Der seriöse Umfrage Thread


#31233

ja und ich sage dir, dass es das nicht wirklich besser macht…


#31234

Naja, dann ham we ja beide alles gesagt und sind uns leider nicht einig geworden.


#31235

Das Problem ist doch das Überfremdung nicht eindeutig definiert ist. Es kann sowas albernes sein wie “der sieht anders aus” oder etwas ernstes wie politische Ansichten.


#31236

Interessantes Ergebnis.


#31237

Was sagt uns das? Man kann es nie allen recht machen!


#31238

gif ausgetauscht bevor eine neue T.J. Miller Diskussion entbrennt?
:aluhut::aluhut::aluhut:


#31239

Ach, der hatte so gelächelt und ich wollte nich, dass Tojan den Eindruck kriegt, ich will ihn verarschen.


#31240

genau das. man kann halt dieses konstrukt nicht ohne die gedachten kosequenzen betrachten. die angst vor fremden ist ja immer nur der ausdruck der angst vor einer anderen gefahr, sei es der soziale abstieg (“die klauen unsere jobs”), der verlust der wohnung (“die treiben die mietpreise hoch”) oder auch kriminalität (“die sind doch alle kriminell veranlagt”).


#31241

Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich die Serie nie gesehen habe und auch nicht mehr anschauen werde.


#31242

Was zu dem Konstrukt führt, ist doch irrelevant, es existiert ja und wird verwandt, und ist somit für sich erfassbar, selbst wenn man einen Teil der realen Ursachen hypothetisch ausschließt.


#31243

Informiert ihr euch gezielt und regelmäßig über die Nachrichten eurer Stadt und Region, in der ihr wohnt? (Durch lokale Zeitung, Rundfunk und Internetauftritt)

  • Ja, schaue hier regelmäßig ins hiesige Käseblatt oder schalte den offenen Kanal ein
  • Nein, informiere mich, wenn überhaupt nur überregional

0 Teilnehmer


#31244

nein, wenn du die ursachen ausschließt, dann ist das resultat eben gar nicht mehr existent.


#31245

Es muss auch nicht existieren, um erfragbar zu sein. Gedankenexperimente haben lange Tradition.


#31246

Ab und an schau ich mal in den Online-Auftritt der RP.

Das hilft schon ein bissl zu merken was in der eigenen Stadt so passiert :smiley:


#31247

wenn etwas nur ein sammelbegriff für bestimmte auswirkungen ist und du diese ausschließt, dann bleibt von dem konzept nichts übrig…


#31248

ich schau fasr jeden Tag auf die Homepage der sächsischen Zeitung, oder ist das nicht mehr regional genug?^^


#31249

Es kommt soooo selten vor, dass ich das 2. angekreuzt habe. Keine Ahnung, warum das so ist.

Edit: Letztes Jahr war meine Stadt wochenlang in allen Nachrichten, da war kein Käseblatt oder anderes nötig.


#31250
  1. Generell: Solange ich es für die Umfrage definieren kann, ist ein Konzept vorhanden.
  2. In diesem Fall: Ich habe nicht alle Ursachen ausgeschlossen, ich habe ja explizit das reine Vorhandensein von Immigranten als auch das Ausleben fremdländischer Gebräuche im Szenario als gegeben gesetzt, da ich eben wissen wollte, inwieweit da der Reizpunkt ist. Und hier haben wir auch herausgefunden, wo Du den Fehler gemacht hast, durch eigene Annahmen einen falschen Fokus in meiner Umfrage zu sehen: Die Umfrage fragt primär nach der eigenen Einstellung zu dem gestellten Szenario und nur nachranging zum Kampfbegriff “Überfremdung”, der nur soweit von der Umfrage erfasst ist, wie er sich mit dem Szenario deckt, den Du aber in seiner realen Gesamtausprägung als Kern der Umfrage zu sehen scheinst. (Wenn ich mich diesbezüglich irre, bitte einmal deutlich sagen.)

#31251

klar, du kannst auch fragen, ob eine birne ein apfel ist, aber sinnvoll ist das ganze dann eben nicht.

Den kontext der Überfremdung hast du selbst gesetzt. Es gibt auch keinen anderen kontext, den du mit deiner umfrage ansprichst, als die angst vor dem fremden.


#31252

Ja, kann ich. Tu ich auch zuweilen. Nein, ist nicht zwangsläufig in jeder Hinsicht sinnvoll, aber manchmal will man’s halt trotzdem ernsthaft fragen.

Ich muss hier aber wie immer darauf verweisen, dass die Umfrage nunmal nicht lautet “was haltet ihr von Überfremdung” sondern " Gibt es überhaupt eine Menge, ab der es euch zuviel wäre", wobei “es” meiner Meinung nach mittels Szenario gut genug definiert ist, dass weiterer Kontext nicht nötig ist. Aber das illustriert natürlich ganz gut, wie Leute Sachen ständig anders lesen als ich.