Rocket Beans Community

Der seriöse Umfrage Thread


#34495

Ich hab’s in Berlin regelmäßig gehört, sowohl von den Pankowern als auch den Frohnauern. Immer ungefähr dann, wenn ich “am Arsch der Welt” sagen würde. Allerdings haben meine Berliner Klassenkameraden das nie selber benutzt, jetzt, wo Du’s sagst…


#34496

Ich hatte es echt nicht gekannt. Arsch der Welt ist da für mich schon eher geläufig. Kommt wahrscheinlich auch drauf an wo man in Berlin lebt.


#34497

Bisher hab ich noch keinen Mangel an Singleplayer Spielen festgestellt, aber ich zocke auch eher Indie Spiele. Multiplayer interessiert mich aber gar nicht. Irgendwie mag ich es nicht gegen andere Menschen zu sein. Coop vs. AI find ich allerdings interessant, aber das ist heute noch genauso selten wie damals.


#34498

Vielleicht is auch 'ne Generationenfrage. Die Berliner Jugend scheint ja die Berliner Sprache ziemlich umfassend aufgegeben zu haben.


#34499

Ist auch schwer zu berlinern wenn jedes zweite Wort “Digga” ist…


#34500

Coop vs Ai findest quasi in jedem RTS


#34501

Ich dachte immer Digga ist berlinerisch oO


#34502

Ich kenne es nur aus dem “Hip-Hop” Umfeld - welches ja aktuell Mainstream ist.


#34503

Digga ist Gossensprache.

also hast du recht :kappa:


#34504

Ich bin da durch meine Großeltern beeinflusst, die in Orten mit weniger als 200 Einwohnern gelebt haben. Sowas sind für mich Dörfer, alles mit sozialer Infrastruktur und was nicht mehr eindeutig von der Landwirtschaft geprägt ist, nicht.


#34505

Ich bin in einem Touristenort aufgewachsen - aktuell sind dort rund 5’500-6’000 Einwohner das ganze Jahr über, in der Saison wohnen dort aber rund 10’000 Leute (Einwohner + Saisonarbeiter)
Theoretisch hat es glaube ich für rund 35’000 Touristen Platz.
Es hat ein Kino, mind. einen Zahnarzt, mind. 4 Arztpraxen, einen eigenen Heliport, einen Bahnhof mit 6 Gleisen, etc.
Dennoch ist und bleibt es für mich ein Dorf. :sweat_smile:


#34506

Dorf bedeutet für mich das es einen sozialen Zusammenhalt gibt, da sich quasi jeder kennt.
Bei 2000 Leuten kennt sich nicht mehr jeder, also ist das für mich auch kein Dorf mehr.
Nur das ihr mal meine Definition habt.


#34507

Ja, dass jeder jeden kennt, ist eine sehr gute Definition dafür, was ich als Dorf empfinde.


#34508

Naja, da ich in der Schule mal gelernt hab, dass alles ab 10k Einwohner als Stadt gilt, würde ich erstmal nur erwarten, dass es unter 10.000 sind (auch wenn ich jetzt hier im Thread schon gelesen hab, dass das wohl nicht 100%ig korrekt ist).

Wenn du mich allerdings fragst, woran ich denke, wenn jemand sagt, dass er aus einem Dorf kommt, dann wäre das eher irgendwas unter 1k Einwohner. Ich bin in einem kleinen Dörfchen mit nicht mal 100 Einwohnern aufgewachsen. :smile:

Ja, bei mir wurde als Kind/Jugendlicher ADS diagnostiziert und ich habe etwas eingenommen, um mich besser konzentrieren zu können und musste regelmäßig zu so 'nem Arzt (Psychologe? Kann das sein? Sind die für sowas zuständig? :sweat_smile:). Da wurden dann auch hin und wieder IQ-Tests gemacht. Seit ich 18 bin (also seit etwas über 10 Jahren) darf ich das Zeug aber nicht mehr nehmen und habe damit auch keine Probleme.

Ich komme nicht aus dem Einzugsgebiet, habe aber Verwandtschaft in Bulettanien, daher kenn ich natürlich auch JWD, auch wenn das selten wirklich jemand benutzt.


#34509

Ich brauch absolute Dunkelheit und Ruhe, aber hab Glück mit meinem Zimmer bzw. konnte die Leute die bei mir Wohnen dazu bringen, nix mehr Lautes zu machen, wenn ich schlafen bin. Helligkeit reduziere ich durch Vorhänge und indem ich alle Elektrogeräte von meinem Bett wegdrehe.

Telepathie stell ich mir geiler vor, man braucht natürlich dann auch die Cleverness es nutzen zu können. Und ich frag mich wie es genau funktioniert, kann man nur die aktuell bewussten Gedanken lesen oder könnte man auch die tiefsten Geheimnisse herausfinden?

Ich seh bereits scheiße aus und hab ne wundervolle Stimme. Bei mir war es immer so, dass alle gerne mit mir getelt haben (wollten, dass ich ihnen Geschichten erzähle und so). Gab ne Zeit da hatte ich ne Sammlung von 500 Telefonnummern und hab den ganzen Tag nur noch telefoniert. Aber immer, wenn es dann mit einer besser lief und ich mich Real getroffen hab, war ich nicht ihr Typ. Heutzutage, will so gut wie kein Mensch mehr telefonieren, also hilft mir die Stimme leider nicht mehr viel. Alle kommunizieren nur noch über Chat. Da wäre besseres Aussehen vermutlich von größerem Vorteil, das kann man in den Messenger mit als Foto kommunizieren.

Zukunft interessiert mich einfach viel mehr als Vergangenheit. Vergangenheit weiß ich ja schon alles. Außerdem hätte ich da Angst durch mein Einmischen was zu ändern.

Babyhitler töten würde eh nix bringen. Die Menschheit muss was Grauenvolles erleben, damit sie endlich erwachsen wird. Und lieber so wie es lief, als die gesamte Welt mit Atombomben verseucht.

Hochzeit fänd ich sogar recht angenehm wenn da keiner kommen würde. Beerdigung ist mir eigentlich auch egal, aber ich fänd es schon irgendwie cool wenn ich soviel hinterlassen habe, dass mir wer hinterhertrauert.

Die Musikfrage find ich extrem schwierig. Selbst das absolute Lieblingslied von mir (Black Tar von Xenoblade X) konnte ich nur 3 Wochen 16 Stunden pro Tag hören und dann hatte ich auch keine Lust mehr drauf. Gleichzeitig find ich Musik die mir nicht gefällt einfach schrecklich zum anhören. Klar könnte man jetzt argumentieren, dass man sich an alles gewöhnen kann, aber höre ich dann weiterhin die Musik die ich “mittlerweile gut” finde, oder muss ich dann wieder neue Musik hören die ich nicht mag? Nee das Risiko geh ich lieber nicht ein und höre dann lieber Black Tar forever.

Giraffenhals hat Vorteile, Pinguinfüße haben Nachteile.

Superstark klingt irgendwie cooler, allerdings wäre die Frage, ob man sich auch traut was daraus zu machen. Ich mein ich könnt die Weltherrschaft an mich reißen, aber hätte ich auch die kriminelle Energie dafür? Eher nicht. Allerdings hätte ich dann bestimmte weniger Rückenschmerzen, weil meine Rückenmuskeln ja dann auch superstark sind. Superschnell bringt mehr direkte Vorteile. Ich könnte einfach schnell zur Arbeit laufen und vllt. nur noch 1 Min brauchen anstatt 45 Minuten. Das wären 88 Minuten mehr Freizeit pro Tag. Plus weniger Stress mal wie immer der Bus ausfällt oder total überfüllt ist. Allein deswegen lohnt sich Superschnell bereits. Man könnte auch seine Internetfreunde einfach mal schnell besuchen gehen. Okay je mehr ich drüber nachdenke, desto besser ist Superschnell.

Vorbehaltlich, dass man nur älter aussieht und es keine Auswirkungen auf die Gesundheit / Fruchtbarkeit hat, würde ich lieber unterhalb älter aussehen, weil das eh keiner sieht. Wenn es eine echte Alterung von 30 Jahren ist, ist beides scheiße. Unterhalb hab man deutlich mehr Rücken- und andere gesundheitliche Probleme. Oberhalb stirbt man schneller, kriegt schneller Alzheimer, … eigentlich kann man bald gar nix mehr sinnvolles machen. Nee ich verzichte. Unterhalb it is.

Ich liebe Sommer und Sonne und komme deutlich besser mit hohen Temperaturen klar. Allerdings “ohne Schatten”, wie soll das denn gehen? Viel Regen wurde vermutlich zu Überflutungen führen aber 40°C in der ganzen Welt das ganze Jahr über und die Sonne erreicht alle Orte auch wenn ein Hindernis dazwischen ist? Das kommt wohl eher mit Weltuntergang gleich. Hab’s mich aber trotzdem dafür entschieden, weil ich denke die Frage wäre eher sowas wie “Lieber jeden Tag Regen oder jeden Tag in der Sonne schwitzen”.

Lieber wissen wie man stirbt als wann man stirbt. Wissen, wann man stirbt, zerstört einen.

Für Menschliche Kommunikation reicht eigentlich Englisch. Allerhöchstens wäre es cool Japanisch zu können, da die Japaner nicht gerne Englisch reden. Mit Tieren zu reden hat aber viel mehr Vorteile. Ich könnte den Insekten z.B. erklären, dass sie sich aus meiner Wohnung fernhalten sollen, wenn sie nicht plattgemacht werden wollen. Oder Hunden klarmachen, dass es böse ist, mich zu beißen. Man könnte diversen Tieren auch besser erklären, dass sie keine Angst haben müssen und so. Man könnte sie sogar in politische Entscheidungen mit einbeziehen.


#34510

Würde behaupten umgekehrt.
Wenn du nur weißt, du stirbst im Bus, kannst du nie wieder Bus fahren (noch schlimmer ists, wenns irgendetwas völlig triviales ist. Beim Essen oder so). Wenn du aber weißt, du stirbst in 20 Jahren, hat man wenigstens noch gechillte 20 Jahre bei egal, was man macht.


#34511

Und wenn du erfährst, dass du nächste Woche stirbst?
Ist das besser?

Ich würde definitiv lieber wissen wie ich sterbe.


#34512

Noch dazu würde man nicht nur nicht in Busse steigen, sondern Panisch diese meiden, denn selbst wenn mich ein Auto erfasst un durch die Scheibe des Busses schmeist, würde ich dann ja im Bus sterben können zb.

Wann sterben, ist dagegen nur einmal scheisse und zwar wenn man es erfährt, zumindest wenn das Datum dann weit früher wäre als man denkt.


#34513

Bin in einem Dorf mit damals knapp 1700 Einwohnern aufgewachsen. Heute hat das Dorf knapp 2000 einwohner, ist von der Infrastruktur aber wesentlich schlechter aufgestellt als noch damals.
Als ich 10 war sind wir dann umgezogen, Stadt mit Bad-Titel und derzeit knapp 7000 Einwohnern. Da es dort alles sehr ländlich geprägt ist, würde ich auch diese Stadt maximal als Kleinstadt bezeichnen, wobei “Landstadt” wohl passender wäre, auch wenn die Einwohnerzahl über dieser Grenze liegt (2000-5000)

Die nächst größere Stadt im Umkreis hat nach ner Zusammenlegung von vor einigen Jahren jetzt knapp 50k Einwohner. Im Gegensatz zu meiner Heimat"stadt" gibt es da auch immerhin eine Innenstadt die sich als solche bezeichnen lässt, Elektronikmärkte und und und.

Wenn jemand also von Dorf redet denke ich eher an eine Größe von 900-2500, alles darunter wird bei uns eher Kaff genannt ^^


#34514

Was interessant ist, da ich erst letzte Wochen ne Diskussion darüber hatte, wie das RTS Genre das “toteste” aller Genres ist (wobei ich überzeugt wurde, dass es stimmt).

Ist sowohl komisch als auch in Ordnung. Da mir Alter wenig bedeutet und ich genug Erfahrung mit großen Altersunterschieden gemacht habe, bin ich da nicht so empfindlich. 52 Jahre sind allerdings doch schon ganz schön viel.

Alter sagt eigentlich gar nichts aus, wichtiger ist die gleiche Lebensweise.

Nein, aber ich glaub ich bräuchte welche.

Ich mag vor allem die Minispiele.

200 Einwohner wäre da so mein erster Gedanke

Ich komme aus Berlin und hab das noch nie gehört.

Gehen wir davon aus, dass was du weißt unveränderlich ist (sonst würde ich erst Recht für “Wie” argumentieren, weil es dann leichter zu verhindern ist), dann würde ich das ganz chillig nehmen. Kann trotzdem in dem Bus einsteigen, ich sterb ja so oder so irgendwann. Nur da ich nicht weiß wann, ist es auch nicht viel anders als jetzt.