Dating Thread II

Ich glaube diese Diskussion gab es hier schon mehrfach.
Ob es da richtige Studien gibt oder nur Dokus bei Youtube gibt, aber im allgemeinen ist es bei den Plattformen oft so, dass die Männer ewig lang keine Likes bekommen und die Frauen sich davor garnicht retten können, wodurch Frauen eher die Wahl haben als Männer.

Ob das jetzt an Männern liegt die einfach alles liken und ob das der Fau irgendeinen Vorteil gibt (Ich meine da sind dann ja auch Männer dabei die nicht passen) weiß ich nicht. Aber Thema war es hier schon oft.

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Also mir ist auch klar, dass das einfach Mutmaßungen waren, wie das System funktionieren könnte und keine subjektive Ansicht oder Meinung! Nur kam es mir so vor, als würden Frauen hier ein bisschen zu Mittätern eines wirklich beschissenen Konzepts gemacht werden, aber da sind (wenn) echt alle dran Schuld. Und wenn nur deshalb, weil sie solche Apps, die potentielle Partner*innen zur aussuchbaren Ware werden lassen, überhaupt benutzen.

In fast allen Ländern und Dating Apps gibt es mehr Männer als Frauen und Männer swipen mehr nach rechts als Frauen.
Daher bekommen Frauen im Schnitt mehr Likes als Männer.
Dabei ist immer zu beachten, dass man mit Statistik nicht für das einzelne Individuum sprechen kann.
Kann mir da nämlich auch vorstellen, dass es für Frauen bei denen es nicht mit Online Dating klappt, nicht gerade schön ist zu hören, dass sie es ja viel leichter haben.

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Ich bin für Vorschläge von Alternativen, für die ich das Haus nicht verlassen, sehr dankbar ^^

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Frauen haben es definitiv leichter in Kontakt zu kommen als ein Mann mit gleichem Attraktivitätslevel.
Mehr Kontakte bedeuten aber nicht auch mehr Qualität. Frauen und Männer haben einfach unterschiedliche Probleme auf diesen Apps aber verlieren tuen wir alle gemeinsam :beanhug:

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Theorethisch könnte man das ja sogar jeder für sich selbst testen.
Für die die sagen „ne ist bei Mann/Frau nicht so, kann nicht sein“

Ai generated Bild nehmen und mit ein paar Fake Daten in Tinder reinwerfen


Profil grob ausfüllen und dann mal abwarten.

Aber wäre eben unethisch den realen Usern der Plattform gegenüber.

Ich hab mal den Satz gelesen

Dating for women is searching for clean water in a dirty swamp.
Dating for men is searching for clean water in a desert.

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Ohne da jetzt eine große Diskussion aufmachen zu wollen, würde ich da aber vorsichtig einwerfen bzw ergänzen, diese Aussage umzudrehen, dass die Schuld bei den Drogen liegt, ist genauso unscharf.
Da spielen viel mehr die Syteme eine Rolle, egal ob gesamtgesellschaftliche, gesetzliche, legale oder illegale, die sich da einklinken und Kapital daraus schlagen und durch die Suchtkranke zu aussätzigen und kriminellen hochstigmatisiert werden, die man am besten gar nicht anschaut.
Für viele ist ja schon jemand, der sich am Wochenende MDMA und Speed reinschmeißt mit vorsicht zu genießen.

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Schon mal Teletext probiert?

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Wenn man das Haus nicht verlassen möchte oder kann, dann schränkt das natürlich die Gelegenheiten ein, zu denen man neue Leute kennenlernt, das verstehe ich schon. Und natürlich war meine Aussage auch ziemlich polemisch, weil ich, je länger ich über das Konzept solcher Apps nachdenke, sie immer problematischer finde. Nichtsdestotrotz habe ich auch schon Dating-Apps benutzt und ich will auch nicht ausschließen, dass ich mal wieder eine nutze. Das nur dazu.

Ich würde fast schon sagen, dass die offensichtlichste Alternative zu Dating-Apps ist, zum Speeddating zu gehen oder sich wirklich explizit verkuppeln zu lassen. Beides finde ich sehr ähnlich, aber trotzdem noch schöner als Dating-Apps, weil es das Menschliche nicht so in den Hintergrund rücken lässt. Ansonsten muss man vielleicht völlig aufgeben, in neuen Bekanntschaften in erster Linie nach einem Partner bzw. einer Partnerin zu suchen und das bedeutet, dass man einfach das macht, was man eben macht, um neue Leute kennenzulernen - auch virtuell.

Aber das hängt vermutlich auch wieder ein bisschen davon ab, wie man persönlich an eine Beziehung herangeht und evtl. auch wie gut/weniger gut man mit dem Singlesein klarkommt. Da gibt es natürlich auch kein Richtig oder Falsch. Ich z.B. bevorzuge es, einen Menschen schon besser zu kennen, bevor ich ihn „date“. Natürlich kann da schon ziemlich früh romantisches Interesse vorhanden sein, aber jemanden vorrangig deshalb kennenzulernen, weil ich eine Beziehung haben möchte und nicht, weil mich die Person interessiert, ist für mich irgendwie die falsche Reihenfolge. Aktuell lerne ich selbst kaum neue Leute kennen, weil ich mich in meinem Freundeskreis sehr wohl fühle und zu wenig meine comfort zone verlasse, aber dann muss ich bei meiner Herangehensweise eben auch damit klarkommen, Single zu bleiben. Das fühlt sich für mich aber dennoch besser an als lauter Männer rechts oder links zu swipen (und für diese erst einmal nur eine Alternative von vielen Frauen zu sein) und zwischen ewig gleichen Gesprächen zu hoffen, dass es irgendwo funkt.

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dazu sind eben Leute nötig die das arrangieren.

Ja, das ist wahr… und? Selbst wenn man Leute hätte, die das theoretisch arrangieren könnten, kann es ja sein, dass die niemanden kennen, mit dem sie einen verkuppeln könnten/würden. Ich wollte nur Alternativen nennen, die im Vordergrund den Gedanken haben, eine Beziehung zu erwirken, aber m. E. „humaner“ sind als Dating-Apps.

Ich hab auch Freunde, die, als sie neu in eine Stadt gezogen sind, Freundschaften über Facebookgruppen geschlossen haben. So kann man seinen Freundeskreis auch erweitern. Und ich will überhaupt nicht sagen, dass es leicht wäre, Freundschaften zu knüpfen (ich würde mich bestimmt sehr schwer damit tun, einfach mal Leute über Facebook zu treffen). Nur - und das ist jetzt bestimmt sehr diskutabel - muss man sich vielleicht überlegen, ob man wirklich bereit für eine Beziehung ist und alles, was das so beinhaltet, wenn man es nicht schafft, aus seiner Komfortzone herauszukommen und allgemein Menschen kennenzulernen. Ich selbst war schon öfter an dem Punkt, wo ich mir einen Partner gewünscht hätte, aber mich nicht getraut und auch eigentlich nicht gewollt habe, aus meinem Schneckenhaus rauszukommen. Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, dann wäre eine Beziehung zu diesen Zeiten für mich bestimmt nicht ideal gewesen und emotional ziemlich anstrengend (für beide Parteien).

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Wollte nur mal zwischendrin erwähnen, da ich mich mal dazu durchgerungen hab nach drängen von nen Freund:

God damnit, sind Dating Apps ein Dreck. Durch und durch. Mein Respekt für jeden der da jemals erfolg hatte auch nur mit nen echten Menschen zu sprechen.

Entschuldigt, wollte nur mal meinen Senf dazu geben. Fand eure Diskussion sehr unterhaltsam zu lesen :slight_smile:

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Absolute Bestätigung meinerseits.

N Kumpel kam jetzt mit Bumble um die Ecke, was angeblich so viel besser sein soll. Sehe irgendwie nicht warum. Die Algorhytmen werden dort genauso darauf ausgerichtet sein, dass man möglichst lange die App nutzt und Premium kauft etc.

Hab bei keiner Seite/App o.ä. bisher eine einzige Rückmeldung bekommen. Wüsste nicht warums dort anders sein soll.

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Aus meiner Erfahrung fand ich OkCupid und Lovoo am besten, weil man da durch Intros und Eisbrecher Leute anschreiben kann ohne gematcht zu haben. Nicht, dass ich dadurch erfolgreicher war, aber für Chats bzw auch vereinzelte Dates hat es gereicht.

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tja… fast 2 Jahre später und seit gestern Abend bin ich wieder Single. Das muss ich jetzt erstmal für mich verarbeiten…

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Das tut mir sehr leid für dich. Fühl dich gedrückt.

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Die Frage gabs sicher schon hunderte male hier, aber angeregt durch ein Gespräch im LGBTQIA+ Thread über Asexualität und der Frage nach der Rolle von Sex in einer Beziehung, da würd ich mal ganz wertfrei und offen die Frage in den Raum stellen, wie wichtig ist euch Sex in einer Beziehung?

Ich kann mal beginnen.
Sex ist natürlich nicht das Wichtigste in einer Beziehung, aber ich würde schon sagen, dass Sex durchaus eine größere Rolle für mich spielt.
Ich glaube beispielsweise nicht, dass ich mit einer Person zusammen sein könnte, die ich nicht auch sexuell attraktiv finde bzw auch umgekehrt.
Auch wenn ich von mir selbst überrascht war, in der letzten Beziehung, in der ich so richtig verknallt war, weil ich dachte, so eine Dringlichkeit nimmt das bei mir gar nicht mehr ein.
Jedenfalls war das da dann so, wie mit mitte 20, wo pausenlos die Sehnsucht nach dem Körper des Gegenübers im Kopf war und man deswegen kaum klar denken konnte und sich auf allen Parties irgendwann irgendwohin zurückgezogen und rumgemacht hat, weil mans kaum aushielt, wie doofe Teenager.
Höchst anstrengend, höchst albern und psychotisch, aber auch schön war das - eben weil ich dachte, ich hätte mir da schon die Hörner abgestoßen hätte und nicht mehr ganz so viel Dringlichkeit vorhanden ist. Aber wenns mal klick macht, dann machts halt klick.

Trotzdem würd ich Sex nicht ganz nach oben, in die Wichtigkeit einer Beziehung packen.
Sex ist nur ein Teil einer Beziehung. Ich weiß aber garnicht, ob ich die verschiedenen Teile bewerten und sagen könnte, wie wichtig Sex ist, wie wichtig Geborgenheit und Vertrauen, wie wichtig die Leidenschaft ist und wie wichtig das Interesse füreinander, wie wichtig der Raum ist, den man dem Gegenüber gibt und wie viel Nähe lässt man zu, wie wichtig die Gespräche sind oder wie wichtig es ist, dass man auch nebeneinander schweigen kann.
Das sind für mich irgendwie alles einfach verschiedene Seiten der gleichen Medallie, die aber irgendwie alle gleichwertig sind. Bzw sich auch die Wertig und Wichtigkeiten immer wieder verschieben können. Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche.
Eine Medallie jedenfalls, die sehr viele Seiten hat.
Meine beste Freundin hat mal ganz süß gesagt, wie ich finde, eine Beziehung und eine gute Freundschaft ist garnicht so anders, das einzige ist halt, dass man in ner Beziehung mit dem besten Freund halt auch noch schlafen kann (und sich auch noch den Körper teilt).

Abschließend sag ich nochmal, ich könnte wahrscheinlich keine Beziehung ohne Körperlichkeit führen.

Uiuiui, das ist alles sehr holprig geschrieben haha

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ich falle selbst in das spektrum asxualität (autochoris), daher messe ich sex durchweg kene große Bedeutung zu. Jemanden zu finden, dder mit diesem nahezu nicht vorhandenen lustempfinden zurecht kommt ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass einen der Blitz bem schei… trifft

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Wenn man der Umfrage glaubt, ist der Anteil hier relativ hoch, der sich eine Beziehung vorstellen kann

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Wobei die dann eher daran denken, wenn es so nach 1-2 Jahren langsam weniger wird. Aber da muss ja auch erst die Anfangsphase vorbei sein, wo sie sich normalerweise wie Hamster verhalten^^