Gespräche zu Nachrichten und News aus der Welt

https://www.google.com/search?q=KLIMAWANDEL+HITZE&oq=KLIMAWANDEL+HITZE&aqs=chrome..69i57j0l5.4894j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Ich versteh den Punkt, den du meinst, aber man kann es auch ohne Framing in der Schlagzeile und fundierter Ansprechen als das immerwährende zum Hals raushängende Buzzword gehabe: Klima ist nicht Wetter… Ein bisschen mehr kann da schon rüber kommen

Na gut ich fass mir jetzt auch an den Kopf :wtf:

wow, du suchst nach einträgen die die sachen verbinden und wunderst dich, dass du dann einträge bekommst? :joy:

das ist dann trotzdem kein beleg deiner these, dass „die berichterstattung“ überall das label klimawandel rauf macht…

auf der newsseite sind das übrigens ganze drei! artikel von heute. ich hoffe du merkst selbst, wie das deine these eher wider- als belegt

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Es war auch nie die Sprache von überall. Aber FAZ Focus, WDR, MoPo, Spiegel sind schon eher wichtigere Vertreter. Und ob es nun von heute oder von gestern ist, es geht um die gleiche Hitzewelle, deren Kommen und Ausmaße ja schon seit etwa 3 Tagen absehbar war

Ich finde die Kritik kann man anführen, denn es ist schon ein allgemeineres Phänomen. Ob es nun heute ausnahmsweise nicht stattfindet gut, aber man kann ja auch Dinge ansprechen, die nicht superaktuell ist. Ich kann auch sagen: Leute, trinkt mal nen Schluck Wasser, auch wenn keiner von euch verdurstet ist :smiley:

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Nö es bestätigt meine These ganz wunderbar. Es geht nicht um News, wo natürlich meist erst einmal die Rekorde vermeldet werden.
Es geht um einordnende Artikel und die bringen diese Hitzewelle konkret mit mit dem Klimawandel in Verbindung. Natürlich stets geschickt in Frageform, weil sie wissen, dass sie das Buzzword „Klimawandel“ (deswegen ist es relevant, dass ich es auch in die Suche eingetippt habe) nur benutzen, weil es schön Klicks zieht.

doch. @anon86147425 hat klar behauptet „die berichterstattung“ würde dies machen, was gleichzusetzen ist mit überall. und 3 artikel bei vermutlich mehreren dutzend die heute zu dem thema erschienen sind, ist eben eine völlig zu vernachlässigende menge.

nein ist es nicht. wie gesagt, ich scanne die presse schon seit wochen auf eine spezielle häufung dieser verbindung zwischen extremwetter und klimwandel und konnte keinerlei signifikanten verbindungen feststellen.

ahja. erstens stimmt auch das nicht, es gibt genügend einordnende artikel die nur die klimatischen grundbedingungen, die zur bildung dieser hitzewelle geführt haben erklären und zweitens: was erwartest du eigentlich? wenn man in einem tiefergehenden artikeel die ursachen beleucghtet, soll man den klimawandel als mögliche" ursache dann am besten ausblenden, weil die dumme minderheit sonst laut rumbrüllt? ziemlich komische sichtweise, wenn du mich fragst.

https://www.tagesschau.de/inland/hitze-161.html

Nein, das ist das typische pars pro toto. Es muss nicht jeder das machen, dass man von der Berichterstattung sprechen muss. Es geht um einen allgemeinen Hinweis an den Journalismus (auch eine Verallgemeinerung), dass dieses Buzzwording besonders in den Titeln kritisierfähig ist. Man entscheidet sich doch eher, das Wort Berichterstattung zu verwenden, weil mit alle Artikel eine ganz andere Behauptung im Raum steht.

Im Allgemeinen heißt nicht, dass alle es machen, sondern dass man sich wichtige Vertreter aussucht, um einen Trend zu verstehen und ihn zu kritisieren. Im Allgemeinen bedeutet allgemein, dass es durchaus Ausnahmen geben kann. ( :stuck_out_tongue: )

Es gibt auch verschiedene Ausprägungsformen, man kann doch auch Klimawandel im Artikel anführen, aber wenn man:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-extra/video-nur-sommerhitze-oder-schon-klimawandel-100.html

im allgemeinen heißt aber auch nicht, dass es nur einige selten machen, was in diesem sachverhalt der fall ist :slight_smile:

laut eurer deutung ist es schon kritikfähig, wenn ein medienhaus in 100 artikeln einmal auf eine mögliche verbindung zum klimwandel hinweißt. sorry, aber das ist hochgradig albern.

hm… „die berichterstattung“ schließt für mich aber auch irgendwie die reichweite mit ein

nochmal: ich zweifel nicht daran, dass du bei jedem großen medienhaus einen artikel aus den letzten finden wirst, der einen bezug zum klimwandel herstellt. wenn aber im gleichen zweitraum dutzende artikel ohne diese querverbindung von diesen veröffentlicht werden, kann man nicht davon sprechen, dass die berichterstattung das ständig machen würde.

Alles ist kritisierfähig auch wenn es längst nicht mehr in der Ausprägung praktiziert wird, zB kann man gerne was gegen Skalvenhandel der klassischen Form sagen, ist doch völlig in Ordnung, wenn auch nicht das superaktuellste. Aber ist doch auch wichtig über solche Sachen Gedanken zu machen.

Und man kann doch nicht die Grundgesamt an allen Artikeln dazu anschauen, da gibt es ja viele unwichtige Seiten, die das vllt nicht machen. Wenn dann schaut man sich die wichtigsten Vertreter mit der größten Reichweite als Stellvertreter für den aktuellen Mainstream-Journalismus aus. Was Leute machen, die niemand erreicht, ist doch völlig egal.

Es kann eins von 100 machen und man kann es kritisieren, weil es pars pro toto für ein allgemeines Phänomen ist.

ja und wenn ich heute den sklavenhandel im alten rom kritisiere mache ich mich ziemlich lächerlich. klar KANN man es machen, es ist nur meistens einfach nicht sinnvoll, so wie auch in diesem fall nicht.

nein ist es eben nicht. wenn es nur 1 von 100 ist, ist es eine ausnahme, genau das gegenteil einer Regelentwicklung…

hab ich nicht gemacht:

Du verwechselst einfach News mit längeren einordnenden Artikeln. Das habe ich schon einmal geschrieben.

Dann geht unsere Wahrnehmung da ganz einfach signifikant auseinander.

Es ist wissenschaftlich HÖCHST umstritten bzw. unhaltbar, auf ein bestimmtes Extremwetterereignis das Etikett des Klimawandels zu kleben. Alleine die Frage: „Hitzewelle - Klimawandel?“ ist so unwissenschaftlich, dass ich es nicht als seriösen Journalismus begreife, diese auch nur in Frageform in die Schlagzeile zu packen. Ganz einfach.

„Hitzerekorde - Häufigkeit wird zunehmen“, was wäre an so einer Schlagzeile verkehrt? Sie ist wissenschaftlich korrekt UND alarmierend. Aber der SEO-Verantwortliche in der Redaktion will halt unbedingt „Klimawandel“ drin haben.

Ja. Aus den genannten Gründen finde ich einen Artikel unter 100 schon zuviel. Das ist dann nämlich der Artikel, der mir dann entgegen gehalten wird, wenn ich einem Klimaleugner sage, dass Wetter nicht Klima ist.

Aber du findest doch schon bei Spiegel und der MoPo eben das in den Titeln. Aber es geht bei der Kritik nicht darum, dass es gerade das gerade 50% aller Artikel das machen, sondern es ist ein Hinweis, der es verhindern soll, dass in Zukunft es 50% machen.

Man kann schon an einem einzelnen Artikel aufgreifen, was sich in den letzten Jahren als allgemeines Phänomen herausgestellt hat… Man muss es nicht als wissenschaftliche Studie rausbringen, aber als Kommentar finde ich das völlig in Ordnung. Wenn du das lächerlich findest, dann ok, ist deine Sache

nein.

ja weil du offenkundig hier extrem selektiver wahrnehmung unterliegst.

ich habe nirgendwo solche überschriften verteidigt. ich habe nur festgestellt, dass sie nicht, wie von dir dargestellt, in einer signifikanten häufigkeit auftreten.

und dann kannst du ihn mit den anderen 99 artikeln beweise, dass er ein trottel ist :man_shrugging:

es sind nicht 50% es sind vllt wenns hochkommt 5%! wenns 50% wären, würde ich hier nicht diskutieren. diese kritik ist ungerechtfertigt, weil es kein signifikantes grundlegendes „problem“ ist, sondern sich auf einzelne fälle beschränkt.

Lesen hilft.

Wenn du selbst schon danach gescannt hast, dann wird dir das Problem doch auch schon bekannt gewesen sein. Und nur weil es nun 90% nicht machen, heißt es nicht dass dieser Trend abgeklungen sei, weil es noch genug relevante Vertreter gibt die das noch machen, sodass die Kritik seinen Platz hat. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen, und würde sagen, dass ihr das wenn ihr noch Hoffnung auf einen gemeinsamen Zweig habt, das per PN zu klären, denn die Diskussion wird sehr redundant für andere Threadleser

nein, es hat mich interessiert, ob an diesem vorwurf etwas dran ist und das ist er in 95% der fälle eben nicht! bei 5% und weniger von einer tendenz zu sprechen, da wird dich jeder wissenschaftlich einigermaßen informierte mensch zu recht kopfschüttelnd eines besseren belehren. @anon86147425 hat es ganz klar so formuliert, dass es für ihn eine allgemeingültige tendenz in der berichterstattung gibt, die eine solche verbindung ständig herstellt. das ist bei weniger als 5% schlichtweg nicht gegeben.

Es geht darum, dass die „Gegenseite“, also „Skeptiker“ des menschengemachten Klimawandels extrem selektiv ist. Nicht ich.

Hier geht es nicht um wissenschaftlich informierte Menschen, zu denen ich mich auch zähle. Natürlich kann ich das selber einordnen. Es geht darum, dass eben diese Ungenauigkeiten von der Gegenseite ausgenutzt werden.

Wenn du weist, dass dein Diskussionsgegner extrem „Cherry Picking“ betreibt, musst du absolut präzise sein. Um mehr geht es eigentlich gar nicht. Klar holt der dann den Bericht aus einer seriösen Zeitung, die auch Wetter und Klima durcheinander bringt.
Die anderen streitet er einfach ab oder kennt sie nicht. Wir wissen doch alle, wie diese Debatte funktioniert.

Hier ist übrigens der legendäre Schneeball-Auftritt:

Also das sagt schon, dass du vor Meisterlampes Kommentar davon gewusst und selbst darauf geachtet hast. Und wie ich schon sagte:

Ich bin jetzt raus, wenn du sowas lächerlich findest ok, es wurde die Meinung kundgetan und das finde ich in diesem Zusammenhang völlig in Ordnung, ob man das nun in Zeitungen abdrucken sollte, wüsste ich selbst nicht.

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