bauen Spiele so Mechaniken ein und warum sind manche so unfair, ich persönlich sehe neben der Ähnlichkeit mit Lootboxen auch den Punkt, dass anders die Entwickler kein Geld sehen oder Aufmerksamkeit bekommen und sich nicht trauen ein einmal bezahl Verkaufskonzept zu benutzen, da wird lieber auf bewertes gesetzt, um irgendwie was vom Kuchen zu bekommen.
Was hat das nun mit GameJam zu tun?
Wie eingangs erwähnt finde ich einige Ansätze/ Ideen bei den bisherigen Jams toll.
Ich wäre zB bereit bei manchen Spielideen einfach mal 5€ zu spenden, um nachdem ganzen Spass, die Idee zu einen Spiel zu formen, was nicht zu gemüllt ist mit Schrott, wo kein Existenz oder Firmen hinter steckt für die es Gang und Gebe ist, so den Markt zu überfluten.
Natürlich müssen die Leute, die das beim Jam gemacht haben, auch Bock haben das weiter zu verfolgen, aber ich wäre auch nicht böse, wenn es ein kleines aber ehrliches Spiel ist, was vielleicht alle drei Monate angepasst/verbessert wird oder ab einen Entwicklungsstand gar nicht mehr.
Finde die BeansBubble wäre schon eine Spielwiese womit man Leute ermutigen könnte nach einem Jam durch Feedback und Hilfe, was Platz zu geben sich auszutoben, weiterhin Erfahrungen zu sammeln.
Hoffe es klar geworden, dass es mir persönlich eher um die Präsenz geht, hey es gibt da draußen auch Spiele, die kommen ohne den Mist aus, der mich stört, die eine Spielidee zeigen.
Wie seht ihr das, würdet ihr einer GameJam Idee Geld spenden, wenn diese damit versuchen ein Konzept so gut es geht mit ihren Mitteln (Zeit/Erfahrung) zu unterstützen?
LG
(Ich schaue gleich mal, ob die Sätze Sinn ergeben und verständlich sind, Legastheniker Dinge, kann also sein, dass ich nachdem ich bisschen Abstand vom Text genommen habe, ordentlich editiere)