Fortsetzung der Diskussion von Emotionskasten - Welches Gefühl bewegt dich? (Teil 1) - #10170 von TheFieryRedHand.
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Ich habe den Thread gekillt ![]()
Mein Beileid ![]()
Du hast den Thread zum Wachstum gebracht: Er ist nun ein großer Thread mit einer Teil-wasauchimmer-Anmerkung.
Seit 2 Jahren, und in den letzten Wochen besonders, habe ich jedes Mal stundenlange Gespräche geführt, dass sie damit zum Gyn muss. Ich habe motiviert, Ratschläge gegeben und kam mir nur noch wie ein Musikstück auf repeat vor. Aufgrund von sehr schlechten Erfahrungen beim vorherigen Arzt (fast schon traumatisch) wollte sie nicht mehr und blockierte, wen anders zu suchen, aber diese Woche war es endlich so weit. Für heute spontan einen Termin bei wem anders bekommen und sie ist einfach nur erleichtert. Es wurde untersucht, ihr Verdacht bestätigt (schlimmere Sachen ausgeschlossen, Gott sei Dank) und allgemein die Untersuchung tausendfach besser. Es wurde zugehört und endlich mal was veranlasst. Ich freue mich riesig sie.
Ich bin gerade so erleichtert und froh, nicht mehr dieses Gespräch führen zu müssen. Es hat mich extrem belastet und Stress verursacht. Ich bin dankbar dafür, dass diese Ärztin ihren Job richtig gemacht hat. Es ist eine große Last von mir gefallen.
Das freut mich so für dich! ![]()
Ab nächsten Quartal gibt es dann auch einen neuen Hausarzt, damit der Eisenspeicher endlich mal gecheckt wird.
Absurd genug, wie man dafür kämpfen muss.
Ich habe so viele Stunden damit verbracht, Motivationsrede zu halten, zuzuhören, zu helfen, zu recherchieren usw. und bin froh, dass mir diese Verantwortung (ja, so wichtig ist sie mir und sie stehen zu lassen, absolut keine Option für mich, falls sich das wer fragt) abgenommen werden konnte.
Das Gespräch hat heute stattgefunden. Ich bin wirklich erleichtert!
Alles konnte geklärt werden und beide Seiten können gut mit dem Ergebnis leben
Aber was ich so mitbekomme, bin ich plötzlich der „Daniel, der wohl gar nicht so ein Monster ist, wie immer gesagt wird.“
Fühle mich geschmeichelt und gleichzeitig furchtbar gekränkt…Wieso erkennt ihr das jetzt erst, da ihr mich braucht!?
Davor war es doch auch bequemer zu glauben und sich gegen mich zu stellen…
Ich bin nicht sauer, nur so furchtbar enttäuscht! Hättet ihr früher Farbe bekannt, hätte mit eurer Unterstützung noch was aus mir werden können…
Das ist jetzt zwar kein Ersatz für dein RL-Erlebnis, aber ich fand dich von Anfang an in dieswm Forum sehr sympathisch und als wir uns das eine mal getroffen haben, hat mir das nur bestätigt. ![]()
Bin auch enttäuscht von ein paar Menschen aus meinem engeren Freundeskreis. Die werfen mir gerne einen Unwillen zur Veränderung vor, weil ich nicht oft meine Möbel umstelle, oder ständig neuen Kram kaufe, oder mein Aussehen ändere, oder eine Partnerin suche…Dinge, die sie tun und deshalb auch für mich wollen und für gut befinden.
Ein Großteil meines Lebens habe ich auch versucht dem nachzueifern und habe versucht jemand zu sein, der ich nicht bin. Nur um anderen und meinem außen schlecht beeinflussten Weltbild zu entsprechen.
Glücklicherweise habe ich damit aufgehört, weil mein Weg ein anderer ist.
Statt Dinge um mich herum zu verändern, um glücklich zu werden, arbeite ich lieber daran, meine innere Einstellung zu anderen und mir selbst zu ändern, um zufrieden zu sein. Das ist tägliche Veränderung, die natürlich schwerer zu erkennen ist.
Von Menschen, die mir nahe sind, hätte ich aber erwartet, dass sie das sehen und verstehen. Stattdessen wird genervt, bis ich was verändere, was mir eigentlich egal ist und sie freuen sich darüber.
Mir gefällt da der Ansatz besser nach dem Motto: „Wenn du nicht glücklich sein kannst mit dem was du hast, kannst du auch nicht glücklich sein mit dem, was du haben wirst“.
Am Ende haben sicherlich viele dieses Problem, hat mich die letzte Zeit aber wieder vermehrt beschäftigt.
Liest sich anstrengend ständig Veränderung haben zu müssen. Mein Leben ist durch äußere Umstände chaotisch und unvorsehbar genug, sodass ich über jede Konstante froh bin.
Ich finde daher deine Einstellung toll und super, dass du dich nicht mehr für die Werte anderer verbiegen willst. Dein Motto spricht was wahres aus.
Ich bin nicht glücklich mit dem was ich habe. Ich weiß aber auch an wem das liegt.
Bleib bei deiner Einstellung. Irgendwann werden sie es akzeptieren und möglicherweise dann auch respektieren. ![]()
Meiner Erfahrung nach kann man andere Menschen nicht ändern und sie werden es daher nie akzeptieren. Aber man selbst kann akzeptieren, dass sie es nicht akzeptieren und dann kehrt vielleicht auch sowas wie innerer Frieden ein. ![]()
Ein großes Learning für mich: Mich mit Menschen zu umgeben die mir gut tun und mich verstehen. Das gilt nicht nur für den Freundeskreis sondern auch leider für die Familie.
In erster Linie macht man das unterbewusst durch Sympathie und bin bisher gut damit gefahren.
Es ist einfach ein kraus, wie es mir am Wochenende super geht und ab Montag wieder in so ein Loch falle. Das ist doch alles einfach so dumm.
Erstens ist es ein Graus.
Zweitens geht’s mir ganz genauso ![]()
Das ging mir vor ein paar Jahren so ähnlich. Jeden Sonntagabend Kernschmelze. ![]()
Ich hoffe ihr findet einen nachhaltigen Weg aus dem Tal. ![]()
Zum Beispiel einen tollen Lottogewinn ![]()
Oder Rente ![]()