Film-Themen-Challenge

Sehr schön. Ich bin gespannt. :grin:

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Wenn es etwas (<= leichte Untertreibung) derber zugehen darf was die Gewalt betrifft, kann ich “The Woman” von Lucky McKee empfehlen.

Um auch mal ne Empfehlung auszusprechen: Confessions

Nen cooler Japano-Streifen

edit: und nen aktueller Film: Thoroughbreds

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Bin mir unsicher, ob der Film zum Thema passt. Geht in die manipulative Psychoterror-Richtung mit Antagonistin, aber gleichzeitig auch weiblicher „Heldenfigur“ wie es scheint. Vielleicht hat den hier ja schon jemand gesehen und kann da genaueres berichten. :smiley:

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Thema: Burt Reynolds

Auch ich reihe mich in die Menge ein, die “Ein ausgekochtes Schlitzohr” gesehen haben und ähnlich begeistert sind, auch wenn ich nicht ganz so hart damit ins Gericht gehen möchte.
mal die positiven Sachen. Burt Reynolds hat tatsächlich ein Charisma, da kann ich schon verstehen, dass aus diesem in den 70ern ein Star wurde. Auch die Country Musik ist sicherlich stimmig und so mancher Auto-Stunt zumindest recht ansehnlich. Klar zu Zeiten von fast & Furious, oder Mission Impossible ist das nichts, was einem noch hinterm Ofen hervor lockt, aber es ist ein 70er Jahre Film.

Leider hat der Film aber auch zwei riesige Schwächen. Die Gags, sollten sie jemals witzig gewesen sein, so haben sie nicht die Jahrzehnte überdauert. Ebenso fehlt es dem Film ganz klar an Spannung, bzw. kommt es einem trotzt nur 90 Minuten auch mal etwas zäh vor.
Das Zeitlimit ist nur eine bedeutungslose Zahl. Und irgendwie ist es immer nur die meiste Zeit so, dass irgendein Polizeiauto Burt Reynolds verfolgt. Burt funkt irgend einen seiner Buddys an (oder diese melden sich) und dann wird das Polizeiauto aus-gebremst. Und dann kommt das nächste Polizeiauto und die nächsten Buddys. Das ist ein bis zweimal ganz lustig, aber hier passiert das Minimum 6 mal.

Insgesamt glaube ich nicht perse, dass es ein schlechter Film ist. Eher das man etwas für diese romantisierte 70er Jahre Country das Herz ist auf der Straße Mentalität übrig haben muss. Dies fehlt mir doch ein bisschen. Trotzdem lasse ich mich zu einer 5/10 hinreisen.

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Ein ausgekochtes Schlitzohr (Smokey and the Bandit)
Thema: Film mit Burt Reynolds
Regie: Hal Needham
Erscheinungsjahr: 1977
Laufzeit: 96 Minuten
Wo geschaut: Prime

Es wurde jetzt wirklich schon alles zu Ein ausgekochtes Schlitzohr gesagt, und ich schließe mich da größtenteils an, wobei ich den Film nicht mega schlimm fand, sondern einfach ein wenig eintönig. Leider sind die Witze wirklich nicht gut gealtert, aber immerhin die Chemie zwischen Burt Reynolds und Sally Field funktioniert auch heute noch.
Damals sicher cool, heute eher ein bisschen wie eingeschlafene Bleifüße.

2/5

Edit: Und @Yerunis, würde der Film Mother zählen? Ich weiß nicht genau, ob der passt, will mir aber auch die genaue Handlung nicht durchlesen. Hat den hier jemand gesehen?

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Ein ausgekochtes Schlitzohr (Smokey and the Bandit)
Thema: Film mit Burt Reynolds
Regie: Hal Needham
Erscheinungsjahr: 1977
Laufzeit: 96 Minuten
Wo geschaut: Prime

Es tut mir leid, aber auch ich habe mir am Dienstag „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ angesehen und bin damit der Sechste im Bunde. Wollte mir dann eigentlich noch „Deliverance“ geben, hab das aber zeitlich nicht mehr organisiert bekommen.

Auch ich stimme allen anderen zu und war enttäuscht vom Film. Für mich wirkte es so wie ein Spencer & Hill-Film, nur dass beide durch zwei absolute Unsympathen ersetzt wurden und die Dialoge aus der Feder eines 14-Jährigen anstelle von Rainer Brandt stammen.
Dazu noch überhaupt kein gutes Pacing und daraus resultierend auch nur rudimentäre Spannung.
Immerhin konnten Sally Field als „entführte“ Braut und die Musik ein wenig Stimmung erzeugen. Außerdem habe ich dann doch Lust bekommen mit einem Truck durch den US-Süden zu cruisen :smiley:
Insgesamt reicht das aber nicht und das Ganze ist einfach überhaupt nicht gut gealtert.

2/5

EDIT: @Sebbe und @schucki96 Klar guckt einfach. Ihr müsst euch nicht vorher spoilern.

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Film: Ein Duke kommt selten allein( engl. The Dukes of Hazzard)
Thema: Burt Reynolds
Jahr: 2005
Laufzeit: 104 min

Handlung: Die Duke’s sind eine verrückte Truppe, Luke der versucht alles zu nageln was ihm in den weg kommt und Bo der ein seine Karre verknallt, machen in Ihrer Heimat die Gegend unsicher. Als allerdings der alte Boss Hog( Burt Reynolds) wieder nach Hazzard County kommt wissen die beiden das irgendwas nicht stimmt.

Ist ein typischer auskling film, wo man nach einen harten tag einfach mal abschalten kann und nicht groß mehr nachdenken muss. Viele gags waren leider ein wenig dumm und wirkten so als ob das von einem 12 jährigen hätte stammen können( z.B. die Szenen auf der suche nach Katie, wo sie hauptsächlich in Zimmer kamen und nur halbnackte Frauen waren und denen es egal war das fremde Kerle ins zimmer kamen). Also wer bock auf ner hohlen komödie hat oder auf Sean Scott und/oder Johnny Knoxville filme stehz, ist hier gut bedient.

Rating: 1,5/5

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Thema: Film mit Burt Reynolds
Film: Ein ausgekochtes Schlitzohr (OT: “Smokey and the Bandit”)
Erscheinungsjahr: 1977
Laufzeit: 96 Minuten
Wo geschaut: Amazon Prime

Es tut mir leid, dass ich auch mit in den Grundtenor einstimmen muss und es keine ausführliche Meta-Diskussion von “Smokey and the Bandit” von mir gibt.
Alles in allem hab ich bekommen was ich erwartet hab. 1-2 echt coole Stunts, 1-2 echt okaye Sprüche, aber auch viel was wirklich daneben war.
Ich sehe definitiv den “Kult-Film”-Appeal, aber ich kann mich auch auf einem “kultigen” Level nicht wirklich mit einem Film identifizieren, in dem der Hund des Nebencharakters der Sympathie-Träger ist.

That said, wurde ich irgendwie okay unterhalten. Kein Film, den ich akribisch aus meinem Gedächtnis verbannen muss, um mit mir selbst im Reinen zu sein, aber auch nichts was ich demnächst nochmal reinhaue…

(…ist ja schließlich keine Frau… kollektives Gelächter im Truck.)

6/10

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Thema : Film mit Burt Reynolds
Film : Deliverance
Erscheinungsjahr : 1972

Völlig blind ich in dem dieswöchigen Challengefilm entgegengetreten. Naja nicht ganz ohne Infos, denn das Bild von Reynolds im Neoprenanzug (?) am Set taucht immer mal wieder in etlichen Foren auf und ich muss zugeben, allein dieses Bild stellt sein Charisma gut zur Schau.


(hoffentlich ist das Bild bei euh nicht so gequetscht)

Naja los geht’s.

In der ‘Deliverance’ begeben sich 4 Männer auf einen Kanutrip. Dieser endet im Kampf ums Überleben. Eine besonders vielschichtige Story muss man nicht erwarten, was auch nicht weiter schlimm ist, denn die doch sehr überzogen Charaktere halten den Zuschauer bei Stange. Zusätzlich ist der Kanutrip spannend inszeniert, nicht nur durch ein gewisses Gefühl der Nahbarkeit, sondern auch durch simple, aber effektive, Emotionsspiel. Geht es mal etwas wilder zu, geht man automatisch mit, ebenso umgekehrt in den ruhigen Momenten. Leider behalte ich Deliverance als etwas träge in Erinnerung, da ich immer mal wieder das Gefühl hatte, dass der Film nur vor sich hintreibt. Festlegen möchte ich mich aber nicht, dafür müsste definitv eine zweite Sichtung her. Zum Schluss noch eine meine Lieblingsszenen aus dem Film (Kein Spoiler):

3,5-4/5

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Thema: Film mit Burt Reynolds
Film: Boogie Nights (von P.T. Anderson)
Erscheinungsjahr: 1997
Wo geschaut: Blu-ray

:nun: ich stell mir eine ganz ähnliche Frage: Warum hab ich solange gewartet diesen Film zu schauen, obwohl ich großer Fan von PTA-Filmen bin (siehe Profilbild) und Boogie Nights sogar im Regal stehen habe.

Zum Film:
Boogie Nights ist eine Wucht. Die erste Hälfte ist eine Unterhaltungs-Maschine und man bekommt aufgrund der Inszenierung (tolle Kamerafahrten), den Charakteren und insbesondere dem großartigen Soundtrack mächtig gute Laune.
Dann kommt ein stimmungstechnischer Bruch und die Abwärtsspirale der Charaktere wird eingeleitet, nur um am Ende auf einer positiven Note zu enden.
Interessant fand ich, dass Buck (Don Cheadle) quasi vom “Schicksal“ dafür belohnt wird, dass er als einziger dem Drogensumpf, und den daraus resultierenden Gaunereien, entsagen kann.
Darstellerisch sind alle auf gutem, bis sehr gutem Niveau, wobei Julianne Moore für mich nochmal deutlich heraussticht.
Insgsamt schafft der Film genau das, was Burt Reynolds Charakter mit seinen Pornos auch erreichen möchte: Unterhaltung mit Anspruch zu verbinden.

Wer ihn noch nicht gesehen hat, klare Empfehlung. Für mich jetzt PTA’s zweitbester Film.

PS. Noch kurz zu Burt Reynolds. Für die Rolle wurde er wirklich perfekt gecastet und er überzeugt durchgängig.

Wertung: 4,5/5

9 „Gefällt mir“

Thema: Film mit Burt Reynolds
Film: Ein ausgekochtes Schlitzohr 1 und 2
Erscheinungsjahr: 1977, 1981
Laufzeit: 96 Minuten, 100 Minuten
Wo geschaut: Amazon Prime

Ich hab auch “Ein ausgekochtes Schlitzohr” geschaut, da ich aber den und den zweiten Teil in meiner Erinnerung als einen Film im Kopf hatte und ich deswegen nach dem ersten Film einige Szenen vermisst habe, habe ich auch noch den zweiten Teil geschaut.

Für mich sind das beide einfach immer noch Kultfilm. Ja die Witze sind heute nicht mehr so politisch korrekt ( Schwarzer Sheriff als Bimbo bezeichnen, etc.), trotzdem kann ich dem Humor immer noch etwas abgewinnen.
Aber mir sind auch die längen der Filme jetzt erst so richtig bewusst geworden, da passiert teilweise sehr wenig im Film und man sieht nur ein Auto und einen Truck durch die Pampa düsen.
Der Charakter des Burford T Justice ist mit seiner Art einfach ein sehr skurille und lustiger Charakter, der einen sie Gags dann doch einigermaßen genießen lässt. Eins meiner lieblings Zitate ist immer noch:
Es ist unmöglich, absolut unmöglich, dass du auch nur einen Tropfen meines Blutes in dir hast! Sobald wir nach Hause kommen werde ich mir deine Frau Mutter schnappen und ihr erstmal kräftig eins auf die Schnauze hauen!”.

Und Burt Reynolds hat zumindest im ersten Teil die ganze Zeit Spaß, das merkt man ihm im Film an und, finde ich, geht auf den Zuschauer über. Auch Frosch passt wunderbar in den Film und hat eine doch recht interessante Dynamik mit Bandit.

Also ich hab die Filme genossen und geben ihnen auch beiden 3 von 5 Sterne.

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Die Trägheit, die du beschreibst, hab ich persönlich gar nicht so empfunden, aber bei der Banjoszene bin ich wieder voll bei dir—die fand ich auch klasse!

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Thema: Gefährliche Frauen
Film: Stoker von Park Chan-wook
Erscheinungsjahr: 2013
Laufzeit: 99 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Vorab muss ich sagen, dass ich bei diesem Film auf die Challenge-Thematik nicht sehr eingehen kann, da dies schon ein Spoiler wär.

Gleich bei den Opening Credits musste ich ein paar Mal staunen, denn “Stoker” stammt tatsächlich aus der Feder von Wenthworth Miller, dem Michael Scofield aus Prison Break.
Zudem sind die Scott-Brüder Ridley und Tony die Produzenten. Wait? Tony Scott? Der hatte sich doch tragischerweise vor ein paar Jahren das Leben genommen. Kann das einer erklären? Edith: Es war tatsächlich der letzte Film, den er produziert hat.

Zum Film:
Stoker ist ein Psycho-Thriller um eine junge, introvertierte Frau (Mia Wasikowska), die mit ihrer Mutter (Nicole Kidman) auf einem Landgut lebt und nach dem Tod ihres Vaters (der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist) Besuch von ihrem mysteriösen Onkel (Matthew Goode) bekommt. Mehr will ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten.

Stoker bedient alle Klischees, die ein Psycho-Thriller bieten muss und geht dabei selten neue Wege ohne dabei zu enttäuschen. Stilistisch ist der Film eine Augenweide und hat natürlich auch die obligatorischen Twists und Turns, die man aus Park Chon-Wook-Filmen kennt. Das Acting ist stimmig und fügt sich gut in die Handlung ein, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu viel war (z.B: Onkel Charlie reißt die Augen schön weit auf, damit auch der letzte merkt, dass er geisteskrank ist).

Alles in allem wurde ich aber gut 90 Minuten ansprechend unterhalten. Stoker ist keine Offenbarung, aber ein guter und optisch fantastischer Thriller.

4/5

9 „Gefällt mir“

Kann vieleicht auch daran gelegen haben, dass ich ihn mit Unterbrechung schauen musste und ich so nicht richtig reingefunden habe. Mal sehen wie er bei der nächsten Sichtung so wird :smiley:

@boodee’s Vorschlag von Buio Omega (Beyond the Darkness) gibt’s auch auf dailymotion :slight_smile: https://www.dailymotion.com/video/x1z8emn

3 „Gefällt mir“

Scheint sogar ungeschnitten zu sein, wenn die angezeigten 1:34 stimmen. Bei mir im mobilen Netz hat’s eben leider nicht geladen.^^

1 „Gefällt mir“

Nice! :simonhahaa:

Thema: Gefährliche Frauen
Film: Sympathy for Lady Vengeance (Park Chan-wook)
Erscheinungsjahr: 2005
Laufzeit: 115 Minuten
Wo geschaut: Prime

Tolles Thema :smiley: Konnte mich gar nicht so richtig entscheiden, was ich gucke… kannte einiges aber auch schon. Es ist jetzt Lady Vengeance geworden. Den gibt es auf Prime leider nur mit deutscher Synchro. Die fand ich zwar okay, aber ich hätte ihn eigentlich lieber im Original geschaut, und werde das bestimmt irgendwann auch nachholen.

Die Handlung ist schnell erzählt - Lee Guem-ja möchte sich nach 13 Jahren Haft an dem Mann rächen, wegen dem sie einsaß. Man sieht dabei sowohl die Zeit nach der Haft als auch viele Ausschnitte aus der Zeit im Gefängnis selber, die zeigen, wie sich Guem-ja bereits dort auf die Rache vorbereitet. Durch diverse Dienste und Hilfe erschleicht sie sich die Dankbarkeit ihrer Zellgenossinnen. Nebenbei geht es auch noch um die Tochter Guem-jas, alles weitere wäre aber ein Spoiler.

Es ist ein eigentlich schöner Rachethriller, der für mich aber zu sehr in gewohnten Bahnen bleibt. Andere Filme Park Chan-Wooks blieben mir mehr im Gedächtnis. Ich glaube, 2005 hätte der Film etwas mehr auf mich gewirkt, inzwischen kenne ich einfach schon zu viele Filme über Rache…

Die meisten Schauspieler waren überzeugend und auch die Kinderdarsteller haben mir gefallen. Die Bilder und Einstellungen sehen immer richtig gut aus. Der Soundtrack mit viel klassischer Musik hat mir sehr gut gefallen.

3,5/5 bei Letterboxd

PS wie gesagt, ich bin dann ab jetzt 2-3 Wochen (je nachdem wie müde ich nach dem Wiederkommen bin) raus aus der Challenge, weil im Urlaub. Hier mitlesen werd ich aber sicher mal. Hebt mir ein paar gute Themen auf :sunglasses:

9 „Gefällt mir“

Sophie Marceau aus James Bond Die Welt ist nicht genug, würde doch sicher zählen oder?

Klar! Bond-Bösewicht = gefährlich. :smiley: