Nun, zwei Fahrten hatte die Titan ja schon überstanden, also klopf ich dreimal auf Glas, dass das noch gut ausgeht
In deinem Wiki-Artikel hat mich diese Passage hier gekillt
„it seems like this submersible has some elements of MacGyvery jerry-rigged-ness". He noted that a $30 Logitech F710 Bluetooth game controller with modified control sticks is used to steer and pitch the submersible, and that construction pipes were used as ballast.[29]
In a 2022 dive to the Titanic , one of the thrusters on the Titan was accidentally installed backwards and the submersible started spinning in circles when trying to move forward near the sea floor. As documented by the BBC documentary Take Me to Titanic , the issue was bypassed by steering while holding the game controller sideways.
Jup… das ist schon sehr wild. Der Kerl der das Betreibt ist auch nicht ganz sauber… wenn man da Interviews liest und dann alá „Ja, wenn man kein Risiko will einfach im Bett bleiben“ und so…
Also zwischen im Bett bleiben und in so ne Büchse steigen ist schon noch viel Spielraum
Andererseits: im Mittelmeer ertrinken täglich dutzende Menschen und es ist kaum noch ne Nachricht wert. Das ist so absurd. Aber hey, sind halt keine Reichen auf Abenteuerurlaub, sondern nur Flüchtlinge…
Es sind vor allem Dinge, die immer wieder passieren und allein das ist unspannend für die großen Medien. Man hat ja schon darüber berichtet… das erneut tun? SCHRECKLICH!
Komme aus dem HF Bereich. Wie T_r4X schon richtig sagt ist EM-Strahlung unter Wasser nur extrem schwer zu realisieren. Die Absorbtion des Wassers gegenüber EM-Wellen ist viel zu hoch um effektiv über größere Strecken zu kommunizieren. (Das Lichtspektrum z.B. ist ja auch nichts anderes als EM-Wellen in einem gewissen Band und das dringt auch nicht super tief ins Wasser ein.)
Die hohe Dielektrizitätszahl von Wasser verringert zusätzlich die Ausbreitungsgeschwindigkeit und somit die Resonazfrequenz der Antenne im Wasser (wobei man da die Antenne theoreitsch drauf designen kann)
Gab ja auch mal ein deutsches Projekt um U-Boote mit Antennen auszustatten. Die Lösung war, dass man die Antenne zur Wasseroberfläche führt und an einer Boje hängt.
Schallwellen hingegen (das Klopfen) breiten sich im Wasser sehr gut aus, deutlich besser als in Luft. Die Schallgeschwindigkeit ist ca. 4 mal höher als in Luft (abhängig von Temperatur und Druck). Deswegen benutzen U-Boote auch ein Sonar (Schallwellen) und kein Radar (Elektromagnetische Wellen)
Dass für den Milliardär höhere Rettungsanstrengungen unternommen werden als für Flüchtlinge ist mMn völlig verständlich. Das Land, in dem der Milliardär lebt, hätte diesen sicher gerne wieder zurück. Auf der anderen Seite ist jeder Flüchtling der bei der Überfahrt stirbt ein Problem weniger um das sich Europa kümmern muss. Ich gehe stark davon aus, dass staatliche Rettungsschiffe für den Ruf eingesetzt werden und nicht, weil man die Menschen wirklich retten möchte.
Da verstehe ich jetzt aber die Logik nicht so wirklich. Das Vermögen erbt im Zweifel ja eh jemand. Aber wahrscheinlich verstehe ich deinen Gedanken da falsch.