Ja, für dich ist es schade, aber wenn sie ihre Priorität anders setzen und das zugunsten eines Kindes, ist das weder Fixation noch was schlechtes, wie du es hier oft darstellst. Es ist schön, wenn Leute sich verantwortlich fühlen und gerade, wo Kinder klein sind und einen brauchen, dabei sein wollen. Jeder hat da seinen eigenen Maßstab.
Freundschaften gehen auch ohne Kinder kaputt, da sich Leute weiterentwickeln oder es einfach nicht mehr passt.
wenn jemand sich weigert das Kind mal einfach an einem Samstag ein paar stunden dem Vater zu überlassen, um mal was alleine mit der Person zu machen, bzw etwas wo keine Kinder dazu passen (Kino, Bar, etc) kann man dann von fixiert sprechen ?
Will mich an dem Wort auch nicht aufhängen, hab es eben benutzt weil mir das in den Sinn kam
@MaxiMabuse
wahrscheinlich meint @Twisted-Chi das, weil du mich so angehst, obowhl ich nur beschreibe was ich sehe
Nö, sondern davon, dass der Vater ggf. kein Interesse zeigt und man es ihm nicht zutraut, auf das Kind aufzupassen bzw. keinerlei Vertrauen hat. Deiner Schilderung nach sind die Väter in deinem Umfeld ja so.
Ansonsten frag einfach mal deiner Schwester und akzeptiere, dass ihr Kind auf der Prio 1 ist und sie vllt. auch ihre Freizeit so gestalten will. Bar, Kino und co. rennen ihr tatsächlich nicht weg und irgendwann sind Kinder keine 3 mehr.
Die Freunde vllt^^
Aber keine Ahnung, wie haben im babyreichen Freundeskreis unsere Veranstaltungen einfach auf den nachmittag gelegt und wer danach noch abends in ne Bar will, macht das oder nicht.
Kenne das von ner Kollegin hier auch.
Das liegt aber weniger am Partner, sondern einfach daran, dass sie nicht ohne Kind sein will.
Ich persönlich finde das kann durchaus auch schnell unangenehme Effekte mitbringen (Helikopter) wenn das Kind dadurch verlernt selbstständig zu werden.
Eigene Persönlichkeit aufgeben finde ich daneben auch nicht sonderlich gesund, was ja so das ist, was @Angrist auch so Indiziert hat (wenn ich das richtig verstanden habe)
Frage wäre nur, ob’s dafür nicht generell Ben separaten thread hat, mit Dating hat das ja jetzt nicht mehr viel zu tun
Manchmal würde man eben einfach mal etwas mit jemand gerne alleine machen, bzw ohne Kinder und sich auch unterhalten können ohne das man so reden muss dass es für das Kind angemessen ist bzw dinge die das Kind nicht hören soll.
und klar treffe ich mich auch mit Freundinnen die Kinder haben ab und an, aber das bedeutet eben dass man keine 5 Minuten mal in Ruhe reden kann weil das Kind eben immer mal wieder bespasst werden will, weil dann ist ja „onkel Angrist“ (bin nicht der Onkel, aber nennt mich eben so) und der ist ja selten da und dann will das Kind einem 1000 Sachen zeigen und mit einem spielen.
Und klar, ist es ja immer die Entscheidung derer die das Kind haben was sie nun machen, das streite ich ja nicht ab, finde es nur manchmal schade.
Für Aussagen in diese Richtung wurde mir hier verbal ein Galgen gezimmert, Achtung
Was eben schon darauf hindeutet, dass die Mutter da zu sehr drauf fixiert ist.
Bei uns sind auch die Kinder Prio #1, aber trotzdem darf jeder seinen Freiraum haben.
Es ist für die Kinder ja auch nicht sonderlich toll, immer nur die Mutter um sich zu haben, obwohl Papa, Großeltern etc. eine Ressource sind.
Die Kinder meines Schwagers bspw. haben in ihren teilw. 16 Jahren noch nie bei den Großeltern übernachtet, obwohl sie jedes fucking WE dort abgammeln. Und zwar weil ihre Mutter die reinste Glucke ist, nicht weil sie nicht wollen.
Will sagen: reine Prio auf Kind und das gesamte Umfeld fällt runter KANN für Mutter + Kinder auch schlecht sein. Wenn die Kinder älter und selbstständiger werden, guckt die Mutter dann blöd aus der Wäsche.
Ich weiß nicht, wie alt die Kinder sind, aber ich kann dir versichern, dass selbst diese Mütter irgendwann wieder die Zeit haben, dass sie sich Zeit für dich nehmen. Und klar ist es nervig und klar ist es anstrengend, wenn die Kids klein sind, aber das ist halt so. Ich habe das bei meinen Freunden nie hinterfragt, sondern hingenommen. Aber vllt. bin ich da allg. anders drauf, da meine Freunde verstreut leben und man sich eh nicht regelmäßig trifft
Schichtdienst bzw. komplett unterschiedliche Arbeitszeiten können genauso (kinderlose) Freundschaften killen. Manchmal ist es halt so, dass Lebensrealitäten nicht mehr kompatibel sind oder man Kompromisse eingehen muss.
Mit besagter Freundin habe ich mich btw. zum ersten Mal wieder alleine treffen können, als die Große 5 war. Jeder hat sein eigenes Tempo, entweder gehst du da mit oder halt nicht.
Dass sagst du als ein verantwortungsbewusster Vater, der sich Zeit für seine Kinder nimmt und sich kümmert. Ich kenne leider einige Mütter, die Partner haben, die Kinder wie ein Hobby betrachten, d.h. wenn sie Bock darauf haben und nur die spaßigen Sachen machen. Ich weiß nicht, wie viel Kontakt du mit solchen Müttern hast, aber die empfinden nicht so aus Obsession, sondern, weil sie keinen anderen Weg sehen.
Familien sind individuell und verschieden, von Außen betrachtet ist es immer leicht zu beurteilen.
Das ist halt auch purer Luxus Großeltern zu haben, in der Bähe und kompetent.
Ja schon einigermaßen häufig, auch durch meine Arbeit. Und durch das, was ich oben schon beschrieben hab.
Aber da sehe ich auch die Mütter in der Verantwortung zu sagen „Moment Freundchen, du beschäftigst dich jetzt gefälligst mal mit deinem Kind. Zu Kind machen gehört auch Kind betreuen.“
Viele Männer machen das so, weil sie es nicht anders erlebt haben und auch nie dafür kritisiert werden.
Natürlich ist es besser, wenn die das intrinsisch machen. Aber die Mutter darf da ja gerne auch einfordern.
Du, dass sehe ich genauso und bin dabei, denen das zu verdeutlichen. Ich bin der Meinung, Kinder sind eine gemeinsame Verantwortung und Kompromisse eingehen.
Leider leider ist oft das Missvertrauen so sehr da oder die Kraft fehlt, sich dem anzunehmen.
Ich wollte jedoch nur Mal ein Gegenbeispiel darlegen, dass nicht jeder Elternteil krankhaft obsessiv ist, wenn er seine Kids im jungen Alter nicht abgeben will. Wenn wer damit nicht zurechtkommt, muss für sich überlegen, ob er die Freundschaftt so noch fortführen will.
So, damit habe ich alles geschrieben und entfernt sich signifikant von der Grunddiskussion.
Da frag ich mich ja eh, warum man sich überhaupt für ein Kind mit diesem Partner entschieden hat.
Ja, ist ja richtig. Aber @Angrist hat ja aus erster Hand beschrieben, das klingt schon wirklich sehr nach „Fixierung“ für mich als Außenstehenden.
Auch hier würde ich aber auch sagen, dass sich das verjagte Elternteil aber auch durchsetzen muss. Sowas darf man gar nicht zulassen.
Auch hier wieder als Bsp. meine Schwägerin. Egal was mein Schwager zu den Kindern sagt, sie revidiert es zu 95% direkt und redet dagegen. Kein Wunder dass die Kinder nie wissen wie sie sich verhalten sollen.