Let’s Go!
Das ist alles so absurd, aber mag es das die Spielerinnen sich alle selber nicht so wichtig nehmen etc.
Werden im Frauenfußball denn soviel mehr Tore geschossen?
Was ich so sehe sind die Ergebnisse doch relativ normal.
Beim Basketball in der WNBA habe ich mitbekommen das es Diskussionen darüber gibt den Korb tiefer zu hängen. Auf den Vorschlag reagieren die Spielerinnen meist sehr empört, wird wohl nie kommen.
Ich wäre dafür, da in der ganzen WNBA pro Saison vielleicht drei mal gedunkt wird fehlen da schon die Highlights.
Mal sehen wie Schweden jetzt gegen Dänemark spielt, erwartet wird ein klarer Sieg
Naja es hat sich normalisiert allerdings trifft ein Topteam auf ein sagen wir mal Platz 6 in der Liga, dann ist es schon sehr wahrscheinlich dass es 5+ Tore gibt. Also der Unterschied ist schon manchmal sichtbar.
Ansonsten würde ich sagen fallen nicht mehr Tore weil die Spielweise auch anders ist, auch in der Verteidigung.
In der WNBA ist es meiner Meinung nach schon niedriger aber bin ich mir gar nicht so sicher. Im Basketball ist es ja auch nicht unüblich so etwas oder Linien zu ändern, weil zum Beispiel etwas Überhand nimmt oder unterpräsentiert ist. Dunks waren ja auch mal verboten und später zumindest verpönt. Dass es so ein typischer Basketballmove ist, ist sogar wohl erst in den 90ern so. Eigentlich unvorstellbar. Wie gesagt ich würde Basketball mit der Thematik nicht so vergleichen wollen. Weil das ist jetzt nicht nur Thema bei den Frauen dass es Diskussionen, Unterschiede und Änderungen gibt.
Hmm Schweden doch nicht so stark wie erwartet, wird spannend in der 2. Halbzeit
Kommen nicht ins Spiel rein, Dänemark macht es gut. Gegen Ende wurde Schweden stärker fand ich und Dänemark hat nachgelassen.
Schweden führt. Das war eine super Kombination.
Also das ändern der Torgrösse wird schon daran scheitern, dass im amateurbereich die wenigsten vereine 2 verschiedene tore auf dem platz zur verfügung haben werden.
Einen ball kann man dagegen einfach mal tauschen.
Jeder noch so kleine Verein hat D-Jugend Tore.
Die spielen aber auch nicht auf dem großen Feld
Na zum Glück diskutieren hier wieder hauptsächlich Männer darüber, was an Frauenfußball alles geändert werden muss, obwohl sich aktive Spielerinnen immer wieder genau gegen diese Änderung aussprechen
Ich schrieb heute Mittag schon, von den Spielerinnen ist noch niemand hausieren gegangen, sonst würde das Thema größer sein. Man liest gefühlt immer nur darüber, wenn ein großes Turnier läuft. Am Ende haben beide Teams die gleichen Voraussetzungen und niemand hat ein Nachteil. Ich denke, es gibt national und international vielleicht viel wichtigeres was Vereine, Ligen und Verbände zu tun haben.
Ich werde Dir mal eine kleine Geschichte erzählen:
Ich war mal Torwart in meiner Kindheit und Jugend. Und bei aller Bescheidenheit gar nicht mal so schlecht. Es hätte vielleicht für Halbprofi in der Ober- oder Regionalliga gereicht. Das Problem: Mein Körper hat bei 1,70m aufgehört zu wachsen. Als die Umstellung in der C-Jugend auf die großen Tore kam, hat mein Trainer mich pro forma immer noch als Torwart nominiert. Ich habe einfach NICHTS mehr geschissen bekommen. Talent bei Reflexen, Spieleröffnung und Sonstiges bringt dir nämlich einfach einen Scheißdreck, wenn man zu klein ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das den meisten Frauen im Tor so Spaß macht.
Dieses blöde „aber Männer…“ bla bla bla um einen von der Diskussion auszuschließen ist so eine unfassbare Unart geworden.
Leider bekommt Dänemark nichts wirklich auf die Reihe.
Kaum schreibe ich das, ballert Harder den Ball gegen die Latte.
Mexikanische Torwartlegende zu werden wäre noch ne Option gewesen
Die Frage bleibt jedoch, ob diese Vorstellung der Realität entsprich oder ob Torhüterinnen auf Profiniveau es anders sehen.
Ist zum Teil richtig aber auch unter den Spielerinnen oder Ehemaligen gibt es dazu eine Diskussion. Sollte man auch nicht unter dem Teppich kehren da diese Einwände ja auch berechtigt sind. Erst kürzlich das Interview gelesen:
Wieso nicht?
Weil es körperliche Unterschiede gibt. Frauen sind nun mal auf 100 Meter langsamer als Männer, sie sind im Durchschnitt kleiner als Männer, sie haben weniger Kraft, weil sie weniger Muskelmasse haben. Und trotzdem müssen sie zu den gleichen Bedingungen spielen wie die Männer. Es ist eigentlich ein Unding, dass Frauen die gleiche Spielfeldlänge haben, die gleiche Spielzeit, die gleiche Schwere des Balles. In so gut wie jeder anderen Sportart sind die Normen den unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen von Männern und Frauen angepasst. Das Volleyballnetz ist tiefer. Die Hürden in der Leichtathletik sind niedriger, die Sprintdistanz ist kürzer. Der Basketball ist kleiner. Der Speer wiegt weniger. Bei Tennis Grand Slams spielen die Männer maximal fünf Sätze, die Frauen drei. Und so weiter … Alles ist entsprechend angepasst. Außer im Fußball.
Macht das wirklich so einen großen Unterschied?
Allerdings. Es gibt im Frauenfußball zum Beispiel Torwartfehler, die gar nicht immer welche sind. Es gibt viele Tore, die oben reingehen, aber Frauen sind durchschnittlich heutzutage noch nicht einmal so groß wie Männer vor hundert Jahren. Theoretisch müsste man also die Tore der Männer vergrößern (Ka Lehmann war in ihrer aktiven Zeit Weltklasse-„Goalie“, so nennen die Schweizer ihren Torwart, bei einer Körpergröße von 1,72 Meter. Anm. d. Redaktion). Aspekt Muskelmasse: Der Platz ist 110 Meter lang. Ein Mann schlägt einen 70-, 80-Meter Ball ab, aus dem Stand. Eine Frau 60, 70 Meter. Also muss ich als Frau mindestens zehn Meter noch anders überbrücken. Wir werden also immer einen Pass mehr im Frauenfußball haben als im Männerfußball. Dann ist da noch die Frage der klassischen Raumaufteilung im Fußball, 4-4-2 zum Beispiel.
Das wird jetzt aber doch ganz schön kompliziert …
Ok, aber das ist eine Sache, die noch zu diskutieren sein wird. Ich freu’ mich deshalb sehr über ein Experiment, das das Schweizer Wissensmagazin Einsteinbeschrieben hat. Die haben den Männer-Fußball so angepasst, wie ihn eigentlich die Frauen spielen. Das heißt, mit einem größeren und 200 Gramm schwereren Ball, das Feld ist 130 Meter lang, die Männer spielen zweimal 57 Minuten. Soviel zu meiner These „Fußball ist ein Spiegel der Gesellschaft“ …
Sie geht da auch in die andere Richtung und will es bei den Männern ändern. Ja auch ein Denkansatz.