Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (Spoilertalk)

Aber diese Fehler sollten Teil der Erzählung sein, oder?

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Wenn man das annimmt, stellt sich halt trotzdem die Frage, wieso exakt dieser Mechanismus dort eingebaut wurde, der nur von einem unheimlich magischen Schwert ausgelöst werden kann.

Der Effekt war ziemlich geil, und der Vulkanausbruch auch. Bei der Art und Weise wie er herbeigeführt wurde, musste ich dann doch beide Augen zudrücken. Das wäre schöner gewesen, wenn sie den Damm einfach ohne das Schwert gesprengt hätten.

Dadurch, dass es den Mechanismus dort exakt so gab, gibt es ja quasi keine andere Möglichkeit, als dass der Damm für genau dieses Vorhaben irgendwann mal erbaut wurde.

Hätte mir da auch mehr gewünscht. z.B. gab es ja die Theorie, dass es irgendwie mit dem Mouth of Sauron zusammenhängen würde. Sowas (also dass das Schwert ein Element ist um jemand wichtigen „gefügig“ zu machen) wäre da interessanter gewesen.

Ich dachte, es wurde argumentiert, dass dies von Morgoth so geplant wurde, um zurückzukommen, aber der Staudamm und der Turm wirken doch eher elbischen Ursprungs…

Ich denke, CSB hat recht, es als „Beste aber auch dümmste Folge bisher“ zu beschreiben. Denn es passiert endlich mal was, aber es ist sehr konstruiert und man tut sich noch mehr weh, darüber sich mehr Gedanken zu machen wie: „Krass, der Vulkan bricht aus! Wow!“

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Ja, das war eh schon ein „Arc“ den ich nicht so richtig gut fand, dass Morgoth sich schonmal für den Fall seiner Niederlage darauf vorbereitet hat, das einer seiner Diener im Süden wieder auftaucht. Das passt irgendwie nicht so wirklich zum Bild von Morgoth was man hat, dass er das alles ein paar tausend Jahre in die Zukunft für den Fall seiner Niederlage plant.

Das er dann aber auch noch so weit geplant haben soll, dass er da ein Gebäude mit einem Staudamm errichtet, dass dann später damit ein Vulkan gesprengt werden kann, ist mir zu viel „Suspension of disbelief“ und wirkt für mich dann eben doch eher wie ein recht schnödes Plot Device um was möglichst cooles zu machen.

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Es wirkt auch einfach komisch, dass Morgoth vor tausend Jahren, als die Welt noch ganz anders war, einen Staudamm aufgestaut hat, der von mir aus unendlich lange hält, weil böse Magie, aber was ist wenn einfach der Fluss austrocknet in der Zeit? Dann wäre ein einfaches Sprengen des Dammes Helms Klamm Style irgendwie einfacher und direkter gewesen, wenns darum ging.

letzte beiden folgen nachgeholt,10 von 10 wie immer :v:

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Ich bin echt nicht so drin in der Lore, und was sich da Tolkin so ausgedacht hat, kenne hauptsächlich nur die Filme, aber ist Morgoth/Sauron nicht das ultimative Böse? Also das/der alles unterjochen will und nur „den bösen Weg“ kennt.
So wie es durch HdR dargestellt wird, könnte ich mir schon vorstellen dass dieses etwas dann einen ultimativen Masterplan hat. Ob das nun ein Staudamm sein muss, sei mal dahin gestellt. (Hat ja auch mehrere hundert Jahre seine neue Armee aufgebaut, und existierte so lang der eine Ring existierte, selbst wenn dieser in irgendeinem Fluss lag). Zudem wirken in der Saga ja 1000 Jahre auch relativ kurz, das ist nichtmal ein halbes Elben-Leben. Da Morgoth/Sauron ja auch nahezu unsterblich ist, wirkt ein Plan über 1000 Jahre doch relativ „kurz“.

Aber mal noch eine andere Frage:
Isildur hat doch Sauron den Ring abgeschlagen. Sein Vater war doch laut HdR Vorspann der König, oder? Und Isildur wurde danach der König und weigerte sich den Ring zu vernichten.
In einer Review wurde ja schon angemerkt, dass Isildur zu der Zeit der Serie laut Vorlage noch gar nicht gelebt hat, und man dies für die Serie gemacht hat.
Was mich aber auch wundert, dass seine Familie ja eben keine Königslinie ist, damit passt es ja gar nicht zu HdR.
Könnte es vielleicht sein, dass der Isildur aus der Serie nicht der Isildur aus dem HdR Vorspann ist, und vielleicht ein späterer König seinen Sohn Isildur nennt, weil der Isildur aus der Serie eine große Heldentat vollbringt?

Nee, ein Isildur mit Vater Elendil und einem Bruder Anarion, wenn die das noch auf letzten Metern so rumstellen, „haha ihr Noobs, habt ihr echt irgenwas geglaubt, was wir erzählen“ , wäre einfach mega dumm.

Sie sind Teil des Königshauses, nur von einer unbedeutenden Linie. Aber dadurch, dass alle anderen ausgelöscht werden, da sie die einzigen Getreuen sind, werden sie dann später relevant, wenn sie nach Mittelerde fliehen.

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Morgoth und Sauron sind nicht dieselbe Entität und handeln durchaus verschieden und aus unterschiedlicher Motivation.
Das Video fasst das ganz gut zusammen.

Ich weiß nicht ob ich da jetzt zu sehr spoilere, aber sehr verknappt:

Elendil war auch in Tolkiens Texten nur ein großer Schiffskapitän und er und sein Sohn Isildur sind mit den Getreuen, also den Numenorern, die noch mit den Elben und Valar gut grstellt waren und sich nicht auf das Gesäusel von Sauron eingelassen haben, zum Untergang Numenors auf Mittelerde übergesetzt und haben dann mit ihren Getreuen, als deren Anführer zwei Königreiche Gegründet:
Elendil Gondor und Isildur Arnor.

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Morgoth und Sauron sind zwei verschiedene Entitäten.

Morgoth war auf dem selben Level der Valar und unter den Valar (quasi Götter) der mächtigste. Der existiert zum Zeitpunkt der Serie aber nicht mehr und wurde im ersten Zeitalter besiegt und aus der Welt geworfen.

Saruon war einer der Diener von Morgoth und ein Maiar (quasi Engel) und damit ein ähnliches Wesen wie die Zauberer.

Das es einen durchgehenden Plan von Morgoth für den Fall seiner Niederlage gibt, indem er Sauron als „second in command“ zum Wiederaufstieg verhilft wirkt einfach irgendwie out of place (wenn man das Hintergrundwissen hat).

Gehe davon aus, dass das im Verlaufe der Serie noch erklärt wird. Es gibt jedenfalls einen Grund warum Elendil quasi der König ist.

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Ich würd mich nicht allzu sehr auf den Königsbegriff versteifen. Schließlich spricht Galadriel im Intro selbst von Mythen (auch wenn sie Teil dieser war) und sich so manches an Wahrheit verschiebt. Man könnt auch argumentieren, dass Isildur mit diesem Sieg über Sauron erst König wird und sein Vater Elendil nachträglich mitaufgestiegen ist. Aber mal schauen, was die Serie draus bastelt.

Oder man geht davon aus dass sie wie im Buch

Die Königreiche der Menschen auf Mittelerde gründen, nachdem Numenor untergegangen ist :D. Wüsste jetzt nicht, warum sie da so einen wilden Plottwist einbauen sollten, wenn die Gründung von Gondor und Arnor ja völlig konform mit der Lore ist und das auch ind en Teil fällt, für den sie die Rechte haben

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Weil man zb eine bestimmte Menge Wasser braucht und die Schleusen eben nicht beliebig geöffnet werden sollten, erst recht nicht wenn der Mechanismus per Zufall entdeckt wird. Klar hätte man ihn auch sprengen können, wäre aber auch wieder so ein langweiliges „jetzt sprengen sie ein Damm gewesen“

Und noch eine Theorie, es muss zu 100% mit einer eindeutigen Menge Wasser klappen, Trümmer von einer Sprengung könnten das Wasser bremsen Streckensteile verstopfen und dann war alles umsonst.

Finde ich nicht, so ein Mechanismus kann man später auch noch hinbauen, so kompliziert ist das nicht, man muss ja nun eine Drehbewegung übertragen.

Sie waren zumindest Lokalfürsten von Andúnië

Das werden sie tun. Ich kann mir nur schwer vorstellen das die Macher es sich entgehen lassen Anuminas zu zeigen.

Ich halt schon :smiley:

Was sollen denn das für miesteringenieure gewesen sein, die nachträglich in einen Staudamm ein System einbauen, wo durch das drehen eines kleinen Sockels entlang des kompletten Stausees aufeinmal irgendwelche Strukturen implodieren :smiley:

Es sah ja cool aus. Aber sinnvoll (im sinne von innerer Logik) war das absolut 0%. Da wurde einfach alles ignoriert und zu 100% die Rule of Cool angewendet.

Mir persönlich hätte halt ne ansatzweise logisch nachvollziehbare Lösung deutlich besser gefallen.

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Das bedingt aber auch immer, dass vorher die Gräben gebuddelt werden müssen. Hat Morgoth dazu eine exakte Bauanleitung hinterlassen?
Ist zwar schön das das zusammenpasst mit den Gräben die man in den ersten Folgen sieht. Und die damit nicht sinnlos waren. Aber man hätte das auch mit dem Schwert lösen können, das sich die Gäben(magisch) auftun oder so.

Also nur weil nun nicht der genau komplette Mechanismus gezeigt wurde, soll es nun unlogisch sein. Ich meine, in HdR öffnen sich Türen mit einem Wort, ich bin da eher geneigt zu sagen, ist halt eine Fantasiewelt. Es ist nicht komplett unlogisch, aber man muss nun nicht genau wissen wie das funktioniert und wie unsere Welt muss es nun auch nicht funktionieren.

Wahrscheinlich, deswegen musste in der einen Folge auch genau der Baum weg, man musste da lang.

Ja klar muss man das sich nun alles selbst zusammen klauben und die Serie hätte das besser erzählen können, aber es geht hier noch.
Nach allen was man gerade um Numernor erlebt hatte, war das jetzt alles noch erklärbar.

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Es ist einfach ne blöde Art und Weise das zu erzählen. Auf mich wirkt das zu 100% unglaubwürdig, außer eben man drückt beide Augen zu weil Rule of Cool.

Ich hätte mir einfach eine schönere Lösung vorgestellt, als so etwas, wo man um 13 Ecken argumentieren muss, damit es irgendwie vielleicht Sinn ergeben könnte.

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Eigentlich nicht mal das, immerhin wurden die Grabarbeiten recht ausgiebig gezeigt und beim Fließen hat man jetzt den Nutzen gesehen.

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