Der Böhmi Thread

7kytda
Meine Grundfrage: Warum erfährt man davon nichts? :beanthinking:
darauf du so …

Beispiel: Wie war die Berichterstattung beim Tod der Queen?
7kyv27

Nochmal,
Firmen machen legale Dinge, interessiert einfach keine Sau, ist keine Schlagzeile,

Warum sollte man darüber berichten ? :cluelesseddy:

Krönung Charles III dagegen interessiert die Leute,.

7kyobq

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Naja wenn man sich als Gesellschaft sonst über die Shooting in den USA aufregt, schockiert ist, sollte man evt. auch wissen wer da ziemlich aktiv mitmischt.
Das macht es dann schon zu einem relevanten Thema.

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man kann waffenhersteller doch durchaus mal kritisch hinterfragen, auch wenn es legal ist.
legalität alleine ist doch kein ausschlusskriterium dafür, ob etwas berichtenswert ist oder nicht.
z.B. kann ich doch auch durchaus mal hinterfragen, ob es gesellschaftlich wünschenswert ist, mit einem auto 320 km/h auf der autobahn zu fahren, auch wenn es legal ist. oder ob es okay ist, meinem trauzeugen einen hochdotierten job zuzuschanzen, auch wenn es legal ist …

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Ich wiederhole mich zwar, aber die Doku fand ich damals ziemlich gut gemacht.

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Die Kategorien Legal / Illegal sind doch für viele eh nicht viel mehr eine willkommene Ausrede, um auch ja nichts hinterfragen zu müssen. Ist halt bequemer und kann ich auch verstehen. Nervt trotzdem, wenn es als einziges Argument vorgebracht wird.

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Gerade wenn Dinge legal sind, man aber genau diese Legalität zurecht kritisieren kann wird’s doch erst „spannend“.

Das Massenweise Abschlachten von Küken ist auch legal, ist es deshalb gut und egal, oder „interessiert es keine Sau“

„ist halt legal“ Klingt nur nach nem einfachen Weg den inhaltlichen Diskurs zu dodgen.

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naja, wenn etwas legal ist, muss eben jemand diese legalität angreifen, aber nicht die Person die es macht.

Das ist aber nicht mehr ganz aktuell. Wurde doch mittlerweile verboten, oder verwechsle ich was?

Ja, deshalb werden die männlichen Küken jetzt zur Tötung ins Ausland gebracht, wo es legal ist.

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Sehe ich ähnlich.
Ich empfinde es als deutlich problematischer, dass die NRA mit hohen Summen unterstützt wird und dadurch indirekt bessere Waffengesetzt in den USA verhindert werden, als dass deutsche Firmen in den USA Waffen verkaufen. Und auch die finanzielle Unterstützung von Lobby Organisationen unterliegt ja Regeln und Gesetzen.

Bezugnehmend auf den Vergleich mit der Autofahrt mit 320 km/h, habe ich auch noch nicht gehört, dass jemand von den Autoherstellern fordert nur noch Autos zu bauen, die 120 km/h Höchstgeschwindigkeit haben. Hier wird auch die Politik in die Pflicht genommen ein Tempolimit einzuführen.

Wäre es also nicht besser, anstelle von Firmen, welche in ihrem wirtschaftlichen Interesse und innerhalb von Recht und Gesetz agieren, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die dies ermöglichen, zu kritisieren? Also selbe Kritik, aber andere Ansprechpartner?

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Im Prinzip ja. In der Praxis kann öffentlicher Druck auf ein Unternehmen allerdings effektiver sein, als auf den Gesetzgebungsprozess einwirken zu wollen.

Wenn eine Person oder ein Unternehmen genannte Legalität ausnutzt um moralisch bedenkliche Entscheidungen zu treffen, dann sollte man diese Unternehmen durchaus kritisch bewerten dürfen finde ich.

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Ich denke mein Problem ist, dass ich aus dem Böhmermann Beitrag nicht erkennen kann, in welcher Weise sich die Unternehmen denn ändern sollten.

  1. Sollen sie keine Waffen mehr in die USA (oder überhaupt in einem anderen Land?) verkaufen?

oder

  1. Sollen sie nicht mehr indirekt auf den Gesetzgebungsprozess in den USA einwirken?

Ich hatte den Eindruck, das der Fokus hauptsächlich auf 1. lag. Hier sehe ich aber sehr wenig Potential, ein Unternehmen davon zu überzeugen einen so großen Absatzmarkt aufzugeben. Zumal ja das bloße Fehlen eines Herstellers nicht das Problem in den USA löst. Schließlich können auch Waffen von inländischen Herstellern gekauft werden.

Dagegen sehe ich bei 2. durchaus die Möglichkeit das hier der öffentliche Druck Wirkung zeigen könnte. Und hier besteht meiner Ansicht nach auch mehr Potential, dass sich die Gesetzgebung in den USA ändern könnte, da sie nun nicht mehr indirekt von Außen beeinflusst wird.
Ich hatte aber in der Sendung nicht das Gefühl, dass der Schwerpunkt auf dieser Thematik lag.

Daher würde ich mir wünschen, dass sich solche allgemeinere Kritik doch an die Rahmenbedingungen richtet und Kritik an den einzelnen Unternehmen sich auch auf konkrete Sachverhalte stützt, die verändert werden können.

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Die Drosselung gibt es aber auch, natürlich nicht bei Autos, wir sind hier immerhin in Deutschland, aber bei Mofas, Rollern und E-Bikes zB.

Bei Mofas kenn ich das nur, solange du diesen Extra-Führerschein hast, den man schon früher als machen konnte. Also als Sicherheit, weil der Fahrer noch sehr jung ist. Und hatte das bei E-Bikes nicht etwas damit zu tun, wie es rechtlich betrachtet wird(dafür braucht man ja gar keinen Führerschein). Hab mich damit nie befasst.

Aber diese Drosselungen sind ja auch gesetzlich vorgeschrieben und nicht freiwillig vom Hersteller. Mir ging es ja darum, dass wir nicht die Hersteller, sondern die Politik beim Thema Tempolimit in die Pflicht nehmen.

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Nur wenn es eben aber auch Einfluss hat.

Wenn Mercedes gepanzerte Limousinen verkauft nach nordkorea, weil das die besten sind, das kann man kritisieren.

Wenn aber in die USA Waffen verkauft werden, wo es einfach genug Waffen zum Kauf gibt, plus da es Hochpreisige Waffen sind, man damit jetzt auch nicht irgendwie Leute bewaffnet, die sich sonst evtl keine Waffen kaufen würden, so ist das ganze doch einfach unsinnig da groß rumzumäkeln.

Plus diese Drosseln hängen am Schein bzw Versicherung.

Es gibt ja schnellere E Bikes, = S Bikes, aber dann brauchst eben passenen Führerschein oder Versicherung.

Oder wenn man das Mofa eben ohne Drossel fahren will,

Warum wirft man jetzt Autos o.ä. und Waffen zusammen? Während ein Autohersteller da verkaufen kann wo er will, mit nur wenig Ausnahmen. Ist der Waffenhandel doch viel mehr reguliert und kontrolliert.

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