Emotionskasten - Welches Gefühl bewegt dich? (Teil 1)

Ich kenne/weiß sehr sehr viel, aber denke nicht, dass das die Norm ist.

Das oben gezeigte Buch (€:so ein ähnliches halt) habe ich letzte Woche gekauft. Wenn du was wissen willst, gib Bescheid.

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Und kam das gut an? Oder haste es noch nicht gegeben?

Wenn deine Eltern gerne schreiben, ist es super. Wenn sie eher Redner sind, nutze das Buch, um Fragen zu stellen. Auf einiges kommt man irgendwie nicht von alleine.

Meiner Meinung also auf jeden Fall lohnenswert.

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Die Idee gefällt mir. Da werd ich, besonders für meinen Vater, mal genauer nachschauen.

Kenne generell schon sehr viele Details, aber dies aufgeschrieben zu haben ist einfach besser… wo ich eh so vergesslich bin

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Kommt vermutlich stark auf das Thema an :sweat_smile: Mein Papa hat vor ein paar Jahren ein ganzes Koch"buch" geschrieben. Aber nur für sich. :sweat_smile: Mama wäre vermutlich aufgeschlossener dem Thema gegenüber, tut sich aber vermutlich schwerer die passenden Worte zu finden. Weshalb ich da direkt mitgeben würde dass sie sich ruhig jahre zeit lassen können.

@TIMBOlino1984 und @Twisted-Chi

Wenn ihr wollt, kann ich nachher zeigen, wie die Seiten aufgebaut sind und was für Fragen gestellt werden.:slight_smile:

Allg. empfehle ich, falls kein Bock auf Schreiben besteht, vllt. ein Gespräch aufzunehmen, damit man die Stimme hat. Die fehlt am Ende eh am meisten.

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Das Verhältnis zu meinen Eltern ist so mittel. Wirklich viel weiß ich nicht über sie. Meine Mutter mochte als Kind Handball und ist gern Rollschuh gelaufen. Wie meine Eltern sich kennengelernt haben? Keine Ahnung. Geschichten zu ihrer Heirat oder so? Kenn ich nicht. Ich kenne nicht mal Hochzeitsfotos.

Meine Eltern waren für mich immer sehr wenig nahbar. Ich schätze, das ist einer der Gründe, weswegen das Verhältnis nicht so dolle ist. Sie menscheln sehr wenig, haben nie Fehler zugegeben. Als Eltern waren sie einfach nur Autoritätspersonen, ohne Interessen, ohne Fehler, irgendwie kalt.

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Hast du sie mal jetzt als Erwachsene direkt gefragt? Vielleicht öffnen sie sich dann etwas. Es gibt Leute, die erzählen irgendwie nie was von sich aus, weil sie dadurch verletzlich werden. (also, falls du an diesen Themen Interesse hast)

Von meinem Papa weiß ich, dass er als Teenie nachts mit Freunden auf das Rathaus geklettert ist und dabei irgendeine Abdeckhaube beschädigt hat :smiley:

Das Schreiben von der Stadt mit der Schadensersatzforderung hat er heute noch.

Edit:

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Ich habe als Kind einige Male gefragt. Als Antwort auf die Frage, wie sie sich eigentlich kennengelernt haben, kam nur ein „Durch nen Freund“ fertig. Mehr wollte man mir nicht erzählen. Hochzeit? „Standesamt halt“ sind halt beides keine großen Geschichtenerzähler und ich hatte irgendwann keinen Bock mehr zu fragen.

Wenn ich Kinder hätte, würde ich denen nonstop alberne Geschichten von früher erzählen. Wüsst gar nicht, warum man das nicht tut.

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Ich finde das super traurig, wie du abgeschmettert wurdest, das tut mir leid. Ich verstehe nicht, was sowas soll. Gibt dem Kind ein beschissenes Gefühl…

Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht… oder ist man einfach verbittert?

Ich finde die Sache mit dem Buch total super, und auch, dass du dir überhaupt so Gedanken machst.
Bei mir ist es auch so, dass mein Vater gestorben ist, als ich noch sehr jung war. Ich glaube ich weiß trotzdem so einiges, aber ich wusste natürlich gerne mehr, gerade aus der sehr bewegten Kindheit (einmal Flucht als Kleinkind und dann nochmal als Teenager). Aber es gibt da außer meiner Mutter niemanden mehr, der mir da fragen beantworten könnte.
Bei meiner Mutter dachte ich bis eben, dass ich da sehr viel weiß, aber wenn ich so drüber nachdenke sind da wahrscheinlich mehr Lücken und am End ist es doch so, dass ich meine Eltern irgendwie nicht genug kenne.

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Ich finde es auch oft erstaunlich, wie wenig die Menschen über ihre eigenen Verwandten berichten können. Die tendenziell anstrengendsten Beerdigungen, die ich habe, sind die von alten Hausfrauen, weil die Männer, die übrig bleiben, oft nix anderes zu sagen haben wie: „Das war unsere Mutti. Sie war immer für die Familie da. Sie hat immer gern gekocht und gestrickt. Wir waren zweimal in Tirol im Urlaub.“ Ganz egal, was ich frage.

Andererseits gibt es auch genau diese Fälle, die @LaRocca beschreibt - dass einige halt überhaupt nichts von sich erzählen wollen oder können. Da kann man dann auf einer Sachebene vielleicht einiges erzählen - Wo hat dieser Mensch wie lange gearbeitet? Wie lange war er verheiratet? Was waren seine Hobbies? etc. - aber da, wo es anfängt zu menscheln, wird eine Mauer hochgezogen.

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In der wie vielten Klasse war er da? :beanlurk:

Müsste die 2. gewesen sein :eddyclown:

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Donnie hat in seinem letztem Lets Play zu Resident Evil eine Story erzählt, wie er einen Call zu einem Placment hatte. Da wurden Dinge besprochen, was gesagt werden soll und was nicht. Und Donnie, so wie er nun mal ist, meinte scherzhaft „Also sowas wie homophobe und rassistische aussagen darf ich nicht tätigen?“ hahaha… er lacht… die vom Placemant lachen… der Chat lacht… bis auf einer Person, der das sauer aufstößt. Dadurch entbrannte eine kleine Diskussion, das man sich nicht so aufregen soll und das es doch nur ein Spaß sei. Alles mal nicht so „deep“ sehen…

Ich habe daraufhin einen Kommentar verfasst, weil es mich wirklich getriggert hat und hatte prompt eine Antwort.
Bin ich wirklich so gebrainwashed? Was stimmt mit den Leuten nicht? Bin ich vielleicht wirklich irgendwo falsch abgebogen? Ich hab meinen moralischen Kompass eigentlich immer auf der „guten“ Seite gesehen. :sweat:


(Ja, ich habe meinen eigenen Kommentar geliked um den etwas zu pushen und andere dazu zu ermutigen :D)

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Nee. Und wer in solch einer Form von „Meinungsfreiheit“ spricht, hat selbige und auch das Konzept von Witzen nicht wirklich verstanden.
Was mit den Leuten nicht stimmt, dazu gabs ein paar Posts weiter oben ja noch ein paar Links zur aktuellen „Rückentwicklung“…

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Wegen dieser „Rückentwicklung“ ist es mir halt auch wichtig, dagegen anzugehen. Aber das da gleich sowas kommt, damit hab ich nicht gerechnet und hat mich etwas überfordert.
Vorallem, da ich Donnie als ziemlich korrekt ansehe. Aber man erzieht sich ja seine Zuschauer selbst und das hat mich doch etwas mehr geschockt. :sweat_smile:

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Halt Stopp! Nein, nein und nochmals NEIN!

Zu Allererst: Dein EIGENER moralischer Kompass ist so wie er ist. Egal wie er ist das ist weder gut noch schlecht. Seite A wird sagen er ist falsch. Seite B wird sagen er ist richtig.

Wenn DU der Meinung bist, Witze die sich ausschließlich auf Minderheiten oder Randgruppen beziehen sind nicht gut für eine aufgeschlossene Gesellschaft, dann brauchst du dir von Niemandem ein du bist „brainwashed“ an den Kopf Werfen zu lassen.
Denn wir haben ja diese „tolle“ Meinungsfreiheit. Also sollen die „Anderen“ halt auch mal deine Meinung akzeptieren. Ob sie deine Meinung teilen oder gut finden, ist dann ihr Ding aber deswegen ist deine Meinung nicht falsch oder schlecht.
Also nein du bist nicht falsch abgebogen. Das ist nur eine Sache die wir Fremde über dich denken. Alle die solche Witze feiern, werden halt sagen ja klar der ist halt ne „snowflake“ und die Menschen die deine Einstellung feiern und gut finden, sagen halt genau das Gegenteil. Welchen Weg du gehst bestimmst aber immer noch du selbst.

Du hast deine Aussage getätig und das sogar auf konstruktive Weiße. Ob der Donnie dann deswegen was an seinem Verhalten ändert oder so weiter macht liegt in seiner Hand. Egal was er tut, das musst du halt dann auch akzeptieren.

Dich für deine Meinung fertig zu machen ist aber defenitiv falsch. Also Kopf hoch sei so wie du bist. Wenn du das Gefühl hast das etwas uncool ist sprich es an, denn nur so werden Leute darauf aufmerksam und reflektieren eventuell manche ihrer eigenen Verhaltensweisen. Diskutieren sollte jederzeit erlaubt sein und nicht mit einfachen Einzeilern abgeschmettert werden. Du bist ja nicht hingegangen und hast gesagt ey Donnie das war ***** .Also sollen die mal schön den Ball flach halten und entweder anständig agumentieren oder besser still sein.

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Du hast das meiner Meinung nach gut getroffen, und die Reaktion sehe ich eher als eine Bestätigung, dass du einen Punkt hast, denn du scheinst da ja genau so einen geistigen Hans-Dieter getriggert zu haben.
Denn ich finde es schon sehr bezeichnend, dass er erst von harmlosen Witzen redet, dann aber den Bezug zur Meinungsfreiheit herstellt. Wo wir ja immernoch über rassistische und homophobe Witze reden. Was für mich dafür spricht, dass bei vielen in ihren Witzen eben doch oft ein „endlich darfs mal sagen“ steckt.

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