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Gesellschaftsspiele / Brettspiele / Kartenspiele

Okay, das klingt eigentlich super geil, aber keine Ahnung ob ich meinen Bekanntenkreis dazu bekomme :sweat_smile:

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Dazu hatte ich mal die Bewertungen gelesen und das wird oft als der schlechteste Teil der Exit-Reihe bezeichnet. Das soll zum Ende hin viel Frust sein. Also ja, was du selbst auch beschreibst^^

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Super jetzt gibts nen Affiliate Link, hab am Wochenende bei Fantasywelt die komplette Eldritch Horror Serie und die neueste Arkham Horror LCG Kampagne komplett gekauft :frowning: Jetzt bin ich wieder für ne Weile bedient

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Andor ist ein Spiel, das meiner Meinung nach am besten funktioniert, wenn man allein die optimale Zugfolge austüftelt, dafür braucht man nicht mit mehreren Spielern am Tisch sitzen und eine Entscheidungsvielfalt vorgaukeln. Und selbst mit optimal geplanten Zügen kann es bei einigen Missionen passieren, dass man durch Pech einfach grandios verliert.

Gloomhaven hingegen ist fantastisch (Mittelalter, kein SciFi), und wurde schon gut beschrieben. Man hat es da aber mit einer immensen Materialschlacht zu tun und ist auch immer mit Auf- und Abbau gut beschäftigt, dafür sollte man sich Zeit nehmen. Tut man das aber und steht auf kluge, taktische Kämpfe gesteuert durch Karten, ist es ein großartiges Spiel. Richtet euch nur zu Beginn auf Frust ein, das Spiel nimmt einen nicht an die Hand.

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So, vielen Dank an die Antwortenden.

Ich glaube ich versuche mein Glück mit Gloomhaven. Da steht ja bei, dass man es im Zweifel auch alleine spielen kann :sweat_smile:

Letzte Frage dazu.

Bei Wikipedia steht dazu noch:

Merkmal des Spiels ist auch, dass einige Entscheidungen der Spieler zu dauerhaften Veränderungen im Spielgeschehen führen („Legacy-Mechanismus“).

Sind das Veränderungen die permanent sind (bspw. man verändert physisch am Material etwas), oder kann man das dann wieder alles auf Anfang setzen, wenn man doch mal neu anfangen möchte?

Die Veränderungen sind dauerhaft. Du klebst zum Beispiel Sticker auf Karten und das Spielbrett.
Es gibt im Netz auch ein wieder ablösbares Stickerset für Gloomhaven. Da ist allerdings nur auf Englisch.

Hm, ist es dadurch quasi ein „Einmalspiel“, oder muss man bei der nächsten Runde dann einfach mit den Veränderungen leben?

Ich glaube, nach 100 bis 150 Stunden hast du erstmal genug von dem Spiel, zumal schon die erste Erweiterung in den Startlöchern steht und die zweite bereits angekündigt wurde.

Man kann für das Spiel zwar auch zusätzlich noch Zufallsszenarien generieren, aber glaube mir, du bist mit der Kampagne schon genug beschäftigt. Wenn man die gesamte Spielzeit mal gegen den Preis aufrechnet, kommt man schon echt gut weg, wie ich finde.

Aber ja, es ist quasi ein “Einmalspiel”

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“legacy” bedeutet genau das Bei Brettspielen. Du veranderst dauerhaft etwas am Spiel, sei es durch Aufkleber, das dich das Spiel auffordert Karten zu zerstören oder du etwas schriftlich auf dem Brett festhälst (oder was dir noch so einfällt).

Du kannst aber auch Scenarien mehrmals spielen wenn euxh danaxh ist, aber an sich gibt es so schon genug zu tun.

Ich hab Gloomhaven bestimmt schon ein halbes Jahr hier und bin nun endlich mal dazugekommen es zu testen.
Ich rate dir, bevor du es deiner Gruppe vorstellst, mindestens einmal für sich aufzubauen und das erste Szenario zu spielen. Sonst kannst du davon ausgehen, dass nach 10 Minuten deine Gruppe darauf keinen Bock mehr hat und es nicht mehr anrühren wird :smiley:

Und was der Vergleich mit Andor angeht. Ist in etwa wie wenn du sagst ein Opel Corsa ist ja wie ein Porsche Carrera GT, beides Autos und fahren auf der Straße :wink:

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Ja, daher ja der Gedanke mit Andor anzufangen.

Ich drück nem Fahranfänger ja auch nicht die Schlüssel für den Porsche in die Hand :smiley:

Bisher ist das Interesse bei den Leute auf jeden Fall da. Ich werde aber nochmal versuchen denen deutlich zu machen, dass wir dafür vermutlich ein gutes Jahr brauchen werden, und man sich das lieber 2 x überlegen soll, ob sie mit einsteigen :smiley:

Ich gehe davon aus, wenn mittendrin jemand abspringt ist es eher blöd?

Und wie funktioniert das mit den Szenarien genau? Es gibt ja anscheinend auch Solo-Szenarien. Funktionieren die dann trotz “Legacy” Modus dann auch noch?

Soviele Fragen :smiley:

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Ich finde bei Gloomhaven kann man auch sehr gut die Spieler wechseln. Wenn man aber ab der Hälfte immer einer zu wenig ist, ist das schon nicht so toll.

Du suchst dir deine Heldengruppe zusammen, schlägst das Abenteuerbuch auf und legst los. Dabei schaltest du auf der Weltkarte Orte frei - die sogenannten Szenarien. Die kann man beliebig oft spielen und ich glaube einige sollte man sogar mehrfach in Angriff nehmen, wenn man zum Beispiel eine Truhe oder so nicht öffnen konnte.

Die Solo Szenarien kenn ich allerdings nicht.

Naja wenn ihr es nur 10 mal spielt, ist es ja auch nicht schlimm, wenn die 10 Male Spaß gebracht haben. Wie viele RPGs hat man auf dem Rechner, die man nicht beendet hat.

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Wäre mir aktuell nicht bekannt. Du spielst solo einfach mehrere Charaktere (min halt 2) , was das Spiel aber einfacher macht in der Theorie, da du deine Fähigkeiten genau abstimmen kannst.

Beim normalen Durchgang weißt du nie genau wer wann dran ist, weil die Initiative erst offen gelegt werden darf wenn alle ihre Karten (Aktionen) gewählt haben.

Theoretisxh sollte der Einstieg neuer Mitspieler auch kein Problem darstellen. Du kannst charaktere in den ruhestand schicken und bekommst auch über die Zeit neue Klassen Hinzu, sehe da kein Problem.

Und wie Hetzer sagt, wo ist das Problem wenn man 20* einen schönen Abend hatte?

https://www.fantasywelt.de/Gloomhaven-Solo-Szenarien-DE

Daher komme ich auf die Idee mit den Solo-Szenarien. Aber scheint ja eh erst eine Erweiterung zu sein dann?

Ich denke ich werde das Risiko einfach mal eingehen, mir das Spiel holen und schauen wie lang die Leute durchhalten :slight_smile:

Am Ende schaffe ich es noch sie für PnP zu begeistern, das wäre das aller Beste :smiley:

Hi Leute,

welche Brettspiele könnt ihr empfehlen für folgenden Anwendungsfall.

ich hab jetzt leider nicht die Freunde die man für X Abende zusammenkriegt für Brettspiele (geschweige denn die gleichen Leute), noch sind es Leute die mit mehr als 2-3 Seiten Regeln (Bilder inklusive)
etwas anfangen können (und wenn hier einer von euch mitliest, ihr wisst das es so ist, hatten wir ja bei Axis and Allies, Game of Thrones und Battletech gemerkt :wink: )

Gibt es da irgendwas gutes, gerne auch im Fantasy/Horror Bereich und gerne auch kooperativ, für einen Abend?

Für Gloomhaven empfehle ich unbedingt direkt Sortierästen zu kaufen um die ganzen Marker zu ordnen. Ansonsten wirst du beim Aufbau und dem Spielen selbst durchdrehen.

@Angrist: Ich würde dir für den Einstieg Small World empfehlen. Die Grundregeln sind sehr überschaubar, aber durch die ganzen Völker kommt viel taktische Tiefe ins Spiel. Die einzelnen Sonderregeln kann man imer kurz checken, wenn das jeweilige Volk auftaucht.

Klong! ist auch echt cool und führt gut in die Deckbuliding-Mechanik ein. Noch etwas simpler ist hier natürlich der Klassiker Dominion, wobei da das Fantasysetting fehlt und es fast schon ein rein mechanisches Spiel ist.

Gute kooperative Spiele im Fantasybereich gibt es natürlich auch, allerdings sind die meist doch eher nichts für totale Anfänger. Ein wenig gewillt, sich mit Regeln zu beschäftigen, muss man da dann schon sein.


Man spielt quasi Alien nach. Alle wachen aus der Stasis in einem Raumschiff auf und finden die Leiche des 4. (5.) Crewmitglieds. Dazu hört man noch Geräusche in den Lüftungsschächten.
Jeder Spieler hat 2 geheime Ziele auf der Hand und wenn das erste Alien auftaucht, muss er sich entscheiden, ob er das kooperative oder das egoistische Ziel verfolgt. In unserer ersten Runde dachten wir alle, dass der jeweils Andere ein Verräter ist und sind alle gestorben, um danach zu merken, dass unsere Ziele alle gemeinsam erfüllbar gewesen wären :smiley:

Das ganze Spiel kommt eher über die Atmo und die tollen Figuren. Es ist jetzt kein abstraktes Euro-Game mit sehr balancierter Mechanik.

Wenn du alles vorher aufbaust, brauchst du vllt 10 min zum Erklären. Es ist einfach zu verstehen, man muss es nur mal gesagt haben.
Zur Mechanik: Man hat Aktionskarten auf der Hand und wenn man sie ausspielt macht die eigene Figur, dann diese Aktion. Durch die Stasis hat man Gedächtnisverluste und so muss man das Raumschiff erst wieder erforschen, um zu wissen, wo was ist. Oft erzeugt man dabei Lärm, dass die Aliens anlockt und gegen die man dann kämpfen kann oder vor ihnen flieht. In den Räumen kann man nach Waffen, Medpacks etc. suchen, Türe schließen, um Aliens einzusperren oder andere Spieler mit Aliens in einen Raum zu sperren, Alienlarven aus seinem Körper entfernen, die Rettungskapseln starten und und und. Das hört sich erstmal viel an, aber das schafft jeder Anfänger. Nur Englisch sollte man können.

edit: Gibt wohl mittlerweile ne dt. Version

130 ist mir etwas zu teuer für ein Brettspiel, aber danke

@skipey dominion schaue ich mir mal an

Dann wohl auch kein “Kingdom Death: Monster”

Zombicide ist recht einfach
Die ganzen Arkham Horror spiele und wie sie alle heißen - da gibts mittlerweile auch vieles von

Hat schonmal jmd. von euch eins der “Betrayal at” Spiele von Avalon Hill / Wizards of the coast gespielt? Das Spielprinzip mit dem Verräter spricht mich irgendwie an.