Gamescom 2026 - Sammelthread

Wenn es Auslasskontrollen gegeben hätte, hätte man den Laptop-Dieb erwischt :kappa:

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Ja eben, aber das hat irgendwelche Influencer nicht davon abgehalten die Einlasskontrolle zu filmen und als zu lasch zu betiteln, weil die nicht die komplette Tasche genauestens untersucht haben. Die Kommentare bei den Videos haben dem dann größtenteils zugestimmt.

Bei denen Bohnen doch letztes Jahr (?) auch

Sagst du das auch den Angehörigen der Opfer wenn was passiert? Dann muss man eben die Ticketpreise erhöhen.

Müssen wir hier jetzt Dinge diskutieren, worüber wir

  1. keinen Einfluss haben
  2. Keine hinreichenden hintergrundinfos besitzen
  3. Keine nötigen Sachverstand mitbringen
    Usw

Beschwerden/Bedenken bitte direkt an die Veranstalter + Stadt

Danke!

Wo Rocketbeans Statement? :beanwat:

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Ich finde diese Videos auch sehr amüsant. Was kann man alles reinbringen in die Wesse. Wenn es danach geht, auch bitte das Essen und Trinken am Eingang abgeben. Denn wer weiß, ob dadurch Kampfstoffe oder Chemikalien aufs Gelände kommen.

Dann können wir darüber reden, wer Anschläge oder Amokläufe im Sinn hat, muss nicht mal eine Waffe auf die Messe schmuggeln. Was ist mit dem Vorplatz der Messe, wo hunderte Mensche stehen. Was ist mit dem Bahnhof Deutz oben am Gleis am Morgen oder Nachmittag?

Nö, weil ich Taktgefühl habe. Es ist nur so, dass wir in allen Bereichen des Lebens bereits Risiken akzeptieren, zB für viele die tägliche Autofahrt. Da ist die Chance einen schweren Unfall zu erleiden viel höher als in einen Anschlag auf einer Veranstaltung verwickelt zu werden. Nur bei letzterem will man extreme Sicherheitskonzepte haben, die teilweise schon dazu führen, dass Veranstaltungen abgesagt werden müssen, weil das schlicht nicht mehr machbar ist. Und die wohlgemerkt nicht dazu führen, dass man dann wirklich sicher ist.

@Car1Pe Wenn du denkst, dass Beiträge Off Topic sind, kannst du dafür die Meldefunktion nutzen.

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Ja, und ich hab genug Erfahrungsberichte gelesen., dass Leute einfach so in den Business-Bereich „gestolpert“ sind, weils der Security egal war.

Ist ja auch Teil des Einlasses :man_shrugging:

Nunja, bei den RAM-Preisen…

Aber todernster Spaß beiseite, im besten Fall gibt’s Videoüberwachung an den Ständen und in den Bereichen und es lässt sich das ein oder andere Sicherheits- oder Reinigungspersonal mit den langen Fingern ermitteln.

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Ich war auch schon durch den Business Bereich mit nem Kumpel zusammen weil der Aufzug kaputt war. Hat da auch niemanden interessiert. :sweat_smile:

Du hast doch auch die „Bonuskarte“. :kappa:
Jetzt plauder mal aus dem Nähkästchen: Wurdest du schon mal von Ordnern, Personal etc. auf Veranstaltungen angeranzt oder des Platzes verwiesen? Oder kommst du überall rein? :beansmirk:

Ich könnte das ja auch nur zur Tarnung haben.

Ich komme schon durch Bereiche durch die man normalerweise nicht kommt. Da könnte ich theoretisch genau so Mist bauen wie jeder andere auch :person_shrugging:t2:

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Petra von Gameswirtschaft hat das alles sehr viel seriöser kommentiert:

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Ah okay, davon höre ich gerade das erste Mal. Da ist wahrscheinlich der Übergang von der Consumer Messe zum Fachbesucherbereich gemeint.

@Stoersender den habe ich vorhin auch gelesen. Als seriös würde ich den nicht bezeichnen, ist ja auch nur ein subjektiver Kommentar. Fand aber den Punkt hier interessant:

Die Hightech-Detektoren haben dem Vernehmen nach eine extrem hohe Trefferquote – doch dass Besucher, Taschen und Rucksäcke einfach durchgewunken werden, trägt nicht gerade zu einem subjektiven Sicherheits-Gefühl bei.

In dem Reel, was ich dazu gesehen hatte, wurde behauptet, dass die Scanner nicht an allen Eingängen waren.

Ich verlinke das mal hier her. Hier erzählt Nils was er hatte und warum er nicht zur GC kommen konnte.

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Ein Kommentar ist natürlich immer subjektiv und Ihre Kategorisierung von Security Personal ist schon überspitzt. Dennoch würd ich die Artikel eher nicht der Aufmerksamkeitsökonomie zuordnen… was für mich schon (traurigerweise) zu seriös zählt.

Zumindest in dem weißen Zelt am Eingang Süd für die Besucher standen zwei verschiedene Detektoren, die aber anscheinend ähnlich funktioniert haben. Ob die Fachbesucher und Aussteller auch durch solch eine Kontrolle müssen, weiß ich nicht.
Allerdings sieht man im Stream vom Dienstag, wie Ede, Colin und Gregor einfach rechts am Zelt vorbeigehen (war allerdings auch kein Besuchertag). Auch innen dann keine Kontrolle. Alles so ab Minute 35

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Aber ja mit dem selben Ergebnis

Anscheinend hat dieses HSR System einen guten Ruf. Zumindest so gut, dass am Donnerstag Steinmeier durch die Messenmasse spazieren konnte.

Die Firma Apstec (Hersteller von diesen Detektoren) wirbt damit sogar verstecktes Bargeld erkennen zu können.

Allerdings nutzen natürlich die besten Scanner nix, wenn dich das Personal gelangweilt durchwinkt.

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Das war für mich wieder eine schöne Gamescom.


Zunächst das, wofür die GamesCom existiert: Telespiele. Dieses Jahr konnte ich ganz schön viele Spiele spielen gemäß dieser Definition. Vielleicht habe ich auch noch ein, zwei vergessen. Bei der Menge vermischt es sich alles manchmal.

Genau deswegen nehme ich möglichst immer Kärtchen mit, um die Spiele im Nachgang in meinem Kopf sortieren zu können. Aber das gibt es nicht bei allen Spielen, und so zeigt dieses Bild nicht alle Spiele die ich spielte:

Nicht auf dem Bild: Beyond the Plastic Wall, Hell Reaper, Influencer Solitaire, Instand Sports 2, Night Errand, Odd Town, Pocket Wheels, Spiritstead und Tanuki – Pon’s Summer.

Hier meine Awards zu den von mir gespielten Spielen, natürlich absolut bar jeder Objektivität:

Am meisten gefallen 1: Sacrifire. Die eigentlichen Level finden in einer Geisterwelt statt, wo man sich durch Lösen von Umgebungspuzzeln und Überwinden von Sprungpassagen den Weg bahnen muss. Dort gibt es auch Monster. Die Kämpfe finden auf einer Battlemap statt. Man kann sich frei Bewegen. Gegner agieren im Kampf nur wenn man sich selbst bewegt. Man kann Angreifen, wenn man nah genug am Gegner ist. Im Laufe des Kampfs erscheinen immer wieder Goodies wie Heilorbs, deren Einsammeln Vorteile bringen. Dadurch wird die Bewegung über das Feld sehr taktisch, was mir sehr gut gefiel. Grafik sind Pixelleute in einer Cell-Shading-3D-Welt. Octopath Traveller wurde hier als Inspiration genannt. Bei Kameraschwenks und -zooms bewegt sich die Szene aber sehr flüssig. Die Grafik gefiel mir daher im gesamtpaket ebenfalls.

Am meisten gefallen 2: Lighs of Atlantis. Man ist ein Roboter und erkundet die metrodvainaesk aufgebaute Welt. Man kann seine Roboterhülle Verlassen und als „Essenz“ rumschweben und andere, leere Roboterhüllen übernehmen. So löst man Schalter- und Hebelrätsel. Das alles funktioniert schon sehr fluffig. Die Höhlenmalereien in einem Raum, welche vermutlich den Storyhintergrund anteasen, haben mir besonders gefallen. Für Details verweise ich auf den RBTV-Polaris-Rundgang '24.

Interessantestes Konzept: Frieda is Changing. Ein Detektivspiel mit Pubertät. Die 14-jährige Frieda ist mit zwei Rätseln konfrontiert. Warum ist ihre Schwester vor zwei Jahren verschwunden und dieser Nebel aufgetaucht? Und warum sind die Menschen um sie herum plötzlich alle so komisch? Die Story wird nicht in bloßen Textblöcken präsentiert, sondern mit, ich nenne sie mal Postkarten, die auch ein wenig Interaktiv sind. Sowohl Idee als auch Präsentation finde ich sehr interessant.

Lustigste Idee: Reply All. Ein Deckbuilder-E-Mail-Game. Man wird eingestellt, um anliegen von Kolegg*innen im Großkonzern zu Bearbeiten sofern diese sich an die Prozesse halten. Macht niemand, also muss man die Anfragen zurückweisen. In mehreren Runden schreibt man die Ablehnung, und die andere Person ein „bitti bitti doch“. Man hat karten von der Hand, welche die Textelemente enthalten und aus mehreren dieser setzt man seine Mail zusammen. Manche Karten machen Schaden am gegnerischen Nervenkostüm, mache schützen vor den fiesen Bemerkungen der Person am anderen Ende. Wer auf 0 HP sinkt, gibt entnervt auf. Nach jeder gewonnen Runde erhält man Bürassecoirs (passive Boni) und neue Karten wie „Ich eskaliere dies an die Vorgesetzten“. Büroalltag – The Game also, und genau diese Büroerlebnisse zu persiflieren sei auch die Idee, so der Entwickler.

Politisch am wichtigsten: Grenzgänger – Aus der DDR in den Westen. Hier können alle „Das darf man ja nicht mehr sagen“-Sager*innen mal sehen was es bedeutet, wenn man Sachen wirklich nicht mehr ansprechen darf. Man trifft sich mit Freunden in einem Untergrundtreffen für ein kleines Dosenbeatz. Man hat systemkritische Flugblätter dabei und möchte diese mit den Freunden im Anschluss verteilen. Man hat auch gehört, dass in der Gruppe ein SED-Spitzel sei. Da muss man entscheiden, wenn man in die Flugblattaktion einweiht und wen nicht. Im Grunde ein Point-&-Click, das aber eher auf Story setzt als auf Rätsel.

Am Überraschendsten: Oku. Ein Spiel über Gedichte schreiben. Man läuft herum und kann auf Knopfdruck sich in einen Umschauen-Modus begeben. In diesem kann man dann drei Themen zu Dingen die man sieht, wie Himmel, Fluss, Klippen oder Kirschen auswählen und zu diesen dann ein Gedicht von drei Versen schreiben. Man hat einige Verse als Lückentexte zur Auswahl, und für die Lücken mehrere Wörter. Die Wörter sind bestimmten Themen zugeordnet. Wenn man im Gedicht alle drei gewählte Themen unterbringen kann, erhält man neue Wörter. Ich dachte mir erst „Hä?“. Aber das herumlaufen ist sehr entschleunigend, während ich beim dichten die Sysnapsen auf hochtouren fuhr um das beste Gedicht zu den Themen aus den gegebenen Auswahlmöglichkeiten zu finden. Dieser Wechsel zwischen cozy Entspannung und geistiger Herausforderungen zu Zeitpunkten, die ich bestimme, hat mich sehr mitgenommen und macht es für mich zu einem perfekten Zwischendurch-Entspannung-Spiel. Als sehr cooles Feature war zudem ein Label-Drucker angeschlossen. Wenn ich ein Gedicht vollendet hatte wurde dieses direkt ausgedruckt. So konnte ich den Rest des Tages mit meinen Ergüssen auf das T-Shirt geklebt über die Messe laufen.

Am Cutesten: Tanuki – Pon’s Summer. Als kleiner, putziger Wachbär fährt man auf dem BMX-Rad durch die Stadt und trägt Pakete aus. Die Stadt ist glücklicherweise voller Rampen und farblich hervorgehobener Geländer und Überland-Telefonleitungen. Der Waschbär ist in Design und Mimik sehr cute gestaltet. Und er trägt Pakettürme drei mal so hoch wie er selbst.

Weiteres zu meinen Erfahrungen:

Außerhalb von Steam sieht es leider weiterhin traurig aus. Wo ich mit einem Teammitglied sprechen konnte, bestätigte man zwar häufig eine geplante Veröffentlichung für verschiedenste Konsolen. Doch nur bei Odd Town sagte der, ich glaube er war Publisher, dass das Spiel auch auf GOG (und ich meine auch Epic) erscheinen werde.

Bei „Beyond the Plastic Wall“ am arte-Stand bin ich mit der Spielfigur nach unten durch die Map gefallen und die Figur viel ewig weiter. Letztes Jahr ist mir dies bei einem anderem Spiel am arte-Stand ebenfalls passiert :nun:.

Das Konzept, mich bei den Indies treiben zu lassen und mich, ganz gleich welches Spiel mich da erwartet, einfach hinzusetzen, wenn etwas frei ist oder kurz zu warten, wenn jemand dran sitzt aber niemand Schlange steht, ging wieder voll für mich auf. Gerade durch diese Offenheit erweitert sich mein Horizont. Zudem erlebe ich die Bandbreite an Ideen, die die Indieentwickler*innen so haben. Und es ist positiv Verrückt, mit was für einer Ideenvielfalt die Indie-Teams voller Liebe zum Spiel aufwarten. Halle 10.2 einfach mein natürliches Habitat. :beanaww:

Diese Art, die GamesCom anzugehen, ist naturgemäß nur alleine machbar. Weiterhin bleibt die Klopperei mit D_Laurent in einem Fighting-Game das einzige Spiel, dass ich im Multiplayer auf der GC gespielt habe. Dennoch hätte ich es manchmal gerne, die Messe zu zwei auf diese Weise zu genießen. Also z.B. weiterhin jeweils allein durch die Indies schlurren und am Abend dann die Eindrücke untereinander teilen und stundenlang fachsimpeln. Das fehlte mir ein bisschen, merkte ich, mit einer vertrauten Person direkt über das Erlebte reden.


Und nun zum sozialen und Erlebnisaspekt der Messe:

Es war war super schön so viele Leute zu treffen, mit denen ich sonst nur digital interagiere. Habe alte Bekannte getroffen und weitere Nicknames mit Gesichtern und Stimmen verbinden können. Ich hoffe ich vergesse niemanden. Falls doch, oder falls du unberechtigt aufgeführt wirst, dürfen betroffene mir einen :beannotsure: geben.

Wie schön, euch begegnet zu sein @belian, @Cennet, @DarkMark (Danke für den Tipp mit der Ruhe im GDQ-Raum), @Eusebio, @Fledermotte, @Flella, @HaloJoeP, @horstingoberta (danke noch einmal für die Schoko-Bons), @KarlderHeinz, @lauralaurent, @MatzeSGE, … (Fortsetzung im nächsten Post da Ping-Limit)

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